drum machine gesucht! vermona, arturia, elektron, mfb?

Die App kann ich auch nur wärmstens empfehlen :supi:

Außer dem einfachen Drag & Drop Workflow finde ich es auch sehr gut, dass man Samples bei laufendem Sequenzer austauschen kann - da hört man gleich ob der Sound zum Rest passt.
 
Ich nutze mal den Thread und stelle eine ähnliche bis gleiche Frage.

Demnächst soll ein Drummie ins haus, aber was für einer? Top wäre natürlich der rytm, ist mir aber deutlich zu Teuer. Von der art her aber genau das was ich suche. Richtig fette Analoge Kicks, die nicht uunnbeeeedingt nach 909 oder so klingen, können aber auch. Dazu noch nette Percussion und Sequenzer wären cool.

Da fällt mir an sich der mfb Tanzbär ins Auge. Sequenzer, der auch einiges können soll, Analog usw. nun habe ich jedoch noch ein zwei Fragen. bietet die Kick denn das was ich wollte? ordentlich fett und teilweise auch brachial? und was auch wichtig ist, kann man denn Patterns speichern?

gäbe es denn noch alternativen? mir wäre zur saoundeinstellung ein direkter zugriff wichtig. sequenzer etc können aber auch gerne unterfunktionen haben. richtung soll insgesamt Goa/Psy bis hin zu Acid Tekno (ja mit k, nicht der Techno mit ch) / Tribe sein. also wenn schon 909/808 ig dann eher 909ig, aber gerne auch eigen.


Edit:
oder wäre es denn sinnvoll sich etwas entsprechendes als Eurorack zusammen zu stellen?
 
Um deine Fragestellung mal kurz und knapp zu beantworten.
Ich hab den Tanzbären jetzt so 5 Wochen. Abgesehen das ich die vollständige Bedienung ohne YT nicht so schnell hin bekommen hätte , ist der Kleine absolut Klasse.
Der Sound ist richtig gut und druckvoll und die gesamte Bedienung macht richtig Spass, wenn man den Dreh raus hat.
Für meine Begriffe klingt er nie "nervig" oder ich bekommen ihn "über".
Ich nehm den gerne mit dem DrumBrute zusammen, weil sie sich für meinen Geschmack gut ergänzen.
Und die 2 CV/Gate Spuren sind natürlich richtig toll.


Gruss TinyVince
 
Der DrumBrute hat halt den Vorteil, dass er eine wirklich intuitive Bedienung hat und man wirklich schnell zu einem sehr guten Ergebnis kommt. Arturia hat hier ziemlich das One-Function-per-Knob umgesetzt. Elektron geht immer den Weg über das Display. Ich denke, wer gerne und lange an seinen Drums rumbastelt, ist mit einem Rytm viel tiefer und flexibler. Bei mir sind die Rhythmen immer "nur" das Grundgerüst, welche ich i.d.R. nicht so kompliziert mache, daher passt der DrumBrute für mich perfekt. Der Klang ist meiner Meinung nach auch anders, als bei YT rüberkommt. Ich bekomme eigentlich immer (für mich) gute Snares, Kicks und Hi-Hats hin.
 
Ich quäle mich jetzt seit 2 Tagen mit der gleichen Frage rum: Welche Drummachine soll ich mir holen? Budget wären so um die 500€.
Benutze zur Zeit Electribe 2 und Electribe 2 Sampler aber werde irgendwie nicht richtig warm damit. Es geht zwar viel, aber ich will die Drums bearbeiten können.
Hab mir folgendes Überlegt:

Option a) Die Electribes behalten und nach dem sequencieren und arrangieren die einzelnen Spuren als Wav ausgeben und in der DAW bearbeiten.

Option b) ne LXR vom tubeohm bauen lassen. Mit Metallgehäuse und Triggerouts bin ich beim Limit angekommen. Frage ist: Kann die Bassdrum was oder sind das mehr so klicker klacker Sounds? Der Sequencer muss anscheinend leider gestoppt werden damit man editieren kann und ich hab auch mal was von Bugs gelesen die die Kiste abstürzen lassen.

Option c) ne günstige Machinedrum mk1. Die Frage ist, was passiert wenn die kaputt geht? Bekommt Elektron die noch repariert? (Ersatzteile)

Option d) Jomox xbase 09 = 3 Instrumente und OS soll verbuggt sein.

