Cadenza ACT (Algorithmic Compositional Tool) für Atari

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von Mondovermona, 2. Juni 2014.

  1. Mondovermona

    Mondovermona Löten und Kleben

    Hallo,
    ich wollte mich mal mit Algorithmischer Komposition beschäftigen. Da gab es mal ein Programm der englischen Firma Cadenza für den Atari ST (o.ä.). Kennt jemand dieses oder andere Programme, die randomisierte Komposition (als Teilaspekt der sog. Algorithmischen Komposition) in Form eines MIDI-Sequenzers bieten?

    Danke für Infos
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    M für Atari gibt es auch noch. Algo-Komposition ginge auch noch ein bisschen mit Karma - das wäre dann sogar mal was Aktuelles.
    Und Max-Patches sowie allerhand anderer Ideen.

    Würde hier durchaus mal bei Karma schauen - Korg M3 hat den an Bord oder Kronos - gibt es auch als Software - inzwischen auch in neuerer und älterer Version, wie beim gleichnamigen Korg Karma - der Synth selbst ist aber etwas tischhupig™, während Oasys, Kronos und M3 schon mind. brauchbare Teile sind.
     
  3. Kennst du bereits Nodal? Mit Nodal kann man benutzerdefinierte Netzwerke erzeugen, durch die eine oder mehrere Stimmen springen und die Midi-Output erzeugen. Die Netzwerke bestehen aus Knoten, die Tonhöhe, Dauer und Anschlagstärke in der Form eines Zahlentripels enthalten und aus Verbindungen zwischen den Knoten, deren Längen die zeitlichen Abstände bestimmen. Im Tripel können neben absoluten auch relative Notenwerte eingeben werden (z.B. zwei Halbtöne unter dem vorangegangen Ton anstatt C#2), sodass Tonfolgen von vorangegangen Ereignissen abhängigen. Parallele Pfade sind möglich und es kann festlegt werden, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Stimme einen bestimmten Pfad durch das Netzwerk nimmt.
     
  4. Ich nutze gerade Nodal mit Microtonic und Synplant. Das Patternarium von Microtonic kann man auch zum algorithmischen Komponieren zählen. Rhythmen und Sounds werden zufällig erzeugt und von Nutzern bewertet. Anschließend werden Rhythmen miteinander gekreuzt, wobei die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rhythmus für die Kreuzung gewählt wird, von der Bewertung abhängt. Ist natürlich noch ein relativ einfacher Ansatz. Künstliche Evolution durch manuelle Selektionsprozesse. Interessanter wäre es, wenn das Programm, dass die Rhythmen erzeugt, Nutzerpräferenzen lernen, bei der Erzeugung berücksichtigen und die Selektion hiermit automatisieren könnte.
     
  5. Es gibt auch noch Noatikl. Habe ich mir bisher noch nicht näher angeschaut, scheint aber sehr komplex zu sein.
     
  6. Moogulator

    Moogulator Admin

    für iOS gibts noch Mixtakl 6. Wegen des Namens kann da durchaus Zusammenhang bestehen (Inspiration sag ich mal).
     
  7. Ja. die beiden Programm sind "Geschwister". Noatikl gibt es allerdings auch für Windows,
     

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