Meinst Du visuelle, oder Soundanimationen?Sag', wie hältst Du's mit Animationen?
Cee
Da würde ich nicht mitgehen. Bin immer froh, dass sowas am Summit, UNO Synth Pro oder Hydrasynth möglich ist.2. duale, parellel, seriell, oder sonstwie verschaltbare Filter
Kommt darauf an, wie gut bedienbar sie ist.3. Mod Matrix
Ich habe auch lieber ein gut klingenes Filter statt 5 mäßige. Aber wenn man schon einen digitalen Synth mit halbwegs anständigen Filtern hat, warum nicht ein paar Modelle anbieten, solange die sich hinreichend unterscheiden?4. Batterie emulierter Filtertypen
Wenn das zulasten anderer Features geht: Ja. Aber zuwenig sind noch schlimmer. In der Praxis bin ich mit 3 Envelopes und 2-3 LFOs sehr gut bedient. In vielen Fällen reichen auch 2 Envelopes und 2 LFOs, aber weniger sollten es eigentlich nicht sein. Im Zweifel wären mir zusätzliche LFOs wichtiger als mehr Envelopes (z.B. nutze ich beim Summit oft alle 4 LFOs aber nur 2 Hüllkurven).6. zuviele Modulationsquellen
Ich kann beide Standpunkte verstehen.ich finde zB. dass eingebaute Effekte bei Synthesizern irgendwie nicht so dazu gehören.
Ich bin zwiegespalten. Einerseits erlauben sie wirklich interessantere Sounds andererseits droht die Gefahr, dass alle Sounds irgendwann ähnlich klingen. Für beides mag der D-50 als Urvater stehen.1. multi-cycle Wavetables
Argument: multi-cycle Wavetables sind eigentlich ein Spezialfall von Granularsynthese.
Als Granularsynth das bessere Konzept.
Bin ich völlig kontra. Ein duales Filter gehört zum mächtigsten Instrumentarium subtraktiver Synthese. Wenn ich einen Synth zu konzipieren hätte, besäße er definitiv ein duales Filter - eines davon umschaltbar HP/BP/LP.2. duale, parellel, seriell, oder sonstwie verschaltbare Filter
Mod-Matrices sind oft nicht besonders geschickt gelöst (Negativbeispiel Matrixbrute), aber für komplexe Patches geradezu unabdingbar. Ab einer gewissen Gesamtmenge an Parameter macht das ein Knopf pro Parameter-Konzept aus Offensichtlichkeit ein unübersichtlichen Knöpfe-Wald.3. Mod Matrix
Argument:
Mod Matrix trennt die Anwendung in Sounddesign und Spiel.
Das wird dem Konzept des Synths nicht gerecht. Alle Parameter müssen im direkten Zugriff und auch offensichtlich sein.
Größtenteils Zustimmung. 12dB/24dB darf sein. Der Rest ist überflüssig.4. Batterie emulierter Filtertypen
damit ist gemeint, eine große Auswahl an Filterntypen, Lowpass 1,2,3,4,6, "Roland", "Oberheim" "Moog"
Große Zustimmung meinerseits. Ich bin vehementer Verfechter des umschaltbaren AD/AR-Envelopes. Braucht zwei Regler und einen Umschalter. Das bedeutet, wo ich für einen ADSR-Envelope vier Regler brauche, kriege ich beim AD/AR-Konzept zwei gleichzeitig nutzbare Envelopes. Damit fackel ich 90% aller Anwendungsfälle ab; und sollte ich tatsächlich mal was komplexeres brauchen, dann kombiniere ich eben zwei unterschiedlich Hüllkurven für ein Modulationsziel.5. Multistage Envelopes
Kommt schlicht auf das Gerätekonzept an:6. nehm' Se noch ne Envelope dann pack ich n vierten LFO gratis mit drauf
zuviele Modulationsquellen - ja kann man gut brauchen 3 oder 4 LFOs, 3 oder 4 Envelopes auch manchmal
aber elegant ist das nicht
Argument: zuviele Optionen
Ein Feature, das ich leider bei neuen subtraktiven Synths nirgends finde, und das komplett wichtig wäre: Sinus vom VCO am Filter vorbei direkt ins VCA, so wie bei der polyphonen CS-Serie von Yamaha.Ach so: wer was ergänzen will, das Gegenteil ist auch erwünscht, dh Features aufzählen auf die man nicht verzichten will
ja, das hatte ich ganz vergessen: 12/24dB (oder auch mal 18 wie bei der Bass Station 2) sind was feines.Größtenteils Zustimmung. 12dB/24dB darf sein. Der Rest ist überflüssig.