Option e) gebrauchte Digitakt. Kein Songmode :sad: .

Option f) Drumbrute = Sound ist nix für mich.

Hat jemand ne Idee?
 
Kann die Bassdrum was oder sind das mehr so klicker klacker Sounds?
Der Sequencer muss anscheinend leider gestoppt werden damit man editieren kann
Nein muss man nicht. http://wiki.sonic-potions.com/index.php/LXR_Owners_Manual#Sequencer
Bugs gelesen die die Kiste abstürzen lassen.
Ein Bug ist in der http://brendanclarke.com/2016/02/15/lxr-custom-firmware-tutorials/ Firmware, die hoffentlich noch ein update bekommt. Abgestürzt ist mir die LXR nur ein mal als ich einen Wert extern über MIDI CC verändert hatte.
 
Brauche auch einen neuen Drummie für live, werde jetzt mal abwarten was Behringer da bringt.
Den Arturia Drumbrute fand ich ganz prima auch die Roland Aira, Elektron ist bei mir eigentlich komplett raus, da die Bedienung nervt.

Für´s Livespiel geht auch ein Akai Tomcat. Die Drummachine für´s Wesenliche. Live braucht man ja nicht das Geschwurbel, sondern reduziert trocken und auf den Punkt.

Moderat setzt ihn z.B ein. Man kann ihn im Video sehen....


Ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=18GB70kgNrM
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: oli
Glaub ich lass mir ne LXR bauen.
Hat die Tomcat auch die attack Probleme des Wolfs? Da war die Kick eher ohne richtigen Transienten.
 
Der Tom Cat hat im Gegensatz zum Wolf eher zuviel Bumms. Die BassDrum war mir für meinen Geschmack zu brachial und zu sehr "piu piu" (Pitch Envelope). Tatsächlich lässt sich aus der DiscoTom-Sektion eine deutlich bessere BassDrum bauen.
 
Ich quäle mich jetzt seit 2 Tagen mit der gleichen Frage rum: Welche Drummachine soll ich mir holen?

Das Thema Drummaschine ist ein dauerndes. Im Moment sehe ich es so. Live muss sie sich durchsetzen und eher wenig machen. Das konnten die alten Rolands gut, das können auch die neuen. Wenn man sich anschaut, was KINK mit der TR8 macht, dann ist das schon groß. Und alles ohne tiefbohrende Soundsynthesen und Samplebearbeitungen. Kann ja die TR8 nicht. Für Livedrum-Einsatz würde ich zu Roland greifen.

Im Studio ist es anders. Da wären z.B. dichte, verschachtelte Rhytmusmuster á la IKARUS ein Ziel unter anderen. Dafür aber braucht es eigentlich keine Drummaschine, sondern einen komplexen Sequencer (oder Pure Data oder Max) und ein Soundmodul, das den entsprechenden Vorrat an Drum- und Percussion-Instrumenten bietet. Ein Motifrack ist hier gut. Gut auch ein RM50. Eigentlich alle Klangerzeuger, die Midi-Daten vom Sequenzer empfangen können. Die abstrakte Drummaschine eben. (STEFFI steuert mit einem Cirklon ihren Fuhrpark an Vintagedrums und den großen Rest des Studios.)
Wenn man z.B. an den Motif noch ein analoges Filter dranhängt, kann man digitale Drumsamples von analogen kaum unterschieden. Muss aber garnicht nicht sein. Digitalsamples sind im Studio gut.

Natürlich macht es Spass, percussive Klänge selber zu bauen. Das geht ja mit Drumsynths wie dem Kawai X5 oder der alten Procussion. Auch mit Elektron-Gear, aber das liegt mir nicht. (Maschinedrum verkauft. SXR übrigens auch) Auch mit dem ARQ. Aber auch mit Synths wie z.B dem Desktop Evolver.

Sampler/Drumsampler sind dagegen nicht so meines. Die Zeit, die für die Sampleverwaltung draufgeht, investiere ich lieber in´s Klangschrauben. Deshalb will ich auch keine Drummaschine mit Sampling-Möglichkeit. Ein Schlagzeuger soll ja auch nicht Trompete spielen oder singen (im Sitzen singen sieht ja blöd aus).
Ein richtiger Drummy mit Synht-Engine und Pads zum Einklopfen der Beats müsste es dann ein.

