Ah, dachte da gäb' es auch einen. Alles klar. Sorry, da war ich dann wieder bisschen doof.
Ich habe selbst ja auch früher für die geschrieben. Aber ist ansich auch wurscht.
Also - meines Erachtens ist es für den Nutzer aktuell am leichtesten mit diesen "binauralen" Konzepten, würde aber noch weiter gehen, wenn die Oszillatoren und ggf. auch die VCAs mit einbezogen würden. Man könnte einbringen, was man schon weiss, was zB im "Dickreiter" oder dem Handbuch für Akustik steht.
Ansich gehe ich das deutlich spielerischer und weniger akademisch heran, da ich zwar ein paar Psychoakustik-Begriffe kenne (Schule für Tontechnik etc), aber da fängt es ja gerade mal an und es gibt KEINEN Synth, der das umsetzt, dh - das müssen wir dann per Matrix oder Routings bauen. Und Das ist sicher noch immer Grundlagenforschung - also technisch würde ich vermuten, dass die schon seit den 50/60ern bekannt sind - oder Teile davon - die Binauralen machen das "eher" als die Stereo-Synths, daher würde ich aktuell Herstellern empfehlen, das zu tun.
Dazu wäre noch zu klären, ob die Musik dann über 2 Quellen oder mehr ausgegeben wird, denke aber ebenso - dass der Bedarf für Raumklang per Surround so klein ist, dass sich der Aufwand für die Hersteller aktuell nicht lohnt bzw. man sich auf andere Dinge konzentriert. Mein Thema ist ganz sicher eine Nische. Eine Randnotiz. Denke aber, dass es wert wäre, diese zu erforschen.
Kopfhörer und Mehrkanalton wären dann da die Stichworte. Das ist aber nicht einmal, wo ich "hin wollte", obwohl ich's sehr interessant finde.
Mit einfachem OSC kannst du das unter Umständen machen, wirkt aber dann wohl nur sehr so wie nachträglich 3D zu erzeugen.
Ich meine immer eine echte vollständige Raumstimme, kein PAN, denn das ist nur TEIL der Idee von Stereo. Wie radikal das sein muss - müssten wir und können wir besprechen. Ich bin da nicht Maßstab.
Ich habe nur für meine Musik beschlossen, wieder mehr Wert auf Stereo zu legen oder mehr.
Meine Geräte konnten das bisher nicht. Das aktuelle Set habe ich seit der letzten Live-Session im Poggenhuhnweg bei Hannover vorprobiert. Dazu kommt aber noch etwas mehr und möchte meine eigene musikalische Egomanie hier nicht ausleben - dafür hab ich dann ja die Konzerte und sehe wie das da wirkt. Es gibt da also genug Outlets und dazu eine Art von Minimalismus, der für mich eher untypisch ist.
Aber zurück zum Thema würde ich vermuten, dass alle Baugruppen darauf rücksicht nehmen müssten, wenn das wirklich stereo sein soll, was kein Monokanal ist der etwas mehr als PAN kann, aber - als erster Schritt ist das schon denkbar, deshalb begrüße ich diese Binaural-Ansatz-Idee von UDO und
Moog* durchaus. Aber das ist sicher nicht der letzte Satz im Kapitel, der ausgesprochen werden wird.
Ja, Stereo Stimmen kosten mehr Power, da muss man sich überlegen, ob man das will oder braucht oder nicht einfach einen StereoHall mit Monoeingang und etwas Tricks nutzt. Aber ich mag es gezielt und klar. Das ist aber nur meine Haltung, ich verstehe jeden, der einfach Mono bleibt oder nur panned.
Wer bin ich, dass ich hier eine Elite vorgebe..