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E-Gitarre (Beratung, Aufnahme, Elektronik, Saiten und Allgemeines)

  • #2.041
Rate mal, mit welcher Gitarre die obigen Audios eingespielt wurden ... Und kannst du vielleicht hören, wie wuchtig die Kopfplatte mitschwingt, ob der Body aus Erle oder Esche ist und ob das Griffbrett Palisander oder Ebenholz? ;-)
Ich glaube ,ich kann sicher raushören , ob Nylon oder Stahlsaiten..(aber 100 pro ) ;-)
Holz , Gewicht, Form dient eher den allgemeinen Spielgefühl, was nicht unwichtig ist.
Bei den Pickups (Humbucker vs Humbucker , Single coil vs Single coil ) kann man Unterschiede raushören, wenn man den Vergleich hat.
Aber nicht die Marke , sondern einfach ob der Klang gut und schlecht ist. Ist natürlich Geschmacksache.
Bei Effektpedale wie Verzerrer ist es ein Wahnsinn wieviele Marken es gibt, die Preis ebenfalls.

Ich habe 1986 mein erstes (und einziges) Verzerrerpedal gekauft , ein Ibanez Tubescreamer.
(weil es gut klang und vorallem das billigeste war,nur 45,- DM)

Ansonsten...zum Jahreswechsel:

Bester Gitarrist des Jahres 2025: Keine Ahnung
Schlechtester Gitarrist des Jahres 2025: ICH
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Wünsche Dir einen guten Rutsch ins Neue Jahr .... :katzendarm:
 
  • #2.042
Ich habe neue Saiten aufgezogen. Die Bünde seitlich etwas nachgeschliffen. Jetzt ist das wirklich ein Mega DUb Bass. Also auch Oktavreinheit war ab Werk perfekt. Für nen 300€ Bass , schon echt schön


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M.i.a.u.: Miks, robworld, Feedback und 2 andere
  • #2.044
Ich glaube ,ich kann sicher raushören , ob Nylon oder Stahlsaiten..(aber 100 pro ) ;-)
Mal abwarten, bis der GK-5 montiert und an den VG-800 angeschlossen ist. Angeblich soll das Ding auch Nylon simulieren können. ;-)

Holz , Gewicht, Form dient eher den allgemeinen Spielgefühl, was nicht unwichtig ist.
Mir ist auch insb. die Ergonomie wichtig, also dass die Gitarre bequem zu spielen ist.
Ich habe jetzt ein paar verschiedene Gitarren. Baritone habe ich noch nicht.
Eine wuchtige Kopfplatte, Erle, Esche, Palisander, Ebenholz habe ich deswegen erwähnt, weil die Gitarre, die ich aufgenommen habe, eine Ibanez ICHI10 ist, und die hat ja nichts davon. ;-)

Wünsche Dir einen guten Rutsch ins Neue Jahr .... :katzendarm:
Danke! Ich wünsche auch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2026 !!! :katzendarm:
 
  • #2.045
Ansonsten...zum Jahreswechsel:

Bester Gitarrist des Jahres 2025: Keine Ahnung
Schlechtester Gitarrist des Jahres 2025: ICH
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Wünsche Dir einen guten Rutsch ins Neue Jahr .... :katzendarm:
Bester E-Gitarrist immer noch John McLaughlin. Paul Reed Smith Gitarre. Wird 84 am 4. Januar.
Die Band ist natürlich auch grandios. Etienne Bappé am Bass ist allein ein Kapitel wert.
Oder Keyboarder Gary Husband, der eigentlich ein superber Schlagzeuger ist.
Ich habe ja McLaughlin seit seiner Zeit bei Miles Davis, vor allem seit den Jack Johnson-Sessions, nicht mehr bewußt gehört.
Aber nun läuft das Radio und ich bekomme im Spätfunk das zu Gehör, was ich hier poste. Mir kamen die Tränen.




schlechtester: ? Ich höre immer nur hin, wenn jemand gut spielt.
 
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M.i.a.u.: dhinda und Feedback
  • #2.046
Ich habe jetzt ein paar verschiedene Gitarren. Baritone habe ich noch nicht.
Eine Baritone ist schon fein. Ich habe eine Ibanez RGRTBB21-BKF. Im Netz für 400 Euro gekauft. Schwarz, schönes Finish, gute Qualtiät. Doch grauenhafte Seitenlage. Eigentlich unspielbar.
(Man soll ja nix im Netz kaufen. Alles immer antesten, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Vielleicht.)
Ein paar Sachen eingespielt in der mittleren Lage, und da, wo sie gepasst hat. Der kernige Sound einer Baritone hat schon was. Bauch halt.
Dann stehen gelassen.
Vor zwei Monaten zum Gitarrenbauer Treibholz nach Passau gebracht. Der hat sie eingestellt. Jetzt ist sie phantastisch. Ganz leicht spielbar. Guter Ton.
 
