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News Echt-Stereo vs Binaurale Synthesizer

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Ich habe mir hier mal Gedanken gemacht, wie man Synthesizer und ihre Fähigkeiten aufteilen und auswählen kann.
Diese Idee hatte ich auch schon mit dem TG77, der 2 Stereo-Ausgänge und PAN Hüllkurven hat. Wie und womit und wie weit kann man mit hochaktuellen Synths gehen und was können sie heute ggü. älteren. Layer und Multitimbralität ist bei so einem Thema natürlich im Vorteil - aber das meine ich hier nicht direkt. Siehe Variationen!
binaurale synthesizer.webp
 
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Kleine Ergänzung:
Der UDO Super Gemini fällt doch auch unter die Variante 4 - er hat UPPER- und LOWER-Layer mit eigenen Stereo-Ausgängen plus Main-Stereo-Out.
 
3rd wave und der solaris können auch interessant die ausgänge bespielen - leider hab ich keinen davon:(
auf der superbooth wurden die raumklangmöglichkeiten des 3rd wave demonstriert, das war wirklich beeindruckend.
 
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M.i.a.u.: Scenturio
Ja, vom Ultranova war ich deswegen schon sehr enttäuscht, dass die Klangerzeugung monaural, sprich, nicht-stereofähig ist. Also gar nicht. Man kann nur den gesamten Klang im Panorama verschieben oder modulieren, und die Effekt-Sektion kann Stereo. Aber das ist keine Stereofähigkeit der Klangerzeugung. Viel besser sind da Roland MC-707 und JD-Xi, die ich danach gekauft habe. Der JD-Xi ist zwar etwas einfacher gestrickt, aber er hat pro Digital-Sound 3 Layer, und dadurch kann man Stereo erzeugen. Meine Korg X3R konnte Stereo nur im Multimode, und es war aufwändig damit zu arbeiten, weil man aus dem Multimode heraus die Klänge nicht editieren konnte. Roland MC-707 und JD-Xi sind immer im Multimode und dabei editierbar. Das mag ich.
 
Sehr sehr viele Synths sind nicht einsortiert - das wäre auch schwer zu schaffen, außer wir machen das hier als Community Work. Mir ging es da natürlich um die Ansätze und Möglichkeiten. Der Rest wird von jedem selbst kommen.

Mono sind viele, manche haben nur PAN, andere haben PAN im OSC und so weiter, siehe Artikel.
Den 3rd Wave hatte ich nie "hier" - aber er gehört ja auch zu den neueren. Da müsste ich auch recherchieren, was da geht, unterstelle aber mal, dass die Stimmen nicht Stereo sind.
" Each stereo part has independent panning, volume, and a dedicated stereo physical output. " <--- da müsste man genauer sehen, wie das gemeint ist.

Solaris hatte ich mal als Demo hier - aber das ist zu lange her - das waren aber auch Monostimmen mit Pan. Das ist natürlich eher die kleine Nummer.
 
Ich habe mit dem Prophet Rev2 angefangen, mich mit solchen Möglichkeiten zu beschäftigen. Da geht das ganz gut, da man zwei Layer hat und die dann auf jeweils einen Kanal (L/R) legen kann. Wenn das jeweils der selbe Patch ist, den man nur leicht variiert, dann passiert dabei echte Magie :) Jedenfalls fühlt sich das für mich immer wieder so an.

Pan Spread als Parameter hat man da auch. Das verteilt dann die Stimmen immer mehr auf L/R. Jede Stimme einzeln sozusagen. Sehr simpel, aber von Effekt her nicht ganz so spannend.
 
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Sehr sehr viele Synths sind nicht einsortiert - das wäre auch schwer zu schaffen
Bei Herstellern wie Roland, Yamaha, Korg ist es z.B. zum einen so, dass eine gewisse Engine in mehreren Geräten Anwendung findet bzw. fand. Auf der anderen Seite gibt es Geräte, wo mehrere Engines implementiert sind wie z.B. im Kronos, im Fantom, in den aktuellen Yamahas. Unter dem Strich kann man dort "einfach" die "Engines" erklären. ZEN-Core kann dies und das, FM-X kann dies und jenes usw. Es gibt aber natürlich viele "kleinere" Hersteller, die Modelle herausbringen, wo die Engine nicht unbedingt 1:1 weiter vererbt wird.
 
