Obxa für 1200 geht vielleicht doch.
Das ist sehr vielversprechend....

@Potfunk
damit muss man leben, wenn man behringer kauft. Der obx8 ist auch keine schönheit, macht aber trotzdem mehr her.
Was die hardware angeht, ist der obx8 sicher weitaus wertiger. Ich denke für das Geld, kann man aber nicht meckern.
So wie es aussieht, hat behringer abgeliefert. Ende gut alles gut.
Schaun mer mal, was noch kommt.
 
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Aussagekräftige Infos zu den Testbedinungen, gleiche Pegel, gleiche Riffs… so machen Vergleiche überhaupt erst Sinn. Ich denke jeder hat hier Ohren, aber ich finde den UB-Xa schon sehr nah dran — aber vom Charakter her nicht identisch. Folgende Unterschiede sind mir aufgefallen:
  • Der OB-Xa hat eine größere Variationsbreite zwischen einzelnen Voices / gespielten Noten
  • Der OB-Xa klingt in vielen Soundbeispielen im Ausklang etwas gedämpfter und auch im Release etwas bassiger — als ob das Filter mehr beschneiden würde und gegen Ende nochmal ganz zu geht (gehe jetzt mal davon aus, dass alle Beteiligten in der Lage waren, die Hüllkurven vernünftig anzugleichen, also liegen hier vermutlich echte Unterschiede vor)
  • Der OB-Xa produziert mehr Poppen und Klicken bei kurzen Hüllkurvenzeiten oder auch bei Modulationen (z.B. S&H)
Der UB-Xa schlägt sich insgesamt sehr gut, aber ist ist „gezähmter“ — alle Variationen liegen dichter beieinander, einzelne Noten sind konsistenter zueinander, das Filter lässt (warum auch immer) in den Sustain- und Releasephasen mehr Obertöne durch. Zumindest in den hier gespielten Patches.

Für mich klingt das jetzt erstmal nach absolut vertretbaren „Tradeoffs“ (wenn man das überhaupt so nennen will). Sind zwei technisch unterschiedlich realisierte Konzepte, die ein gleiches Klangziel verfolgen. Technik aus verschiedenen Jahrhunderten — beim Behringer alles digital kontrollierbar, konsistent, reproduzierbar. Dies sind auch sehr handfeste Vorteile, je nachdem aus welcher Perspektive man gerade draufschaut.

Von diesem letzten Video zu urteilen, finde ich, dass Behringer einen tollen Job gemacht hat.
 
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Bin ganz deiner Meinung. Aufgrund der vielen Firmeate Updates hatte ich die Sounds bestimmt gefühlt 20 mal nach justiert und dann irgendwann keine Lust mehr gehabt. Die zwei Jahre ziemlich harte Arbeit haben sich auf jeden Fall gelohnt. Ich bekam ja zwei Hardware Versionen. Dieses Video wurde auf der zweiten Version gemacht. Das kürzlich gepostete Video habe ich auf der ersten Version gemacht. Eins muss ich bei Behringer lobend hervorheben, obwohl ich wirklich ein kritischer Mensch bin: man hat sich hier extrem viel Zeit gelassen und auch nicht versucht, irgendein Rennen mit Oberheim zu gewinnen, die natürlich früher geliefert haben. Es war über die zwei Jahre ein stetiger Verbesserungsprozess, und das Ziel war ganz klar, den Sound des Originals so gut zu treffen, wie es nur irgendwie möglich ist. Das Original klingt für meine Ohren natürlich immer noch etwas besser, weil eben hier auch bedingt durch die Bautechnik die einzelnen Voice boards etwas unterschiedlich klingen und dementsprechend auch die envelopes bei dem einzelnen Voice Boards unterschiedlich auslösen. Diese Nuancen und Varianzen hatten wir natürlich softwaremäßig beim Behringer versucht einzubauen. Dennoch gilt auch hier, dass die Varianz, die durch die through hole Technik und den damaligen Bauteildifferenzen entstanden sind, mit der SMD Technik nicht realisierbar ist. Das gilt dann aber auch für den OBX8.
 
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Ich hoffe ich komme mal dazu den UB XA selbst anzutesten zu können.
Das Video hat mich erstmal überzeugt das er nah dran sein kann.

Die fehlenden Feinheiten und leichten Variationen im Sound geben dem Original Oberheim einen deutlichen Character.
Aber mit dem UBXA gut getroffen und gerade für Pads und Strings bin ich beim antesten mal gespannt wie es sich anfühlt selbst Sounds zu schrauben und spielen.
 
