Der Field-Recording Thread

Area88
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In-Ear-Kopfhörer mit eingebauten Mikrofonen. Damit kann ich vollkommen inkognito aufnehmen.
Mit diesen In-ear-Mics gelingen auch wunderbare Bootlegs. Vollkommen unauffällig. Schon viel besser (auch qualitativ) als meine Prefer-Lavaliers aus den 70ern, für die ich mir damals eine Nana-Mouskouri-Brille mit schwarz angepinselten Kabelschellen als Mikrofonhalter gebastelt hatte... (sah bescheuert aus.)

Ein Shotgun (Schießgewehr)- Mikrofon steht bei mir auch noch an. Wahrscheinlich wird es irgendwann das Thomann T.-Bone EM9900 werden. Soll laut Tests garnicht mal so schlecht sein. Der Haken bei outdoor-Aufnahmen ist ja oft das Windproblem.
Ein halbwegs brauchbarer Dead-Cat-Zeppelin™ geht auch ganz schön ins Geld, wäre für mich eher etwas zum Eigenbau...

Bzgl. Parabolreflektor ist mir beim field-recorden schon die Idee gekommen, den Recorder einfach mittels Stativadapter so in einen Regenschirm zu spannen, dass die Einbaumikrofone sich ungefähr im akustischen Brennpunkt des Schirms befinden. Mir ist nämlich aufgefallen, dass man mit der Denkwarze™ unter dem Schirm erstaunlich gut entfernte Geräusche wahrnehmen kann. ;-)
 
Bernie
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Rode NTG-2 mit Rycote und Deadcat

2019-165-Rycote-1024x682.jpg


2019-166-Rycote-1024x682.jpg


2019-167-Deadcat-1024x593.jpg


Hier im Einsatz bei den Bienen, der Track "Honigatelier" dazu ist gerade auf dem Album "Rodgau Fields" veröffentlicht worden.

Bienchen3-1024x768.jpg
 
FOTOGRAF MARcX
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gilt das auch für ton?
 
ganje
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Audiostalking ist ungefährlich. Wenn man es richtig macht.
 
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ganje
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Rode NTG-2 mit Rycote und Deadcat

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Hier im Einsatz bei den Bienen, der Track "Honigatelier" dazu ist gerade auf dem Album "Rodgau Fields" veröffentlicht worden.

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Sehr schöne Bilder 🤗

Ich habe mal Thomann durchstöbert und auf das Rode NTG-4+ gestoßen, weil es einen Akku hat und ich somit den R-07 weiterhin verwenden könnte. Kennst du das Mikrofon? Eigentlich dürfte ich damit nichts falsch machen, oder?
 
haesslich
haesslich
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Das Rode NTG-4+ hat einen fest eingebauten Akku. Das mag praktisch erscheinen, heißt aber in der Praxis, dass deine Aufnahmesession beendet ist, wenn der Akku leer ist. Beim Rode NTG-2 dagegen wechselst du einfach die AA Batterie und machst weiter. Natürlich nur, sofern du eine Batterie dabei hast.

Ich würde normalerweise das Sennheiser K-6 Speiseteil mit einer Sennheiser ME-66 Kapsel empfehlen, aber die gibt es offenbar endgültig nicht mehr neu und gebraucht sind die rar und recht teuer. Vermutlich ist das Sennheiser MKE600 sehr ähnlich sein (nur eben mit fest verbauter Kapsel). Davor hatte ich ein Beyerdynamic MCE86, damit war ich nicht zufrieden. Für meine mobilen Recorder zu geringer Ausgangspegel.

Abgesehen davon ist das Richtohr / Superniere Mikrofon das, was ich mit großem Abstand am wenigsten Benutze.
 
Bernie
Bernie
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Das Rode NTG-4+ hat einen fest eingebauten Akku. Das mag praktisch erscheinen, heißt aber in der Praxis, dass deine Aufnahmesession beendet ist, wenn der Akku leer ist. Beim Rode NTG-2 dagegen wechselst du einfach die AA Batterie und machst weiter. Natürlich nur, sofern du eine Batterie dabei hast.

Ich würde normalerweise das Sennheiser K-6 Speiseteil mit einer Sennheiser ME-66 Kapsel empfehlen, aber die gibt es offenbar endgültig nicht mehr neu und gebraucht sind die rar und recht teuer. Vermutlich ist das Sennheiser MKE600 sehr ähnlich sein (nur eben mit fest verbauter Kapsel). Davor hatte ich ein Beyerdynamic MCE86, damit war ich nicht zufrieden. Für meine mobilen Recorder zu geringer Ausgangspegel.