Was soll denn "Echtstereo" überhaupt sein? Das ist ja ein noch schlimmeres Buzzword als "Binaural".
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #10
Was soll denn "Echtstereo" überhaupt sein? Das ist ja ein noch schlimmeres Buzzword als "Binaural".
Das soll bedeuten, wie es im Artikel steht - die Frage: hat der Synth wirklich in jeder Baugruppe Stereo-Auslegung? OSC, Filter, VCA? Oder ist er eigentlich mono?
Oder nur Mono mit PAN nach dem VCA? Einige haben OSC Pan und nur dort, Filter sind aber "mono". Dadurch eignen sich die Synths unterschiedlich für das Vorhaben "Stereo-Sounds".
 
  • #11
Den 3rd Wave hatte ich nie "hier" - aber er gehört ja auch zu den neueren. Da müsste ich auch recherchieren, was da geht, unterstelle aber mal, dass die Stimmen nicht Stereo sind.
die Stimmen ansich sind mono und können am Ende nur gepannt werden - aber du kannst natürlich ein Patch auf ein anderes Layer duplizieren und diese beiden Layer unabhängig pannen (z.B. eines links, eines rechts) - und dann allerlei mit Modulation anstellen. 🤷‍♂️
Die Layer gehen allerdings nicht durch gemeinsame (Stereo)FX, sondern nutzen jeweils eigene FX-Instanzen.
 
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M.i.a.u.: ecaep
  • #12
die Stimmen ansich sind mono und können am Ende nur gepannt werden - aber du kannst natürlich ein Patch auf ein anderes Layer duplizieren und diese beiden Layer unabhängig pannen (z.B. eines links, eines rechts) - und dann allerlei mit Modulation anstellen. 🤷‍♂️
Die Layer gehen allerdings nicht durch gemeinsame (Stereo)FX, sondern nutzen jeweils eigene FX-Instanzen.
deshalb der Artikel - er reiht sich also eher in die Pan/Layer Riege ein.
 
  • #13
Das soll bedeuten, wie es im Artikel steht - die Frage: hat der Synth wirklich in jeder Baugruppe Stereo-Auslegung? OSC, Filter, VCA? Oder ist er eigentlich mono?
Oder nur Mono mit PAN nach dem VCA? Einige haben OSC Pan und nur dort, Filter sind aber "mono". Dadurch eignen sich die Synths unterschiedlich für das Vorhaben "Stereo-Sounds".

Das ist aber doch nicht notwendig für "stereo", deswegen meine dumme Frage.

Wenn links alles anders ist als rechts, dann kann das jeder Synth, der 2 Stimmen und 2 Ausgänge hat und/oder erlaubt 2 Patches zu layern i.e. vom gleichen MIdi Kanal anzuspielen.

Unter Stereo würde ich eher verstehen, dass rechts und links in irgendeiner Beziehung zueinander stehen. Und auch wenn das nicht viel ist, aber das fängt dann bei einem Pan Parameter an. oder eben einem Chorus (poly-800) oder Filtern, die man auf die Seite legen kann (virus)

Ist nicht rechts komplett anders als links eher sogar etwas, was man mit den Einzelausgängen macht als denn mit den "L/R" Ausgängen? :)
 
  • #14
Es ging im Artikel um beides. Und wo genau die Grenzen sind. Binaural bedeutet natürlich eine Beziehung zwischen den Kanälen und das muss nicht auf Filter beschränkt sein, ist es aber meist.
Stereo-Synths hingegen haben meist keine Einstellung, die in Abhängigkeit die Kanäle beeinflusst.

Du kannst links und rechts total andere oder ähnliche Klänge herstellen, du kannst sie aber auch in Verbindung bringen und das ist hochinteressant, eher für die Zukunft, denn das hat gerade "angefangen". Finde ich gerade spannend.

Pseudostereo habe ich nicht berücksichtigt, also Chorus und FX zB. sondern echtes Stereo im Sinne von getrennt steuerbar und unterschiedlich, rein klanglich.
 
