Der beste automatische EQ?

Oh das ist ja blöd, leider brauchst du bei der Testversion eine Internetverbindung und der Sonible Lizenzserver muss erreichbar sein.

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Was ich allerdings nicht ganz beim Sonible EQ4 verstehe ist die Angabe zur Flankensteilheit. Im Handbuch wird der Wert auch nicht erklärt. Wenn -3.0dB eingestellt ist, dann ist das doch ein 12dB Filter, da bei der Hälfte der Eckfrequenz(also eine Oktave niedriger) der Pegel um 12dB gedämpft ist, oder liege ich da mit meinem Amateurwissen falsch?

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Das nervt mich ja an Cubase. Alles Workarounds. Ich will Musik machen und nicht an meiner DAW rumbasteln und der Track bleibt suf der Strecke.
In Studio One geht echt alles mit einem Klick. Keine Workarounds.

du tust ja gerade so, als ob das eine art standardanwendung wäre audio in frequenzbänder aufzuteilen um sie dann in getrennte prozessoren zu schicken.

in einseinsnull-land ist das standard, ich splitte alles in irgendwelche einseinsnull-encodierungen auf, aber dass das in DAWs und an mischpulten ansonsten nirgends so vorhanden ist, sollte doch zeigen, dass es etwas eher außergewöhnliches ist, oder nicht? (m/s oder selbst nach der dynamik aufzusplitten finde ich da viel wichtiger.)

ansonsten - wenn man vermeiden will einseinsnulliges inter-plug-in streaming zu basteln sobald man mehr als stereo kanäle braucht - langte eine frei verschaltbare plug-in anordnung in einem programm dafür wirklich aus.

findet sich halt eher selten in apps, weil im DAW bereich immer noch versucht wird mischpultmäßige sends und inserts nachzubilden (und gleichzeitg aber keine patchbay und keinen splitter, obwohl beides problemlos so zu gestalten wäre, dass der user keine feedbackschleifen herstellen kann)

wobei ich dann doch finde, dass es jedenfalls heutzutage eine reihe von plug-ins gibt, die andere plug-ins hosten können, und wo du so ein routing auch problemlos machen kannst. in bidule, carla & co ist das ein nobrainer.

Ich hatte seit SX3 mit Cubase gearbeitet bis Version 11.5

SX war ja auch kompletter müll. :) davor war cubase aber echt gut.

und logic und performer waren es auch. nur PT war irgendwie lame und altbacken und wurde erst später ein bischen bunter und musikalischer.
 
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Wenn -3.0dB eingestellt ist, dann ist das doch ein 12dB Filter, da bei der Hälfte der Eckfrequenz(also eine Oktave niedriger) der Pegel um 12dB gedämpft ist, oder liege ich da mit meinem Amateurwissen falsch?

warum sollte 3 plötzlich 12 sein? :)

vermutlich musst du zwischen den nenndaten des eigentlichen filters und der einstellung, die du vornimmst, unterscheiden.

stell dir einen GEQ vor, dann wird es deutlicher.

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Obwohl einige DAWs dieses Frequenzsplitting mit drin haben, brauchte ich es eher selten. Der Grund ist, dass viele FX Plugins von Hause aus die Möglichkeiten bietet den Effekt nur ab einer bestimmten Frequenz zu prozessieren und der Rest wird einfach durchgeleitet.

Das einzige was beim Frequenzsplitting interessant sein könnte ist, ob da Phasenschweinereien auftreten oder ob dieser Frequenzsplit schön linearphasig von statten geht und nicht das Signal verhunzt. Gut, Linearphase hat auch den Nachteil der höheren Latenz und dass es dieses Pre-Ringing gibt und dass so ein Linearphase-Filter nie in Analog gebaut werden kann.
 
Obwohl einige DAWs dieses Frequenzsplitting mit drin haben, brauchte ich es eher selten. Der Grund ist, dass viele FX Plugins von Hause aus die Möglichkeiten bietet den Effekt nur ab einer bestimmten Frequenz zu prozessieren und der Rest wird einfach durchgeleitet.

