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Behringer BQ-10 (Korg SQ-10)

  • Ersteller Ersteller FixedFilter
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  • #211
Ich würde erst einmal die Funktionen testen.
Anscheinend hat das zumindest hier im Forum bisher keiner gemacht.
Der BQ-10 ist kein Fotomodell, er soll ein funktionierender Sequenzer sein.
Viel Spaß damit.
Hast Du die Probleme auch irgendwo bei Behringer* gemeldet? Also in der Facebookgruppe oder auf Behringer*.com? Weil von Behringer* selber liest hier m.E. nach niemand mit. Falls nicht, würde ich die einfach hier rauskopieren und bei Facebook einstellen. Übersetzen sollen die sich den Inhalt selber.
 
  • #214
Hast Du die Probleme auch irgendwo bei Behringer gemeldet? Also in der Facebookgruppe oder auf behringer.com? Weil von Behringer selber liest hier m.E. nach niemand mit. Falls nicht, würde ich die einfach hier rauskopieren und bei Facebook einstellen. Übersetzen sollen die sich den Inhalt selber.
Das kommt noch, ich bin noch im Sammelmodus.
Reicht bald für ein Panini-Album.
Ich bin nur erstaunt, dass ich über diese Dinge nirgendwo etwas gelesen habe, schon gar nicht hier.
Einige Exemplare sind doch schon seit Monaten in der Hand gewiefter Anwender.
 
  • #215
[...] Jetzt nur noch herausfinden, wie ich mit dem Ding sowas erstaunlich Kompliziertes wie _Pausen_ einfügen kann…[...]

Soweit ich mich (richtig) erinnere, war das beim SQ-10 nicht auf direktem Wege möglich (nur über die Patchpunkte und ein Multiple, glaube ich), und die Tatsache, daß er zwölf Schritte pro Reihe hatte, fand ich immer etwas unnütz. Da halfen auch die Möglichkeiten der Verknüpfung von Reihen nicht weiter -- der SQ-10 war mitsamt der MS-Serie für mich weder technisch, noch klanglich interessant.

Ich kann mich erinnern, dass ich beim Roland 104 Sequencer aus dem System 100 einen Workaround gebastelt hatte, wo mit einer CV-Reihe die Tonhöhe gesteuert wurde, mit der anderen (auf 10V gesetzt) die Trigger gesetzt wurden (0 und 10V). Das funktionierte meiner Erinnerung nach ganz gut am System 100 meines damaligen Wasserträgers.

Aber das ist auch schon fast 30 Jahre her, meine Erinnerungen mögen also fehlerbehaftet sein (sind aber nicht von Behringer*).

Stephen
 
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M.i.a.u.: darsho
  • #216
Es geht weiter:
Die analoge Stimmung wird zur Geduldsprobe: Man drückt "STEP" und stellt fest,
dass der vom empfangenden Gerät erzeugte Ton nicht die gewünschte Tonhöhe hat.
Dreht man nun am CV-Regler des BQ-10 bei gehaltener STEP-Taste, um die Tonhöhe zu korrigieren,
passiert nichts, die Ausgangsspannung bleibt unverändert. Die einzige verbleibende Möglichkeit
besteht darin, den CV-Regler mehr oder weniger willkürlich zu verstellen und immer
wieder "STEP" zu drücken, bis man wieder und wieder bei dem Schritt landet, den man gerade
bearbeitet hat, in der Hoffnung, dass der Ton diesmal die gewünschte Höhe hat.
Ohne zuschaltbare Quantisierung ist dieser Vorgang in dieser Form ein absoluter Albtraum.
Da hilft nur eine externe Quantisierung oder gleich MIDI.
 
  • ^
  • hilfreich
M.i.a.u.: PhonicGate und TommNoise
  • #217
Noch etwas: Falls ein Besitzer eines BQ-10 einen von mir beschriebenen etwaigen Bug widerlegen kann,
bitte ich darum, das auch zu tun. Ich bin nicht allwissend und dankbar für jede Aufklärung.
Auch eine Bestätigung einer beschriebenen Fehlfunktionalität würde ich begrüßen.
Danke!
 