  • #15
ich verstehe immer noch nicht wozu es gut sein soll bzw. auch nicht, was der unterschied zu 2-fach multitimbralen synthesizern sein soll.
 
  • #16
ich verstehe es auch nach dem lesen des amazona textes nicht ganz:
EIN osc ist immer Mono
EIN filter ist immer Mono
ich kann beide entweder doppeln (layer/multitimbral)
oder danach irgendwo oder jeweils einen mixter mit Pan setzen

wenn ich mit feedback, audiomod, ringmod usw. arbeite werde ich aber sicher lieber nur Ein signal verwenden...

also ist für mich eher entscheidend bei einem
Monophonen/1Layer synth mit stereo out wo und wie ich das panning regeln kann -

oder bei Polyphon, ob ich das jeweils auch zusätzlich per note modulieren kann

wenn ich beim solaris (wie ich es verstehe)
4 fach multitimbral bin und jeweils 4 layer habe und alles untereinander moduliert (auch in abhängigkeit voneinander) gemixt an beliebige outs geben kann... was kann man denn noch mehr machen?
 
  • #17
ich könnte mir folgendes szenario vorstellen:

du hast einen FM synth mit 3 OPs.

die ops sind logischerweise 1-kanalige generatoren.

den ersten modulierst du links (oder nicht ganz links) mit OP2, und rechts (oder nicht ganz rechts) mit OP3.

um das zu tun, muss das 1-kanalige signal erst mal auf einen zweiten kanal kopiert werden damit es zwei mal vorliegt.

so ein system wäre dann ein "stereo synthesizer" im gegensatz zu einem, wo man nur parallel verlaufenden generatoren ganz zum schluss unterschiedlich pannen kann.

ein anderes beispiel wären sampler und rompler wie z.b. E-4 oder neuere nord stage und nord piano. dort ist - wenn auch nur - der generator schon zweikanalig.
 
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  • #18
ja... und ich liebe panning:)
aber wenn ich bei FM auf der ebene schon das panning beginne - wird das nicht völlig chaotisch, wenn ich danach das selbe mit filter und am ende noch einmal im ausgang veranstalte?
hat vielleicht jemand einen beispielsound für so etwas?

und ja, bei stereo samplern ist die quelle stereo. aber da wäre ich dann auch danach vorsichtig mit weiteren panning spielchen - letzlich nehme ich dann irgendwo wieder stereo informationen im früherem signalfluss die luft zum atmen?
ich nehme ja auch keine stereo SD und moduliere linke mit rechten anteilen - oder - vielleicht sollte ich das doch einmal ausprobieren:)
bei kurzweil wird bei stereomaterial ein 2. "geister" layer erzeugt, einer links , der andere rechts - editiert wird dann nur einer - natürlich kann man dort auch wieder weitere layer bespaßen - aber das ist auch wieder im ergebnis oft zu viel...
 
  • #19
ja... und ich liebe panning:)
aber wenn ich bei FM auf der ebene schon das panning beginne - wird das nicht völlig chaotisch, wenn ich danach das selbe mit filter und am ende noch einmal im ausgang veranstalte?

ja, absolut. das geht quasi nur ein mal. oder du splittest das 2-kanal system jetzt auf 4 kanäle auf.

genau deswegen verstehe ich die idee auch nicht ganz.

zumal ja in der natur viele schallquellen tendenziell eher punktschallquellen sind. drumset, klavier und gewitter sind die ausnahme.
 
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M.i.a.u.: ecaep
  • #20
Noch nicht ausprobiert, soll aber zwei VCAs mit Stereo-Effekten haben:

 
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M.i.a.u.: Moogulator und ecaep
  • #21
Kann es sein, dass das ein problem lösen soll, dass es erst mit der renaissance der kleinen mono/paraphonen und semimodularen synths aufgekommen ist?

die sounds des AS klingen ja gut - und haben auch viel panning - aber wirklich neu klingt es für mich nicht - auch nicht besonders strukturiert, eher zufällig - nicht als wow-effekt, sondern "es soll sich halt irgendwie bewegen"
sorry - vielleicht bin ich einfach nicht genug geschult das so herauszuhören, dass ich es richtig wertschätzen kann. :(
 