Was ich immer wieder interessant finde bei manchen älteren Analogen ist die Art und Weise, wie Hüllkurven und Filter miteinander interagieren. Das kriegen neue Analoge (und auch Software) nie so ganz hin. Ich meine, wie das Filter im Attack aus den tiefsten Frequenzen heraus öffnet und im Release auch wieder zu den tiefsten Frequenzen hin schließt.
 
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Was ich immer wieder interessant finde bei älteren Analogen ist die Art und Weise, wie Hüllkurven und Filter miteinander interagieren. Das kriegen neue Analoge (und auch Software) nie so ganz hin. Ich meine, wie das Filter im Attack aus den tiefsten Frequenzen heraus öffnet und im Release auch wieder zu den tiefsten Frequenzen hin schließt.
Bin da ganz deiner Meinung.
Ich habe seit 1998 einen Roland JX-8P und gerade Attack und Release haben ein Eigenleben das viel zum Sound beiträgt.
Manchmal bzw. selten nervt es mich auch das es so lebendig ist aber neue Synth bekommen das echt nicht so hin.
Oder ist vielleicht auch nicht gewollt bei den neuen Synths.
 
Bin da ganz deiner Meinung.
Ich habe seit 1998 einen Roland JX-8P und gerade Attack und Release haben ein Eigenleben das viel zum Sound beiträgt.
Manchmal bzw. selten nervt es mich auch das es so lebendig ist aber neue Synth bekommen das echt nicht so hin.
Oder ist vielleicht auch nicht gewollt bei den neuen Synths.

Der steht auch schon seit Jahren bei mir. So richtig gecatcht hat der mich bisher irgendwie nicht.
Es gibt ja mittlerweile gute Editoren bzw. Controller, die die Arbeit unheimlich erleichtern, wenn man keinen PG-200 hat.
Momentan nehme ich mir jeden Synth im Studio einzeln vor und da werde ich mir den nochmal genauer anschauen.
 
Der steht auch schon seit Jahren bei mir. So richtig gecatcht hat der mich bisher irgendwie nicht.
Es gibt ja mittlerweile gute Editoren bzw. Controller, die die Arbeit unheimlich erleichtern, wenn man keinen PG-200 hat.
Momentan nehme ich mir jeden Synth im Studio einzeln vor und da werde ich mir den nochmal genauer anschauen.
Interessant. Ich habe auch einen MKS-70 hier den ich zwar klasse finde, aber der mich auch nicht so voll berührt... Da finde ich ja soweit die Soundbeispiele des UB-Xa etwas spannender... Hoffe auf eine Modulversion.
 
Bin da ganz deiner Meinung.
Ich habe seit 1998 einen Roland JX-8P und gerade Attack und Release haben ein Eigenleben das viel zum Sound beiträgt.
Manchmal bzw. selten nervt es mich auch das es so lebendig ist aber neue Synth bekommen das echt nicht so hin.
Oder ist vielleicht auch nicht gewollt bei den neuen Synths.

Ich sags ja, envelopes werden oft stiefmütterlich behandelt, genau wie lfos.
Das gehört alles zum Klangbild dazu.


Der 8p kam ja zu einer Zeit, in der digital angesagt war.
Der klingt für mich so, als hätten sich die Entwickler damals gedacht:
"Ok, wir machen jetzt einen digital klingenden synthesizer mit analoger technik. "

Er klingt edel, strahlend, dick und breit. Cinematisch und kann seine analoge herkunft nicht verbergen. Aber trotzdem so richtig steif.
Der 3p ist da viel klassischer, auch wenn er sich ganz doll weh tut, wenn er versucht bässe zu machen. Der ist schon süß.
 
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Das alles Anhand eines Youtube Videos zu beurteilen finde ich etwas vermessen.
Das kann man doch erst beurteilen wenn man das Gerät mal gespielt und live gehört hat.
 
Wenn es Unterschiede zwischen OB und OB gibt,
gibt es wohl auch welche zwischen UB & UB...
vielleicht ist ja ein UB näher an einen OB als ein anderer UB zu einem anderen OB?
Also alle UBs bestellen und den ähnlichsten behalten.
 

Es ist so schwer nur mit Hilfe von Videos zu urteilen finde ich, aber, dass die Geräte nah beinander liegen kann wohl keiner mehr verneinen.
Ob man den Sound jetzt mag, braucht, oder will steht ja auf einem ganz anderen Blatt. Ich freu‘ mich aber für die, die die Kiste direkt bestellt haben, weil sie es gut finden.

Wem er dann nicht taugt, der verliert mit Sicherheit in den nächsten 6 Monaten kein Geld auf Kleinanzeigen.de
 
Es ist so schwer nur mit Hilfe von Videos zu urteilen finde ich, aber, dass die Geräte nah beinander liegen kann wohl keiner mehr verneinen.