Fazit: Für´s Livespiel würde ich eine günstige gebrauchte Roland TR8 holen. Die fallen schon unter 300 Euro. Für´s Studio, wenn überhaupt, dann die Tempest. Eilt aber nicht. Hab genug Drumzeugs. Und man kann zusehen, wie die Tempest gebraucht unter die 1000 Euro rutscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der Tempest ins Studio und zum Workflow passt ist der aktuell immernoch die beste Alternative. Extrem flexibel und hat einen guten eigenständigen Sound. Noch dazu kann man ihn als poly synth missbrauchen...
jedoch denke ich nicht, dass er demnächst für unter 1000€ zu haben sein wird. Dafür kann er zuviel und deckt seine eigene Niesche ab.
Steckt meiner Meinung nach Rytm und Co in die Tasche.

Aber klar - Drums sind ein Dauerthema. Muss jeder seinen Weg zu finden.
 
Ich quäle mich jetzt seit 2 Tagen mit der gleichen Frage rum: Welche Drummachine soll ich mir holen? Budget wären so um die 500€.
Benutze zur Zeit Electribe 2 und Electribe 2 Sampler aber werde irgendwie nicht richtig warm damit. Es geht zwar viel, aber ich will die Drums bearbeiten können.
Hab mir folgendes Überlegt:

Option a) Die Electribes behalten und nach dem sequencieren und arrangieren die einzelnen Spuren als Wav ausgeben und in der DAW bearbeiten.

Option b) ne LXR vom tubeohm bauen lassen. Mit Metallgehäuse und Triggerouts bin ich beim Limit angekommen. Frage ist: Kann die Bassdrum was oder sind das mehr so klicker klacker Sounds? Der Sequencer muss anscheinend leider gestoppt werden damit man editieren kann und ich hab auch mal was von Bugs gelesen die die Kiste abstürzen lassen.

Option c) ne günstige Machinedrum mk1. Die Frage ist, was passiert wenn die kaputt geht? Bekommt Elektron die noch repariert? (Ersatzteile)

Option d) Jomox xbase 09 = 3 Instrumente und OS soll verbuggt sein.

Option e) gebrauchte Digitakt. Kein Songmode :sad: .

Option f) Drumbrute = Sound ist nix für mich.

Hat jemand ne Idee?


ne gebrauchte elektron md ist sehr mächtig, am besten gleich mit uw! sehr gut auch für live, stabile hardware, ev mal encoder tauschen, kann man selbst machen.
mit einer der besten machines auf dem markt.

für drummin geht auch ne mpc 1k, straight forward, mit jj os super stabil.

so schön analog machines auch sind, der sound ist schnell ausgehört....
 
Hab mir eine LXR bauen lassen. Von der Klangsynthese, Sequencer etc ist das Teil top. Zusätzlich hab ich noch meinen Electribe Sampler - den werd ich dann wohl demnächst gegen eine mpc 1k austauschen.. Denke damit komm ich jetzt überall hin.
 
Hab mir eine LXR bauen lassen. Von der Klangsynthese, Sequencer etc ist das Teil top. Zusätzlich hab ich noch meinen Electribe Sampler - den werd ich dann wohl demnächst gegen eine mpc 1k austauschen.. Denke damit komm ich jetzt überall hin.

1k: 1) unbedingt pad fix. (neues pad system v2 leicht ziehen an ekke von gummipad, wenn die andren pads sich mitbewegen isses das neue ) alles andere ist easy restaurierbar.
2) jj os. erweitert funkion und workflow immens.
 
