nullpunkt schrieb:
Ich selbst bin absolut stümperhafter und unwichtiger Hobby-Musiker und muss sagen, dass ich meine log, lin oder wie auch immer gearteten Hüllkurven immer mit der Maus zurechtgemurkst habe. Klar isses nett in der neuen Live-Version mit einer Aktion Kurven erstellen zu können aber DER Zeitgewinn ist es doch nun auch nicht - und ob man das klangliche Ergebnis ein komplett anderes ist, wage ich auch zu bezweifeln. Erklärt mir Unwissendem mal jemand, warum es offensichtlich einen so gravierenden Unterschied macht, ob ich Kurven nun direkt "ziehen" kann oder sie mittels "händischem Setzen einzelner Abschnitte" erzeuge... Für mich ist das Ganze eine Funktion, die man übernimmt, weil es sie in anderen DAWs (schon lange) gibt und sie oft nachgefragt wurden. Für einen wahnsinnigen Zugewinn an "Endergebnis-Qualität" wird das aber nicht sorgen, oder?!
...ich bitte um Aufklärung...
.. ich möchte darauf hinweisen dass es da in keinster weise um ne wertung darüber geht ob man nun hobbiist ist oder das beruflich macht oder was auch immer
es geht bei den charakteristiken einfach darum dass der STANDARD eben ist dass man das sonst schon überall machen konnte und das natürlich zeit spart wenn man (zb) das aus ben effektivitätsgesichtspunkt betrachtet
musikalisch ist das ganze auch sehr plausibel weil das gehör eben auf ne gewisse art wahrnimmt und es
erstens im musikalischen kontext sehr wohl einen unterschied macht ob ein längerer fade einer (zb) fläche linear oder exponentiell ist.
zweitens geht es auch gar nicht dass man so kurven händisch einzeichnet wenn man zb solch eine opreation bei 100 regions in einem projekt auf einmal machen will - denn das klonen "händischen einzeichnens" ist ja in (soweit ich weiss) keiner software möglich
insofern ist es
drittens zb SEHR praktisch dass ich in anderen sequencer programmen ein audio clip das ich im arrangement vielfach verwende mit EINER operation anpassen kann - zb - kann ja jeder gerne versuchen wie es klingt wenn ich bei einer kurzen audioregion die zb eine 808 tom enthält (ich rede von nem "original aufgenommenem audiosignal das eine nicht ganz vernachlässigbare signal to noise ratio hat die den ausklang des sounds negativ beeinflussen kann ) am ende des audioclips nun linear oder exponentiell ausfade...
NATÜRLICH ist es besser exponetiell zu faden weil man da mehr von dem "dreck" wegbekommt als zb linear und dadurch erst weiter "hinten" am signal zu faden beginnen muss.
dass man das als hobbymusiker nicht notwendigerweise so genau nehmen will ist ja kein problem - dass allerdings unser vollprofi und
Ableton spezialist zolo behauotet das sei unwichtig zeugt lediglich von seiner eingeschränkten abstraktionsfähigkeit - denn ginge es nach ihm wären ja wohl alle anderen hersteller doof die das seit jahrzehnten ermöglichen - nur weil ER keinen nutzen davon hat
naja und so ne einstellung ist gelinde gesagt - für jemanden der andere über tellerränder belehrt recht entlarvend