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  • #2.047
Ich habe vor etwa über einem Jahr eine solche gekauft:


Die geht von 25,5" bis 27,5".

Die Bass-Saiten ab Werk waren mir im Vergleich zu den anderen zu labberig und ich habe da dickere aufgezogen. Die Idee war, Bass und Gitarre in einem Instrument zu haben. Hier habe ich die Bass-Saiten separat aufgenommen, klingt wie Bass, ist aber alles diese eine Gitarre:

 
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M.i.a.u.: dhinda, Feedback, Cee und 5 andere
  • #2.048
Ich springe mal von der Seite rein:

Ich habe eine Godin LG SP90 als die eine für alles. Meine Lieblingsgitarre. Würde ich immer weiterempfehlen.

Dann eine Peavey Generation EXP. Eigentlich ein Soundspielzeug mit den vielen Pickups und vor allem mit den Piezoelementen die in die Gitarre eingelassen sind. Dadurch wird die E-Gitarre zur aktustischen. Man kann E- mit Akustisch mischen, auch über den Stereo-Ausgang getrennt ausgeben. Gibt interessante Sounds. Und gebraucht ist die Peavey sehr günstig. Hab sie damals in Hamburg beim Musikstore im Bunker gekauft. B-Stock.

Meine dritte Gitarre ist eine Epiphone Les Paul vintage. 90 Euro bei Hieber Lindberg.
Die dient als Controller-Gitarre für den alten Yamaha G50 Guitar to Midi Converter. Wollte die billigste Gitarre haben, weil der Split pickup drangeschraubt werden soll. Der G50 ist immer noch ein vergleichsweise gut trackendes Midigitarren-System, hier mit einer Novation A-Station als Abspielsynth. Sehr crazy, die Kombi. Spiele ich aber kaum noch. Denn wenn Gitarrensynth, dann der Boss SY300. Der ist schneller zur Hand, als die Yamaha-Lösung. Und trackt einwandfrei.

Dann, wie gesagt die Ibanez Baritone. Die setze ich seit der Runderneuerung sehr gerne ein.

Auch und gleichsam als fünfte Gitarre, den Ztar Z7S Guitar-Midi-Controller, direkt an den Synth angeschlossen, wie ein externes Midikeyboard, nur halt mit Gitarrentastatur. Bewährt sich gut. Aber wie mit allen Guitar-to-Midi-Systemen: Man muß sein Spiel dem System anpassen.

Der ganze Gitarrenpark ist schon gut über zehn Jahre alt, bewährt sich und wird auch nicht erweitert.
Alles gut. Alle zufrieden. Deshalb ist mir das Thema permanenten Schraubens an den Gitarren fremd. Besser zum Luthier.

Weil, und jetzt bitte nicht schlagen: Eine Gitarre, die nicht klingt, gibt es in der Elektronikmusik nicht.

Seit ich elektronische Musik mache, gebe ich mich mit dem Klang der händisch gespielten Gitarre erst zufrieden, wenn er entsperchend verfremdet ist. (Eigentlich will die Elektronik gar keine echte Gitarre)
Nach echter Gitarre klingt bei mir nur , was Synthesizer (Rompler) an Gitarrensounds bieten. Und da wird nichts handgespielt, sondern mit dem Sequenzer in Form gebracht.
Paradox!


Ich bin zwar gelernter Gitarrist,
aber praktizierender Bassist :-)
 
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M.i.a.u.: Feedback
  • #2.049
Die Bass-Saiten ab Werk waren mir im Vergleich zu den anderen zu labberig und ich habe da dickere aufgezogen. Die Idee war, Bass und Gitarre in einem Instrument zu haben.


Halte das für keine gute Idee.
Gitarre und Bass sind zwei sehr unterschiedliche Instrumente. Die, um gut gespielt zu werden, auch sehr unterschiedliche Haltungen - im wahrsten Doppel-Sinn des Wortes - brauchen.
 
