ModernerPurist
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Dieses 3D sind meist kleine Abweichungen zwischen rechten und linkem Kanal,
Nicht nur.
Habe weiter oben beschrieben woran es liegt.
Dieses 3D sind meist kleine Abweichungen zwischen rechten und linkem Kanal,
Leute, ich sag's mal so: Ich hab mir Virus gekauft, nachdem ich Ostrius im Betatest hatte. Ich verstehe nicht, wie man mit so einer instabilen Software arbeiten kann.
Die hat keine Presets gespeichert, den Prozessor zum Absturz gebracht oder irgendwelche Fehler verursacht. Ich hab's aufgegeben und mir Virus B geholt, und wisst ihr was? Ich war total begeistert! Es war genau das, wonach ich gesucht hatte. Ich bin wahrscheinlich einer von denen, die Dinge hören, die anderen entgehen, aber für mich ist der Klangunterschied zwischen TI und Software glasklar. Ja, es sind vielleicht nur Kleinigkeiten, ABER! Schönheit liegt im Detail!
Ich achte immer auf jedes Detail, um den bestmöglichen Klang zu erzielen, und auch wenn es manchen egal sein mag, mir ist es wichtig. Manche sagen vielleicht, man hört den Unterschied in einem Mix nicht, aber habt ihr das Unterbewusstsein vergessen? Wenn Leute aus irgendeinem Grund bestimmte Musik auswählen und sie diese immer wieder hören wollen, dann sind das die „Details“.
Du hast mit den alten Tracks einen wichtigen Punkt angesprochen. Ich kann dieses Gefühl in der Trance-Musik beschreiben, sowohl im hardwarebasierten Genre der späten 90er bis frühen 2000er als auch in allem, was nach 2005 entstanden ist. Alles nach 2005 ist nur noch Lärm, kein Trance mehr, einfach nur noch ein Durcheinander. Und der Trance, den damals alle liebten, hatte diesen dichten und tiefen Klang, eben wegen der Hardware. Sowohl Virus B als auch Virus A spielten dabei eine Schlüsselrolle, und das wurde mir klar, als ich diesen Synthesizer zum ersten Mal in den Händen hielt. Das ist genau der Klang, den ich in der Trance-Musik gesucht habe, der mit der Software verloren gegangen ist.Das stimmt schon was du schreibst und ich denke das war ein guter Schritt, dass du dir ein Original zugelegt hast. Oft sind es Nuancen, manchmal nimmt man es wahr und oft aber auch nicht wirklich. Mir ist damals aufgefallen, als ich damals angefangen habe, hatte ich meine ersten Tracks mit meinen damaligen Geräten gemacht. Mit Softwaresynths/Plugins kanne ich mich noch nicht so aus und die Auswahl war recht überschaubar. Irgendwann bin ich dann (auch aus Bequemlichkeit) auf Synth Plugins umgestiegen und habe eine Zeit fast ausschließlich damit produziert. Als ich dann irgendwann mal wieder meine alten Tracks angehört habe, hat mich der Synthsound irgendwie mehr "beeindruckt" (ok, das Mixing damals war noch kacke). Es war einfach mehr Räumlichkeit und Tiefe zu vernehmen, und wie gesagt, trotz miserablem Mixing. Und diese Tracks habe ich halt ausschließlich mit Virus, Roland Rompler und JP8000 gemacht. Und die Drums kamen aus dme Akai Sampler.
Und um auf den Virus zurückzukommen, das ist halt einfach die Maschine mit der du z.B. den Leadsound einspielst und dann sitzt der...zumindest bei mir. Bei Plugins muss ich da schon ziemlich herumnudeln. Und da war/ ist der TI2 für mich halt perfekt. Sound der Hardware mit Steuerung über Plugin.
Und was den Virus B angeht, so habe ich schon des Öfteren gelesen (vielleicht war es sogar hier im Forum, weiss nimmer), dass der wohl der Beliebteste sein soll. Ich hab mich damals für den C entschieden, weil der einfach das moderene Gerät war und mehr "Power" hatte.
