Der kleine positive Kronos-X Thread

Klaus P Rausch schrieb:
Äpfel und Birnen.

Für den Hörer zählt das Endergebnis, nicht der Weg dahin. Letzteres interessiert den Ersteller. Wie gesagt, ich fand Deinen Rhein-Track angenehm und passt auch zum positiven Thread-Titel.
 
Programme im Multimode editieren

clipnotic schrieb:
Bei Yamaha gibt es ja zumindest verschiedene Modes, das kann der Michael gut erklären, weil ich hab mich noch nicht durch gerungen eine Yamaha Workstation zu kaufen, ich warte und hoffe noch auf die nächste Generation von denen und auch Kurzweil ...
Ja, bei Yamaha gibt es mehrere Modi:

  • Voice-Mode entspricht in etwa dem Program Mode von KORG. Die aktuellen Yamahas haben allerdings nur eine "Engine". Vergleichbar mit HD-1 bei KORG.
  • Performace-Mode ist ein Multimode ohne vollständige Editierbarkeit von Voices. Am ehesten vergleichbar mit dem Combi Mode bei KORG. Ab Werk sind viele Performaces schon vorprogrammiert mit Arpeggien usw. Man kann aber auch eigene Performaces erstellen. Dort allerdings, wie gesagt, keine Voices editieren. Man kann Performaces aber in den Song oder Pattern Mode kopieren oder inkl. Arpeggien (Motifs) und eigenem Spiel aufnehmen.
  • Im Song und Pattern Mode (16-facher Multimode) kann man dann Voices komplett editieren oder neu erstellen. So bearbeitete Voices werden innerhalb eines Songs oder Pattern als s.g. "Mixing Voices" gespeichert. Song und Pattern Mode unterscheiden sich untereinander nur dadurch, dass im Song Mode der Sequencer linear ist und im Pattern Mode Pattern-basiert. Man kann die Daten aber hin und her kopieren, je nachdem in welchem Mode man arbeiten möchte.
  • Im Master Mode kann man Presets mit Verknüpfungen zu den Presets anderer Modi erstellen. Außerdem Masterkeyboard-Eigenschaften einstellen.
Es heißt übrigens nicht, Yamaha wäre besser als Kronos! Allein schon wegen den Engines nicht. :P Es heißt nur, dass bei Yamaha die Voices im Multimode vollständig editierbar sind. :mrgreen: Wobei selber gearbeitet habe ich nur mit dem MOX6. Die Motif XS/XF haben einen Sampler. Da kann ich nur hoffen, dass man Multisamples aus dem Multimode heraus (sprich Song und Pattern Mode) bearbeiten kann. :school: Nachdem ich den MOX6 kennen gelernt habe, wollte ich allerdings auch keinen Motif XS/XF mehr. :twisted: Deshalb habe ich eine MPC5000 gekauft. Im Multimode editierbar, bzw. sie ist permanent im Multimode. Hat dann wiederum ihre Probleme. :twisted: Aber im Multimode editierbar! :mrgreen:
 
Das Positive ist Folgendes:

Mann kann 32 Parameter frei bestimmen unter über ToneAdjust sowohl im Combi Mode als auch im Sequenzen Mode von Grundauf editieren. Die Parameterwahl ist kopierbar, man kann also immer wieder die gleichen Parameter in einer Sekunde belegen oder sich auch verschiedene soundrelevante Parameter Parameter aus den Programms und Combis holen.

Wer sich nach dieser Diskussion die ellenlang gedauert hat, auch nur 2 Min an die Maschine begibt und nach dem Feature sucht wird es finden Reiter TonAdj einer von vielen Reitern und Funktionen.

Und jetzt das Negative:

Liebe Leute ich hab keine Lust dazu, der Kronos ist mir da zu tief gehend und die von Rookie erwähnte Tatsache "Kurzweil" immer Multimode finde ich besser, dann hat man alle Parameter im Zugriff ohne wieder ein Menü offnen zu müssen und den vielleicht fehlenden Parameter "Wellenform" editieren zu können,
das würde mein Musikschaffen völlig aus dem Takt bringen, da ist mir der Nord4 lieber,

Aber es geht Herr Burbach einfach mal Handbuchlesen oder ganz leicht Hand an den Kronos legen. Ich wette aber Herr Burbach findet ein Haar in Suppe denn es sind gleichzeitig nur 32 Parameter, natürlich für jedes der 16 Tibers einzeln wählbar.

