DAW VS DAW (ausgelagert aus Reaper 6.0)

musicdiver

musicdiver

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Cubase hab ich mir auch mal angeschaut, aber wenn man von anderen DAWs kommt ist das gefühlt wie Mittelalter, alles geht, aber so viel umständlicher, da ist die Kreativität tot bevor ich überhaupt angefangen hab.
Mit Steinberg hat der Computer basierte Sequencer das Laufen gelernt. Die haben halt viel Historie seit 1984! und schleppen immer noch was mit.
Trotzdem hat Steinberg im Laufe der Zeit immerzu das Cubase modernisiert.
Und mit den letzten Neuerungen haben die eher die "Altkunden" verschreckt, da ja viel vom Workflow an andere DAWs angeglichen wurde.
 
NorthernDecay

NorthernDecay

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Beim beurteilen von Klangunterschieden, fällt so mancher schon nur beim Unterschied in der Lautstärke rein! ;-)
 
GlobalZone

GlobalZone

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Beim beurteilen von Klangunterschieden, fällt so mancher schon nur beim Unterschied in der Lautstärke rein! ;-)

Ist auch ne fiese Falle, wenn man Veränderungen von 0.5dB oder weniger klar wahrnehmen kann.
Da hilft nur sehr genaues, aber subjektives einpegeln, um genau unterscheiden zu können.

Normalisieren ist da weniger hilfreich. Kopfhörer auch nicht.

Aber diese Frage ist so amateurhaft, dass man es eigtl nicht extra betonen muss. Oder doch ?
 
CO2

CO2

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Aber diese Frage ist so amateurhaft, dass man es eigtl nicht extra betonen muss. Oder doch ?

Naja, wenn man sich durchs Netzt klickt, fällt schon oft auf, dass genau das bei vielen „Testern“ und sonstigen Schreiberlingen noch nicht angekommen ist....

Da werden fleißig Nuancen rausgehört zwischen Synth und „ey das original klingt viel fetter“ usw.... die Synth spielen aber noch nicht mal die gleiche Tonhöhe/Sequenz usw.... von der Lautheit fangen wir garnicht erst an....:achso: also da besteht eindeutig noch Aufklärungsbedarf....
 
sempiternal

sempiternal

Bass Junkie
Unbearbeitet gefällt mir fast besser!
Aber ja schade, hätte doch gern mal was gehört, da du ja immer sagst es gibt keinen Unterschied.
 
borg029un03

borg029un03

Elektronisiert
Unbearbeitet gefällt mir fast besser!
Aber ja schade, hätte doch gern mal was gehört, da du ja immer sagst es gibt keinen Unterschied.

Ich sag die Engines an sich machen keinen Unterschied nur die Effekte, wie bei jedem Plugin ;-)
Mir gefällt das unbearbeitete gar nicht.

Wenn man den Ableton Workflow gewohnt ist dann wirkt alles andere gefühlt rückständig. Allein Send/Returns, ich habs nicht hin bekommen in Studio One. In Ableton 2 Klicks, nen Effekt rein und Pegel aufdrehen fertig.
 
