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E-Gitarre (Beratung, Aufnahme, Elektronik, Saiten und Allgemeines)

  • #2.071
Vielen Dank, dass Du mir Musikalität und Originalität absprichst. Ich denke, dass ich mich nicht mit den hier genannten großen Namen messen kann, aber doch ganz passabel abschneide.
Erstens habe ich "vielleicht" geschrieben. Oder meinst du, "vielleicht" war ausschließlich auf mich bezogen? ;-) Zweitens haben die von dir genannten vielleicht Musikalität und Originalität, die von mir genannten aber zusätzlich Technik. :-P
 
  • #2.072
Ich mag auch sehr gerne Paul am Bass und Rory an der Klampfe (A Million miles away, live 74!),
aber nur weil jemand technisch auf höchstem Niveau wie Marcus Miller spielt
kann man ihm doch nicht deswegen automatisch Originalität und Feeling absprechen!

Ich liebe auch Santana, würde aber jetzt nicht behaupten,
dass ein Steve Morse oder Eddie van Halen weniger Gefühl in Ihrem Spiel haben,
nur weil sie mehr 16tel-Triolen in ihren Läufen unterbringen können

Noch absurder und offensichtlicher wird es beim Gesang.
Das wäre als würde man behaupten Bob Dylon
würde origineller und gefühlvoller singen als Aretha Franklin oder Robert Plant

Man muss ja auch den Gesamtkontext sehen:
eigener Stil vs Aufgabe innerhalb der Band vs Stil der Band vs Zeitepoche.

Es gibt einfach so unfassbar viele fantastische Gitarristen & überhaupt Musiker,
ich weiss gar nicht wo ich anfangen und aufhören soll:
Jimi Hendrix, George Benson, Jeff Beck, Paco de Lucia, John Frusciante, Satriani, Mark Knopfler, Pat Metheny, Gary Moore, Nil Rodgers, ...
Phil Lynott, Flea, Larry Graham Jr, James Jamerson, John Paul Jones, Geddy Lee, Jaco Pastorious...
Das ist alles okay. Natürlich war Bob Dylan ein vergleichsweise technisch sehr schlechter Sänger. Aber die von mir Genannten sind ja alle technisch sehr gut. Insofern hinkt der Vergleich. Wenn man Rory Gallagher erlebt hat - oder Jan Akkerman - um mal ein ganz anderes gelagertes Beispiel zu nennen - dann ist das Spiel eines Paul Jackson Jr. nur "mittelmäßig auf einem hohen Niveau". Der ist gut, ja, aber so gut nun auch wieder nicht.
 
  • #2.073
Zweitens haben die von dir genannten vielleicht Musikalität und Originalität, die von mir genannten aber zusätzlich Technik. :-P
Das haben die von mir genannten auch.





Bei Paul ist es ein bisschen differenzierter. Der besticht nicht in erster Linie durch Technik, sondern durch die richtige Note zur richtigen Zeit.
 
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M.i.a.u.: robworld
  • #2.074
Man kann auch nicht so einfach vergleichen, wenn Stilistiken unterschiedlich sind. Ich finde, Paul Jackson Jr. hat so seine speziellen Stilistiken. Die mag ich. Mit EVH, Satriani usw. kann ich z.B. persönlich nichts anfangen, weil ich ihre Stilistiken nicht mag. Ich kann auch akzeptieren, dass Paul Jackson Jr. nicht der einzige beste Gitarrist der Welt ist. Beim Bass finde ich z.B. Abraham Laboriel auch sehr gut und interessant. Und der spielt schon deutlich anders als Marcus Miller.
 
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M.i.a.u.: robworld und Horn
  • #2.075
Dass einem bei Mechelle Ndegeochello Neil Stubenhaus einfällt, finde ich erstaunlich. Die sind ja stilistisch und spieltechnisch meilenweit entfernt.

Stubenhaus a its best. Studiocrack. Der König der ausgeschriebenen Basslines. Immer eine Herausforderung, das nachzuspielen.




Ndegeochello bass groove (and singing). Mag Ihren Sound, das Knarzen der Saiten. Und die Luft, die sie lässt.


 
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  • #2.076
Das ist alles okay. Natürlich war Bob Dylan ein vergleichsweise technisch sehr schlechter Sänger. Aber die von mir Genannten sind ja alle technisch sehr gut. Insofern hinkt der Vergleich. ...
Bei Paul ist es ein bisschen differenzierter. Der besticht nicht in erster Linie durch Technik, sondern durch die richtige Note zur richtigen Zeit.
Ich hatte mehr so Paul Mc Cartney vs Marcus Miller gemeint,
als ich Bob Dylan vs Aretha Franklin geschrieben habe. ;-)
Man kann auch nicht so einfach vergleichen, wenn Stilistiken unterschiedlich sind.
Im Prinzip kann man ab einer gewissen Liga gar nichts wirklich vergleichen,
selbst innerhalb eines Stils:
Hendrix vs SRV ... Steve Vai vs Joe Satriani ... George Benson vs Wes Montgomery...???
nur der eigene persönliche Geschmack/Hörgewohnheiten/Memories zählen am Ende!