Damit ist das Rätselraten beendet und ,ein Spinner nämlich ich hat es gelöst, wär hätte das gedacht, wobei mich das ganze Getue von Herrn Burbach oder dem anderen Herrn nervt, denn Sie haben nicht den Durchblick der Kronos hat eben doch positive Sei :phat: ten
 
nox70 schrieb:
Klaus P Rausch schrieb:
Äpfel und Birnen.

Für den Hörer zählt das Endergebnis, nicht der Weg dahin. Letzteres interessiert den Ersteller. Wie gesagt, ich fand Deinen Rhein-Track angenehm und passt auch zum positiven Thread-Titel.

Yep, der Weg dahin: Da es hier ein Musikerforum ist, hatte ich das gepostet und die Machart erklärt. Publikum gegenüber äußere ich mich so nie. Mit dieser One-Go Methode habe ich bereits mehrere kleine Clips vertont. Schöne Sache, geht schnell und man kriegt einfach den Job erledigt. Falls es interessiert: Dolphin & Whale Watching, gleiche Machart, jedoch nur eine Combi, ebenfalls Kronos, und den O-Ton habe ich wie er ist mitgenommen: http://youtu.be/CrA1Exf-9_g

Gelegentlich poste ich mal was, wo der Kronos in einer komplexen Musikproduktion eingesetzt wird. Da zeigt er eine ganz andere Seite von sich. Er ist eine Art Chamäleon und man kann ihn sich für verschiedene Einsätze zurechtschnitzen. Gerade das finde ich bemerkenswert, Instrumente sind oft einigermaßen in Grenzen festgelegt.
 
Programme im Multimode erstellen, editieren, speichern

olduser schrieb:
Mann kann 32 Parameter frei bestimmen unter über ToneAdjust sowohl im Combi Mode als auch im Sequenzen Mode von Grundauf editieren.
ToneAdjust und von Grundauf widerspricht sich. Was mache ich, wenn ich das gesamte Program bzw. ein Drum Kit wirklich von Grund auf aus dem Multimode heraus erstellen möchte? Darum geht es. Nicht für ein Werk-Programm erst bis zu 32 ToneAdjusts festlegen und dann daran drehen. Für Werk-Preset-User evtl. interessant, nicht aber wenn man eigene Programme erstellen möchte. Solche "ToneAdjusts" gibts auch bei Yamaha als Off-Sets, wenn man mal schnell Attack verändern möchte ohne die Attack im eigentlichen Programm zu verändern. Das interessiert mich aber nicht. Ich will direkt an den Grundparametern schrauben. An allen! Ein Program bzw. ein Drum Kit wirklich von Grund auf aus dem Multimode heraus erstellen. Inkl. Erstellung von Multisamples! Im Multimode! Wenn das nicht geht, dann einfach zugeben und abhacken. Aber nein. Wurde der Kronos evtl. im Werk mit irgend einer Droge besprüht oder so?... :mrgreen:
 
Mumpitz

Du hast die Möglichkeit vorher alle Deine Sounds selber zu erstellen, auch phasenweise oder Abschnittsweise und in der Praxis wird der eine odere andere nicht funktionieren, den kannst du einfach im Multi oder Kombimode korrigieren wo ist das Problem.

Es funktioniert also doch, denn Du könntest ja alle Sound initieren und dann im Multimode beginnen deinen Sound zu erstellen, bei der Komplexität und den Möglichkeiten wärst Du sowieso schnell überfordert und würdest Dir schnell das eine odere andere Preset wünschen.

Um von dort an Dein Ziel zu gelangen.

Immer diese Presetuserarie und dann klingt es doch wie immer, das hört man überall im Netz selbst bei Geräten die gar keinen Speicher haben, Du wünschst Dir Möglichkeiten, die Du gar nicht voll nutzen kannst bei dieser komplexen Maschine.


Also merk Dir endlich : Man kann editieren und wenn man will auch vom inizsound aus mit 32 Parametern in allen Engines, und wenn Dir einer fehlt holst Du ihn Dir in dem Du einen der 32 neu belegst das sollte reichen.

Du brauchst das Gerät doch nicht zu nutzen, Den Meisten Usern wir das reichen.

KPR hat das Wandelbare am Kronos ja hervorgehoben, in diesen Dingen ist die Maschine unerreicht, aber man kann auch einfach mit drn Presets sehr gute Musik machen oder den Multimode völlig ignorieren.

