woher weißt du das? So als grundsätzliche These klingt das recht anthropozentisch.Das Bewusstsein geht nicht verloren. Alles andere geht verloren, da es ja keine Bedeutung hat.
das kommt drauf an, wie man es interpretiert. Für mein Verständnis sind Aussagen, in denen Dinge wie Seele, Bewusstsein und Materie in einen Zusammenhang gebracht werden, entweder Ontologie oder Metaphysik. Psychologie befasst sich mit dem Verhalten und der Erlebniswelt des Menschen, und liegt idr. ein paar Abstraktionsebenen weiter unten.Wie soll denn auch eine Aussage über Psychologie nicht anthropozentisch sein.
Warum nützt dir das nichts? Das weißt du nicht, weil du es nicht wissen kannst. Und da wir nun sowieso im Bereich des Glaubens und nicht des Wissens sind, hast du die WahlDas ist schön, nützt mir aber wenig.
Dass solche Thesen immer auch Rückschlüsse auf die Psyche des Urhebers geben können, ist natürlich trivial.
wenn man es so sieht, nimmt man dem Begriff aber viel von seiner Unterscheidungskraft.ass das Denken an sich unweigerlich anthropozentisch ist.
Wie jeder weiß, wiegt die Seele 21 Gramm im Durchschnitt und sie verlässt den Körper zum Zeitpunkt des Todes:eine "Seele"
.. und lässt sich in einem kleinen kompakten Kasten unterbringen. Vlg. dazu Lem: Aus den Erinnerungen Ijon Tichys IIWie jeder weiß, wiegt die Seele 21 Gramm im Durchschnitt
wenn man es so sieht, nimmt man dem Begriff aber viel von seiner Unterscheidungskraft.![]()
Was ich ausdrücken wollte: Die Idee, dass das (menschliche) Bewusstsein oder eine "Seele" den physischen Tod (oder sogar den des Universums) überdauert, stellt den Menschen und seine Wahrnehmung der Dinge überproportional in den Vordergrund. Dass Denken ansich anthropozentisch ist, bringt in diesem Kontext wenig Erkenntnisgewinn.![]()
Du stellst also dein Denken über das Denken anderer?Vor allem aber will ich den Menschen die Illusion nehmen, dass es ein Denken über ihrem eigenen bewussten oder unbewusstem Denken gäbe.
Manche haben den Drogenkonsum in ihrer Jugend ohne Spätfolgen überstanden, andere nicht.
Der Schlüssel zum Glück ist es Glücklich zu sein.
In welchem Kontext sollten wir diese Aussage verstanden wissen?
Einen gibts gratis: Wer das Glück sucht, wird es nie finden.
Das ist gar nicht ein Text von Sven Väth?
Wieder stirbt etwas Naivität.
Ist Neid nur ein Glückszustand? Kaufe ich Himalaya-Salz oder kauft es mich? Der Narzisst ist nicht unbedingt ein Nazi, aber trotzdem scheiße. Glaube denen, die Wahrheit suchen und zweifle an denen die sie gefunden haben. Alles, was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles, was wahr ist, solltest du auch sagen. Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist. Literatur ist die Instrumentierung von Binsenwahrheiten.Ist Glück nur ein Neidzustand?
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Ohne Narzissmus, kein Fortschritt.
Ich erwarte nichts mehr vom Leben... Ehrlich hoffe ich auf ein baldiges Ende...
Was immer vergessen wird, ist die Gesundheit selbst... Man kann so wahrhaftig sein, wie man will; Das schützt nicht vor Krankheit, Verlust und vieles mehr...
Nächste Woche bin ich in der Charité zur Opration und könnte ein Auge für immer verlieren und trotz all der Wahrhaftigkeit in meinem Lebensentwurf, macht mich das nicht glücklich... In einer gewissen. Zeit werde ich möglicherweise meine Leber velieren und trotz all der Wahrhaftigkeit in meinen Leben, sehe ich darin keinen Glücksmoment...
Ich habe wichtige Freunde verloren und der einzige Ort, wo ich sie besuchen kann, ist der Friedhof... Man kann so ehrlich und echt und wahrhaftig leben. Das ist aber definitiv keine Garantie für Glück... Wie kommt man nur auf so eine "pseudophilosophische" Idee...
Diese rudimentäre Sichtweise ist "wahrhaftig" nichts für mich...
@ModernerPurist
Das ist aber schon billig Glück auf den Vergleich. zu reduzieren... Sry So funltioniert Glück wahrhaftig nicht...
Narzissmus hat mit Glück nichts zu tun. Gerade wenn man sich daran erfreut, selber so viel besser zu sein, als andere, ist das nicht Glück, sondern eine primitive Befriedigung des eigenen Egos... Der Begriff Glück geht da weit darüber hinaus...
ja genau, glück ist gefährlich.Glück ist nur eine Mindsetfrage, aber niemand braucht das Gefühl des Glücks um zufrieden zu sein.
Überhaupt sind glückliche Menschen gefährlich, da sehr anfällig für schlechte Entscheidung - Co-Faktor "Optimismus"
Stoizismus "Zufriedenheit ohne emotionales Glück"
Schopenhauer "Glück ist Abwesenheit von Leid"
Nietzsche "Skepsis gegenüber Glücksidealen"
ja genau, glück ist gefährlich.
quelle: die zwei depressivsten, hängengebliebensten philosophen deutschlands.
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Interessant, dass du Nietzsche für depressiv hältst ... der war wahrscheinlich einer der lebensbejahendsten Philosophen überhaupt.
Meine Aussage war übrigens nicht "Glück sei gefährlich", sondern dass Optimismus Entscheidungsfehler begünstigen kann. Das ist ein ziemlich gut dokumentierter psychologischer Effekt.
ich halte ihn tatsächlich für einen verkappten romantiker irgendwo, aber was einer redet und was einer lebt sind in dem fall meiner meinung nach zwei unterschiedliche paar schuhe. ich nahm ihn vor allem in späteren werken als ziemlich zerrissen und drüber wahr. für mich ist es so, dass wenn mir jemand etwas von glück erzählen will, mir diese person vor allem erstmal selbst glücklich vorkommen muss, damit ich auf die worte was geben kann.Interessant, dass du Nietzsche für depressiv hältst ... der war wahrscheinlich einer der lebensbejahendsten Philosophen überhaupt.
was meinst du damit? ich bin immer ein verfechter eines gesunden egoismus, aber NARZISSMUS? es ist hier wohl sehr abhängig davon, was man als fortschritt betrachtet, aber mein erstes gefühl dazu ist, dass narzisstische strukturen in der psyche fortschritt tendenziell eher behindern, vor allem für das gemeinwohl.Ohne Narzissmus, kein Fortschritt. Ist nur die Frage in welcher Ausprägung - Krankhaft können viele Charaktereigenschaften sein und gesund, obwohl sie da sind.
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