Charme älterer VA Synth

reznor

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Perspektivemwechsel.

Ich habe mir schon oft darüber Gedanken gemacht wie viele Leute VA's sehen.

Da ein VA eine digitale Emulation eines analogen Synthesizers ist, ist es klar das dieser sich immer den Vergleich mit einem original analogen gefallen lassen muss.

Die Vorteile der VA's lag auf der Hand.
Preiswerte subtraktive, polyphone synthesizer mit neuster Technik. Dazu kam noch das Dinge realisiert werden konnten die analog nicht oder nur schwer möglich waren.
Vom analog Hype an bis jetzt wird die Qualität des Klangs anhand ihrer Nähe zum Original bemessen.
Der Klang, besonders von Filter, Fm, Ringmod, etc. Weicht oft stark vom analogen Vorbild ab.

Aber gerade heute, wo die VA's gefährlich Nahe an die Originaltechnik herankommt, haben diese gerade WEGEN ihrer Unzulänglichkeiten, einen enormen musikalischen Wert.
Eben weil es nicht richtig klingt haben ältere digitale Synth extrem viel Charakter.
Das ist meine Perspektive.

FM MIT SYNC UND RING MOD eines nordleads, ion oder Qs bekommt man nur bei diesen.
Generell die sounds dieser Synthesizer unterscheiden sich stark von einander und stehen für selbst.
Magisch glitzernde filter Resonanz oder dünne Schärfe wenn sie durch die oft starren Oszillatoren schneiden.

Ein ion oder blofeld kann vielleicht keinen analogen polyphone Synth ersetzen, aber umgekehrt auch nicht.
Der ion ist einer meiner Lieblinge.
Ich liebe den Sound und schiele auch nicht säufzend woanders hin.
Auch ein An1x klingt unglaublich edel und kühl. So schöne Streicher.
Auch der Cubase synth A1 ist genial.
Jd800, virus, ob12, jp8000, radians, origin, ms2000, ion, Q, Blofeld, venom...

Es ist eine eigene Klangwelt für sich, die wir nie wieder bekommen werden.
Es sei denn es gibt mal einen old virtuell analog hype so wie mit 16 bit.

Und so sind sie, allesamt eigenständige Unikate ihrer Zeit, die mit ihrem Sound, gerade heute wunderbar herausstechen.

Es sind Emulationen, aber objektiv betrachtet klingen sie nicht schlechter sondern einfach nur anders.
Ich denke dadurch das sie etwas anderes Nachahmen und das auch im Namen enthalten ist, ordnet man sie im Bewusstsein den Vorbildern erstmal unter.
Und dieser Gedanke setzt sich fest.

Generell denke ich das wir uns viel zu sehr an zeitgeistliche Normen und Konventionen klammern und uns dadurch in unserer Kreativ unbewusst selbst einschränken, weil wir vergessen haben diese Dinge zu hinterfragen.


Nun ja, dass ist mein Hoch auf die Imperfektion.

Wie seht ihr das?
Welche VA's mögt ihr und warum.
Gefällt euch eine prozessor erzeugte Komponente Besser als beim Original?

Gruß zum WE
 

Cyclotron

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Ich versteh die Frage nicht. Warum VA als Emulation von irgendwas betrachten? Weil das mal so beworben wurde, nachdem manchem schon analog zum Quasar nichts mehr einfiel? Ein Synth ist halt wie er ist und der Klang passt eben (Virus) oder eben nicht (MicroQ). Das gilt aber für jeden Klangspeier.
 

reznor

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Ich versteh die Frage nicht. Warum VA als Emulation von irgendwas betrachten? Weil das mal so beworben wurde, nachdem manchem schon analog zum Quasar nichts mehr einfiel? Ein Synth ist halt wie er ist und der Klang passt eben (Virus) oder eben nicht (MicroQ). Das gilt aber für jeden Klangspeier.

Ja genau, so ists.

Ist doch ständig Thema, wie analog klingt der und der va.
Oder wie digital das Filter klingt. Etc.
Schön das du so denkst.

Mich interessiert auch einfach sehr, welche Klänge oder sounds die Leute an va mögen die eigentlich so gar nicht analog klingen.
 