C0r€

C0r€

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Wenn es nicht notwendig ist schalte ich in Ableten Warp in den clips komplett ab, weil dass die Qualität bei bestimmten sounds total versaut (je nach settings und Algo), ohne dass es etwas bringt. Das brauch ich nicht irgendwo lesen weil das so offensichtlich ist, bzw. war das schon in den ersten Ableton Versionen so, als sich alle darüber gefreut haben. Anders herum nutze ich das auch als Effekt und stauche und strecke mit den Markern so sehr, dass man die "Engine" sehr stark hören kann, machen ja auch viele andere, hört man ständig in allen möglichen Releases raus. So wie man früher das klackern von Akai Samplern rausgehören konnte.
Bei den Timestreching Algorithmen in Hardware kann bzw. muss man die Parameter ja auch mit Bedacht wählen und es klingt von Hersteller zu Hersteller und je nach Settings sehr unterschiedlich.
Bei Ableton besteht eben die Gefahr alles auf "Automatik" zu lassen und loops mit schlechter qualität oder stark verschiedenen speeds und sogar verschiedenem Swing reinzuladen und geradezuschieben. Wenn man dann faul ist oder nicht versteht was man da eigentlich macht ist es nicht verwunderlich, wenn das öfters mal nach Schwurbel klingt, was bei bestimmten sounds auch gut passen kann.
Früher (pre Autowarp-Zeiten) hätte man solche Samples dann nicht einfach reinladen können sondern hätte mehr selbt machen und entscheiden müssen, also in Recycle zerschnippeln oder beatmatching per timestretching oder Kombinationen davon.
Als ich damals von Logic, als das auf dem PC abgekündigt wurde irgendwann auf Ableten umgestiegen bin war das von der Klangqualität gefühlt ein Rückschritt. Von der Technik, wie man mit sounds arbeiten kann jedoch ein Fortschritt, weshalb ich da erstmal geblieben bin.
 
sempiternal

sempiternal

Bass Junkie
Ich sag die Engines an sich machen keinen Unterschied nur die Effekte, wie bei jedem Plugin ;-)
Mir gefällt das unbearbeitete gar nicht.

Wenn man den Ableton Workflow gewohnt ist dann wirkt alles andere gefühlt rückständig. Allein Send/Returns, ich habs nicht hin bekommen in Studio One. In Ableton 2 Klicks, nen Effekt rein und Pegel aufdrehen fertig.

Gut das ist Geschmacksache, ich denke mal das war nun auch eher ne schnelle Bearbeitung. Ich finde den Bass etwas zu laut, der drückt den recht coolen Swing aus dem rohen File ziemlich weg.
Zum Thema "gefühlt Rückständig" ...das mag sein, wobei ich mir in Logic mittlerweile auch einen absolut schnellen Workflow antrainieren konnte, also ein Bus/Send, setze ich genauso schnell wie in Ableton Live.
Das einzige was halt is, die Oberfläche ist generell etwas langsamer... Loops zum Track vorhören is da bei weitem nicht so schnell...

Mir gefällt mittlerweile aber auch die Flex Engine wesentlich besser als die von Ableton Live, aber das ist eben auch Geschmacksache.

Ableton Live ist eine fette DAW, eigentlich mein Favorit wenns um Workflow geht, aber mich nervt eben dieses "aufpassen was man macht" Prinzip. Wenn ich in Logic was Flex Pitch bearbeite, klingt es nicht direkt dünn.

Man muss sich ja nicht auf den Schlips getreten fühlen.. Aber ich mache jeden Tag Musik und habe mit Ableton schon so oft gedacht meine Idee is mega umgesetzt und dann habe ich es nicht released weil es einfach vom Sound her nicht das gewesen ist, was ich eigentlich wollte. Es muss ja einen Grund geben, wieso in Logic locker 8-9/10 Tracks die fertig sind gefallen (vom Sound) vs. Ableton 1-2/10.
Der Grund bin womöglich ich, vielleicht auch nicht, aber mich nervt es, deshalb nehme ich eben die DAW, wo ich keine Angst davor haben muss das 3-4 Stunden "umsonst" waren und die gute Idee verschenkt ist. Ich habe nämlich auch kein Bock auf dieses Mixdown 1-10 vergleichen, das endet nur im Papierkorb.

Künstler wie Pig&Dan, Pleasurekraft, Kaiserdisco, Thomas Hoffknecht etc. treffen eben genau auch diese Aussage über Live/Logic wie ich sie hier beschreibe.
Ich richte mich zwar nicht nach aussagen, aber es bestärkt meine Meinung. Aber auch das ist ja subjektiv.
 
borg029un03

borg029un03

Elektronisiert
Gut das ist Geschmacksache, ich denke mal das war nun auch eher ne schnelle Bearbeitung. Ich finde den Bass etwas zu laut, der drückt den recht coolen Swing aus dem rohen File ziemlich weg.
Zum Thema "gefühlt Rückständig" ...das mag sein, wobei ich mir in Logic mittlerweile auch einen absolut schnellen Workflow antrainieren konnte, also ein Bus/Send, setze ich genauso schnell wie in Ableton Live.
Das einzige was halt is, die Oberfläche ist generell etwas langsamer... Loops zum Track vorhören is da bei weitem nicht so schnell...

