Audiofrequenzen 0-? Herz

XNX+
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Wenn ich so an einem Track bastel dann läuft diese Trennung (oder auch Überlagerung) der Frequenzen ja immer (bei mir eher unbewusst) mit. Ich probiere dann verschiedene Sounds und denke selten (nie) daran die “später“ noch zu eq´en. Was ich allerdings habe und auch viel einsetze ist ein eq auf der Summe (hardware eq). Damit kann ich sehr effektiv das klangbild insgesamt anpassen (Bass rein, Mitten raus..je nachdem, ich probiere da viele Kombinationen, ist manchmal mehr als nur Feinarbeit die hier noch geleistet wird).

Was ich auch oft mache ist die einzelnen Spuren im Mixer ganz runter zu drehen und sie dann nach und nach langsam einfaden…einfach um die Lautstärkeverhältnisse aufzuräumen …das ist die einfachste aber auch effektivste eq´ing Technik meiner Meinung nach.
 
monoklinke
monoklinke
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…Das ist natürlich sehr nützlich wenn sich zwei Bässe Frequenztechnisch ins Gehege kommen. Ich lasse ja auch gerne mal zwei Synthbässe zusammen Dialog führen ,
aber habe bisher immer nur durch Steropanning Luft für beide geschafft. …
Naja… Panning ist im Bassbereich natürlich schwierig.
Es sind maximal die Transienten der Bässe, die du rechts/links orten kannst.
Den eigentlichen tiefen Ton kann das menschliche Ohr keiner Position im Raum zuordnen.

In meinem Masterchannel mache ich per se alles unter 135 hz mono. Da untenrum klingt es einfach fetter, wenn die Membranen der Lautsprecher im Gleichtakt schwingen.

Ich schau mal, ob ich bei Gelegenheit ein aussagekräftiges Beispiel für die Sidechainlösung machen kann. Ob es dafür aber eine adäquate Lösung in Cubase gibt, weiß ich nicht.
 
formton
formton
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da fragt man sich, wofür eqs überhaupt nen plus-Bereich haben. mich wundert echt, was da im Musikbereich öffentlich an desinformation betrieben wird, damit die eigenen mixe unerreicht bleiben. und die Herde blökt es nach.
Rick Beato hat in irgend einem Stream mal gesagt: rausnehmen eher schmalbandig, reindrehen breitbandig. Das macht schon irgendwie Sinn. Nervige Frequenzen raus und schöne Frequenzen rein. Dreht man die schönen Frequenzen schmal wird eine nervige Frequenz daraus, also besser breitbandig.

Ps: Bei perkussiven Sounds ist das glaub ich zu vernachlässigen, weil die Dauer im Verhältnis zur Nervigkeit steht. Aber für länger anhaltende Sounds halte ich das für sinnvoll.
 
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Bernie
Bernie
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Naja… Panning ist im Bassbereich natürlich schwierig.
Es sind maximal die Transienten der Bässe, die du rechts/links orten kannst.
Den eigentlichen tiefen Ton kann das menschliche Ohr keiner Position im Raum zuordnen.

In meinem Masterchannel mache ich per se alles unter 135 hz mono. Da untenrum klingt es einfach fetter, wenn die Membranen der Lautsprecher im Gleichtakt schwingen.
Der Bassbereich sollte besser in Mono sein, das ist gängige Praxis.
 
Bernie
Bernie
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Das ist natürlich sehr nützlich wenn sich zwei Bässe Frequenztechnisch ins Gehege kommen. Ich lasse ja auch gerne mal zwei Synthbässe zusammen Dialog führen ,
aber habe bisher immer nur durch Steropanning Luft für beide geschafft.
wenn die Abwechselnd kommen, geht das super.
Zwei verschiedene, aber recht ähnliche Bässe die miteinander "kommunizieren", hab ich hier eingesetzt.
https://youtu.be/uTTkKuVib2A
 
Rolo
Rolo
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Kennt jemand vieleicht ein EQ Plug in mit Sidechainfunktion welches auf Cubase 6 eingesetzt werden könnte?
 
Rolo
Rolo
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Wenn ich so an einem Track bastel dann läuft diese Trennung (oder auch Überlagerung) der Frequenzen ja immer (bei mir eher unbewusst) mit. Ich probiere dann verschiedene Sounds und denke selten (nie) daran die “später“ noch zu eq´en. Was ich allerdings habe und auch viel einsetze ist ein eq auf der Summe (hardware eq). Damit kann ich sehr effektiv das klangbild insgesamt anpassen (Bass rein, Mitten raus..je nachdem, ich probiere da viele Kombinationen, ist manchmal mehr als nur Feinarbeit die hier noch geleistet wird).
Auf der Summe benutze ich prinzipiell keinen Eq. Das macht die ganze Arbeit in den Einzelspuren zunichte. Das einzige was ich in der Summe ,also in der Mixdown Wav benutze ist der Loudnessmaximizer
von Steinberg ,um noch ein klein wenig mehr Lautstärke zu geben und den Mix leicht abzurunden.
Was ich auch oft mache ist die einzelnen Spuren im Mixer ganz runter zu drehen und sie dann nach und nach langsam einfaden…einfach um die Lautstärkeverhältnisse aufzuräumen …das ist die einfachste aber auch effektivste eq´ing Technik meiner Meinung nach.
Das ist ein sehr guter Tip, so mache ich das auch seit längerem um die Lautstärken optimal anzugleichen. Ich machs oft auch so daß ich alle Regler der Spuren runterziehe und dann langsam
alle nacheinander einfade. Man kann sicher sein daß dieser Mix dann besser ist als zuvor.
 
Rolo
Rolo
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@monoklinke
Danke, ob dieser Pro Q3 auch auf Cubase 6 funktioniert? oder kann man davon ausgehen daß dieser EQ universal auch auf älteren DAW läuft?
Da steht in der Beschreibung nämlich leider nichts davon. Ich werde am besten mal die Testversion laden.

 
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Rolo
Rolo
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Ich habe mal die Testversion installiert. Sie läuft auf Cubase 6 schonmal. So, jetzt stehe ich erstmal wie der Ochs vorm Berg und muß anfangen zu schmöckern
und das Video anzugucken um zu peilen wie das funktioniert. Hm...wieder nur auf Englisch :sad: Das macht es nicht leichter für mich. Naja..wird schon, geht schon :)
 
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