Das einzige was beim Frequenzsplitting interessant sein könnte ist, ob da Phasenschweinereien auftreten oder ob dieser Frequenzsplit schön linearphasig von statten geht und nicht das Signal verhunzt. Gut, Linearphase hat auch den Nachteil der höheren Latenz und dass es dieses Pre-Ringing gibt und dass so ein Linearphase-Filter nie in Analog gebaut werden kann.
Du hast ja 2 Modi die du auswählen kannst im Smart EQ. Ich denke es kommt hierbei einfach darauf an wie Du die Einstellung vornimmst. Vielleicht ehr subtil hier vorgehen.
 
warum sollte 3 plötzlich 12 sein?
Ja, das frage ich mich auch. Wenn ich bei SmartEQ4 -3dB einstelle habe ich dieselbe Frequenzanwort als wenn ich bei einem anderen EQ 12dB auswähle. Hier mal die beiden Frequenzantworten, einmal von SmartEQ und einmal SplitEQ: Ich habe bei SplitEQ den Q-Faktor leicht verändert, damit die Kurven nicht ganz deckungsgleich sind. Für mich sieht das so aus, als wäre das dieselbe Flankensteilheit:
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Das einzige was beim Frequenzsplitting interessant sein könnte ist, ob da Phasenschweinereien auftreten oder ob dieser Frequenzsplit schön linearphasig von statten geht und nicht das Signal verhunzt. Gut, Linearphase hat auch den Nachteil der höheren Latenz und dass es dieses Pre-Ringing gibt und dass so ein Linearphase-Filter nie in Analog gebaut werden kann.

das ist zugegebermaßen auch schon wieder nerdkram, aber ich sehe das genauso: ist das zeug in einem programm schon drin, hast du keine kontrolle darüber, was der filter wirklich macht. man wüsste es dann doch shcon mal genauer. :)

..

ja, es sieht schon komisch aus. wobei ich deine bilder nicht so ganz deuten kann. was macht denn die graphik, wenn du statt -3 nur -0.5 einstellst?

(und warum hat ein shelving filter überhaupt ein Q...)
 
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Du hast ja 2 Modi die du auswählen kannst im Smart EQ. Ich denke es kommt hierbei einfach darauf an wie Du die Einstellung vornimmst. Vielleicht ehr subtil hier vorgehen.
Du meinst Minmal Phase, mit den Phasenschweinereien und dann das Linearphase was nur Digitalfilter können?

Ich frage mich auch immer wie denn Monitore ohne Digitalfilter phasenneutral sein können, denn sobald man mehr als einen Lautsprecher hat muss das Signal doch aufgeteilt werden und wenn man Analogfilter dafür verwendet, dann kann man ja gar nicht phasenneutral abhören, da es physikalisch unmöglich ist so etwas mit Analogtechnik zu realisieren?
 
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Ich frage mich auch immer wie denn Monitore ohne Digitalfilter phasenneutral sein können, denn sobald man mehr als einen Lautsprecher hat muss das Signal doch aufgeteilt werden und wenn man Analogfilter dafür verwendet, dann kann man ja gar nicht phasenneutral abhören, da es physikalisch unmöglich ist so etwas mit Analogtechnik zu realisieren?

das wird immer gerne miteinander verwechselt, ist aber nicht ganz das gleiche.

beim 3-wege lautsprecher reicht eine linkwitz-riley frequenzweiche völlig aus, weil dort ja die einzelnen signale nicht so wie in einem effekt plug-in hinterher unterschiedlich verstärkt werden (bzw. bei den lautsprechern, bei denen auch das geht, das ggf. mit in den filter eingreift.)

baust du eine solches design digital nach und summierst die kanäle dann wieder funktioniert das auch. bis du die mitten anhebst, dann klingt es wieder genauso wie ohne den korrektur-allpass. :)

ach ja, und vor allem ist die färbung, falls vorhanden, in einem speaker ja auch statisch. d.h. du kannst nicht daran herumdrehen und bemerkst die laufzeitsauerei u.u. überhaupt nicht.
 
