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beantwortet Unterschiedliche Lautstärken Rechts/Links bei verschiedenen Frequenzen

mir fällt schon länge auf das hier rechts und links die wahrgenommene Lautstärke je nach Frequenz stark schwankt. Besonders bei hohen Frequenzen ab ca 1 khz deutlich zu bemerken

Das kann man auch gut messen.

Türkis Links, Lila Rechts
linksrechts.webp

Was könnte man da tun? Rechts und links verschiedene Filter für die Lautsprecher konfigurieren ginge zwar, aber das sieht sehr müsig aus.
Akustik Maßnahmen? Diffusoren vielleicht?
 
Analoge Filter wirken sich auch auf das Zeitverhalten bzw. die Phase aus. Da müsstest Du schon einen digitalen Raumakustikprozessor verwenden, um das nicht zu verschlimmbessern.

Absorber (z.B. von Hofa Akustik) bringen da aber auch Ruhe rein. Links und rechts an der Wand, in Höhe der Lautsprecher bzw. Hoch-/Mitteltöner. So positioniert, dass der Winkel zum Lautsprecher und zur Abhörposition identisch ist. Und an der Decke genauso.

Bei tiefen Frequenzen wird es aufwendiger. Um Raummoden zu eliminieren bedarf es recht großer Absorber (Bass Traps). Aber Dir geht es hier ja um mittlere und hohe Frequenzen.
 
PS: Lass Dir das Messdiagramm mit einer 1/3 Oktaven-Glättung anzeigen. Dann schaut das nicht mehr so wild aus und man kann das dadurch viel besser interpretieren. Das entspricht dann auch eher dem Höreindruck.
 
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M.i.a.u.: sllk
Analoge Filter wirken sich auch auf das Zeitverhalten bzw. die Phase aus. Da müsstest Du schon einen digitalen Raumakustikprozessor verwenden, um das nicht zu verschlimmbessern.
ich hätte dazusagen sollen das meine Monitore entsprechende digitale linearphasige Filter bieten . Schalte ich die Monitore in den präzisen Modus (mit gut 100 ms latenz) ist das Problem auch schon weniger auffällig.
Allerdings arnbeitet es sich mit 100ms latenz nicht so gut.

Absorber (z.B. von Hofa Akustik) bringen da aber auch Ruhe rein. Links und rechts an der Wand, in Höhe der Lautsprecher bzw. Hoch-/Mitteltöner. So positioniert, dass der Winkel zum Lautsprecher und zur Abhörposition identisch ist. Und an der Decke genauso.

Bei tiefen Frequenzen wird es aufwendiger. Um Raummoden zu eliminieren bedarf es recht großer Absorber (Bass Traps). Aber Dir geht es hier ja um mittlere und hohe Frequenzen.
ich hätte wohl auch erwähnen sollen das ich schon einiges getan habe .. sowohl zur Bassdämpfung als auch zur breitbandigen Dämpfung

das hat auch schon ultraviel gebracht

Ich hab jetzt der Einfachheit halber mal mit nem einfachen Ableton Eq bei 8 kHz links 1 db abgesenkt und rechts 1 db angehoben .. und schon ist die Hihat perfekt in der Mitte

natürlich ändert sich das je nach Kopfposition
 
keine Ahnugn wo man das in REW macht
Ich habe damals das kostenlose CARMA von Audionet benutzt, als ich die Akustik in meinem Hörraum aufwendig optimiert habe. Das hatte mir der Akustiker, der mich beraten hat, empfohlen. Mit REW kenne ich mich leider nicht aus. Aber vielleicht jemand hier im Forum...
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: verstaerker
Ich habe damals das kostenlose CARMA von Audionet benutzt, als ich die Akustik in meinem Hörraum aufwendig optimiert habe. Das hatte mir der Akustiker, der mich beraten hat, empfohlen. Mit REW kenne ich mich leider nicht aus. Aber vielleicht jemand hier im Forum...
ja das biete diverse Glättungsoptionen.. ich sehe was du meinst. Leider ist Carna etwas unflexibel bei der Soundkartenkonfiguration. Mal sehen
 
nur mit m iPhone gemessen auf die Schnelle

linksrechts2.webp

das stellt sich schon klarer dar, bestätigt meinen Höreindruck

mit dem Behringer ECM800 siehts schon anders aus
linksrechts2ecm800.webp


wobei sich bestätigt das nur 3-4 cm Mikrofonverschiebung sichtbar andere Ergebnisse erzeugen

P.S. in REW ist das smoothing unter Actions...
 
Zuletzt bearbeitet:
witzig.. mein Soundkarte n Eq in den Monitorweg legen ... erstmal klingt das gut damit

morgen nochmal checken
 
  • #11
IK Multimedia Arc Studio?