Wenn man davon zwei statt einer ADSR bekommt, kann ich damit leben. Allerdings würde ich mir bei ADSR in vielen Fällen einen Sustain-Gradienten (wie es z.B. der Deepmind kann) wünschen. Eine nach der Decayphase sanft ansteigende oder abfallende Sustainphase bringt nach meiner Erfahrung viel, und man muss nicht gleich mit Multistage um die Ecke kommen (die oft unpraktisch zu bedienen sind).Ich bin vehementer Verfechter des umschaltbaren AD/AR-Envelopes.
wozu gibt es die Filterresonanz?Sinus vom VCO am Filter vorbei direkt ins VCA


Effekte gehören für mich zum Sounddesign dazu und ich würde keinen Synth ohne Effekte (wobei mir ein Delay schon reichen würde) mehr kaufen. Ich finds z. B. klasse, dass selbst manche Retronachbauten wie der Behringer Odyssey Effekte onboard hat. Muss man ja nicht nutzen, wenn man sie nicht braucht.Damit stehe ich vielleicht allein auf weiter Flur, aber ich finde zB. dass eingebaute Effekte bei Synthesizern irgendwie nicht so dazu gehören. Das Eine ist die Synthese im Sinne des Wortes, das Andere die Effekte.
Nee, nee. Sinus unten und oben hübsch resonierendes Hochpassgezwitscher. Das ist ganz was anderes.wozu gibt es die Filterresonanz?![]()
Die Punkt-Matrix darf man notfalls für die Anzeige nutzen, aber die Bedienung muss durch Drücken von Quell- und Ziel-Knopf erfolgen.Ich finde, die beste und übersichtlichste (Mod)Matrix haben die EMS-Synthies (und das Teil von Erika in der elektronischen Variante).
Eine nach der Decayphase sanft ansteigende oder abfallende Sustainphase bringt nach meiner Erfahrung viel, und man muss nicht gleich mit Multistage um die Ecke kommen (die oft unpraktisch zu bedienen sind).
Das hatte ich so auch schon gemacht, hat aber auch Nachteile.Die VCA-Hüllkurve hat nur Attack, Decay und Release, wobei Decay auf Maximum wiederum einem Sustain bei 100% entspricht. Perfekt.
Das ist ja in etwa das Minimalsetup wie bei Monologue oder Grandmother. Für Monosynths mit einfachen Leads und Bässen noch ok, aber für alles andere würde ich schon was vermissen.Was ich auch hatte war nur Filter Envelope, und für Amp wahlweise dieselbe oder nur Gate on/off.
Aus der Praxis: ich bin bei zwei Filtern kein Freund von Cutoff + FilterSpread-Regler. Dann lieber beide Cutoff-Frequenzen auf eigenen Potis (wie beim MS20). Luxus wäre dann umschaltbar, ob der zweite Regler die Eckfrequenz des zweiten Filters absolut oder relativ zum ersten Filter regelt (wäre für Dein Anliegen vermutlich schon wieder zu komplex).Da ist zu überlegen ob ein Regler für beide gehen kann - was für Formanten ok wäre, aber evtl nicht wenn man HP LP schalten will.
Kommt darauf an, womit Du modulierst: Filter-FM, Crossmod usw. kann auch bei kurzen Sounds sinnvoll sein, ebenso kurz eingestellte Aux-Envelopes, die z.B. kurzzeitig die Resonanz anheben.Zu den vielen Modulationen - es kommt wirklich drauf an, wenn man eine bewegte lange oder endlose Fläche haben will
kommt das eher zum Tragen als bei kurzen Sounds.
Bitte nicht! Ich finde den Knopf gerade beim Take-5 überflüssig, weil ich fast immer subtilen Einfluss der Velocity auf Amp und/oder Cutoff haben will. Oder halt gar nicht. Ein Poti pro Envelope macht die UI auch nicht zu komplex, finde ich.Das andere was ich noch einerseits wichtig und gleichzeitig eine Vereinfachung finde ist Velocity, zB auf der Cutoff bzw der Filter Env.
Nord Lead hat das zB nur als on/off und das reicht völlig aus
Kann man machen, wenn es sinnvoll gewählt ist, aber ich würde zumindest die Möglichkeit bieten, das in einem "advanced" Menü abzuschalten. Bei subtraktiven Synths nimmt man doch meist nur etwas Tracking auf Cutoff, oder? Envelopezeiten ist dann eher, wenn es nach Sampler klingen soll ...Was ich ebenfalls gemacht habe ist fixes Keyboardskaling von Parametern, zB Envelopezeiten.
Stimme zu. Ich finde es immer schade, wenn ein LFO zwar S&H und Retrigger bei Keypress hat, aber dann trotzdem bei jedem Tastendruck beim selben Wert startet (wieder: Take-5 z.B.). Ein eigenes S&H-Modul, das nur bei Keypress triggert, ohne einen LFO zu verbrauchen, wäre auch ganz nett.Sample & Hold ist mir noch wichtig, per LFO und per Keypress.
Siehe JP8 Resonanz kommt immer vom Vierpol, nur der Audioabgriff kommt vom zweipoldh man müsste die dann unterschiedlich einstellen.
Aber nur deswegen, weil das klug vorparametrisiert ist (offset und amount)Velocity, zB auf der Cutoff bzw der Filter Env.
Nord Lead hat das zB nur als on/off und das reicht völlig aus
Hatte ich ja oben schon geschrieben: Bitte erst sich überlegen für was das Instrument sein soll, und dann die Parametrisierung konzipieren. Einen weiteren "Ich machs allen Recht"-Synth braucht die Welt nicht mehr.Es kommt im Endeffekt darauf an, wo Du hin willst:
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