[Artinus]

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Es ist eine eigene Klangwelt für sich, die wir nie wieder bekommen werden.
Der Micromonsta geht doch schon irgendwie in diese Richtung was den Klang angeht.

Ansonsten aber sehe ich das so das VA einfach ne eigene Sparte ist und mit analog an sich nicht mehr wirklich was zu tun hat. Auch ich finde den Sound vieler VA großartig, z.b virus, Q, jp8080.
 
Ansonsten aber sehe ich das so das VA einfach ne eigene Sparte ist und mit analog an sich nicht mehr wirklich was zu tun hat.
Es gibt solche und solche. Es gibt welche, die rein von der Funktionsweise nach dem analogen Prinzip funktionieren, und es gibt welche, die auch versuchen, den Klang in Richtung Echt-Analog nachzuempfinden. Siehe z.B. Reface CS. Es gibt aber sicherlich mehr Beispiele. Die VA's von KORG können z.B. ziemlich analog klingen usw. Roland versucht es z.B. auch, und nicht wenige Leute meinen, dass es auch mehr oder weniger gelingt.
Und es gibt eben welche, die rein mathematisch an die Sache rangehen, ohne den echt-analogen Klang in die mathematischen Modelle einzubeziehen, sprich die spezielle klangliche Färbung bestimmter analoger Schaltungen auf Grund von verwendeten analogen Bauelementen.
 

abbuda

Transistor
@reznor Ich sehe das genauso. Manchmal nervt mich das ewige Vergleichen mit real analogen Synths sogar ein bisschen. Ich betrachte jeden Synth wie er ist. Und da gibt es wunderbare VAs die einen sehr schönen Eigenklang haben. Ich mag zum Beispiel den ersten Virus, den Nordlead und den JP8000 sehr. Was ich auch sehr schätze ist der D50, weiss aber nicht ob der als VA durchgeht oder ob der einer anderen Kategorie angehört.
 

microbug

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Welche VA's mögt ihr und warum.
Ich bin bekennender Fan von Supernova II und KS, beide Novation. Denen wird oft ein Plastiksound nachgesagt, was ich für Unsinn halte und meist von Leuten kommt, die diese Dinger nur aus Videos kennen. Die Supernova wurde damals leider als Trancekiste beworben und auch Presets und Demos danach erstellt, was dem Ganzen nicht grad förderlich ist. Es handelt sich dabei um ein echtes Dickschiff, mit direkter Bedienung, fettem Sound, Multimode mit Einzelausgängen und gleichzeitigen Effekten für die 8 möglichen Parts, incl Drummodus. Sounds Schrauben macht massiv Spaß und geht sehr schnell. Hab das Teil spät für mich entdeckt aber ist mein Hauptsynth und hat in meinem Setup sowohl Q als auch Accelerator überdauert. Die Dinger sind jetzt beinahe 20 Jahre alt, aber werden gebraucht immer noch hoch gehandelt, aus gutem Grund. Im Baßbereich hört man ab und zu etwas Aliasing, aber beim Rest kann das Ding auch heute noch problemlos gegen neuere Kisten bestehen.

Q und MicroQ mag ich auch, den Q hab ich sehr gerne gespielt, das Programmieren eigener Sounds war dagegen auf dem Q eher unschön, daher wieder abgegeben. Microwave XT war vom Sound her nicht meins, JP-8000 und Virus kommen mir nicht ins Haus und beim AN1x war die Bedienung einfach unschön, obwohl ich den Sound mochte.

Ist doch ständig Thema, wie analog klingt der und der va.
Auch wieder meist von Leuten, die die Geräte nur aus Videos kennen. Ich hatte dazu auf Facebook mal einen kleinen Hörtest gebaut, weil ein paar Helden meinten, sie könnten anhand von YouTube-Videos analog von digital unterscheiden. Es lagen alle daneben und beim Auflösen war es auf einmal sehr still.

Eine ziemlich sinnlose Diskussion. Für mich ist es wichtiger, ob ein Synth mit von Sound und Bedienung her liegt und ob ich den in meiner Musik gebrauchen kann.
 