...habe ich für jedes meiner Monitorpaare - so ein Problem konnte ich damit allerdings noch nicht lösen...

...bei mir gab es generelle Lautstärke-Unterschiede zwischen links und rechts (die mich zum Wahnsinn getrieben haben) - bei genauem Hinsehen habe ich dann gesehen, dass die linken Monitore ein paar Zentimeter näher an der und mit einem ganz leicht anderen Winkel zur Abhörposition standen - nach etwas Rumschieben konnte ich die Unterschiede deutlich verringern...

...bin mir allerdings nicht sicher, dass es sich bei @verstaerker s Problem um was Ähnliches handelt, weil bei mir nicht einzelne Frequenzen betroffen waren, sondern das Gesamtbild...

...für seinen Fall tippe ich eher auf irgendetwas in der Umgebung, was auf einer Seite mitschwingt, auf der anderen aber nicht (so stark) - oder, was ich aber wegen des Preisschildes an seiner Abhöre ausschließen möchte, einfach eine Bauserien-Varianz...
 
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M.i.a.u.: ganje
  • #12
mir fällt schon länge auf das hier rechts und links die wahrgenommene Lautstärke je nach Frequenz stark schwankt. Besonders bei hohen Frequenzen ab ca 1 khz deutlich zu bemerken

Das kann man auch gut messen.

Türkis Links, Lila Rechts
Anhang anzeigen 275479

Was könnte man da tun? Rechts und links verschiedene Filter für die Lautsprecher konfigurieren ginge zwar, aber das sieht sehr müsig aus.
Akustik Maßnahmen? Diffusoren vielleicht?

Das sieht mit SBIR aus, Flatterechos im Raum.
Wände mit Basotect auskleiden viele mir da alsceinfachste Lösung ein undvzwar soviel, bis es nicht mehr stört, ganz gleich was die Messung sagt
 
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M.i.a.u.: verstaerker
  • #13
...habe ich für jedes meiner Monitorpaare - so ein Problem konnte ich damit allerdings noch nicht lösen...

...bei mir gab es generelle Lautstärke-Unterschiede zwischen links und rechts (die mich zum Wahnsinn getrieben haben) - bei genauem Hinsehen habe ich dann gesehen, dass die linken Monitore ein paar Zentimeter näher an der und mit einem ganz leicht anderen Winkel zur Abhörposition standen - nach etwas Rumschieben konnte ich die Unterschiede deutlich verringern...

...bin mir allerdings nicht sicher, dass es sich bei @verstaerker s Problem um was Ähnliches handelt, weil bei mir nicht einzelne Frequenzen betroffen waren, sondern das Gesamtbild...

...für seinen Fall tippe ich eher auf irgendetwas in der Umgebung, was auf einer Seite mitschwingt, auf der anderen aber nicht (so stark) - oder, was ich aber wegen des Preisschildes an seiner Abhöre ausschließen möchte, einfach eine Bauserien-Varianz...
mein Raum ist natürlich nicht perfekt symmetrisch. Links n Fenster und n großes Mischpult, rechts ne Synthesizerburg .
Die Boxen stehen nicht 100% symmetrisch ( hab mal so n Lasermessgerät bestellt)

Eine Bauteilvarianz würde ich ausschließen… aber ich könnte ganze simpel mal das Mic direkt an die Lautsprecher stellen und den Raumeinfluss minimieren und das messen.
 
  • #15
Ich tippe auf Deskreflections, also Dein Arbeitsbereich zwischen Dir und den Monitoren. Ich habe das bei mir auch ein bisschen. Ist nicht schön, wenn man es weiß, kann man aber damit umgehen. Was witzigerweise etwas hilft: einfach mehr Kram auf den Tisch stellen - am besten Synths ;)
Ansonsten kann man da nicht viel machen. li / re unterschiedlich EQen kann man probieren. Vermutlich holst Du Dir damit aber Probleme in der Tiefenstaffelung und wenn es dumm läuft auch bei der Transientenschärfe (linearphasig kann das mildern, kann aber dafür preringing verursachen --> Pest oder Cholera).
Mit dem Anwinkeln der Lautsprecher, also das die quasi tiefer gestellt und nach oben gerichtet werden, könnte man auch noch experimentieren. Das kann aber auch nach hinten losgehen.

Und was Du selbst ja auch schon gesehen hast: Ein paar cm hüh oder hot bedeuten mitunter Welten.

Mein Tipp: Leb damit, nutze parallel visuelle Analyzer (im Zweifel einfach die Pan-Anzeige der DAW) und gewöhn Dich dran.


Edit: Es könnte übrigens auch an Deinen Ohren liegen. Mal mit Kopfhörern gegen gecheckt?
 