Du meinst Minmal Phase, mit den Phasenschweinereien und dann das Linearphase was nur Digitalfilter können?

Ich frage mich auch immer wie denn Monitore ohne Digitalfilter phasenneutral sein können, denn sobald man mehr als einen Lautsprecher hat muss das Signal doch aufgeteilt werden und wenn man Analogfilter dafür verwendet, dann kann man ja gar nicht phasenneutral abhören, da es physikalisch unmöglich ist so etwas mit Analogtechnik zu realisieren?
Ja genau die meine ich . Also ich muss gestehen das ich mich damit nicht so gut auskenne . Pre Ringing mir aber auch schonmal aufgefallen ist , bei der Kick /Bass Bearbeitung . Workaround war dann halt Recorden und pre ringing wegschneiden.
 
ich habe ja schon viele interessante geschichten über filter gehört, aber dass man ringing "wegschneiden" kann ist bislang die kreativste.

wie schneidest du das weg? mit einer nagelschere?
 
Netter Artikel, scheint so als wen Pre-Ringing bei LinearPhase und Post-Ringing bei normalen EQs nur bei extremen Q-Werten zu hören sind. Ich habe da leider keinerlei Erfahrung bis jetzt mit, da ich immer nur minimaPhase EQs einsetze und hier auch nur 12dB ohne großen Q-Wert.

 
Ja genau die meine ich . Also ich muss gestehen das ich mich damit nicht so gut auskenne . Pre Ringing mir aber auch schonmal aufgefallen ist , bei der Kick /Bass Bearbeitung . Workaround war dann halt Recorden und pre ringing wegschneiden.
Wieso nimmst du nicht einfach den Minimum Phase Mode? Hab das gerade mal beim smart:EQ und mit einer Closed Hihat getestet. Im Linear Phase Mode ringing, im Minimum Phase Mode kein ringing.
 
Netter Artikel, scheint so als wen Pre-Ringing bei LinearPhase und Post-Ringing bei normalen EQs nur bei extremen Q-Werten zu hören sind. Ich habe da leider keinerlei Erfahrung bis jetzt mit, da ich immer nur minimaPhase EQs einsetze und hier auch nur 12dB ohne großen Q-Wert.

Es gibt zu dem Thema (Phase Issues) super Videos von Dan Worrall, der macht sonst die von FabFilter. Das folgende habe ich gestern Abend noch gesehen. Nicht von seiner Art abschrecken lassen, der ist grundsätzlich ziemlich auf Zack....

Why LINEAR PHASE EQs can be DANGEROUS! [Kohle Audio Kult]
 
Na, er wird das Signal wohl einfach aufgenommen und das störende Ringing anschließend im Audioeditor entfernt haben, was denn sonst...?


dass er die frage nicht beantworten konnte gibt ihm nicht mal zu denken. :)

einem mann, der preringing in aufnahmen mit der nagelschere entfernt, hätte nicht nur den job im zirkus sicher, sondern würde vermutlich sogar einen nobelpreis dafür bekommen.

allerdings würd sich - wenn das denn ginge - ja dann schon die frage stellen, warum es eigentlich keine filter plug-ins gibt, die das gleich selbst machen. :P
 
Genau so . Mein Bild oben zeigt den Ton ja an.

man kann kein bild von ringing erstellen und man kann da auch nichts
hinterher abschneiden wollen, außer man löscht die ganze aufnahme.

wir reden beim ringing über ~tausendstel differenzen zum original, die man
beim besten willen nicht mit dem auge sieht und die man auch nicht herausfiltern
kann, weil sie bei den meisten filtern oder z.b. auch beim samplen mit niedriger
rate einfach unweigerlich entstehen.
wie gesagt: wenn das ginge, dann würde man den prozess ja in den filter
implementieren.