  • #218
Es geht weiter:
Die analoge Stimmung wird zur Geduldsprobe: Man drückt "STEP" und stellt fest,
dass der vom empfangenden Gerät erzeugte Ton nicht die gewünschte Tonhöhe hat.
Dreht man nun am CV-Regler des BQ-10 bei gehaltener STEP-Taste, um die Tonhöhe zu korrigieren,
passiert nichts, die Ausgangsspannung bleibt unverändert. Die einzige verbleibende Möglichkeit
besteht darin, den CV-Regler mehr oder weniger willkürlich zu verstellen und immer
wieder "STEP" zu drücken, bis man wieder und wieder bei dem Schritt landet, den man gerade
bearbeitet hat, in der Hoffnung, dass der Ton diesmal die gewünschte Höhe hat.
Ohne zuschaltbare Quantisierung ist dieser Vorgang in dieser Form ein absoluter Albtraum.
Da hilft nur eine externe Quantisierung oder gleich MIDI.

In meinen Augen liest sich das absolut authentisch: Drehen, bis etwas mehr oder weniger Sinnstiftendes rauskommt, und dann auf Aufnahme drücken.

So hat man in den 1980ern Hits gemacht:



Ich glaube nicht, dass Chrislo Haas sich lange Gedanken um die Stimmung gemacht hat, aber da ich nicht dabei war: Was weiß ich schon.

Stephen
 
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M.i.a.u.: tunerexpro
  • #219
Natürlich darf jeder schiefe Töne verwenden, wenn er möchte, der gute Chrislo hat schon tolle Sachen gemacht.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das von mir beschriebene Stimmen des BQ-10 schon am SQ-10 so war.
Ich hatte vor gefühlt 50 Jahren auch mal einen SQ-10 für einige Monate, aber an so einen Murks könnte ich mich erinnern, zumal
damals Quantisierungsmodule nicht sehr weit verbreitet waren.
 
  • #220
Axel, ich danke Dir für Dein ganzes Feedback.

Ich habe den BQ-10 auf der Liste stehen gehabt und mir kam z.B. gar nicht in den Sinn, dass man keine Steps stummschalten kann. Das ist einfach ein Feature dass alle meine bisherigen Sequenzer besessen haben.
Ist für mich leider auch ein Dealbreaker, dass der BQ-10 das nicht kann.

Ich finde es für mich persönlich nicht weiter schlimm, da ich ja keinen BQ-10 gekauft habe und es so viele andere Sequenzer gibt.
 
  • #221
Dass man Steps nicht stummschalten kann, hatte ich gar nicht erwähnt, da es ja offensichtlich ist, wenn auch schade.
Ich bin gespannt, ob sich überhaupt etwas in Richtung Update bewegen wird.
 
  • #222
Mein Kommentar klingt vermutlich wertend, ist aber auch genau so gemeint:

Hat ein Konzern wie MusicTribe nicht genügend finanzielle Mittel, um Leute an Bord zu holen, die all den in den Foren beschriebenen Software-Unsinn ein für alle Mal abstellen?

Ich persönlich kaufe nur noch Bringer-Ware frühestens ein Jahr nach Release. Ist das im Sinne eines langfristig erfolgreich handelnden Unternehmens?
 
  • #223
Den BQ-10 in diesem Zustand auf den Markt zu bringen ist schon harter Tobak.
Über Behringer*/MusicTribe ist schon viel geschrieben worden, daran möchte ich mich nicht beteiligen, ich hätte keine neuen Aspekte parat.
Dem BQ-10, dem verantwortlichen Entwicklungsteam und der vermutlich nicht durchgeführten Qualitätssicherung kann ich nur ein Armutszeugnis ausstellen.
Das Originalgerät gibt schon nicht viel her, aber nicht einmal diesen geringen Leistungsumfang dermaßen mit Fehlern behaftet auf den Markt zu bringen ist schon eine enorme Leistung.
 
  • ^
M.i.a.u.: dubsetter
  • #224
also, ich kann mich erinnern, dass ich beim sq-10 es sehr cool fand, dass man die step-geschwindigkeit mit der cv einer reglerreihe pro step verändern konnte, und damit dann auch sowas wie pausen programmieren konnte. auch der bq-10 hat ja die cv-eingänge für die step-geschw., sollte also gehen....
 
  • #225
Das geht ja auch, hat aber mit Step On/Off nichts zu tun.
 
  • #226
Hat ein Konzern wie MusicTribe nicht genügend finanzielle Mittel, um Leute an Bord zu holen, die all den in den Foren beschriebenen Software-Unsinn ein für alle Mal abstellen?
Sie beseitigen in der Regel die meisten Fehler, wenn sie ihnen gemeldet werden. Was man wohl eher nicht erwarten braucht: dass ein Konzern Leute damit beschäfigt irgendwelche Foren zu durchforsten auf der Suche nach Fehlern, mit denen sie die bestehenden Entwickler noch weiter auslasten können bzw. noch extra Entwickler einzustellen, um jeden Fehler, der irgendwo steht, zu beseitigen.