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  • #2.050
Das passt schon: Die Erweiterung der Gitarre um zwei tiefere Saiten. Es gibt zwar auch welche z.B. mit 9 Saiten, 8 sind aber auch schon ok. Mehrere Bässe habe ich auch, meist 4-Saiter, Long, Middle, Short Scale und einen 5-Saiter. 6-Saiter habe ich nicht. Den Shorty habe ich mal mit dünneren Saiten höher gestimmt ausprobiert. Bin dann aber zurück auf normale Saiten und Stimmung. Bin mal gespannt auf die Kombination GK-5 und VG-800. Da wäre es möglich die 6 Saiten in Gitarre und Bass zu splitten. Nicht fest, sondern pro Preset. Mal schauen. Aber auch normale Bässe und Gitarren sind vorhanden. Die 8-saitige ist eine Ergänzung, um den Zugriff auf die tieferen Töne zu haben, ohne das Instrument zu wechseln. An GK-5 habe ich bei der Anschaffung noch gar nicht gedacht. Das ist jetzt für eine 6-saitige vorgesehen, die noch gar keine Pickups hat.
 
  • #2.052
Sowas kann nur von einem Plek-Bassisten kommen. Gitarrensaiten sind zu eng beieinander, um sie wie Basssaiten zu spielen.
Nee, ich spiele Bass ausschließlich mit den Fingern. Ich habe außerdem keine Wurstfinger. Ich kann Bass mit den Fingern auch auf einer Gitarre spielen.
 
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M.i.a.u.: Donauwelle
  • #2.053
Ich finde eGitarren allgemein etwas fummelig / ungünstig designt. Mit der Zeit habe ich mich etwas gewöhnt, aber bei A-Dur muss ich sehr aufpassen und Fingerspiel wie man's vom Bass kennt, kriege ich gar nicht hin, weil ich wegen der Enge zum Verkrampfen neige. Beim Bass hingegen genieße ich es regelrecht, trotz Mangel an Fingerfertigkeit/Können.

Wurstfinger hab ich auch nicht, aber da ich ca. 1,9m bin, sind die Hände nicht die kleinsten.
 
  • #2.054
Ich bin unter 1,70. Daher ist mir z.B. auch ein Jazz Bass zu groß z.B. im Vergleich zum Preci oder anderen Bässen wie Yamaha, Warwick usw. Wenn man selber eher groß ist, muss man bei Gitarre nicht unbedingt die kleinste nehmen. Z.B. sind mexikanische Fender-Hälse selbst mir grenzwertig, was Breite angeht. Sie sind schon extrem schmal. Es gibt Fender, Squier, Charvel, die breiter sind. Rockinger-Hälse sind z.B. auch breiter, sind aber nicht immer von guter Qualität. Deshalb habe ich jetzt gleich eine Charvel als ganze Gitarre zum Modifizieren genommen. Zwar made in Mexico, aber keine schlechte Qualität. Wollte ich noch breiter, könnte ich z.B. eine 7-Saiter nehmen, einen Sattel für 6 Saiten drauf, Steg wie Schaller 3D-6, den man auch breiter als "Standard" einstellen kann. Standard-Pickups für 6-Saiter sind eh i.d.R. extrem breit. Ich bin zwar kein guter Bassist oder Gitarrist, ich mag es aber trotzdem bequem haben. Deshalb passe ich Instrumente an oder baue mir was aus Parts zusammen. Am besten wäre es, alles komplett selber zu bauen oder in Auftrag zu geben. Man braucht aber Erfahrung mit weniger passenden Instrumenten, um überhaupt zu wissen, was denn einem nicht passt, was man anders haben möchte. Meine Schecter 8-Saiter ist z.B. extrem kopflastig. Vielleicht hätte man sie kopflos bauen sollen, oder den Korpus anders formen. Meine ICHI10 hat keinen Kopf und ist dadurch etwas Body-lastig, obwohl sie ziemlich leicht ist. Hersteller wie Ibanez, Schecter bauen m.E. schlecht designte Gitarren (zumindest teilweise, denn ich kenne nicht alle Modelle von denen), prüfen die Produktion nicht, die Serien werden jahrelang (aus meiner Sicht) falsch gebaut. Die Gitarren kann man schon nutzen, anpassen, verändern, unbauen, oder verkaufen. So sammelt man Erfahrung, worauf es einem ankommt. Es wäre ratsam, schneller als ich zum passenden Instrument zu kommen. Insb. professionelle Spieler sind da bestimmt schneller, zielstrebiger.
 
