Hallende Hallen

Hat jemand ein MPX-1?
Und kann mich vielleicht mit HP-/LP-Filterei draufheben? Mit dem Comb-Filter klappts nicht so richtig gut und trotz langem lesen und ausprobieren hab ich dieses Effekte-in-Feedback-Pfad-Verschachteln nicht wirklich verstanden.
 
Mit dem Light Pedal (Federhall) im 'Optics' Modus von Gamechanger Audio:

edit: fuer bessere Beispiele s. Nachricht #561
drums


jp8


organ
 

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  • drums_hall.wav
    8,7 MB
  • jp8_hall.wav
    12,9 MB
  • organ_hall.wav
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Mit dem Light Pedal (Federhall) im 'Optics' Modus von Gamechanger Audio:

drums


jp8


organ

Aha, Interessante technische Realisierung. Klingt auch gut. das JP8 Audiofile fehlt leider.
 
Mit dem Light Pedal (Federhall) im 'Optics' Modus von Gamechanger Audio:
Vielen Dank für die Beispiele.

Das Konzept ist spannend, die Marketingsprüche kernig, das Video visuell passend (viel Licht), aber das Ergebnis ist nur als krasser Effekt zu gebrauchen. Was auch immer dort für ein Tank verwendet wurde, mit diesen fiesen Resonanzen kann man das meiner Meinung nach nur für spezielle Stile und Anwendungen nutzen. Jeder billige Gitarren-Amp klingt besser.

Aber gut, das wollten die wahrscheinlich ja auch erreichen. Ein neuer, anderer Klang.

Meins ist es nicht.
 
(...) Was auch immer dort für ein Tank verwendet wurde, mit diesen fiesen Resonanzen kann man das meiner Meinung nach nur für spezielle Stile und Anwendungen nutzen. Jeder billige Gitarren-Amp klingt besser. (...)

edit: fuer brummfreie Beispiele s. Nachricht #561
Ich denke, das ist eher mein Unvermoegen. ;-) Deshalb neue Beispiele:

drums


jp8


organ

Die optischen Abnehmer lassen sich auch ausblenden, fuer einen gewoehnlichen Federhallklang, und die 6 IR Sensoren koennen gezielt ausgewaehlt werden, fuer mehr oder weniger und unterschiedliche Obertoene.
 

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  • drum2.wav
    8,6 MB
  • jp82.wav
    12,9 MB
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    8,7 MB
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, das ist eher mein Unvermoegen.
Danke. Netter Versuch :mrgreen: Der Marketing-Blurb von Gamechanger Audio suggeriert ja, dass sie mit der optischen Abtastung die schlechte Qualität der herkömmlichen Federhallgeräte hinter sich lassen würden. Was ich so höre, ist das aber nicht der Fall. Man hat aber wohl jede Menge klangliches Potential, was aber gefühlt eher in Richtung Noise geht, als in Richtung Feder-Hall in besserer Qualität. Wer das sucht, kommt an AKG Tanks wohl nicht vorbei.
 
@klangumsetzer
Danke für die Demonstrationen.
Es brummt deutlich in deinen Audio-Beispielen. Kommt das von dem Pedal? Ist der Brumm generell (gleich) vorhanden oder variiert dessen Stärke mit bestimmten Parameter-Einstellungen?
Sehe ich das richtig, dass das Pedal nur Mono ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zur Erinnerung:
Zum Plugin Spin-Off von diesem Hallende Hallen Thread geht es hier lang: https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/raeumliche-raeume.105615/

Hallende Hallen: Soundbeispiele von Hardwarehallgeräten und dazugehörende Diskussionen
Räumliche Räume: dito für Hall aus dem Rechner oder einer DSP-Karte, also alles das, was man virtuell mit einer DAW machen kann
Mein Audio-Beispiel bezog sich auf @rblok 's Frage, LXP-1 oder MPX-1 und ist Hardware - es war ein Lexicon Reflex.
 
@klangumsetzer
Danke für die Demonstrationen.
Es brummt deutlich in deinen Audio-Beispielen. Kommt das von dem Pedal? Ist der Brumm generell (gleich) vorhanden oder variiert dessen Stärke mit bestimmten Parameter-Einstellungen?
Sehe ich das richtig, dass das Pedal nur Mono ist?
Dem Ursprung des Brummens werde ich nachgehen. Momentan habe ich die patchbay/ein Erdungsproblem in Verdacht.

Das Pedal ist mono.
 
Das Brummen wurde durch das Netzteil verursacht.
Das Light Pedal benoetigt ein 9 V 500 mA Netzteil, aber das 9 V 500 mA Netzteil, dass ich sonst fuer das Cooper fx Arcades benutze verursachte ein Brummen. Das Netzteil fuer das field kit von Koma Elektronik mit 9 V 2 A funktioniert problemlos.