Trotz eines sehr wertigen Instrumentariums begeistert der Sound mich immer wieder, was beim Motif oder Kurzweil nicht so der Fall war, da diese Geräte die Vielfalt nicht boten, FM Wawestation ,PM un dModulationsmöglichkeiten, Karma , Samples und wir reden immer über den Multimode, wo die Meisten doch eh aufnehmen in die Daw und fertig, nächstes Gerät EINSPIELEN.....
 
FAZIT : JEDER KAN SICH AUS DEM KRONOS BAUKASTEN BEDIENEN. DAS IST TOLL UND AN VILEFALT UNERREICHT IN EINEM GERÄT. WEM DAS NICHT PASST DER NIMMT YAMAHA ROLAND ODER WAS ANDERES UND HAT PLÖTZLICH NUR SAMPLES UND SONST NIX DAFÜR IM MULTIMODE EDITIERBAR?? MEIST NICHT!!

DAS FINDE ICH AM KRONOS POSITIV UND EINMALIG. EIN PENDANT IST NICHT IN SICHT, ABER REDEN TUN ALLE SEIT 4 JAHREN DAVON, WENN WAS BESSERES RAUSKOMMT KAUF ICH ES MIR SO EINFACH IST DAS.

ICH HABE FERTIG :mrgreen:

UND ES IST MIR EGAL WAS DIE SCHREIBEN DIE KEINEN WOLLEN.
 
ACH JA UND DEN SEQUENCER NIMT MAN GAR NICHT ODER FÜR EINE SKIZZE
 
Kronos-X: Eingeschränkte Editierbarkeit im Multimode

olduser schrieb:
bei der Komplexität und den Möglichkeiten wärst Du sowieso schnell überfordert und würdest Dir schnell das eine odere andere Preset wünschen.
Wenn ich jetzt z.B. die FM-Engine ganz ohne Werk-Presets vor mir hätte, dann wäre ich wohl tatsächlich erst mal überfordert, weil ich mit FM bis jetzt ganz wenig gearbeitet habe, und da würde ich entsprechend sehr gern auf gute Presets zugreifen wie diese berühmten FM-Pianos usw. Und auch sonst habe ich doch gar nichts gegen GUTE Werk-Presets! Im Gegenteil! Das fand ich z.B. schon immer als Nachteil bei reinen Samplern, dass sie ab Werk erst mal leer sind. Und trotzdem möchte ich aus dem Multimode heraus den VOLLEN Zugriff auf ALLE Parameter haben! Und ansonsten auch bitte nicht von sich auf alle anderen schließen! :school:
 
Was Du erst beweisen musst, es geht nicht um die Komplexität der einzelnen Engines Polysix FM etc. sondern um das Gesamtkonzept, da macht Dein Vorhaben gar keinen Sinn und das traue ich den wenigsten zu, selbst KPR beaschäftigt sich nicht damit, obwohl er es sicher könnte, ob Du das kannst bezweifle ich mal ist sehr aufwendig. Mit mir hat das gar nichts zu tun.Die Anleitungen des Kronos sind um die 700 Seiten.
 
also, ich versuch es jetzt mal ganz lieb, damit der Moogulator mal sieht, dass ich mich auch ganz "normal" und nett ausdrücken kann! :mrgreen:

Wenn man einen Sound von Grund auf von Null also Init programmiert, dann braucht man dafür, je nach Synthese, bestimmt auch mal im Schnitt bis zu 100 Detailfeatures. Genau deshalb hat der Kronos ja auch so viele zu bieten jeweils bei seinen Synthesen. Wenn man jetzt 16 Sounds / Instrumente in Einklang zueinander programmieren will, also Combi von 0 an machen, dann kommt noch die Herausforderung dazu, eben diese 16 Sounds gegenseitig anzupassen, weil Sounds klingen zusammen ja immer anders wie alleine. Jeder der Sounds programmiert wird wissen von was ich rede oder?