Das wäre sicherlich aus Sicht der Kunden wünschenswert, ist aber unrealistisch.
 
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M.i.a.u.: SirAdrianFish
  • #227
Sie beseitigen in der Regel die meisten Fehler, wenn sie ihnen gemeldet werden.

Ist das so? Du hast also eine Excel-Tabelle darüber, welche Fehler gemeldet werden und welche davon beseitigt wurden? Oder wie kommst du zu dieser Aussage?

Und warum meint ein Konzern, er könne zuerst fehlerhafte Produkte auf den Markt werfen, um im nächsten Schritt dann zu erwarten, dass Menschen, die für ein Produkt bezahlt haben, ihre persönliche Zeit dafür aufwenden, die Fehler zu beseitigen? Gibt es bei Bringer etwa ein Bug-Bounty-Programm? Ich kenne keines.

Außerdem wäre in dem Fall vielleicht eine Art Bugtracker-Instanz vonnöten, damit für den Kunden Transparenz entsteht, welche Fehler vorhanden sind und welche beseitigt worden sind. Und vor allem auch, um überhaupt nachvollziehen zu können, was passiert ist und was nicht. Denn Changelogs habe ich bei Bringer auch noch nie gesehen. Ahnungslose, die so tun, als würden sie Software entwickeln.
 
  • #228
Ist das so? Du hast also eine Excel-Tabelle darüber, welche Fehler gemeldet werden und welche davon beseitigt wurden? Oder wie kommst du zu dieser Aussage?
Es gab in der Vergangenheit bei anderen Geräten (mir fällt der Pro800 ein) ähnliche Themen und ich hatte Rückmeldungen gesehen, dass die gemeldeten Fehler auch tatsächlich durch Fixes behoben wurden.


Und warum meint ein Konzern, er könne zuerst fehlerhafte Produkte auf den Markt werfen, um im nächsten Schritt dann zu erwarten, dass Menschen, die für ein Produkt bezahlt haben, ihre persönliche Zeit dafür aufwenden, die Fehler zu beseitigen?
Willkommen in der Welt der Software.


Gibt es bei Bringer etwa ein Bug-Bounty-Programm? Ich kenne keines.
Bug-Bounty-Programme kenne ich eher aus der Security zum Finden von Sicherheitslücken und weniger, um generelle Fehler in Anwendungen zu finden.


Außerdem wäre in dem Fall vielleicht eine Art Bugtracker-Instanz vonnöten, damit für den Kunden Transparenz entsteht, welche Fehler vorhanden sind und welche beseitigt worden sind. Und vor allem auch, um überhaupt nachvollziehen zu können, was passiert ist und was nicht. Denn Changelogs habe ich bei Bringer auch noch nie gesehen. Ahnungslose, die so tun, als würden sie Software entwickeln.
Es gab früher mal rudimentäre Changelogs bei den Updates, aber irgendwann haben sie damit aufgehört. Keine Ahnung, warum. Ehrlicherweise gehe ich aber nicht davon aus, dass das den Großteil der Kunden interessiert.
 
  • #229
Es gab in der Vergangenheit bei anderen Geräten (mir fällt der Pro800 ein) ähnliche Themen und ich hatte Rückmeldungen gesehen, dass die gemeldeten Fehler auch tatsächlich durch Fixes behoben wurden.

Da muss jemand ja wirklich erstaunliche Fähigkeiten entwickelt haben, denn ich habe sogar noch ein "Mathematik-Buch", das sich im Wesentlichen damit befasst, wie schlecht Menschen beim Schätzen eigentlich sind (Titel: Das Ziegenproblem - Denken in Wahrscheinlichkeiten). Wenn ich mir die Anzahl der Produkte und die Anzahl der Fehler vergegenwärtige, dann bleibt mir nichts anderes, als folgerichtig zu sagen: "Alle Achtung! Zieht euren Hut vor diesem wandelnden Lexikon der sinnlosen Fakten". Wozu benötigen "wir" überhaupt noch eine KI?

Willkommen in der Welt der Software.