Abgesehen davon ist das Richtohr / Superniere Mikrofon das, was ich mit großem Abstand am wenigsten Benutze.
Ich hatte das Sennheiser als Leihmikro schon im Einsatz, aber es rechtfertigt für meinen Einsatz im Fieldrecording eigentlich nicht den Preisunterschied zum Rode NTG-2.
Das Rode ist schon ziemlich perfekt, man kann damit sehr gezielt die gewünschten Objekte anvisieren und in hoher Qualität aufnehmen.
Es gibt so viele negative Einflüsse durch Nebengeräusche, Wind usw. bei den Aufnahmen, da macht das am Ende praktisch keinen Unterschied.
Anders schaut das vielleicht in einem Konzertsaal als Overhead für ein Streichquartett aus, aber draußen?
 
haesslich
haesslich
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Ich hatte das Sennheiser als Leihmikro schon im Einsatz, aber es rechtfertigt für meinen Einsatz im Fieldrecording eigentlich nicht den Preisunterschied zum Rode NTG-2.
Das Rode ist schon ziemlich perfekt, man kann damit sehr gezielt die gewünschten Objekte anvisieren und in hoher Qualität aufnehmen.
Es gibt so viele negative Einflüsse durch Nebengeräusche, Wind usw. bei den Aufnahmen, da macht das am Ende praktisch keinen Unterschied.
Anders schaut das vielleicht in einem Konzertsaal als Overhead für ein Streichquartett aus, aber draußen?

Das MKE600 wären so rund 60€ Aufpreis zum Rode, das kann man sich schon überlegen. Aber da bin ich auch nicht sicher, ob das überhaupt lohnt.
Das ME-66 mit K-6 Speiseteil kostete natürlich etwas mehr. Lohnt sich eigentlich nur, wenn man auch andere Kapseln dafür kaufen möchte. Ich hatte auch die ME-67 Long shotgun aber die war mir letztlich zu unpraktisch, und habe sie daher verkauft.
Aber du hast natürlich recht, rode NTG ist schon viel Mikro für einen guten Preis.
 
zylone69
zylone69
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So...ich hab mich jetzt auch mal mit nem Zoom F6 + Audio Technica BP4025 Stereo Mic + div. Rycote usw. Tools an den Start gebracht.
Das F6 wurde mit System(FW) 1.7 sowie Version 1.2 Boot/Sub System/TC System ausgeliefert.
Für schnelles "Hinstellen und Loslegen" hab ich mal alles auf son Joby Gorillapod 3K Pro Rig montiert.
Also Joby mit Ärmchen zum 5m Mic-Kabel-/Bierdosehalten -> F6 auf Kugelgelenk -> AT BP4025 Huckepack mit mitgelieferten Halter auf F6 Kamerablech...da mußte ich allerdings noch schnell nen 1/4"(female) auf 3/8"(male) Adapter besorgen. Die Mic-Halter haben ja 3/8" über Reduziergewinde. Dann noch Rycote Bällchen + Fellchen drüber fertig :)
Aussehen tut's schonmal ganz cool, stabil...erinnert an etwas an Krieg der Welten, muß bei Gelegenheit mal Foto machen :mrgreen:
F6 Bedienung ist fast selbsterklärend..ich liebe schonmal diese Regler mit dem aus grauen Vorzeiten her bekannten "Anclick".
Aufnehmen 32 float stereo und in Audacity spielen (SD Reader Modus) funzt ohne Probleme. Schneller Test mit 440Hz Synth-Testton zeigt geringeres (Stille)Rauschen bei
24V Phantomspannung denn bei 48V. Laß ich jetzt erstmal so stehen.....
Mit 4x AA Akkus läuft er jetzt schon über Stunden....alles fein. Gar nicht fein ist allerdings der NICHT-DUMMY-Abgedeckte Sony-Akku-Schacht. HALLO ?!
Bei meinem altehrwürdigen Sony DCR PC120E Camcorder war damals nen Plastikförmchen als Dummy-Abdeckung dabei!
So offen hängt der voll im Wind & Wetter! :-x Mal gucken obs da nen Dummy gibt.

To be continued......
 
CBS
CBS
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Für meine Field Recordings nutze ich ein Olympus LS-P4. Was mir daran gefällt: Der ist selbst mit Windschutz so klein, dass er kaum auffällt. Damit kann ich überall Aufnahmen machen. Die Nachbearbeitung mache ich mit Audacity. Damit lassen sich auch Störgeräusche ganz ordentlich entfernen. Die Samples dienen mir als Inspiration für Tracks

Ich hatte auch schon Zoom und Sony Recorder probiert. Auf den Recordern war jedes noch so kleine Handgeräusch (Bedienung/Halten) zu vernehmen, was dann auch regelmäßig die Aufnahme vermasselt. Also muss man wieder mit Stativ unterwegs sein.