Sticki201

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Ich hab den SH-201 und mag den total weil er eine Menge an Sounds die ich immer suche abdeckt. Von House Chord's bis tolle Flächen und Atmos deckt er alles ab.
Ein bekannter von mir der den Mikrokorg, Behringer Modell D, Prophet 8 und Blowfeld besitzt war letzten's an meinem dran und meinte der Filter klingt ja geil die Kiste könnt ich auch noch holen.
Also die alten VA's haben schon irgendwie ihren eigenen Sound und so. Ich vergleich meinen auch mit keinem aber zum voll Analog sind die unterschiede je nach Sound nur substanziell Wahrnehmbar.
Relativ belanglos. ;-)
 

Sticki201

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Achso und Trance Kiste wird ja fast jedem VA nachgesagt was auch auf dem SH-201 zutrifft. Das ist totaler Blödsinn und wurde in die Welt gesetzt weil mit dem jp 8000 wohl eine Menge Trance entstanden ist. Aber was viele gar nicht wissen ist das er auch viel für House verwendet wurde.
Gehen tun natürlich alle anderen Style's damit auch. ;-)
 
Nüchtern betrachtet, sind meiner Meinung nach, virtuell analoge Klassiker wie Nordlead, Virus, JP und Co als reine Analogsound-Emulatoren im Studio obsolet, da diese mittlerweile von Software eingeholt worden sind. Ausserdem kann man sich ja heutzutage vergleichsweise preiswert aus dem Angebot an monophonen wie auch polyphonen Analosynthesizern bedienen. Früher hatte ich auch keinen Vergleich und hielt z.B. den Sound meines Nordleads schon für ziemlich analog. Die digitale Entwicklung geht ja stetig weiter, weswegen ich mir virtuell analoge Synthesizer nur noch als Software kaufe (z.B. U-He Repro) und aktuellen Hardware-Digitalsynthesizern skeptisch gegenüber stehe, da man ja in dem Fall die Hardware und Software bezahlt. Für Musiker, welche viel auf Bühnen stehen, mögen virtuell Analoge genau das richtige sein, ich sehe das eher mit der Studio-Brille.

Dennoch möchte ich z.B. meinen Roland JP8080 auch im Studio nicht missen. Genau dieser digitale, leicht kitschige Klang ist für mich wie ein Gewürz, wenn in einer Produktion schon viele echte oder täuschend echte Analogsounds tönen. Es ist einfach dieser einmalige Charakter, der genau das richtige für den Track sein kann. Und ob dieser überhaupt analog reproduzierbar wäre, ist mir dann auch egal: "Es muss schmecken..."
 

Sticki201

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Also bei dem Software vs VA Hardware Vergleich stimm ich da überhaupt nicht zu. Ich besitze auch den Repro 1 und 5 und andere vst auch und nix von dem klingt und kommt an meinem VA SH-201 ran. Die alten VA's haben schon einen ganz eigenen Sound und auch von Kiste zu Kiste unterschiedlich.
Der Repro 1 klingt von allen Vst's am besten aber auch anders. Der klingt halt ebend nach Prophet. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:

Sticki201

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Ok... Kann ich nix zu sagen. Kenn den Nordlead nicht.
Bliebe noch der Haptiche Aspekt übrig. So gut wie der Repro klingt macht mir das Schrauben an dem überhaupt keinen Spaß.
Selbst mit einem einigermaßen guten Controller vorm Monitor ist es nicht das gleiche und nicht jedermanns Sache. Klarer Vorteil alter kompakter Hardware VA's. Deswegen immer das Vergleichen Software Hardware ist irgendwie nicht gut. Das eine ersetzt das andere nicht wirklich.
 

Horn

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Wie seht ihr das?
Welche VA's mögt ihr und warum.
Gefällt euch eine prozessor erzeugte Komponente Besser als beim Original?
Ich bin ein großer Fan von diesen inzwischen fast schon "klassischen" VAs. Man kann halt oft sehr viel mehr Modulationen programmieren als bei Real-Analogen und kann sich so seine Patches richtig auf eine lebendige musikalische Spielweise anpassen. Ob nun das Morphing des Nord Lead oder die 16 Modulationsslots des mQ/Q/Blofeld in Verbindung mit den 3 LFOs, 4 Hüllkurven, Aftertouch, Velocity und diversen Controllern, das gibt es so in der rein analogen Welt nirgendwo.