Mir gefällt mittlerweile aber auch die Flex Engine wesentlich besser als die von Ableton Live, aber das ist eben auch Geschmacksache.

Ableton Live ist eine fette DAW, eigentlich mein Favorit wenns um Workflow geht, aber mich nervt eben dieses "aufpassen was man macht" Prinzip. Wenn ich in Logic was Flex Pitch bearbeite, klingt es nicht direkt dünn.

Man muss sich ja nicht auf den Schlips getreten fühlen.. Aber ich mache jeden Tag Musik und habe mit Ableton schon so oft gedacht meine Idee is mega umgesetzt und dann habe ich es nicht released weil es einfach vom Sound her nicht das gewesen ist, was ich eigentlich wollte. Es muss ja einen Grund geben, wieso in Logic locker 8-9/10 Tracks die fertig sind gefallen (vom Sound) vs. Ableton 1-2/10.
Der Grund bin womöglich ich, vielleicht auch nicht, aber mich nervt es, deshalb nehme ich eben die DAW, wo ich keine Angst davor haben muss das 3-4 Stunden "umsonst" waren und die gute Idee verschenkt ist. Ich habe nämlich auch kein Bock auf dieses Mixdown 1-10 vergleichen, das endet nur im Papierkorb.

Künstler wie Pig&Dan, Pleasurekraft, Kaiserdisco, Thomas Hoffknecht etc. treffen eben genau auch diese Aussage über Live/Logic wie ich sie hier beschreibe.
Ich richte mich zwar nicht nach aussagen, aber es bestärkt meine Meinung. Aber auch das ist ja subjektiv.

Heißt aber unterm Strich, die DAW klingt nicht. Die Effekte oder Synths können ggf. nicht gefallen, aber die sind ja nicht in Stein gemeißelt und lassen sich problemlos austauschen. Wenn du also sagst Logic "klingt" besser, heißt das eigentlich nur dass dir die mitgelieferten Sounds besser gefallen.

Ich kann die Effekte von Logic mit denen aus Ableton nicht vergleichen, da ich keinen Apple besitze, aber aus Ableton bekomme ich den Sound der mir gefällt und ich hatte noch nie den Eindruck dass der irgendeiner Produktion in irgendwas nach steht.
 
sempiternal

sempiternal

Bass Junkie
Heißt aber unterm Strich, die DAW klingt nicht. Die Effekte oder Synths können ggf. nicht gefallen, aber die sind ja nicht in Stein gemeißelt und lassen sich problemlos austauschen. Wenn du also sagst Logic "klingt" besser, heißt das eigentlich nur dass dir die mitgelieferten Sounds besser gefallen.

Ich kann die Effekte von Logic mit denen aus Ableton nicht vergleichen, da ich keinen Apple besitze, aber aus Ableton bekomme ich den Sound der mir gefällt und ich hatte noch nie den Eindruck dass der irgendeiner Produktion in irgendwas nach steht.

Nee nee, ich benutze in beiden DAW´s ziemlich viel 3rd Party Stuff... und ich benutze auch eigentlich nicht wirkich die mitgelieferten Sounds.
Ich kann dir auch nicht sagen woran es liegt, womöglich bearbeite ich in Live auch viel viel mehr, weil es dazu einlädt... das könnte so ein Punkt sein, in Logic arbeite ich relativ Basic, da baue ich mir jetzt keine Racks etc. ...aber unterm Strich ist es halt wie ich es beschrieben habe.. ich werde davon auch wohl nie wegkommen, ich wünschte selbst es wäre anders :)
 
 


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