ich befürchte, dass du das nicht so einfach herausfindest, auch wenn du die Synths nebeneinander stehen hast. Es kommt immer auf die interne Beschaltung, Pegel und Sättigungen an.Die reinen/puren OSZ vom P5 - klingen die eigentlich wie die anderen OSZ von DSmith!?
Der Unterschied, den es tatsächlich gibt, liegt in der Erzeugung des Sägezahns aus der Dreiecks-Welle des VCO-Cores des CEM3340 im Gegensatz zu den Saw-Cores der anderen Sequential-Synths (seien sie DCOs oder VCOs).Die reinen/puren OSZ vom P5 - klingen die eigentlich wie die anderen OSZ von DSmith!?
da fragt man sich, was jeweils die Vor- und Nachteile sind, und warum das Verfahren beim P5/10 bei vielen gut (besser?) anzukommen scheint. Hat mal jemand Schwingungsform-Aufzeichnungen der Sägezahnwellen beider Corevarianten?Der Unterschied, den es tatsächlich gibt, liegt in der Erzeugung des Sägezahns aus der Dreiecks-Welle des VCO-Cores des CEM3340 im Gegensatz zu den Saw-Cores der anderen Sequential-Synths
Was hier im Video auch klanglich demonstriert wird:Der Unterschied, den es tatsächlich gibt, liegt in der Erzeugung des Sägezahns aus der Dreiecks-Welle des VCO-Cores des CEM3340 im Gegensatz zu den Saw-Cores der anderen Sequential-Synths (seien sie DCOs oder VCOs).
mein Rev4 steht zu 90% auf Rev2. Ist fast immer irgendwie besserEs wurden deutlich mehr Rev 3 produziert als Rev 1 und Rev 2 zusammen. Der Anteil der Hits mit Rev 3 dürfte deutlich höher, als der mit Rev 1 oder Rev 2 sein, somit ist der strahlende Rev 3 Klang in den Ohren der Hörer verankert. Neukäufer haben dann eh einen Rev 4.
Das betrifft aber nicht den VCO, das ist immer ein CEM3340 mit Dreiecks-Core.mein Rev4 steht zu 90% auf Rev2. Ist fast immer irgendwie besser
achja.. hab nicht richtig aufgepasst beim mitlesenDas betrifft aber nicht den VCO, das ist immer ein CEM3340 mit Dreiecks-Core.
Und mit Verlaub, wirst Du mit Deiner Musik nicht den seit den 80ern in den Ohren der Hörer verankerten Prophet 5 Sound verändern![]()

Ich behaupte, dass dieser technische Umstand sehr wenig mit "dem Prophet-Sound" zu tun hat. Viel wichtiger sind die Parameterdimensionierung und das Userinterface. Einen OB-Xa bedient man ganz anders als einen Prophet 5 und deswegen klingen typische OB-Xa-Produktionen ganz anders als Prophet-Produktionen. Rein schaltungs-technisch sind die Unterschiede viel viel geringer als die Unterschiede zwischen den typischen Sounds (beide Synths sind quasi die 1:1 Umsetzung der Beispiel-Schaltungen aus den Curtis-Datenblätter).warum das Verfahren beim P5/10 bei vielen gut (besser?) anzukommen scheint.
Ich habe einen OB-8 neben dem Prophet-5 stehen, gleiche Curtis-Chips, ganz anderer Grundsound, völlig unabhängig von der Bedienung. Und die Unterschiede liegen in der Schaltung, die ist nämlich schon anders. Die Hüllkurven vom Oberheim sind zB langsamer, weil größere Kondensatoren verwendet werden. Im Signalpfad ist alles Mögliche anderes. Für den Oberheim-Sound entscheidend sind auch die OTAs, die in die Sättigung gefahren werden, bei den noch älteren Oberheims sogar noch mal auf der Summe (ich hab eine OB-X Summierstufe umschaltbar in meinen OB-8 eingebaut). Das Oszillator-Signal geht mit massig DC Offset in den Prophet, während im Oberheim ein recht kleiner Koppelkondensator sitzt usw...Ich behaupte, dass dieser technische Umstand sehr wenig mit "dem Prophet-Sound" zu tun hat. Viel wichtiger sind die Parameterdimensionierung und das Userinterface. Einen OB-Xa bedient man ganz anders als einen Prophet 5 und deswegen klingen typische OB-Xa-Produktionen ganz anders als Prophet-Produktionen. Rein schaltungs-technisch sind die Unterschiede viel viel geringer als die Unterschiede zwischen den typischen Sounds (beide Synths sind quasi die 1:1 Umsetzung der Beispiel-Schaltungen aus den Curtis-Datenblätter).