Also die Sounds alle einzeln im Programm Mode "vorzuprogrammieren" macht da wenig Sinn, weil sobald die zusammen spielen, muss man jeweils wieder an zig Detailfeatures drehen, damit sich das zusammen wirklich (!) gut anhört. Und der Haken ist da nun, dass man ja eben nicht vorher weiß, an welchen Features man eben dann drehen muss oder will und somit nützen einem die 32 Belegungsmöglichkeiten hierfür (!) auch herzlich wenig und das auch nicht je Sound, gerade bei so einer umfassenden Synthese Maschine wie dem Kronos mit dermaßen vielen Detailfeatures je Synthese schon gar nicht. Diese 32 Belegungsmöglichkeiten sind allerdings wiederum sinnvoll, wenn es um das Live Spielen geht, denn darauf belegt man dann eben die ganzen lustigen live Dinge wie: Filter, Hüllkurven etc. um dann eben live modulieren zu können. Modulieren ist aber nicht Soundprogrammieren!

Allerdings gibt es softwaremäßig durchaus Tricks diese 32 Belegungsmöglichkeiten zu erweitern, dass hab ich her aber schon ausführlich in dem Thread erklärt und muss ja nicht nochmal passieren aber auch das ist nur eine kleine Optimierung, denn bei einem "vollen" Multimode hätte man immer auf alles Zugriff, was man eben will und das würde den Workflow beim vom Grund auf Programmieren um ein zig faches optimieren, so wie auch Rookie das gut bei Kurzweil beschrieben hat. Und genau deshalb wird dieser Korg Multimode auch seit x Jahren zurecht kritisiert, weil es da eben so nicht geht. Bei den kleinen Workstations wie der M3 ist das ja noch OK, da gehts ja auch nicht aber das Ding ist relativ überschaubar noch, aber bei 9 Synthesen wie in dem Kronos ist das schon ziemlich übel, zumindest für Leute, die wirklich intensiv mit ihrem Zeug arbeiten wollen! Denn genau das macht die Kiste dann eben nervig und komplex obwohl sie es gar nicht sein müsste ...

Bitte auch beachten, es gibt bei Korg auch eine sogenannte "Entwickleroberfläche" auf die normale User, also solche Kunden wie wir, keinen Zugriff haben. Also wer weiß wie der Hersteller seine Presets da überhaupt reingemacht hat? Ich glaub nicht aber weiß es natürlich nicht, dass die sich auch so abmühen mussten wie das von uns verlangt wird??

Und das ist auch nichts komplexes und nichts schweres, was wir uns da so wünschen, sondern so arbeitet auch jeder DAW Musiker mittlerweile seit Jahren, denn da laufen auch zig Synthesizer Plugins mit zig verschiedenen Synthesen nebeneinander her und man dreht an zig Knöpfen und passt jeweils immer wieder an und so geht das hin und her die ganze Produktion über bis zur Mische und alles gleichzeitig etc ... so wird Musik schon seit vielen Jahren gemacht und zwar auch im professionellen Bereich wo auch Zeit ein wichtiger Faktor ist! Und man kann seine Workstation da natürlich auch mit integrieren so wie jeden Hardware Synthesizer auch aber darum geht es hier nicht, sondern darum, was mit der Workstation alleine selbst möglich ist und vor allem wie das möglich ist.

Hab ich das nun nett und provokationsfrei ausgedrückt, lieber Moogulator?
 
Schau Dir Deine Website an , einfach lächerlich, Scheuklappen sind schlimm Du bist blind :lollo:
 
Kronos Multimode

olduser schrieb:
Schau Dir Deine Website an , einfach lächerlich, Scheuklappen sind schlimm Du bist blind :lollo:
Was hat meine Website mit dem Kronos Multimode zu tun? Ich wollte vor 15 Jahren eine beständige E-Mail Adresse und habe zu der Domain etwas Webspace dazu bekommen. Also habe ich etwas HTML da rein gemacht. Habe seitdem nicht mehr viel daran gemacht, nur einige Sachen aktualisiert. http://michael-burman.de/links.htm ist meine persönlich Startseite im Browser. Kannst du besser HTML programmieren? Schön.
 
Ja ich weiß, das steht alles schon mehrmals in dem Thread und wiederholt sich immer wieder ... aber ich wollte einfach nur mal dem Chef hier zeigen, dass ich schon auch ganz normal schreiben und mein böses Unwissen weiter geben kann! :mrgreen:
 
olduser schrieb:
Was Du erst beweisen musst, es geht nicht um die Komplexität der einzelnen Engines Polysix FM etc. sondern um das Gesamtkonzept, da macht Dein Vorhaben gar keinen Sinn und das traue ich den wenigsten zu, selbst KPR beaschäftigt sich nicht damit, obwohl er es sicher könnte, ob Du das kannst bezweifle ich mal ist sehr aufwendig. Mit mir hat das gar nichts zu tun.Die Anleitungen des Kronos sind um die 700 Seiten.