  • #22
ich verstehe immer noch nicht wozu es gut sein soll bzw. auch nicht, was der unterschied zu 2-fach multitimbralen synthesizern sein soll.
Nun, wenn du in einem Sound kontrolliert beide Kanäle im Griff hast, ggf. sogar den Raum, dann hast du etwas mehr als 1 Stimme. Ja, du kannst natürlich aus der Idee einer DAW oder einer Instanz natürlich mehrere Synthesizer bzw. Layers oder Multitimbrale Instanzen verwenden. Das könnte man grob vergleichen mit Monophonie und Polyphonie - du kannst selbstverständlich mit dem Monophonen auf Spuren aufnehmen mit Tape oder DAW und hast dann auch Polyphonie. Aber in der Idee die Sounds und den Raum in einem Gedanken zu steuern ist schon reizvoll. Deshalb gibt es binaurale Ideen in einigen Modulen und Synths, und zunehmend könnte ich mir vorstellen, dass Veränderungen im Oszillator zum Filter hinzu kommen, die räumlich oder psychoakustische Grundlagen verwenden. Das könnte man mittels eines Patches auf beiden Sounds auch erreichen, so gesehen ist Stereo genau das. Dennoch sind Synthesizer mit zwei Einheiten genau deshalb beliebt für das was sie tun, weil sie leicht oder hart verschieden sein können und im Raum könnten sie ebenfalls verschieden wirken. Allerdings scheint das deutlich seltener gemacht zu werden als etwa die Klänge zu schichten.

Also - das ist, was ich daran interessant finde und bisher gab es noch niemanden, der diesen Ansatz beschrieben hat.
 
  • #23
Kann es sein, dass das ein problem lösen soll, dass es erst mit der renaissance der kleinen mono/paraphonen und semimodularen synths aufgekommen ist?

die sounds des AS klingen ja gut - und haben auch viel panning - aber wirklich neu klingt es für mich nicht - auch nicht besonders strukturiert, eher zufällig - nicht als wow-effekt, sondern "es soll sich halt irgendwie bewegen"
sorry - vielleicht bin ich einfach nicht genug geschult das so herauszuhören, dass ich es richtig wertschätzen kann. :(
Habe den auch gerade erst entdeckt und bin gerade am Recherchieren. Es wird erwähnt, dass das Teil auf 200 Stück limitiert ist und der Sequencer neben Pitch noch irgendwelche dynamischen Parameter steuern kann. Leider wird aber nirgendwo genauer beschrieben, was damit gemeint ist. Ich würde mir wünschen, dass man pro Step unterschiedliche Filtereinstellungen, Pan, Modulationen usw. setzen kann.
 
  • #24
ich verstehe es auch nach dem lesen des amazona textes nicht ganz:
EIN osc ist immer Mono
EIN filter ist immer Mono
ich kann beide entweder doppeln (layer/multitimbral)
oder danach irgendwo oder jeweils einen mixter mit Pan setzen

wenn ich mit feedback, audiomod, ringmod usw. arbeite werde ich aber sicher lieber nur Ein signal verwenden...

also ist für mich eher entscheidend bei einem
Monophonen/1Layer synth mit stereo out wo und wie ich das panning regeln kann -

oder bei Polyphon, ob ich das jeweils auch zusätzlich per note modulieren kann

wenn ich beim solaris (wie ich es verstehe)
4 fach multitimbral bin und jeweils 4 layer habe und alles untereinander moduliert (auch in abhängigkeit voneinander) gemixt an beliebige outs geben kann... was kann man denn noch mehr machen?
Amazona Text? Da bräuchte ich einen Link - was meinst du?

Oszillatoren sind Mono, aber der Raum ist ein Raum, der Mensch hat 2 Ohren und kann orten und zwar in Abhängigkeit der Laufzeiten und Klänge. Dazu gibt es Forschung. Schon die Prosoniq Raum-Effekte hatten feine Filterung mit drin und hatten daher den Eindruck eines Raumes vermittelt - das geht allerdings eher anhand von 2 Quellen, die "in Abhängigkeit" stehen.