Hab das mal in einem Sinee Video Kurs auch gesehen .

ja das war eh klar, wo soll so eine idee auch sonst herkommen. :)
 
Hab mir den Smart Eq jetzt heute gegönnt für 50€. Da kann man denke ich nichts verkehrt machen. Blöderweise funktionierte die Aktivierung nicht, die haben mal wieder Probleme mit Ihrem server.
 
Mal ne andere Frage an die jenigen welche den Smart EQ4 nutzen. Wenn ich ein Band auf das seiten oder Mittensignal einstelle wird mir dennoch da sStereo Signal angezeigt. Beim Pro Q wird mir direkt das Signal angezeigt welches ich auch ausgewählt habe. Was mache ich falsch?
Frohes Neues Zusammen:)
 
Hab den Smart eq jetzt auch. Als Upgrade.

Keine Ahnung wo ich den Vorgänger mal hinterhergeschmissen bekommen habe. Gekauft hab ich den nicht.

Funktioniert besser als Neutron, aber der Smarteq macht ja auch nur eqing, Neutron noch mehr.

Smart Eq liefert sehr gut Ergebnisse. Zu gut, aber mit "Fehlern". Ich befürchte, dass man geneigt ist das Entzerren zu vernachlässigen und nur noch das Tool nutzt und am Ende sich noch ein Stück vom eigenen Sound entfernt.

Fakt ist: Ich würde völlig anders bearbeiten.
 
Mein Workflow schaut jetzt so aus: Ich benutze Lifeline Console , evtl noch was anderes und am Ende der Kette den Smart EQ. Ich muss sagen das er auf einzelnen Spuren sehr gut reagiert und ich zu 90% mit den Vorschlägen konform gehe. Wie meinst du das zu gut aber mit Fehlern. Wiederspricht sich ja ein wenig.
Zu 1000% Verlasse ich mich nicht drauf wenns mal bisher nicht gepasst hat habe ich je nach Fall den Gullfoss ggf noch benutzt.
 
Wie meinst du das zu gut aber mit Fehlern.

Mitten werden entzerrt, aber im Bass passiert was was dem Klang nicht zuträglich ist.

Es geht auch nicht darum, ob man das Ergebnis gut findet, sondern darum, dass der Sound zu aalglatt wird.

Zu perfekt, da ist nix menschliches mehr.
 
Mitten werden entzerrt, aber im Bass passiert was was dem Klang nicht zuträglich ist.

Es geht auch nicht darum, ob man das Ergebnis gut findet, sondern darum, dass der Sound zu aalglatt wird.

Zu perfekt, da ist nix menschliches mehr.
Ach so meinst Du das. Ja bzgl. dem Low End hatte ich jetzt auch schon 1-2 mal einen "seltsamen"Eindruck aber der lässt sich ja ausgrenzen. Ja gewisse "Reibungen" dürfen in der Musik auch vorhanden sein m.M nach.
 
Für mich wird das kein go to eq, sondern eher ein "Ideenlieferant", falls ich mal nicht weiter weiss 😂
 
Ja, das frage ich mich auch. Wenn ich bei SmartEQ4 -3dB einstelle habe ich dieselbe Frequenzanwort als wenn ich bei einem anderen EQ 12dB auswähle. Hier mal die beiden Frequenzantworten, einmal von SmartEQ und einmal SplitEQ: Ich habe bei SplitEQ den Q-Faktor leicht verändert, damit die Kurven nicht ganz deckungsgleich sind. Für mich sieht das so aus, als wäre das dieselbe Flankensteilheit:
Anhang anzeigen 198729
Habt ihr das hier mal raus gefunden, oder probiert, also warum da -3dB steht, es sich aber wohl um 12dB Flankensteilheit handelt?
 


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