Da liegst du richtig, es gibt noch jede Menge unerschlossene Sektoren für mich im Kronos. Ich musste im Laufe der Zeit auch lernen, dass ich ständig etwas neues entdecke. Und zwar in allen Ebenen und es kommt dabei immer wieder zu Überraschungseffekten. Das gilt dann mal für ein gutes Preset, dessen Qualitäten mir zuvor entgangen waren, als auch für Programmierdetails weit im Inneren des Kaninchenbaus. Eine Hilfe sind andere Kronos Experten, die mich dann bei solchen Einzelheiten auch auf kleine Tricks verweisen. Und das alles, obwohl ich seit nun über 2 Jahren jeden Tag was mit der Kiste zu tun habe, auf den verschiedensten Gebieten der Musik- und Soundproduktion. Alleine die Piano Engine komplett zu erfassen und zu verstehen dauert eine gute Zeit.

Für Abteilungen wie FM meine ich, dass man sich der am besten über lange Zeit intensiv befassen sollte, um da durchzusteigen. Das ging mir beim Fusion schon so, vor allem, wenn man vor hat, eben keine FM E-Pianos machen zu wollen. Der Vergleich zum Fusion ist hier auch gegeben, denn die freie Verknüpfbarkeit der Operatoren setzt eine grundlegende Überlegung voraus, was man denn für einen Sound machen will, bevor man sich dann dranmacht, den zu erstellen. Übrigens, wenn man dann mal was wirklich neues macht, und ich lasse mit FM etwa Wale auf dem Neptun singen, was man dann per Controller Set komfortabel in Echtzeit modulieren kann ,dann findet das gerade bei denen, die stets nach "NEU" rufen, recht wenig Echo.

Alles das hat mich recht bodenständig gemacht und auch eher einsilbig in Foren. Es kostet soviel Zeit, da was Vernünftiges mit echter Substanz rauszuholen, das sich dann als Instrument und nicht als Krach anspruchsvoll einsetzen lässt.

Beim Kronos bin ich gerade dabei, verschiedene Strukturen für ein einfacheres Handling umzusetzen. Erfunden habe ich dafür bereits ein bestimmtes Konzept, die Sounds sind schon alle gemacht, und sitze derzeit an der Dokumentation PDF. Nächste Woche ist das fertig, die Filmszenen für den dazugehörigen Videoclip sind ebenfalls schon gedreht. Ich poste das dann mal hier.
 
ich muss auch mal ein bisschen Eigenwerbung machen, denn ich hab im Übrigen ein Buch über Musiktheorie geschrieben, das gibt es irgendwann vielleicht auch zu kaufen, allerdings das Hauptbuch nur als Druck, deshalb dauert das noch und ich hab extra bei den Beispielen da drin auch die Daten für so Eventlisten mit angegeben, also das können dann auch Workstation User ohne Piano Rolle direkt umsetzen und so ... :mrgreen:
 
Re: Kronos Multimode

Michael Burman schrieb:
olduser schrieb:
Schau Dir Deine Website an , einfach lächerlich, Scheuklappen sind schlimm Du bist blind :lollo:
Was hat meine Website mit dem Kronos Multimode zu tun? Ich wollte vor 15 Jahren eine beständige E-Mail Adresse und habe zu der Domain etwas Webspace dazu bekommen. Also habe ich etwas HTML da rein gemacht. Habe seitdem nicht mehr viel daran gemacht, nur einige Sachen aktualisiert. http://michael-burman.de/links.htm ist meine persönlich Startseite im Browser. Kannst du besser HTML programmieren? Schön.


Nein sowas lasse ich machen lieber Burbach oder ich lasse es einfach! Im Gegensatz zu Dir kenne ich meine Grenzen und weiß was wichtig ist, ich muss mich auch nicht aufplustern mit heisser Luft, und bleibe ganz bescheiden und halte Dir lediglich den Spiegel vor, denn Du beleidigst ständig und kannst auch nicht verlieren. Das merkt man deutlich.