Ich habe deshalb neue Aufnahmen gemacht (die letzten, versprochen):

drums (Optics Modus, spring und optische Abnehmer gemischt, leichtes gate)


synth (Trem Modus, spring und optische Abnehmer gemischt)


organ (Optics Modus, spring und optische Abnehmer gemischt, leichtes ducking gate)
 

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  • drums3.wav
    8,1 MB
  • jp83.wav
    12,7 MB
  • organ3.wav
    8,6 MB
Zuletzt bearbeitet:
Danke. Netter Versuch :mrgreen: Der Marketing-Blurb von Gamechanger Audio suggeriert ja, dass sie mit der optischen Abtastung die schlechte Qualität der herkömmlichen Federhallgeräte hinter sich lassen würden. Was ich so höre, ist das aber nicht der Fall. Man hat aber wohl jede Menge klangliches Potential, was aber gefühlt eher in Richtung Noise geht, als in Richtung Feder-Hall in besserer Qualität. Wer das sucht, kommt an AKG Tanks wohl nicht vorbei.
Die optischen Sensoren erfassen mehr Obertoene und anscheinend auch geringere Schwingungsamplituden (mehr sustain).
Durch die Wahl der optischen Sensoren lassen sich bestimmte Federbereiche und damit Resonanzen hervorheben.
Klangliches Potential ist definitiv vorhanden; ich denke auch jenseits von 'noise'. Einen 'ordentlichen' AKG oder Orban (oder Vermona?) Federhall habe ich leider noch nie testen koennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe deshalb neue Aufnahmen gemacht
Besten Dank, so ohne Brumm klingt es schon viel besser.

Einen 'ordentlichen' AKG oder Orban (oder Vermona?) Federhall habe ich leider noch nie testen koennen.
Ich habe vor längerer Zeit ein paar Beispiele mit dem Swissecho 2000 und anderen Spring Reverbs aufgenommen. Das Swissecho hat den Tank des AKG BX15 drinnen, aber mit eigenständiger Elektronik.
 
(...) Ich habe vor längerer Zeit ein paar Beispiele mit dem Swissecho 2000 und anderen Spring Reverbs aufgenommen. Das Swissecho hat den Tank des AKG BX15 drinnen, aber mit eigenständiger Elektronik.
Das klingt wirklich edel.
Im reflect Modus des Light Pedals wird leider nur das Effektsignal zurueckgeleitet. Die Option das Delay auch als Predelay - wie im Swissecho z.B. - zu nutzen, waere hier auch sinnvoll gewesen.
 
Ich habe des Spasses halber einmal ein Delaypedal (EHX Deluxe Memory Man XO, bucket brigade delay) mit dem Light Pedal kombiniert.
Die Signalkette war: audio interface-patchbay-reamp box (Radial Engineering XTC)-delay-Light Pedal-reamp box-preamp (DAV electronics BG-1)-audio interface.

drums (DMM: kurze Delayzeit, LP: trem Modus, spring+optics, leichtes gate)


synth (DMM: laengere Delayzeit, mehr feedback, leichter chorus, LP: reflect Modus, spring+optics, leichtes ducking gate)


organ (DMM: viel feedback. LP: harmonics Modus, spring+optics, leichtes ducking gate)
 

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  • drums_dmm+lp.wav
    8,1 MB
  • jp8_dmm+lp.wav
    13,1 MB
  • organ_dmm+lp.wav
    9,6 MB
Gleich vorweg, um Grunde genommen werden die Beispiele den Geräten nicht gerecht. Besonders der Yardstick, wenn man ihn mit den anderen im Kreuzverhör gegenhört, kommt schlechter weg als er ist. Ich hab alle rein frei nach Schnauze getweakt um die subektiven schönen Stärken aufzuzeigen. Richtig auspielen tun sie sie aber erst in ganz anderen Kontexen.
Am besten hört Ihr mal in meine TonKlangDichtungen rein, dort kommen fast alle auch immer gleichzeitig zum Einsatz. Yardstick macht den Raum, das Lexicon fett Lang und RFX und H8000 für den Rest.
Anhang anzeigen RFXCard32_4.wav
 

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  • Yardstick 1.wav
    7,6 MB
  • Yardstick 2.wav
    3,3 MB
  • Yardstick 3.wav
    5,5 MB
  • Yardstick 4.wav
    6,1 MB
  • Lexicon300_1.wav
    7,6 MB
  • Lexicon300_2.wav
    3,4 MB
  • Lexicon300_3.wav
    5,2 MB
  • Lexicon300_4.wav
    7,3 MB
  • RFXCard32_1.wav
    7,6 MB
  • RFXCard32_2.wav
    3,5 MB
  • RFXCard32_3.wav
    5,2 MB
Ich weiß, ich sollte, aber es fällt mir schwer, dafür Begeisterung aufzubringen.