Es gibt einfach so viele gute und die Entwicklung geht weiter,
auch an der Gitarre

ich höre zwar aktuell sehr wenig Band/Gitarrenmusik
finde trotzdem extrem spannend zu sehen, was die Jugend so neues fabriziert:

wie z.B. Tim Henderson:


oder Marcin und Ichika Nito (auch wenn mir das Original mit Grover Washington, Bill Withers und Marcus Miller am Bass besser gefällt)


Polyphia/Tim Henderson, Mega Band im Bereich Crossover (hier mit Gastbeitrag von Steve Vai):


oder Cory Wong (nicht mehr ganz Jugend) und seine grandios groovende Band,
die musikalisch -im Gegensatz zu den anderen Beispielen- eher traditionell unterwegs sind
 
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M.i.a.u.: dhinda
  • #2.077
Und Rory Gallagher natürlich mit der Stratocaster:
Nach der Benutzung unbedingt die Hände waschen!

Wenn ich die geschenkt bekäme würde ich den Body abschleifen, Bünde polieren und alle ekligen Teile tauschen.
 
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M.i.a.u.: Horn, Feedback und robworld
  • #2.078
Nach der Benutzung unbedingt die Hände waschen!

Wenn ich die geschenkt bekäme würde ich den Body abschleifen, Bünde polieren und alle ekligen Teile tauschen.
Hehe ... solange Du das nicht mit dem Original machst. Eine Gitarre mit einer interessanten Geschichte:

 
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M.i.a.u.: morphhead
  • #2.079
Das Original würde ich sofort verkaufen und eine im besseren Zustand kaufen :)

Da ich keine Idole habe, haben die Gegenstände der Promis für mich auch keinen Wert 🤷‍♂️

 
  • #2.080
Ich schaue bei Signature-Modellen i.d.R. auf die technischen Besonderheiten, Besonderheiten im Design, die mich interessieren könnten. Die Artisten selbst interessieren mich i.d.R. nicht. Einen japanischen Fender Jazz Bass Marcus Miller Signature habe ich mal ausprobiert. War nicht meins. Eine George Benson Signature Gitarre von Ibanez wollte ich mal kaufen, aber technisch und Design-technisch wäre das auch nicht meins. Also wird das nicht geschehen. Stattdessen könnte mich z.B. eine Charvel Jack E. Lee Signature interessieren, wobei ich mit dem Musiker und mit "seiner" Musik nichts anfangen kann (und das meine ich nicht respektlos, ist einfach nicht meine Richtung), aber die Gitarre selbst hat für mich interessante Eigenschaften. Wahrscheinlich nur noch wenige Umbauten wären nötig. :lol:
 
  • #2.083
Ne Superstrat ohne Tremolo wäre auch meine Wahl, wobei ne P90/HB Strat auch interessant aussieht, hat aber den mittleren PU nicht.

Die hier zum Beispiel:

Müsste man evtl. noch nen Coil-Split einbauen und natürlich den hässlichen Pickguard tauschen, sonst cool.
 
  • #2.084
Die Beschreibung bei Thomann ist hier sehr knapp. Laut Yamaha Sattelbreite 41 mm. 43 mm wäre für dich besser, oder? Bünde laut Yamaha Medium. Finde ich persönlich zwar besser als Narrow, hätte aber lieber Jumbo. Außerdem hätte ich am besten z.B. hinten am Body weder Abdeckplatte der Elektronik noch die Hülsen zur Saitendurchführung. Auf die Halsplatte würde ich auch lieber verzichten und hätte lieber einen konturierten, weichen Hals-Korpus-Übergang. Die Armauflage lieber mit weicher Kurve wie bei Strat & Co.

Die billige Squier, die ich gekauft habe, hat für mich zwei Schwachpunkte: 1. Sustain eher kurz, warum auch immer, evtl. Body-Holz. 2. Die Bünde schmal / Narrow, keine Jumbo, keine Medium. Ich spiele oft Slides mit der Hand, und Jumbo sind da einfach angenehmer. Aber zum Vergleich kann man so eine Gitarre im Haus haben, um nicht zu vergessen, was man nicht haben möchte. ;-)
 
  • #2.085

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