Und Ihr habt vom Kronos einfach keine Ahnung, deshalb sollte man dann bei Zeiten einfach die Klappe halten

Diese impertinente Rechthaberei ohne fachlichen Hintergrund zum Gerät, geht glaube ich nicht nur mir auf die Eier, mach doch lieber was Sinnvolles, kann ja durchaus möglich sein, dass Du das kannst ;-)
 
Klaus P Rausch schrieb:
olduser schrieb:
Was Du erst beweisen musst, es geht nicht um die Komplexität der einzelnen Engines Polysix FM etc. sondern um das Gesamtkonzept, da macht Dein Vorhaben gar keinen Sinn und das traue ich den wenigsten zu, selbst KPR beaschäftigt sich nicht damit, obwohl er es sicher könnte, ob Du das kannst bezweifle ich mal ist sehr aufwendig. Mit mir hat das gar nichts zu tun.Die Anleitungen des Kronos sind um die 700 Seiten.


Da liegst du richtig, es gibt noch jede Menge unerschlossene Sektoren für mich im Kronos. Ich musste im Laufe der Zeit auch lernen, dass ich ständig etwas neues entdecke. Und zwar in allen Ebenen und es kommt dabei immer wieder zu Überraschungseffekten. Das gilt dann mal für ein gutes Preset, dessen Qualitäten mir zuvor entgangen waren, als auch für Programmierdetails weit im Inneren des Kaninchenbaus. Eine Hilfe sind andere Kronos Experten, die mich dann bei solchen Einzelheiten auch auf kleine Tricks verweisen. Und das alles, obwohl ich seit nun über 2 Jahren jeden Tag was mit der Kiste zu tun habe, auf den verschiedensten Gebieten der Musik- und Soundproduktion. Alleine die Piano Engine komplett zu erfassen und zu verstehen dauert eine gute Zeit.

Für Abteilungen wie FM meine ich, dass man sich der am besten über lange Zeit intensiv befassen sollte, um da durchzusteigen. Das ging mir beim Fusion schon so, vor allem, wenn man vor hat, eben keine FM E-Pianos machen zu wollen. Der Vergleich zum Fusion ist hier auch gegeben, denn die freie Verknüpfbarkeit der Operatoren setzt eine grundlegende Überlegung voraus, was man denn für einen Sound machen will, bevor man sich dann dranmacht, den zu erstellen. Übrigens, wenn man dann mal was wirklich neues macht, und ich lasse mit FM etwa Wale auf dem Neptun singen, was man dann per Controller Set komfortabel in Echtzeit modulieren kann ,dann findet das gerade bei denen, die stets nach "NEU" rufen, recht wenig Echo.

Alles das hat mich recht bodenständig gemacht und auch eher einsilbig in Foren. Es kostet soviel Zeit, da was Vernünftiges mit echter Substanz rauszuholen, das sich dann als Instrument und nicht als Krach anspruchsvoll einsetzen lässt.

Beim Kronos bin ich gerade dabei, verschiedene Strukturen für ein einfacheres Handling umzusetzen. Erfunden habe ich dafür bereits ein bestimmtes Konzept, die Sounds sind schon alle gemacht, und sitze derzeit an der Dokumentation PDF. Nächste Woche ist das fertig, die Filmszenen für den dazugehörigen Videoclip sind ebenfalls schon gedreht. Ich poste das dann mal hier.


Dachte ich mir, man kann dem Kronos Komplexität vorwerfen, aber das Interface ist im Grunde Klasse, wenn man durchblickt.
 
@ Olduser

Nur mal aus Interesse gefragt:
gibt es einen besonderen Grund, warum Du Michael Burman immer "Burbach" nennst?

Gruß Rookie
 
clipnotic schrieb:
ich muss auch mal ein bisschen Eigenwerbung machen, denn ich hab im Übrigen ein Buch über Musiktheorie geschrieben, das gibt es irgendwann vielleicht auch zu kaufen, allerdings das Hauptbuch nur als Druck, deshalb dauert das noch und ich hab extra bei den Beispielen da drin auch die Daten für so Eventlisten mit angegeben, also das können dann auch Workstation User ohne Piano Rolle direkt umsetzen und so ... :mrgreen:


In diesem Forum wird ausschließlich Werbung gemacht, seit all den Jahren. Daher: Willkommen im Club!