Wie auch immer, dein Soundset beinhaltet wirklich die typischen Sounds von damals (die ja teils immer noch beliebt sind und verwendet werden). Hast du gut hinbekommen. 👍
Als ich dann irgendwann mal wieder meine alten Tracks angehört habe, hat mich der Synthsound irgendwie mehr "beeindruckt" (ok, das Mixing damals war noch kacke)
MEn liegt das vor allem am Umgang, weniger am Prinzip an sich. Wenn das Signal gut ist, was reingeht, bleibt es auch gut.Ich denke nach wie vor, dass ein reiner Hardware-Mix etwas in sich hat, was ITB nicht erreichbar ist, auch wenn
reine ITB Produktionen objektiv betrachtet schon lange gut klingen, so ist da eine grundsätzliche ästhetik, die mir nicht gefällt und dieser Unterschied liegt m.E. am unterschiedlich notwendigen Umgang.
Das ist mE Unsinn. Ich hab über Jahre ein Masteringstudio betrieben, mit den hochwertigsten PlugIns am Markt und richtig teurer analoger (Charakter-)Hardware. Beides hat sich wunderbar ergänzt und waren klanglich definitiv nicht miteinander verwandt.Sicher ... Mit genug hochwertigem Gear wird der Sound
ebenso "perfekt", wie mit Software - und ich denke, dass hier das Problem ist. Software versucht nicht
Hardware mit Charakter zu kopieren, sondern hochwertige (perfekte?) Hardware. Erstmal das und die mathematische Perfektion der Linearität raubt dem Sound jegliches Leben.
Analog gibts auch keine Abtastraten. Ich verstehe nicht was du hier vergleichen willst?Dazu rein digitale Probleme, wenn alles in Sync läuft.
Ich meine nicht musikalisch, das wollen wir ja, sondern
gesyncte Abtastraten. Samplegenaue Sync, keine kleinen Abweichungen, alles samplegenau reproduzierbar. Probleme im Mix summieren sich, daraus folgen Bearbeitungen, die man rein analog nicht machen würde oder müsste, um das auszugleich.
Da bin ich voll bei dir. Ducking ist Mix FX, kein Standardmittel beim Mixing.Spaßeshalber kann man ja mal ne SAW 20 mal aufnehmen und überwinanderlegen im Vergleich
zu einem Softsynth. Das verdeutlicht das Problem schon recht gut.
Die Folge daraus:
- Sehr viel Sidechaining und wegducken. Analog gemischt finden
eine getunte Kick und Bass fast von selbst zueinander
Schrecklich. Ein gut aufgenommenes Signal braucht kein TD. Ich denk die Leute benutzen es weil sie falsch und inflationär komprimieren.- Layering: Ich kenne Leute, die einen simplen Bass
mit Plugins 5-6 fach layern. Analog macht man, mit selbem Ergebniss vlt 2-fach max. 3, wenn überhaupt, und layert im musikalischen Sinne. Technisch eher Ausnahme, in populären Genres werden fast alle Sounds gelayert: Kick, Bass, Snare, Claps, Hihats, Synths - Nicht 2-fach, sondern 4,5 oder 6fach. Warum hinterfragt da niemand warum das gemacht wird? 😉
- Transient Designer. Nicht als "problemlöser", sondern auf fast allen Spuren, die Transienten haben.
Schrecklich. Sowas sind Spezialisten für üble Problemfälle im Mastering, keine Mixingtools- Tools wie Soothe. Nicht offensichtlich hörbare Resonanzen werden rausgezogen, sondern breitbandig als Notwendigkeit des digitalen Processings. ITB neigt
immer noch dazu Resonanzen zu fördern, vermutlich durch samplegenauer Sync?
JaKommt auch immer aufs Genre an, aber für mein Empfinden klingen Künstler, die viel analog mischen und viel HW Synths einsetzen, besser.
Ja.Aber ... Wie gesagt ... Kommt aufs Genre an. Gibt auch Könner, die digital saustarke Mixe abliefern, aber durch Einsatz von oben genanntem und sicher noch ne Menge Punkte, die ich vergas.
Analog gibts auch keine Abtastraten. Ich verstehe nicht was du hier vergleichen willst?
Du meinst Jitter klingt gut? Klar, wenn man gute Räumlichkeit hasst, dann vielleicht.. :D
Wäre doch ein leichtes solche Schwankungen auch in alles Digitale einzubauen und bin mir sicher dass dies auch einige Pluginhersteller machen und auch in der DAW kann man ja MIDI durch humanize etc. vom starren Raster abbringen.