Nein, nein, vielmehr "Willkommen in der Welt der Menschen, die besser keine Software schreiben sollten". Nur weil diese Tätigkeit mal gut bezahlt wurde, sollten mindestens 60 Prozent der dortigen Beschäftigten oder Hobbyisten sie trotzdem nicht ausüben (oder zumindest nicht veröffentlichen, wie z. B. die PHP-Misere von neulich offenbart hat).

Bug-Bounty-Programme kenne ich eher aus der Security zum Finden von Sicherheitslücken und weniger, um generelle Fehler in Anwendungen zu finden.

Ich sehe nicht, warum das in anderen Bereichen nicht auch funktionieren sollte. Fehler sind Fehler und halten Leute auf.

... Ehrlicherweise gehe ich aber nicht davon aus, dass das den Großteil der Kunden interessiert.

Ach deswegen sind die Foren immer voll von Beschwerden und Fragestellungen, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es soll? Reines Desinteresse.
 
  • #230
Heute habe ich sieben einzelne Fehlermeldungen beim Behringer-Support eingereicht, um die Abarbeitung zu erleichtern.
Eine Rückmeldung per E-Mail bekam ich nicht, dafür die Online-Bestätigungen mit den jeweiligen Ticket-Nummern.
Siebenmal dieselbe Ticket-Nummer!
Daraufhin eröffnete ich ein Ticket mit der Frage, warum ich siebenmal dieselbe Ticket-Nummer bekommen habe.
Es wurde ein achtes Ticket bestätigt, mit derselben Ticket-Nummer wie die ersten sieben sie erhalten haben.
Phantasialand.
Es sind übrigens sieben fatale Fehler am BQ-10, ein guter Freund nennt es "Elektroschrott"!
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Feedback
  • #231
Es geht weiter:
Die analoge Stimmung wird zur Geduldsprobe: Man drückt "STEP" und stellt fest,
dass der vom empfangenden Gerät erzeugte Ton nicht die gewünschte Tonhöhe hat.
Dreht man nun am CV-Regler des BQ-10 bei gehaltener STEP-Taste, um die Tonhöhe zu korrigieren,
passiert nichts, die Ausgangsspannung bleibt unverändert. Die einzige verbleibende Möglichkeit
besteht darin, den CV-Regler mehr oder weniger willkürlich zu verstellen und immer
wieder "STEP" zu drücken, bis man wieder und wieder bei dem Schritt landet, den man gerade
bearbeitet hat, in der Hoffnung, dass der Ton diesmal die gewünschte Höhe hat.
Ohne zuschaltbare Quantisierung ist dieser Vorgang in dieser Form ein absoluter Albtraum.
Da hilft nur eine externe Quantisierung oder gleich MIDI.
Das die Tonhöhe bzw. das Ausgangssignal eines Steps nicht quantisiert ist, war einfach so bei den Analog-Sequencern alter Bauart, z.B. auch beim Boog 960.
Ein anderes Problem ist, dass es keine Triggertaste gibt, um einen Step auszulösen, wie z.B. beim DFAM. Mit nachgeschalteten Quantizern habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht, da diese gelegentlich zwischen zwei Noten hin- und her springen, wenn der Sequencer gerade auf der Grenze eingestellt ist. Ich arbeite lieber ohne Quantizer und setze das Zielgerät / Oszillator einfach in den Drone-Mode. Dann stimme ich jeden Step mit Hilfe eines Keyboard-Synths. Geht eigentlich ziemlich schnell und zuverlässig, wenn man mal von thermischer Drift absieht. Aber auch das gehört zu den (guten) alten Analog-Seqs.
 
  • #232
also, ich kann mich erinnern, dass ich beim sq-10 es sehr cool fand, dass man die step-geschwindigkeit mit der cv einer reglerreihe pro step verändern konnte, und damit dann auch sowas wie pausen programmieren konnte. auch der bq-10 hat ja die cv-eingänge für die step-geschw., sollte also gehen....
Genau so ist das. Beim Boog 960 kann man auch die untere Sequenz-Reihe als Step-Timer verwenden. Allerdings ergibt sich daraus keine Noten-Pause, sondern die aktuelle Note wird einfach länger. Beim BQ-10 fehlt viel mehr die Möglichkeit wie beim 960 einzelne Steps zu überspringen. Der BARP 1027 ist in dieser Hinsicht genauso unzulänglich.
 
  • #233
Ich glaube, du hast meine Fehlerbeschreibung nicht verstanden. Ich bin in den 70ern mit Sequenzern aufgewachsen, du musst mir das nicht erklären.
 
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M.i.a.u.: Dirk
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