Wenns fertig ist, tauschen wir und du kannst dir eins von meinen 5 bislang erschienenen raussuchen. Obwohl wir ja alle Musiker sind, können wirs nicht lassen und müssen auch noch schreiben. Und das trotz des bereits vorhandenen Reichtums :)
 
Na ja ich schäm mich irgendwie immer, wenn es um Werbung machen geht, weil ich so Gehype und Kommerz nicht ab kann aber in dem Thread hier dachte ich mir, da kann man das schon mal reinhauen ... :mrgreen:

Aber klaro gerne, Wissen austauschen ist was tolles weil dann lernt man gegenseitig immer mehr dazu! Also wenn es fertig ist schreib ich Dir ne PN hier. Aber das kann noch dauern, weil ich will das komplett in Eigenregie raus hauen, also selber verlegen und selber drucken gehen lassen und ich weiß noch nicht wie genau ich das machen soll, dass das halbwegs günstig für die Leute dann bleibt aber trotzdem super für die hand zu haben ist usw. Und wenn ich das nicht alles selber mache, verdien ich ja wiederum nichts dran und das war schon harte Arbeit. Aber ich warn Dich schon mal vor, die typische klassische Herangehensweise wird eigentlich nur am Rande mit erwähnt weil, wie Du ja selber weißt, müssen wir ja praktisch immer mit Zahlen und Zeug rumhauen, da nützt die klassische Denke oft nicht mehr viel, zumindest mir nicht in der Praxis vor der DAW oder diesen ganzen Stöpsel Hardware Kisten usw.
 
Nicht-Editierbarkeit bei KORG

clipnotic schrieb:
Bei den kleinen Workstations wie der M3 ist das ja noch OK, da gehts ja auch nicht aber das Ding ist relativ überschaubar noch, aber bei 9 Synthesen wie in dem Kronos ist das schon ziemlich übel, zumindest für Leute, die wirklich intensiv mit ihrem Zeug arbeiten wollen!
Ich fand die Nicht-Editierbarkeit im Multimode ja schon bei der X3R störend. Ab der Trinity hat KORG die Soundqualität verbessert, und es gab einen Sampler. Triton im Prinzip ähnlich, mit weiteren Verbesserungen. Aber immer noch nicht editierbar im Multimode. Auch eine M3 kam wegen der Nicht-Editierbarkeit im Multimode nicht in Frage. Werkpreset-User war ich vor 20 Jahren und habe auch so mit der X3R zunächst angefangen. Nach dem Einarbeiten in die implementierte Synthese dann aber auf das Problem der Nicht-Editierbarkeit im Multimode gestoßen. Die Editierbarkeit im Multimode habe ich dann halt auf der DAW, der Pulsar und den AKAI-Samplern gehabt. Und neuerdings auch im MOX6 und auf der MPC5000. Kronos wäre wegen FM usw. natürlich noch interessanter als M3. Wegen der Nicht-Editierbarkeit im Multimode aber zumindest für mich unbrauchbar. Werkpreset-User werden jetzt wieder aufschreien. Vielleicht aus Angst: Bloß nix ändern! Sonst finden wir unsere Presets vielleicht nicht mehr in einem so komplexen Gerät. Die Editierbarkeit im Multimode sollte bei Einschaltung eines gesunden Menschenverstands bei einem multitimbralen Synthesizer aber eigentlich eine selbstversändliche Voraussetzung sein. Ich denke KORG wird das auch irgendwann implementieren. Oder auch nicht. Es wird trotzdem genügend Werkpreset-User geben, die es nicht stört. Sollte noch was Großes von KURZWEIL kommen mit richtigem Sampling und so, wird es bestimmt preislich deutlich über dem Kronos liegen. Preset-User könnten beim KRONOS bzw. bei seinem Nachfolger dann bestimmt sogar sparen. Ja, ich weiß, OASYS war mal richtig teuer. Aber trotzdem im Multimode nicht editierbar.
 
Ja, das ist eben auch das was ich mit "alte Herren Modus" meine, das hört sich so böse an, ist aber eigentlich gar nicht böse gemeint sondern soll eben sagen, dass man den altbackenen Teil von den Kisten immer wieder mit zieht bis heute und das versteh ich beim Kronos einfach nicht und beim Oasys davor genauso wenig, weil das ist eigentlich so genial mit diesen verschiedenen Synthesizer Synthesen und auch das Effektrouting ist gut da drin, also man könnte aus dem Konzept dieser Maschine bestimmt die erste wahre Wollmilchsau heraus holen, also anschalten und direkt auf die CD produzieren, womit die im Übrigen auch auf ihrer Webseite genauso geworben haben oder es sogar noch tun, keine Ahnung!? Aber wer den Mund so voll nimmt, nun ja, ich krieg ja auch ständig meine Haue hier ab für mein großes Maul, warum dann nicht auch mal Korg!? :mrgreen:

Aber man tut es eben weiterhin nicht, im Gegenteil, selbst da geht es dann wieder um die Pianos und ein Orgelupdate gibts nach Ewigkeiten und wieder hat man das Gefühl, dass die ganzen Synthesen letztendlich auch nur so Beiwerk wieder sind, wie es bei anderen Workstations vorher immer die Synthsamples waren und ich glaub auch langsam, die haben sich vielleicht einfach nur gesagt, den Oasys machen wir jetzt zu richtig Kohle und Ende??