Und auch Prophet 5 und Jupiter-8 tun sich in weiten Bereichen nix, obgleich hier tatsächlich die VCO Schaltung unterschiedlich ist.
Bei mir genauso!mein Rev4 steht zu 90% auf Rev2. Ist fast immer irgendwie besser
Ein 3340 gibt das Signal mit DC offset raus? Kann es sein, dass du das mit dem Offset der einzelnen Stufen der SSM Filter bei den frühen P5 verwechselstDas Oszillator-Signal geht mit massig DC Offset in den Prophet,
Das ist einer der Aspekte, die bei mir unter dem Begriff "Parameterdimensionierung" laufen. Erst da unterscheiden sich die Synths. Aber Freund @Palindrom hat nach dem Unterschied bei den VCOs gefragt, und da gibt es meines Erachtens keinen. Wenn er mit dem Offset am Ausgang des 3340 Recht hat (was mir neu wäre) dann wäre der Einwand von Kollege @living sounds berechtigt.Was auch einen Unterschied macht ist die Steuerung der Cutofffrequenz
Beim OB-8 gilt das nicht. Man muss ebenfalls Keyboardtracking und Env-Amount hochziehen. Ich habe extra noch ein Patchkabel neben meinem liegen, um im Bedarfsfall das Filter noch weiter aufzubekommen.Was auch einen Unterschied macht ist die Steuerung der Cutofffrequenz: Beim Prophet gehen die Filter nur komplett auf, wenn man zusätzlich zum aufgedrehten Cutoffregler noch Keyboardtracking oder Env-Amount draufschaltet. Beim Oberheim bekommt man hingegen den Filter gar nicht ganz zu, wenn Key Tracking oder Hüllkurve drauf ist, selbst wenn der Cutoff auf Null ist. Da muss man für manche Sounds Kompromisse eingehen (Keytracking aus), um gewisse Sounds realisieren zu können. Dieses unterschiedliche Verhalten trägt sicher auch dazu bei, dass man mit dem Prophet tendenziell andere Sounds als am Oberheim schraubt
DC Offset (Gleichstrom). Das nachfolgende Filter wird dadurch asymmetrisch in die Sättigung gebracht.Ein 3340 gibt das Signal mit DC offset raus? Kann es sein, dass du das mit dem Offset der einzelnen Stufen der SSM Filter bei den frühen P5 verwechselst
Das freut mich zu lesen - weil ich das als nichtbesitzer auch höre!etwas "holzigen" Klang
Das lese ich oft, sehe ich ganz klar total andersJa, die Möglichkeiten sind limitiert, aber ich bin überzeugt, wie schon manche Vorredner, dass Einschränkungen kreativitätsfördernd sind.
Dein P5 Rev2 ? Wenn es Synthetisch nicht hölzern sondern blechern klingt dann machst du irgendwas falsch oder läßt dich vom vielen Holz( Das meinte ich auch, als ich versucht habe zu unterscheiden zwischen "holzig-warm" und "brassig-warm"...
mein REV2 kann auch warm, geht aber immer leicht ins bläser-artige (Brass) )
08 REV 2 (Ich finde den toll - kein vertun!)Hat User Palindrom nicht nen Prophet 08?
Waldorf: Was machst du… als erstes, wenn Du vor einem neuen Synthie stehst?Ich behaupte, dass dieser technische Umstand sehr wenig mit "dem Prophet-Sound" zu tun hat. Viel wichtiger sind die Parameterdimensionierung und das Userinterface. Einen OB-Xa bedient man ganz anders als einen Prophet 5 und deswegen klingen typische OB-Xa-Produktionen ganz anders als Prophet-Produktionen. Rein schaltungs-technisch sind die Unterschiede viel viel geringer als die Unterschiede zwischen den typischen Sounds (beide Synths sind quasi die 1:1 Umsetzung der Beispiel-Schaltungen aus den Curtis-Datenblätter).