  • #2.055
Ich fand die Unterschiede zwischen Yamaha, Fender, Gibson und den paar Nachbauten die ich in den Händen hatte, nicht so groß, dass ich ne bestimmte Mensur oder Halsbreite/-Form vorziehen würde. Bei Yamaha bin ich geblieben, weil ich sie vom Gesamteindruck/-Gefühl angenehm finde. Und weil sie schön ist und ich die Schaltung cool finde.

Paar Kompromisse sind in Ordnung und da ich selten übe und ziemlich spät in diese Welt einstieg, gewöhne ich mich halt sehr langsam an das Instrument an. Die Finger müssen gedehnt/gekrümmt werden und Muskelgedächtnis braucht Zeit.
Eine maßgeschneiderte Gitarre wäre schon cool, aber so eine Extrawurst möchte ich nicht sein :)

Von den 3 Bässen (Fender JB [AM], Slick SLPB, Harley Benton MB-4), die ich habe, finde ich Fender und Slick gleichermaßen gut bespielbar. Sie fühlen sich zwar anders an, aber jeder ist auf seine Weise gut. Benton dagegen kann mit keinen der beiden mithalten, sodass er irgendwann aussortiert wird. Der Hals ist irgendwie komisch.. Ich wollte halt einen Humbucker ausprobieren und nahm den günstigsten, den es gab.. 🤷‍♂️

Überlege schon ne Weile, ne akustische Gitarre zu holen. Irgendwann dieses Jahr suche ich mir eine aus.
 
  • #2.056
Charvel gehört zwar auch zu Fender bzw. zum dazugehörigen Konzern, ist aber besser verarbeitet. Die Bundstäbchen sind schön abgerundet. Der Hals ist nicht zu dick, dafür aber auch nicht zu schmal. Gefällt mir so bisher am besten. Und die Gitarre kostet "nur" 1000 Euro. Pickup-Konstellation für mich zwar nicht optimal, aber warum nicht auch mal anders. Umbasteln könnte man das auch, aber ich lasse es zunächst so.
 
  • #2.057
@Michael Burman
Mir scheint, du hast mehr Spass am Modifizieren, denn am Musizieren. Auch o.k.
Bei mir umgekehrt. Hab fast zwanzig Jahre mit einem Fender Precision aus den Sechzigern getourt.

Der war mir zu groß. Ja gerne hätte ich auch einen andrern Bass gehabt. Aber der Preci war halt da, hat immer funktioniert, irgendwann konnte ich ihn mit meinen Hornhäuten an den Fingern mal knackig mal weich und rund spielen. Hab den immer noch. Der Surplus aus der Musikantentätigkeit war halt immer zu gering, um sich einen neuen Bass zu kaufen.

Erst nachdem ich aufgehört hatte, auf der Bühne Musik zu machen und einen "richtigen" Job angenommen hatte, war Geld da für einen neuen Bass, der zu mir passte. Kubicki Factor Bass.
Den hatte ich in München mal in einem kleinen Musikladen ausprobiert. Sofort angenehm. Leicht spielbar. Ich hatte das Gefühl, dass ich, was den Bass anbelangt, immer in zu großen Schuhen getanzt habe. Mit dem Kubicki haben sie dann gepasst.
Den habe ich auch noch. Und spiele ihn manchmal beim ambioSonics Jam.

Es sind noch andere Bässe dazu gekommen. Eigentlich nur for fun. Und weil verfügbares Einkommen da war. Und weil es doch Spass macht, mal den einen oder anderen zu spielen und sich davon inspirieren zu lassen. Die haben ja alle ein eigenes Leben, schwingen individuell, und das ins Spiel mit hineinzunehmen macht ja den Reiz aus.

Für meine Electromusik nehme ich gerne
den Kramer XKB20. Ein Shortscale mit Aluneck. Precisionstyle. Ziemlich fetter, knarziger Ton. Den hatte ich auch einige Zeit im leicht feuchten Proberaum stehen. Der Aluhals verzieht sich nicht.
Und einen Fretless von Christof Kost. Ein Prototyp, den ich bei Hierber-Lindberg gekauft hatte. Unikat.
Ein anders Unikat ist der Human Base X. Ein Viersaiter auf Bestellung für mich gemacht. Mein am besten klingender Bass. Ich sage immer, er ist mein Konzertflügel.
Einen Fünfsaiter hab ich mir gewünscht, wei mir im Studio gesagt wurde, nur damit könne man noch gegen die Synthbässe anstinken. Die können so tief. Mein Fünfsaiter: ein Leduc U-Bass. Halbresonanz. Kann man also gut ohne Amp üben.
Nutze ich aber kaum, weil 5 Saiten mir doch nicht so liegen. Ist aber ein schööner.