Oder eine Rechtfertigung zu finden, dafür im mittleren vierstelligen Bereich zu löhnen.

Guter Demosong, immerhin.

Stephen
 
Ja, wirklich guter Song - Zeitmaschine in Richtung Yes, IQ, World Trade und so.

Die Klangbeispiele fand ich hier jetzt nicht zum in die Hände Klatschen (bis auf die "Instant John Foxx"-Kammfiltersachen), aber ich erinnere mich gut an eine Gelegenheit vor mehr als 20 Jahren (beim Onkel Andi), die Space Station in Aktion zu erleben, und damals hatte ich einen starken Eindruck vom Verschmelzen des Signals mit dem Space-Station-Sound, nicht so draufgeklatscht wie viele (damals) moderne Hallgeräte.
Daraufhin hatte ich eine Zeitlang selbst mal eine Space Station, habe das aber selbst nie so gut hinbekommen und die Space Station dann wieder verkauft (für einen mittleren dreistelligen Betrag...).
Die neue Version interessiert mich aber trotzdem sehr (Stichwort Lernresistenz auch in fortgeschrittenem Alter).

Schöne Grüße
Bert
 
[...] die "Instant John Foxx"-Kammfiltersachen [...]

Die bekommt man auch ganz gut hin mit dem MXR Pitch Transposer in Kombination mit dem MXR Flanger/Doubler.

Ein nettes Teil, die Space Station -- für 350 Euro würde ich mir überlegen, sie mir ins Rack zu hängen. Für 3.500 Euro sicher nicht.

Irgendwie habe ich nie die Affinität zu Vintage FX gehabt (v. a. Hall und Delay), daß ich bereit wäre, dafür ähnliche Risiken einzugehen wie für alte Synthesiser. Komisch, ne?

Stephen
 
Die bekommt man auch ganz gut hin mit dem MXR Pitch Transposer in Kombination mit dem MXR Flanger/Doubler.
Richtig, und (für mich) ähnlich genug mit jedem beliebigen Flanger.

Ein nettes Teil, die Space Station -- für 350 Euro würde ich mir überlegen, sie mir ins Rack zu hängen. Für 3.500 Euro sicher nicht.
Mal sehen, ob es dieses Binary-Energy-Teil bis zur Herstellung in (Klein-)Serie schaft, und wie teuer das Ganze dann wird.

Irgendwie habe ich nie die Affinität zu Vintage FX gehabt (v. a. Hall und Delay), daß ich bereit wäre, dafür ähnliche Risiken einzugehen wie für alte Synthesiser. Komisch, ne?
...sagt der Mann, der mich mit dem Schulte und dem TAM19 angefixt hat, hihi!
Aber ich versteh's schon, bis auf wenige Beispiele macht das eigentliche Instrument (vom Spieler mal ganz abgesehen) mehr aus als die Effekte.
Ich mag leider gern alte und neue Instrumente und Effekte...

Schöne Grüße
Bert
 
[...] ...sagt der Mann, der mich mit dem Schulte und dem TAM19 angefixt hat, hihi! [...]

Wie ich oben schrieb: (v. a. Hall und Delay).

Ich habe nie ernsthaft einen Quantec QRS ins Auge gefaßt, nie ein AMS RMX 16 oder ein EMT 251, weil ich auf diese potentiellen Baustellen nie Bock hatte. Ein Dynacord DRS-78 käme ebenfalls wegen des Kartoffelhalls nicht auf meine Liste -- sowas möchte ich auch für klanggestalterische Anwendungen nicht geschenkt haben.

Ein Space Echo kann ich selbst reparieren, von kruder prähistorischer Digitaltechnik habe ich keine Ahnung (und erst recht kaum ein Techniker).

Stephen
 
Vintage Digital Reverb ist schon etwas Risky Business und in Grenzen kann man sich mit einigen modernen/moderneren Geräten annähern.

Aber ausser der Space Station kommt ja auch das Stargate zum Zuge, das hatte ich hier schon vor längerem mal vorgestellt. Ich mag es und es hat wie andere Ursa Major Geräte auch einen analogen Feedback Pfad, was es noch etwas spezieller klingen lässt.

 
Vintage Digital hat ein schönes Video veröffentlich - A Brief History of Digital Reverb:



Man berichte den oder die Fehler im gezeigten Material.


Die Website gibt es schon länger, das Geschäftsmodell ist mir immer noch nicht ganz klar. Man verkauft Anleitungen, die es sonst gratis gibt und neu nun auch IRs.


Eine Timeline der Effektgeräte haben sie auch online:

 

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