Mein Favorit ist der mQ/Q/Blofeld/Sledge, aber ich mag auch sehr gern die Novation K-Station bzw. die KS-Synths, die frühen Nord-Synthesizer (Nord Lead 1/2/2x und Nord Modular) und den Microkorg, auch wenn ich letzteren als einzigen in dieser Reihe sehr ungünstig zu bedienen finde.

Nord hat mit den heutigen Synths seinen Charme für mich verloren. Irgendwas machen die für meinen Geschmack bei den neueren Synths falsch.

Der Virus war nie so mein Ding, aber vielleicht kenne ich den auch nur zu wenig, weil ich nie selbst einen hatte.

Hybride Konzepte wie den Peak finde ich auch klasse, so ein Synth vereint einen Teil der Vorteile digitaler Synthesizer mit dem Vorzug analoger Filter. Quantum ist natürlich auch toll.
 
Zuletzt bearbeitet:

heide69

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Wurde schon erwähnt, dass man bei den älteren VA`s fast jeden editierbaren Parameter über Midi steuern oder mit einem Sequenzer automatisieren kann. Das war und ist was mich daran begeistert im Vergleich zu echten Analogen. Ich meine aber nicht die Modulationsmatrix, sondern die realtime Controller.

Die Synths verändern sich ja, das ist gewiss, das Gehör des Menschen allerdings nicht. Wenn man sich nun aber mal die Mühe macht und alle alten Testberichte durchliest, so erkennt man eindeutig einen Trend von "von einem Analogen nicht zu unterscheiden" und "die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand" über "auch Analoge klingen unterschiedlich" bis zu "klingt gut aber nicht Analog" und "Würde man heute nicht mehr benutzen" etc...
Die ersten FM Synths waren auch irgendwann nicht mehr sauber genug im Klang, später war es genau das was man suchte und die Nachfolgemodelle klangen zu clean. Genau wie mit den Samplern, das konnte man auch alles viel besser im Rechner machen, heute schätzt man wieder den Eigenklang der alten Schlachtschiffsampler.
Wenn einem selbst etwas gefällt, muss man einen eisernen Willen haben und sich von Kritik oder Trends befreien und nicht beeinflussen lassen. Die Werbung ist da schon immer sehr raffiniert und kommt immer mit neuen Ideen, wenn man da nicht aufpasst gibt es G.A.S. :)

Wenn ich meine derzeitige Meinung mal versuche auf den Punkt zu bringen: Der CD Spieler, der Toaster, die Microwelle und der Synthesizer etc. sind alles mittlerweile ausgereifte Produkte und werden nur immer wieder in neuen Verpackungen präsentiert um sie erneut zu verkaufen. Was wir noch nicht hatten, war ein Smart Synt, aber den brauchen wir auch nicht ;-)
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
In den 90ern waren die einfach gestrickten VAs, wie JP8000, Virus A für mich eigentlich ein Grund zu FS1R und K5000R zu greifen, weil die für mich zu der Zeit deutlich interessanter waren und an sich immer noch sind, ich war von meinen bisherigen (low Budget) Digitalsynths (CZ-1/TX81z/MT32) mit deutlich mehr und komplexeren Hüllkurven verwöhnt, die VAs dieser Zeit waren aus meiner Sicht ein Rückschritt.
Microwave 2/XT hatte ich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in Betracht gezogen, von daher hätte es statt einem K5000 damals auch ein MW2 werden können, den ich später noch als MWPC und einige Jahre später als gebrauchten MW2 ergattern konnte. Von der Ausrichtung und den komplexeren Hüllkurven etc. deckt er den VA Bereich aber nur am Rande ab. Den etwas spezielleren Charakter der damaligen meist auf Motorola DSPs basierenden VAs lässt sich aber trotzdem noch erkennen.
Ich würde auch den Eindruck den die ersten VAs auf mich hatten mit den Modellen ab oder kurz vor 2000 nicht vermischen wollen, mit dem aufkommen der SW Synthesizer mussten sich die HW Hersteller nochmal mächtig ins Zeug legen oder eben Nischen suchen. Vieles wurde zu diesem Zeitpunkt verkauft und durch Software ersetzt. Vermeintliche JP8000, Virus und NL Software/Strukturkopien machten den Herstellern das Leben schwer.
Ich würde Synths wie den JD800 auch nicht (wie der Threadstarter) mit Virus & Co in die VA Kiste werfen wollen.
Viele der klanglichen Eigenheiten (Bugs?) sind sicher schön und vielleicht auch ein wenig schrullig, aber es imho nicht Wert sich intensiver mit den Kisten beschäftigen zu müssen. Das meiste lässt sich irgendwie nachbauen, mit einem halbwegs mächtigen Synth. Zumindest was die bekannteren Sounds betrifft.
 