Alle Bässe ausprobiert, bevor gekauft. Und dann nichts modifiziert.
 
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  • #2.058
@Michael Burman
Mir scheint, du hast mehr Spass am Modifizieren, denn am Musizieren. Auch o.k.
An nicht modifizierten Instrumenten habe ich weniger Spaß zu musizieren. Dann steht das Instrument nur rum, weil ich nicht mag es in die Hände zu nehmen und zu spielen. Erst nach Anpassungen mag ich es dann spielen, sofern das Ergebnis gelingt. Meine "Tele" steht jetzt z.B. rum, weil ich meine "Strats" lieber spiele. Sie sind entweder modifiziert oder aus Parts gebaut. Eine Standard-Strat würde ich nicht spielen wollen. Die gehört für mich umgebaut.
 
  • #2.059
@Michael Burman
Welche Musik hörst du ? Wen hörst du gern, wer beeinflusst dich auf der Gitarre, am Bass?
Wem eiferst du nach, wenn du nichts mehr zu modifizieren hast.
 
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  • #2.061
Ich kenne Marcus Miller nur vom Namen und Gesicht her (wegen Sire und Markbass) und Jackson Jr. gar nicht :guckstdu:

Vermutlich kenne ich den einen oder anderen Song, bei dem sie gespielt haben, aber ich habe mich selten für die Namen der Musiker interessiert. Den einen "besten Musiker" habe ich genauso wenig wie ne Lieblingsfarbe oder -Tier. Aber Idole zu haben stelle ich mir in vielerlei Hinsicht nützlich vor.
 
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M.i.a.u.: claudio
  • #2.062
Marcus Miller ist in der Bassszene als einer der einflussreichsten Jazz- und Funkbassisten der 70er, 80er und 90er Jahre bekannt. Mein Basspreamp ist das MM Signaturmodell von SWR und klingt enorm gut:
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Zum Aufnehmen sehr gut geeignet die Röhren DI. Der Preamp ist sehr gut aufgebaut, nebengeräuschfrei und klingt nach SWR mit ein paar Modernisierungen angeregt von Marcus:
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Gruss
claudio
 
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M.i.a.u.: robworld
  • #2.063
Vermutlich kenne ich den einen oder anderen Song, bei dem sie gespielt haben
Das bestimmt, denn beide haben auch im Pop-Bereich viel eingespielt.
Wenn du z.B. bei Wiki reinschaust, werden Pop-Produktionen aufgezählt wie Michael Jackson, Mariah Carey usw. Ich habe die beiden unbewusst auch dort als erstes gehört, bevor ich in den 90er auch ihre Solo-Alben gehört habe, aber natürlich auch viele andere Produktionen im Bereich Pop-Jazz, Smooth Jazz, Soul usw.
 
  • #2.064
Meine Bassfavoriten sind

Meshell Ndegeochello (Sound, Groove, Basslines. Sie muss nichts zeigen, keine Virtuosen-Show, wie viele sie abziehen)

Richard Bona (kann alles spielen, perfekt, Meister der Ghostnotes)

Jack Bruce (ganz speziell, spielt den Bass gitarrig, oft zu viel)


Und an der Gitarre:

John Scofield (mag seinen Ton, kann auch alles, aber vor allem in der Uberjam-band will ich ihn hören)

Vernon Reid (kann auch alles spielen, viel far outer als Scofield)

David Torn (für alle echten Electronic-Experimentell-Gitarristen)
 