Verdammt.....so sehr ich von der BD und der Clan begeistert bin.......mit den HH´s werd ich überhaupt nicht warm!!! :sad:
Hab denen türlich etwas Zeit gegeben...aber es will einfach nicht!
:sad:

Ohman....immer dieses hin und her!!!
 
aus den hats nutze ich ausschließlich den noiseanteil, mit dem "metal"-anteil werde ich auch nicht warm.
hatte schon mal den gedanken ob man die metal-oscillatoren (verstimmte squareoscis) evtl intern stimmen kann, um sie ein bisschen gefälliger zu machen. aber hab noch nicht geschaut.

der snare-channel gehört auch zu meinen liebsten. das ist der einzige den ich mit viel resonanz nutze. reso fast voll und dann mit dem filterregler spielen, geht dann so von 80s simmons bis jungletrap-slap mit einem dreh :)

eine zukünftige version sollte auf jeden fall für jeden channel einen lfo haben, mit dem man ein parameter der wahl bewegen kann. oder ein cv-in pro kanal für einen parameter der wahl.
 
Hallo Leute, ich habe zwar einen Digitakt der mir meine Drumms ersetzt. Das ist alles schön und gut doch irgendwie finde ich das nicht richtig. Ich möchte den Digitakt mehr zum Sampeln von meinem Modular benutzen und nicht für die drumms.

Da ich eher härteren Techno mache und es sehr liebe wenn der BassDrumm die Wände abreist kommen natürlich in erster Linie die Elektron Rythm und MashineDrum zur Auswahl.

Aber....
Ich habe für mich jetzt eine gute alternative entdeckt. Nähmlich Jomox xbase 09.
Da ich sowieso eig nur mit bd, hh und snares arbeite ist mir das Teil wie gerufen.

Was hält ihr von der Kiste?

Jomox xbase 09 = 3 Instrumente und OS soll verbuggt sein.
Kann mir jemand mehr zu dem oben genannten problem sagen?

Habe auch gehört das es bei dennen nach ner zeit die Tasten klemmen oder so.
 
Wenn du die Bedienung im Elektron-Universum fantastisch findest und nichts anderes mehr haben willst, würde ich folgendes Schema aklappern:

Hast du Stereo-Drumsamples die du absolut authentisch wiedergeben möchtest: Octatrack. Der Octatrack lässt sich auch noch als Effektgerät für zwei externe Stereosignale benutzen und kann auch lange .WAV Dateien streamen, was nützlich ist, wenn du eine Playback-Show machen möchtest. Beim Octatrack ist es außerdem so einfach, wie bei keiner anderen Maschine, Samples vom Computer rüberzuschieben.

Hast du Mono-Drumsamples die du authentisch wiedergeben möchtest: Analog Rytm oder Digitakt. Der Rytm hat noch eine eingebaute Klangerzeugung, die zwar nicht sehr flexibel, aber dafür pragmatisch für Drumsounds ist. Die Pads beim Rytm sehen fantastisch aus, sollen aber zum Spielen absolut unbenutzbar schlecht sein. Zumindest hört man das immer von Leuten, die mal auf ne MPC2K oder 60 eingehämmert haben.

Wenn du verschiedene klassische und neuartige Drumcomputer in einer kleinen Kiste haben möchtest: Machinedrum. Die MD gibts noch in der UW Version, womit man auch eigene Drumsamples rausschleudern kann. Die UW is zwar nicht in der Lage Drumsamples authentisch wiederzugeben, aber immerhin. Elektron vermarket den Fakt übrigens als Feature und will dem Kunden glaubhaft machen, dass dieser "Charakter" irgendwie musikalisch gewinnbringend sein soll.
 
Aber....
Ich habe für mich jetzt eine gute alternative entdeckt. Nähmlich Jomox xbase 09.
Da ich sowieso eig nur mit bd, hh und snares arbeite ist mir das Teil wie gerufen.

Was hält ihr von der Kiste?


Kann mir jemand mehr zu dem oben genannten problem sagen?

Habe auch gehört das es bei dennen nach ner zeit die Tasten klemmen oder so.

Mit bugs hatte ich nie Probleme, die Kiste lief wie eine Schreibmaschine, einfach und unglaublich effektiv und krasser Sound !
Die xbase 888 und 999 haben (hatten?) wohl eher Probleme mit bugs.
Die Taster waren aber dann nach etlichen Livesets teilweise durch. Man musste sehr stark drücken, bis sie reagiert haben.
Habe die xbase09 verkauft und es später sehr bereut, weil ich gehört habe, dass man die Taster doch austauschen kann. Vielleicht kann jemand anderes hier im Forum dazu mehr sagen.
Bin immer noch am überlegen mir wieder eine zu besorgen, wenn die Taster funktionieren...
 


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