Und auch Prophet 5 und Jupiter-8 tun sich in weiten Bereichen nix, obgleich hier tatsächlich die VCO Schaltung unterschiedlich ist.
Ja,sehe ich auch so.Das lese ich oft, sehe ich ganz klar total andersUnd genau deshalb habe ich mir auch einen P08/rev2 gekauft und keinen P5/10.
Limitierung regt mich aber ganz klar mehr zum Noten spielen an, nicht aber in Sachen kreativität was Sounddesign oder Songrecording betrifft.
Ich habe auf meinem 08/rev2 ne Masse selbstgebauter, perfekt für meine Bedürfnisse angepasset Sounds die ich mit einem P5 nicht hätte.
Das gleiche gilt z.B. für meine BS2 im Vergleich zu meinem Moog Rogue. Also ich habe mich ,was Prophetsound betrifft immer noch ganz bewußt
gegen einen P5 entschieden. Aber jeder wie er braucht oder glaubt zu brauchen oder halt eingetrichtert bekommt. Dave Smith (R.i.p.) war der warme ,analoge ProphetSound auch beim 08er ein großes anliegen und er betrachtete den Prophet 08(Rev2) als einen seiner wichtigsten Synthesizer. Klar soll
man sich einen P5 kaufen wenn man einen will und nichts anderes, aber den 08 Rev2 sollte man nicht unterschätzen. Ich höre so gut wie nur Musik
aus alten Tagen und der 08/Rev2 erfüllt meine Erwartungen in den meißten Belangen und übertrifft sie durch die vielen Möglichkeiten sogar.
Erstmal, ich schätze, deine holzig vs brassy Einteilung. Ich weiß genau was du meinst und man muss immer noch dazu sagen, dass synths er selben kategorie nicht gleich klingen. Selbstverständlich eigentlich."Mehr möglichkeiten" machen den sound kapput.
Ausserdem "weniger möglichkeiten" fördern die kreativität - immer wenn man durch ein "nadelöhr" muss entsteht etwas besonderes...
das kann man natürlich auch anders sehen...
aber eigentlich auch nicht - man kann das auch auf studios übertragen: Ich hab noch nie gesehen das ein vollgepacktes studio auch die besssere orginellere musik macht!
Das ist ja vergleichbar: Alle grossen maler haben mit einer reduzierten malpalette gearbeitet und nicht umgekehrt: Ob es Cezanne ist oder Andy Warhol oder Gerard Richter usw...
Du kannst doch nicht abstreiten dass der rev2 der inbegriff von brassig ist, natürlich nicht im Sinne von metallisch.Dein P5 Rev2 ? Wenn es Synthetisch nicht hölzern sondern blechern klingt dann machst du irgendwas falsch oder läßt dich vom vielen Holz
beim P5 blenden. Also ich kann nur sagen daß , so ähnlich wie sich die ganzen P`s sind da bei jedem dies oder das möglich ist. Es gibt nuancen ja,
aber ich muß auch betonen daß jeder seine Stärken und Schwächen hat in verschiednenen Einstellungen. Das habe ich schon in Vergleichsvideos
gut raushören können daß nicht nur einer immer klasse abschneidet sondern es variirt.
Es wär vieleicht mal gut wenn du sowas anschneidest auch konkrete Soundbeispiele hinstellst. So ganz ohne werden wir eh auf keinen gemeinsamen Nenner kommen und es wird keinen "Aha" Effekt geben.
Interessant - ich finde, der Polybrute klingt meistens plucky bis singing bis breathy.Der polybrute ist zum beispiel orgelig oder holzig.
ja isser jetz brassig oder brazzig?Du kannst doch nicht abstreiten dass der rev2 der inbegriff von brassig ist, natürlich nicht im Sinne von metallisch.
Filter und saw, brazzt dir ins gesicht.
Ich mag den deswegen total gern.
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