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M.i.a.u.: robworld und claudio
  • #2.066
@Donauwelle
Wo du Meshell Ndegeocello erwähnst, fällt mir Neil Stubenhaus ein. Ich mag seinen Still, Sound, Groove z.B. auch sehr.
John Scofield -> Bin zwar kein richtiger Fan, war aber zufällig im Konzert. Das Einzige, woran ich mich erinnern kann, dass er die Gitarre recht hoch am Gurt hatte und auch den Hals seiner Gitarre recht hoch.
Pat Metheny, George Benson – da war nicht nicht zufällig im Konzert, sondern schon gezielt.
Marcus Miller habe ich in Frankfurt verpasst als er mit David Sanborn aufgetreten ist. Habe ihn dann später in Darmstadt gesehen/gehört. David Sanborn aber nie mehr live, wäre schon interessant gewesen. Eric Clapton habe ich halb-zufällig gesehen. Habe Plakat gesehen und dachte, das Konzert ist bestimmt eh schon längst ausverkauft. Habe trotzdem im Ticket-Verkauf nachgefragt, und da hingen zwei Karten an den Wäscheklammern, die kurz zuvor jemand zurückgegeben hat. Na bei dieser Gelegenheit habe ich die Karten natürlich genommen. Der Sound war umwerfend. Es gab Zeiten, da habe ich sehr viele Konzerte besucht. Earth Wind & Fire, Barry White, Al Jarreau ... Bei Barry White war übrigens auch eine Dame am Bass, es war aber, denke ich, nicht Meshell Ndegeocello. Die Streicher waren sehr enttäuschend. Vielleicht Studenten aus Frankfurt, es klang überhaupt nicht so gut wie in Produktionen von Barry White. Bei Earth Wind & Fire laufen Streicher vom Band. Ist zwar etwas komisch, klingt aber zumindest gut. Vielleicht wäre es gut gewesen, wenn die Streicher bei Barry White stumm gespielt hätten und stattdessen gute Streicher vom Band kämen. Unter aller Sau war der Sound bei Jamiroquai. Total enttäuschend. Dieselbe Halle wie bei Eric Clapton, aber PA unter aller Sau. Bei Marcus Miller war sein Sound wenig brillant. Ich stand da aber recht nah zu der Bühne und habe wohl mehr seinen Verstärker gehört als die PA. Das Konzert war unbestuhlt.
 
  • #2.068
Ich wüsste jetzt nicht, wem man hier Musikalität und Originalität absprechen könnte, außer dir und mir vielleicht. Und Technik dann sowieso.
Vielen Dank, dass Du mir Musikalität und Originalität absprichst. Ich denke, dass ich mich nicht mit den hier genannten großen Namen messen kann, aber doch ganz passabel abschneide.

Es war ja auf den Vergleich eines Entwistle mit einem Miller oder eines P. Jackson mit einem Gallagher bezogen. Hier denke ich, dass die von Dir Genannten technisch noch virtuoser sind, aber musikalisch weniger ausdrucksstark und individuell/originell. Aber das hast Du ja bestimmt auch schon gleich verstanden.

Übrigens ist Entwistle sehr eng verbunden mit dem Buzzard-Bass von Warwick:

McCartney sehr eng mit dem Höfner-Violin-Bass:

Und Rory Gallagher natürlich mit der Stratocaster:
 
  • #2.070
Es war ja auf den Vergleich eines Entwistle mit einem Miller oder eines P. Jackson mit einem Gallagher bezogen. Hier denke ich, dass die von Dir Genannten technisch noch virtuoser sind, aber musikalisch weniger ausdrucksstark und individuell/originell. Aber das hast Du ja bestimmt auch schon gleich verstanden.
Ich mag auch sehr gerne Paul am Bass und Rory an der Klampfe (A Million miles away, live 74!),
aber nur weil jemand technisch auf höchstem Niveau wie Marcus Miller spielt
kann man ihm doch nicht deswegen automatisch Originalität und Feeling absprechen!

Ich liebe auch Santana, würde aber jetzt nicht behaupten,
dass ein Steve Morse oder Eddie van Halen weniger Gefühl in Ihrem Spiel haben,
nur weil sie mehr 16tel-Triolen in ihren Läufen unterbringen können

Noch absurder und offensichtlicher wird es beim Gesang.
Das wäre als würde man behaupten Bob Dylon
würde origineller und gefühlvoller singen als Aretha Franklin oder Robert Plant

Man muss ja auch den Gesamtkontext sehen:
eigener Stil vs Aufgabe innerhalb der Band vs Stil der Band vs Zeitepoche.

Es gibt einfach so unfassbar viele fantastische Gitarristen & überhaupt Musiker,
ich weiss gar nicht wo ich anfangen und aufhören soll:
Jimi Hendrix, George Benson, Jeff Beck, Paco de Lucia, John Frusciante, Satriani, Mark Knopfler, Pat Metheny, Gary Moore, Nil Rodgers, ...
Phil Lynott, Flea, Larry Graham Jr, James Jamerson, John Paul Jones, Geddy Lee, Jaco Pastorious...
 
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  • Daumen hoch
M.i.a.u.: sbur

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