deeptune

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Is mir mumpe alles - Hauptsache, sie sind vor allem gut und schnell bedienbar mit so vielen Knöpfen wie möglich, am besten ohne Menus und der Klang gefällt mir. Was nicht geht sind die meisten der End 80er und 90er Jahre Gurken ala Roland D-irgendwas, Waldorf ect. imo. Ich höre keinen nennenswerten Sound Unterschied zwischen echten VAs von damals und heute und wenns Analog klingen soll, nimmt man halt analog und gut is.
 
Siehe und HÖRE jeden Synthesizer einfach so wie er ist - das ist entscheidend, alles andere ist eigentlich egal.
Bei einigen konnte ich die Sounds wegen dieser Sternenstaubglitzerartefakte nur schwer unterscheiden, aber das will ich nicht neu starten, es geht aber trotzdem - habe selbst solche Synths, die nicht perfekt sind und ein Teil wie der Microkorg ist noch immer beliebter und erfolgreicher als sein eigentlich saubererer Kollegen (Microkorg XL+).
 

Novex

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Manche mögen den Sound der alten VA´s mögen ich allerdings bin sehr froh das die heutigen Synth einfach viel besser klingen z.b. den Novation Peak oder Roland Sh01a würde ich sofort gegen so eine alte Kiste eintauschen.
 
Die Ultranova habe ich nicht wegen des Klangs, sondern wegen des Bedienkonzepts gekauft. Es hat sich im Nachhinein für mich herausgestellt, dass ich daraus für mich brauchbare Klänge rausbekommen kann. Leider ist die Klangerzeugung monotimbral und vor dem Effekt-Block monaural. Zumindest diese Eigenschaften wären "älter". Oszillatoren können aber weitere Spektren liefern als die Grund-Wellenformen, plus eine kleine Auswahl an kleinen Samples, und das erweitert die klanglichen Möglichkeiten und macht sie "neuer". Und Novation hat ihn einfach "Synthesizer" genannt, nicht VA oder so ähnlich. Die Klangerzeugung wird komplett digital berechnet, rein virtuell-analog ist er aber nicht durch seine erweiterten Möglichkeiten mit weiteren digital gespeicherten Spektren. Im Prinzip ähnlich wie Blofeld, der zudem multitimbral ist. Allerdings habe ich den Blofeld immer noch nicht gekauft. Ohne Keyboard finde ich ihn nicht so praktisch, wenn auch schnuckelig. Und mit Keyboard etwas zu groß und teuer. Ultranova hat mir da mehr zugesagt. Die Vorteile, die ich beim Blofeld aus der Ferne sehe, wären Multitimbralität und Sample-Import.
 
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Manche mögen den Sound der alten VA´s mögen ich allerdings bin sehr froh das die heutigen Synth einfach viel besser klingen z.b. den Novation Peak oder Roland Sh01a würde ich sofort gegen so eine alte Kiste eintauschen.
Der Witz ist das ich trotz SH-01a, SE-02, Shruthi MKI&II, OB-6, Nord Lead A1 und Micromonsta den AN1x und den MS2000/Microkorg immer noch besitze und vom Klang her immer noch überragend/sweetspottig finde. Ob die analog klingen ist mir egal! Die klingen einfach fast immer geil!
 
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