Und ich glaube nicht, dass dies digital umgesetzt werden kann, denn um als analoger Synthesizer zu fungieren, muss Software selbst ein analoger Synthesizer sein und Strom erhalten! Am Beispiel des Korg Minilog XD möchte ich verdeutlichen, wie groß der Frequenzbereich ist – kein Equalizer auf einem VST-Synthesizer kann ihn abdecken.Simple? Es geht ja nicht nur um kleine Schwankungen. Analoge Schaltungen bringen an vielen Stellen Nichtlinearitäten, harmonische Verzerrungen, Phasenverschiebungen und zeitliche Variationen mit. Das beginnt bei Oszillatoren, geht über Filter und Verstärker bis hin zur Summierung. Diese Effekte beeinflussen sich teilweise gegenseitig und verändern das Signal abhängig von Pegel, Frequenz und Zeit.
Natürlich lässt sich das digital nachbilden. Aber einfach überall ein bisschen Zufall einzubauen, bildet dieses komplexe Verhalten noch lange nicht ab. Wir sind noch
weit davon entfernt, dass die Rechenleistung dafür ausreiche
Ich denke, ich habe sehr deutlich beschrieben, dass alles viel komplexer ist als „Ich kann den Unterschied erkennen oder nicht“ – es kommt genau auf die Details an, aber Sie haben das offenbar nicht verstanden und vertreten Ihre eigene Hypothese; der Unterschied in den Details bestimmt den enormen Unterschied im Endergebnis.Natürlich kann man analoge Schaltungen digital nachbauen, das ist nur eine Frage der Rechenleistung und wie genau man das macht. Und nicht jedes Bauteil trägt zum Klang bei.
Ich bin sogar der Meinung, dass es einfacher ist, ein altes Bauteil, das es nicht mehr neu gibt, digital so zu modellieren, dass es näher ans Original rankommt als jeder Hardware-Nachbau. Wenn dem so ist, kann man im Digitalen dem Klang der Klassiker näherkommen, als jede neue Hardware es vermag!
Wenn 99 % der Leute nicht mehr sicher sagen können, ob da nun ein Analogsynth oder ein Plugin spielt, dann ist der Drops gelutscht. Und mal im Ernst: Wen interessieren die drei Leute, die auf einem Smartphone, das beim Nachbarn gerade abgespielt wird, noch "deutlich" den Unterschied hören?
Aber schon witzig, wie hier die Leute auf ihr "deutlich" pochen, als ginge es um Leben und Tod. Wenn ihr der Meinung seid, das zu hören, na dann bleibt doch dabei, und gut ist.
Andere hören etwas anderes, wo ist das Problem? Muss man dann immer so auf die Kacke hauen und erzählen, was man für eine tolle Ausbildung hat und dass man seit 100 Jahren der krasseste Masteringingenieur ist? Das ist doch für andere Leute, die das nicht hören, komplett und völlig irrelevant!
Ja, es gibt drei Nasen, die da was hören. Wen interessiert's?
Für niemanden ist es wichtig, was andere hören! Für den eigenen Spaß muss Jeder selbst testen, ob und welche Nuancen er wahrnimmt!
Details, ich habe das jahrelang probiert, also zwischen Analog Hardware und Software zu unterscheiden, den dicken Unterschied zu finden. Wenn ich an den Geräten geschraubt habe, habe ich mir eingebildet dass ich da ganz klar unterscheiden kann. Sobald das einmal im Rechner und im Mix war, klangt das wie ein komplettes ITB Produkt, mit guten VST wohlgemerkt.der Unterschied in den Details bestimmt den enormen Unterschied im Endergebnis.
Sobald das einmal im Rechner und im Mix war, klangt das wie ein komplettes ITB Produkt,
Doch, an meiner Einbildung, dass Analog groß anders klingt.Hast du dir nie überlegt, woran das liegen könnte?
Doch, an meiner Einbildung, dass Analog groß anders klingt.
Die KI sagt:
Ich bin mir ziemlich sicher dass ich mit der Einschätzung nicht allein bin.
Du meinst wegen dem Platz der noch rechts davon war?Die Tastatur war auch klasse, irgendwas von fatar glaub ich und angenehm gewichtet. Leider fand ich das Design des großen Keyboards aber nicht so wirklich gelungen
Sobald das einmal im Rechner und im Mix war, klangt das wie ein komplettes ITB Produkt, mit guten VST wohlgemerkt.
Die KI sagt:
Wahrscheinlich gibt es schlicht kaum einen hörbaren Unterschied.
- Am Ende ist alles digital: Sobald der Analog-Synth durch den AD-Wandler in die DAW geht, bleibt nur der Klang übrig, und genau den kann man modellieren.
- Viele „Analoge“ sind gar nicht ganz analog: DCOs, digitale Hüllkurven und LFOs oder digitale Effekte sind sehr verbreitet..
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