Das ist das Thema. Ich habe es im Artikel nicht erklärt sondern nur gesagt, dass es so geht. Vielleicht ist es sinnvoll das zu tun. Allerdings bei Gearnews.

Panning ist ein sehr sehr bescheidener Teil von "Stereo" - jeder Naturklang oder Geräusch hat einen Raumaspekt. Wenn du Drums simulierst ist das genau so relevant wie zB ein Orchester. Das findet im Raum statt. Es könnte durchaus etwas bringen. Und ja - natürlich habe ich die Multilayer-Geschichte mit gelistet, da es die naheliegende Idee ist und die 90er boten sehr viele Optionen sie zu nutzen. Heute gibt es MPE, viele synths sind bestenfalls duotimbral. Aber das ist für Stereo durchaus ein interessanter Aspekt sie auch in einem zu steuern und in Abhängigkeit.

Möglicherweise ist das too much für die Hirne - aber ich finde es gerade einfach interessant.

Siehe auch Aussage eins über diesem, da deine Frage eine andere ist, hoffe ich - dass sie einigermaßen gut beantwortet ist?
Ich muss dabei nicht "Recht behalten", mich interessiert jedes Feedback - auch wenn es sowas ist wie "was machst du da, Wurm - braucht kein Mensch" - nun, ich forsche gern.
 
  • #25
Habe den auch gerade erst entdeckt und bin gerade am Recherchieren. Es wird erwähnt, dass das Teil auf 200 Stück limitiert ist und der Sequencer neben Pitch noch irgendwelche dynamischen Parameter steuern kann. Leider wird aber nirgendwo genauer beschrieben, was damit gemeint ist. Ich würde mir wünschen, dass man pro Step unterschiedliche Filtereinstellungen, Pan, Modulationen usw. setzen kann.
Der ist sozusagen eine monophone Teilidee des UDO Dmno - er hat nämlich mehrere Filter und die lassen sich verteilen - ich finde das ziemlich cool und mag auch, was Analogue Solutions so treiben. Ich vermute stark, dass er das auch einfach mal machen wollte und sehen, was Musiker draus machen - bei 200 ist das Risiko drauf sitzen zu bleiben recht klein - es hat geklappt.

Also - Daumen nach oben.

Nachtrag: es scheint, dass PANNING pro Filter aber nicht möglich ist, es ist also ein monophoner Synth mit vielen Filtern. Also in meinem Falle dann doch nicht für das Vorhaben Stereo-Erlebnis nutzbar, außer man kann die Filter alle pannen oder es gibt Ausgänge und man kann das extern tun. Das wäre EINE Option.
 
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M.i.a.u.: vikke
  • #26
ich könnte mir folgendes szenario vorstellen:

du hast einen FM synth mit 3 OPs.

die ops sind logischerweise 1-kanalige generatoren.

den ersten modulierst du links (oder nicht ganz links) mit OP2, und rechts (oder nicht ganz rechts) mit OP3.

um das zu tun, muss das 1-kanalige signal erst mal auf einen zweiten kanal kopiert werden damit es zwei mal vorliegt.

so ein system wäre dann ein "stereo synthesizer" im gegensatz zu einem, wo man nur parallel verlaufenden generatoren ganz zum schluss unterschiedlich pannen kann.

ein anderes beispiel wären sampler und rompler wie z.b. E-4 oder neuere nord stage und nord piano. dort ist - wenn auch nur - der generator schon zweikanalig.
Das geht mit dem Levia, allerdings hat nur der OSC-Part ein Panning, die Filter und der VCA Part offenbar nicht.
Das bedeutet, dass du die Ereignisse die du mit FM damit machst zumindest in eine Raumecke positionieren kannst, ggf. sogar den Sound so gestalten ,dass der Raum mehr wirkt zB durch feine Phasenlöschungen oder Seitenbänder oder Bandpässe.

Der Opsix kann das leider nicht, aber die Idee ist auf jeden Fall eine interessante Sache. Würde ich gern mal probieren. Vielleicht gibt es den Leviasynth ja auch mal als Demo.
Die wichtige Sache ist da ja immer, wie viel kannst du interaktiv mit den beiden Kanälen machen, je weiter die auseinander liegen in der Hierarchie, desto schwerer dürfte es sein die gezielt zu kontrollieren. Allerdings gibt es dafür natürlich Computer und Steuerung. Aber der Synth könnte es ggf. auch selbst anbieten.