Wenn die Technik zu aufwendig wird, fehlt die Spontanität des Augenblicks und manche Sachen sind dann auch gar nicht machbar.

Solche Ohrmikros hatte ich auch probiert: Räumlichkeit war deutlich besser, sah aber so komisch aus, dass ich mich damit nicht unter Leute gewagt habe. Abgesehen davon sind trotz Abdeckung die Windgeräusche deutlich hörbar. Und auch die Bewegungen des eigenen Körpers.

Letztlich alles eine Frage des Anspruchs: Wenn man die bestmöglichen Aufnahmen machen möchte, braucht man auch bestmögliches Equipment und viel Erfahrung im Umgang damit. Dann macht man aber vielleicht auch sonst nichts mehr, außer vielleicht eine Website zum Thema Field Recording ;-)
 
Bernie
Bernie
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Solche Ohrmikros hatte ich auch probiert: Räumlichkeit war deutlich besser, sah aber so komisch aus, dass ich mich damit nicht unter Leute gewagt habe. Abgesehen davon sind trotz Abdeckung die Windgeräusche deutlich hörbar. Und auch die Bewegungen des eigenen Körpers.
ich hatte immer die Haare mit drauf und jedes Geräusch von der Jacke, wenn ich etwas den Kopf gedreht habe. Man sollte also vorher überlegen, was man anziehen möchte, es sollte nicht rascheln.
 
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zylone69
zylone69
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@CBS

Mein vorgeschobener Grund son Ding überhaupt herzutun, ist erstmal für die Aufnahme meiner Sounds. Da ich doch immer öfter zu Stereospur noch eine Spur zu meinem
Ibanez Amp schicke und da mit SuperEgo+ & TubeScreamer in den Raum tröte. und da funzt mein Jobysetup wunderbar.
Sekundär will ich da schon auch im Freien umherstreifen. Hab's jetzt gestern mal nach draußen geschafft...Joby Setup aufn Tisch gestellt, versucht daneben lautlos Bier zu trinken, und einfach mal laufen lassen.
Zu Dämmerungszeit wurden die Zwitscherlauter mehr und nen Vogelvorbeiflug konnte ich auch noch bannen. Sowie Hundegebell & Vogelgetrappel aufm Holzbalken :) ...besser gesagt, ich wußte so grob nach was ich nachher im Warmen die Audiospuren absuchen soll/kann. Mit Audacity & 32bit Float kein Problem. Sneakers (die Lautlosen) ich komme :mrgreen:

"Die Spontanität des Augenblicks" ist bei mir: In der 60min Audiospur liegen die Sounds ....laß dich überraschen. :weich:

Wenn ich natürlich murmelnde Flüße, Rauschen im Wald, usw aufnehme, weiß ich ja was ich erwarte.

Stand2.jpgStand4.jpg

Bislang erkenne ich auch keine Notwendigkeit zu Kopfhörern zum Mithören, außer ich hocke mitm Parabolspiegel im Busch. So kann ich das Mic vom Joby runter machen, dann paßt alles bequem innen normalen Tagesrucksack. Und ich kann unauffällig rumlaufen, ohne von ner feixenden Kinderschar verfolgt zu werden. :lollo:
Wobei ich da dann eher das F6 mittels K-Tek Stringray umhänge (schön klein & nen Raider oder so paßt auch noch rein), und das Mic aufm Joby montiert im Rucksack mitnehme.
Bei Bedarf dann einfach Joby raus, hingestellt...grob ausrichten..F6 dranstöpseln...GO. Das bekomm ich mit Übung in 30s hin.
Ich hab auch noch son Rycote Softie Lyre, für Handhalten oder an Angel (wollte eigentlich Besenstil o.ä., hab dann aber doch mal so ne billige Marantz B9-C genommen).

Um die offenliegende Sony-Akku-Aufnahme zu schließen, hab ich mir jetzt einfachmal sowas (Sony NP-F550 Akku Dummy)
bei amazon geordert. Das schraub ich auf, räums aus und gut.
So...grade hat's gegongt und das Ding war da...paßt perfekt. Ich glaube das Teil soll Laden über Hohlstecker + Netzteil ermöglichen?!
Egal, paßt auf jedenfall wie angegossen. Offene Front + SD Schacht erfolgreich abgedeckt. :supi:
Dummy1.jpg


Datenmengen bei 2 Kanälen(Stereo):
15min 32bit Float/96kHz ~675MB
10min 32bit Float/192kHz ~900MB

PS: Beim Datenaustausch via "SD-Kartenleser-Modus" über USB, kam's mir so vor als ob da meine AA-Akkus nebenher geladen werden würden?! :wft: Muß ich mal checken.....
PPS: OK...mein Fehler, war noch auf AA Typ "Alkaline" eingestellt, nix Autoerkennung :roll:
 
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