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M.i.a.u.: claudio und exitLaub
  • #17
Aber dann könnte er es doch nicht messen und grafisch darstellen, oder?
Das nicht, aber man kann ein Test-Signal mit links und rechts unterschiedlich höherfrequenten Anteilen im Kopfhörer wiedergeben. Wenn man dann den Kopfhörer mal normal, mal seitenvertauscht aufsetzt, erkennt man ziemlich deutlich, ob eines der beiden Ohren anders wahrnimmt. Ich hab zB. eine vom Ohrenarzt gemessene leichte Senke bei 3,5kHz (danke an die Klipschhörner im Tanzcafe Größenwahn), die nehme ich im Alltag und auch beim Mischen eigentlich nicht wahr, bei diesem Test ist sie aber für mich ganz offensichtlich
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Audiohead und verstaerker
  • #18
Das nicht, aber man kann ein Test-Signal mit links und rechts unterschiedlich höherfrequenten Anteilen im Kopfhörer wiedergeben. Wenn man dann den Kopfhörer mal normal, mal seitenvertauscht aufsetzt, erkennt man ziemlich deutlich, ob eines der beiden Ohren anders wahrnimmt. Ich hab zB. eine vom Ohrenarzt gemessene leichte Senke bei 3,5kHz (danke an die Klipschhörner im Tanzcafe Größenwahn), die nehme ich im Alltag und auch beim Mischen eigentlich nicht wahr, bei diesem Test ist sie aber für mich ganz offensichtlich
Ich meinte damit, dass @verstaerker ja oben schon geschrieben hatte, dass er die Abweichungen messen könne (und hat, siehe Diagramm). Das spricht doch eigentlich gegen eine subjektive Ursache.
 
  • #19
Ich meinte damit, dass @verstaerker ja oben schon geschrieben hatte, dass er die Abweichungen messen könne (und hat, siehe Diagramm). Das spricht doch eigentlich gegen eine subjektive Ursache.
Japp, wenn man den Messungen vertrauen kann, dann ist das so. Ich sehe da oben aber auch unterschiedliche Messungen mit abweichenden Ergebnissen.
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: verstaerker
  • #20
Das nicht, aber man kann ein Test-Signal mit links und rechts unterschiedlich höherfrequenten Anteilen im Kopfhörer wiedergeben. Wenn man dann den Kopfhörer mal normal, mal seitenvertauscht aufsetzt, erkennt man ziemlich deutlich, ob eines der beiden Ohren anders wahrnimmt. Ich hab zB. eine vom Ohrenarzt gemessene leichte Senke bei 3,5kHz (danke an die Klipschhörner im Tanzcafe Größenwahn), die nehme ich im Alltag und auch beim Mischen eigentlich nicht wahr, bei diesem Test ist sie aber für mich ganz offensichtlich
mmh danach zu urteilen hab ich n Ohrenproblem .. vielleicht ne Erkältung oder so. Weil es ist mir erst Sonntag plötzlich so deutlich aufgefallen. Und so ne Art Druck auf m Ohr hatte ich auch .
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Audiohead
  • #21
Japp, wenn man den Messungen vertrauen kann, dann ist das so. Ich sehe da oben aber auch unterschiedliche Messungen mit abweichenden Ergebnissen.
die iPhone Messung vergessen wir besser mal ... die mit dem ECM800 gibt das eigentlich kaum her was ich höre. Könnte doch was mit den Ohren sein.
 
  • #23
Okay Thema ist vermutlich erledigt. Die Akustik ist nur etwas problematisch. Tatsächlich fühle ich mich krank. Der Druck auf dem Ohr wird deutlicher und leichten Schwindel hab ich auch :selfhammer:
 
  • #25
Vielleicht brauch ich auch nur den Gauss-Cable Raiser :lollo: :lollo: :lollo:
 
  • HaHa
M.i.a.u.: claudio
  • #27
Vielleicht brauch ich auch nur den Gauss-Cable Raiser :lollo: :lollo: :lollo:

Aha! Hast du schon bestellt? :connect:
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Audiohead
  • #29
ja ein 100er Pack.. ich wollte wirklich alle Kabel behandeln

Damit kannst du einen Kabelweihnachtsbaum bauen, der hat dann auch genug Klang Schwungschleifen. Du kannst auch überlegen für deinen Masterbus die Kabel zwischen mehrere Riser einzuklemmen, um das Signal Vollanalog zu komprimieren. Also 2:1 = 2 Riser, 1 Kabel, 4:1 = 4 Riser, 1 Kabel, usw. Der Effekt ist dann ähnlich wie bei dem neuen Fairchild 670, daher auch die vergleichbarem Preise. :opa:
 
  • ^
M.i.a.u.: Audiohead und verstaerker

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