Diese Presets kann ein guter Sounddesigner auf jedem analogen Polysynth mit Leichtigkeit reproduzieren und es würde nicht anders klingen.
Wie oben gesagt, man muss beide Synthesizer in die Grenzbereiche treiben um bewerten zu können wie gut sie gearbeitet haben. Ich höre weder schöne Filterfahrten, noch Sync Sounds , noch aussagekräftige Bass Sounds. Nichts was irgendwie relevant für eine faire Bewertung wäre.
 
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Es würde mich brennend interessieren ob der UB-XA in dem Vergleichsvideo mit einem der Anthropy (Vintage) Modes gefahren wurde? Wenn ja ..welcher ?
Evtl. würde der ein oder andere "Vintage-Mode" durch zusätzliche Varianzen in den Envelopes den Unterschied der beiden Synths noch verkleinern?
 

Ok, das scheint ja mal ein belastbarer Vergleichstest zu sein. Und bestätigt leider meinen bisherigen Eindruck: Der UB-Xa kann sehr ähnlich klingen, aber ihm fehlt das Besondere, was bei mir Gänsehaut auslöst und was der alte Oberheim, aber auch auch der OB-X8 hat. ich warte mit meinem endgültigen Fazit natürlich ab, bis ich selbst einen gespielt habe und natürlich ist das auch meine höchstpersönliche subjektive Einschätzung. Aber das Video ist für mich eher ernüchternd - gerade wenn man bedenkt, wie viel Aufwand in die Entwickluns gesteckt wurde.
 
Ok, das scheint ja mal ein belastbarer Vergleichstest zu sein. Und bestätigt leider meinen bisherigen Eindruck: Der UB-Xa kann sehr ähnlich klingen, aber ihm fehlt das Besondere, was bei mir Gänsehaut auslöst und was der alte Oberheim, aber auch auch der OB-X8 hat. ich warte mit meinem endgültigen Fazit natürlich ab, bis ich selbst einen gespielt habe und natürlich ist das auch meine höchstpersönliche subjektive Einschätzung. Aber das Video ist für mich eher ernüchternd - gerade wenn man bedenkt, wie viel Aufwand in die Entwickluns gesteckt wurde.
naja...
 
Verstehe den Einwurf nicht. ...

Macht nichts! Ich sehe es dir nach.

Ich hatte oft genug DVDs da, die mittendrin im Film aufgegeben haben, weil irgend so ein/e Idiot/in vor mir damit nicht umgehen konnte und die DVD entweder verdreckt (der einfache Fall) oder zerkratzt war. Freu dich, wenn es bei dir nicht so gewesen ist.
 
Mod: an der Stelle noch mal die Bitte, persönliche Wertungen oder Angriffe außen vorzulassen - auch wenn der eine oder andere Beitrag unsachlich erscheint, kann man da auch drauf reagieren, ohne sich gegenseitig angreifen zu müssen. Reaktionen auf den inzwischen gelöschten auslösenden Beitrag wurden abgetrennt.
 
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Ok, das scheint ja mal ein belastbarer Vergleichstest zu sein. Und bestätigt leider meinen bisherigen Eindruck: Der UB-Xa kann sehr ähnlich klingen, aber ihm fehlt das Besondere, was bei mir Gänsehaut auslöst und was der alte Oberheim, aber auch auch der OB-X8 hat. ich warte mit meinem endgültigen Fazit natürlich ab, bis ich selbst einen gespielt habe und natürlich ist das auch meine höchstpersönliche subjektive Einschätzung. Aber das Video ist für mich eher ernüchternd - gerade wenn man bedenkt, wie viel Aufwand in die Entwickluns gesteckt wurde.
Das hörst du in dem Video.
Das ist doch Unsinn.
In dem Video klingen beide Synths voll lahm .
 
Das hörst du in dem Video.
Das ist doch Unsinn.
In dem Video klingen beide Synths voll lahm .

Dem kann ich nur zustimmen.
Wie schon weiter oben gesagt, darf man das Können bzw Nichtkönnen des Videoerstellers bei Vergleichvideos nicht unterschätzen.
 
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Dennoch gilt auch hier, dass die Varianz, die durch die through hole Technik und den damaligen Bauteildifferenzen entstanden sind, mit der SMD Technik nicht realisierbar ist.
Sorry, aber nö. Smd teile gibts auch mit 10% Toleranz etc… finde die Unterschiede tht/smd sind generell überbewertet. Im Ende geht es um eine gut angepasste Schaltung, die an vielen stellen durchaus Toleranzen verträgt.

plus der ganze slop/vintage mode dings soll ja genau evozieren, dass die Olle magie zu haben ist durch ein knöpsche…
 


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