Das Statement fand ich extrem merkwürdig. Einerseits will er kein klares Urteil zum Behringer fällen, aber andererseits kritisiert er die Produktpolitik von Moog deutlich. Wozu?
Spekulation : Der kleine ist noch nicht ganz fertig und es wurde ihm nahegelegt noch kein abschliessend Urteil zu fällen und es wird deutlich, dass der grosse Preisunterschied zum
Moog Reissue Fragen auf den Tisch bringt, die man aber gewiss aus jeder Perspektive entsprechend unterschiedlich beantworten kann.
[Kätzerisch Modus : ON] Das hat wohl auch Moog mittlerweile gemerkt und schafft zusätzliche Argumente durch "Verknappung".[Kätzerisch Modus : OFF]
Das Thema wurde ja auch anderweitig hier schon diskutiert.
Die Wertigkeitsunterschiede sind aber natürlich klar zu sehen. Doch nicht jedem ist wahrscheinlich diesem immenser Preisaufschlag freundlich gestimmt und manch einer findet die kleine Bauform toll. Mögliche Klangdifferenzen mal ganz aussen vor gelassen.
Ist doch toll, es gibt für alle was passendes.
Die Kritik an Moog ist doch letztlich in erster Linie das Fazit, dass dieser halt doch schöner und besser ist. Wärs umgekehrt, hat sich das Thema erledigt und es wäre nicht mal eine Kritik wert. Das Feeling ein "Instrument" zu sein wird beim
Behringer nicht aufkommen.
Tragisch könnte man noch betrachten, dass Moog nicht selber auf die Idee gekommen ist und so das entsprechende Geschäft verpasst, das sich nun Uli Behringer einkassieren wird. Doch das ist Firmenpolitik mit dem die entsprechenden Firmen klar kommen müssen.
Es wäre in etwa so wie ein super günstiger, nicht ganz so wertiger und kleiner, iPhone-Clone aus China mit lauffähigem iOS und Apple könnte rechtlich nichts dagegen tun. Blöd gelaufen.... für Firma X, gut für den Konsumenten (?)