Die Hit Formel

Dieses Thema im Forum "Ansätze / Konzepte" wurde erstellt von Sonamu, 16. Mai 2018.

  1. Sonamu

    Sonamu ||

  2. rauschwerk

    rauschwerk pure energy noise

  3. Sticki201

    Sticki201 ||||

    Find ich albern mich drauf zu fokussieren wie man denn nun ein Hit macht. Entweder kommt bei einem einer Mal in sein Leben oder ebend halt nicht. Da hat finde ich keiner von uns Einfluss drauf. Kann ich noch so lesen und studieren wie man den nun macht. Es gibt keine Formel.Alles Quatsch.
     
  4. t_argon

    t_argon ....

    Es soll nach THE MANUAL tatsächlich funktionieren können.
    Die Frage ist, ob man das Beschriebene umsetzen kann.

    Aber ich verstehe was Du meinst. Wenn alle Lieder nach Schema F produziert werden, ,ird alles immer ähnlicher, bis es selbst der Happy-Rotation-Crowd aus den Ohren hängt.
     
  5. rauschwerk

    rauschwerk pure energy noise

    Es gibt schon ein Paar Punkte, die man beachten kann/sollte, um sich zumindest in die Richtung guter Verkaufsabsätze begeben zu können:

    - Tracklänge um 3:00 bis 3:30 Min (nicht länger)
    - was ist gerade in (dance-scene)? was war noch vor Kurzem in? was könnte als Nächstes folgen?
    - 4/4 Beat kommt auf dem Dancefloor i.d.R. besser an, als Breakbeat
    - Trackaufbau: z.B.: kurzes Intro -> Überg. -> Strophe 1 -> Überg. -> Chorus -> Überg. -> Strophe 2 -> Überg. -> Chorus -> Überg. -> ggf. Chorus extend (instrumental) -> Chorus -> Outro
    - Vocals sind heute für einen HIT sehr wichtig - auch wenn es teils nur sinnlose Sample-Vocals sind (früher nicht so sehr)
    - Bei Balladen oder langsamen Songs mit akustischer Instrum.-Begleitung ist der Text-Inhalt der Vocals (sinnvoll) wichtig -> bei Dance/Club fast komplett unwichtig .. muss nur gut klingen

    ..das sind so die Eckpfeiler. Alles Weitere ist Glück und die momentane Akzeptanz in der Gesellschaft.
    Bei Dance/Club-Tracks helfen die DJs da sehr, indem sie die Sachen in bestimmten Locations oft spielen -> gutes Bsp. hierfür ist "Mama Laudaaa" (ein fast sinnloses Schlager-Ding, was den Leuten nach enstpr. viel Intus offenbar sehr viel Laune macht) .. dann verkauft sich sowas auch gut. Gut knallen (bei Dance/Club) muss dat ding nur.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2018
  6. Sticki201

    Sticki201 ||||

    Beispiel Trio: Die haben das Casio Ding genommen. Davon das erste preset genommen das als Beat diente. Als nicht Mahl selber erfunden. Dann kam der Gesang dazu: Da di Da usw. Fertig. Das ganze passierte aus Spaß und wurde ein Hit was von denen aber nicht gaplant war und auch damit gerechnet hat keiner von denen. Aber es ist einfach passiert. Zur Länge : im Notfall wenn die großen Bestimmer ne Nummer entdecken wo Sie meinen das wird ein Hit kürzen die das Einfach auf 3.30 für's Radio und so. Soviel Mal dazu das man keinen Einfluss drauf hat.;-)
     
  7. hairmetal_81

    hairmetal_81 I am a Drucktampon...

    Volkmar Kramarz hat dem Thema ein ganzes Formel-Buch gewidmet.
     
  8. rauschwerk

    rauschwerk pure energy noise

    Oder einfach Schlager produzieren .. das ist sowieso jeder Track wie der andere ;-)
    Ob: "da di dada" - oder - "dada di da" .. ist völlig latte. Etwas billiges "dum_dum_dum" drunter legen und gut iss.
     
  9. Doctor Jones

    Doctor Jones Mad Scientist

    Drummond und Cauty haben sogar geschrieben, wenn man sich an das Buch hält und das Ergebnis kein Hit wird, erstatten sie einem den Kaufpreis des Buchs zurück.

    Außerdem sind nur drei Akkordfolgen erlaubt:
    1. I – V – vi – IV
    2. vi – IV – I – V alias i – VI♭ – III♭ – VII♭ (bevorzugt)
    3. IV – I – V – vi
    Ist eigentlich eine und dieselbe, nur mit verschiedenen Startpunkten. Man kann dann noch wählen, ob jeder Akkord einen halben, einen ganzen oder zwei Takte lang laufen soll. Das war's dann aber auch.
     
  10. hairmetal_81

    hairmetal_81 I am a Drucktampon...

  11. Doctor Jones

    Doctor Jones Mad Scientist

    Vor allem ist das die Axis-Of-Awesome-Akkordfolge. Und selbst die haben nicht alle Lieder gefunden, die diese Akkordfolge verwenden – unabhängig vom jeweiligen Startakkord. Wie gesagt:

    I – V – vi – IVI – V – vi – IVI – V – vi – IVI – V – vi – IV
    I – V
    vi – IV – I – Vvi – IV – I – Vvi – IV – I – Vvi – IV
    I – V – vi
    IV – I – V – viIV – I – V – viIV – I – V – viIV

    Alles dasselbe. Man fängt nur jeweils auf einem anderen Akkord an, aber die Reihenfolge bleibt gleich.