Die M3 ist ein Spezialfall, weil die soll ja angeblich anfangs eher ein Flop gewesen sein, weil die eben mal völlig anders gestaltet ist, allein schon diese Modulgeschichte, für Synthfreaks ist das geil aber für Keyboarder wiederum völlig unpraktikabel und Karma, das genialste Midi Game überhaupt, wurde zu Beginn ja auch ständig von der Keyboarder Front zerissen, das kann man heute noch in manchen Foren lesen, dieses teilweise wirklich völlig unqualifizierte Geplapper über dieses Tool. Sorry, ist echt so! Ja aber das ist eben leider doch das Hauptkundenklientel bei so Kisten immer noch und deshalb bleibt das scheinbar auch wie es ist und da kommt auch mein Gemaule darüber her. Und an der M3 hat man auch mal gesehen, was Korg so alles nachliefern kann, wenn mal nicht direkt alle kaufen und rumhypen. Das Update zur M3 Xpanded ist wirklich FETT gewesen, da konnte man ja komischerweise den Sequenzer optimieren etc. Und genauso hab ich das beim Kronos gehofft aber scheinbar sind ja alle zufrieden damit und deshalb passiert nichts?? Auf jeden Fall schade drum ...

Aber eins ist schon so, ich war ne ganze Zeit lang auch im englischen Forum unterwegs und es haben sehr viele Leute die gleichen Wünsche geäußert, nur hört das scheinbar keiner ...
 
Kronos-X: Was ist eine "Music Workstation"?

Ja, der Sequencer wird auch kritisiert, weil eigentlich wird das Ding ja als "Music Workstation" beworben. Im Musiker Board wird dazu gesagt (dort speziell in Bezug auf Yamaha): Keiner nutzt eine Music Workstation heute für Sequencing, sondern höchstens zum Abspielen von fertigen Songs, die auf einer DAW produziert wurden. Die neue Definition einer "Music Workstation" ist eine Sammlung von Werkpresets.
 
Jetzt möchte ich auch mal ein dem Tread-Titel entsprechenden Post loswerden:

als die Oasys damals rauskam, war die einhellige Meinung: geiler Klang, die Über-Maschine
leider scheiss teuer. Auch sie wurde als Workstation beworben, weil das bei Korg wohl so in den
Genen sitzt. Dann machte sich bei einigen Besitzern Enttäuschung breit:
der Sequencer ist sch... . Und in einem neueren, aber anderen Modell (M3) war alles viel besser gelöst (pianoroll).
Dann der Todesstoss: das open architecture synthesis system wird eingestellt...
Grosses, und wie ich finde, gerechtfertigtes Gejammer bei den Besitzern.

Aber nun kam der Kronos, mit dem gleichen, geilen Klang und noch erweiterten Möglichkeiten zum "kleinen" Preis.
Nicht zu vergessen, mit allen Syntheseformen, die Oasys-User noch für ordentlich Tacken dazu kaufen mussten....
Leider aber auch mit den selben, konzeptionellen Schwachstellen, wie die Oasys (Sequencer, Multimode).
Ist aber verständlich, da er eben exakt auf der selben Plattform beruht.
Leider wurde er wieder als Workstation beworben und ist dementsprechend auch Kritik ausgesetzt.

Ich habe mir wirklich gefragt, warum Korg ihn nicht als das bewirbt, was er ist:
nämlich der Synthesizer mit den im Moment meisten Syntheseformen, den es gibt und der auch noch gut klingt.
Wenn man sich dass vor Augen hält und Sequencer und Multimode als Beigaben ansieht, würden sich einige Kritikpunkte
in Luft auflösen.

Wenn das Thema Oasys sich zu dem Zeitpunkt für mich nicht erledigt gehabt hätte, hätte ich mir den "Arsch abgefreut" jetzt diese geballte Synthesepower zu einem günstigeren Kurs zu bekommen....

Gruß Rookie
 


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