Das wäre der nächste Schritt nach "binaural".
Aber - mit Layern kann man schon eine Menge machen.

Voll Stereo ausgelegt sind ja eher die wenigsten Synths, da du dafür ja 2 Stimmen "verschwenden" musst, einige würden das auch nicht nutzen, wenn es auf die Stimmenmenge an kommt.
 
  • #27
**Habe einen kleinen "Warum" Part eingebaut, da ihr (110 / escaep) durchaus Recht habt - man kann durchaus mal erklären, wozu man das braucht.
 
  • #28
Amazona Text? Da bräuchte ich einen Link - was meinst du?


Panning ist ein sehr sehr bescheidener Teil von "Stereo" - jeder Naturklang oder Geräusch hat einen Raumaspekt. Wenn du Drums simulierst ist das genau so relevant wie zB ein Orchester. Das findet im Raum statt. Es könnte durchaus etwas bringen. Und ja - natürlich habe ich die Multilayer-Geschichte mit gelistet, da es die naheliegende Idee ist und die 90er boten sehr viele Optionen sie zu nutzen. Heute gibt es MPE, viele synths sind bestenfalls duotimbral. Aber das ist für Stereo durchaus ein interessanter Aspekt sie auch in einem zu steuern und in Abhängigkeit.

Möglicherweise ist das too much für die Hirne - aber ich finde es gerade einfach interessant.
Sorry, ich meinte den GN text - ich war nur von Amazona ausgegangen:)

verstehe ich es jetzt richtig:
du hättest gerne eine echte stereo quelle um daraus psychoakustisch im mächsten schritt der signalkette raumklang zu erzeugen? (PA funktioniert live wohl nicht...)

würde das nicht wirklich ganz einfach mit dem konzept von 3rd wave /solaris gehen? ich meine, da hast du dann nicht nur stereo, sondern direkt die möglichkeit 7.1 / 6.2 (solaris) oder quadrophonie (3rd wave) zu bauen - und das ohne psychoakustik... ? - super für live:)

Wenn die rauminformationen mit PA hinzugerechnet werden sollen - dann kann das doch an jeder stelle und mit jeder quelle passieren, auch mit einem singleOsc - solange der PA DSP dahinter den raum berechnet?

oder meinst du, du benötigst eine stereoquelle und einen digitalen stereofilter - weil der stereo filter gleichzeitig den raum mit PA erzeugt?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #29
Ah, dachte da gäb' es auch einen. Alles klar. Sorry, da war ich dann wieder bisschen doof.
Ich habe selbst ja auch früher für die geschrieben. Aber ist ansich auch wurscht.

Also - meines Erachtens ist es für den Nutzer aktuell am leichtesten mit diesen "binauralen" Konzepten, würde aber noch weiter gehen, wenn die Oszillatoren und ggf. auch die VCAs mit einbezogen würden. Man könnte einbringen, was man schon weiss, was zB im "Dickreiter" oder dem Handbuch für Akustik steht.
Ansich gehe ich das deutlich spielerischer und weniger akademisch heran, da ich zwar ein paar Psychoakustik-Begriffe kenne (Schule für Tontechnik etc), aber da fängt es ja gerade mal an und es gibt KEINEN Synth, der das umsetzt, dh - das müssen wir dann per Matrix oder Routings bauen. Und Das ist sicher noch immer Grundlagenforschung - also technisch würde ich vermuten, dass die schon seit den 50/60ern bekannt sind - oder Teile davon - die Binauralen machen das "eher" als die Stereo-Synths, daher würde ich aktuell Herstellern empfehlen, das zu tun.

Dazu wäre noch zu klären, ob die Musik dann über 2 Quellen oder mehr ausgegeben wird, denke aber ebenso - dass der Bedarf für Raumklang per Surround so klein ist, dass sich der Aufwand für die Hersteller aktuell nicht lohnt bzw. man sich auf andere Dinge konzentriert. Mein Thema ist ganz sicher eine Nische. Eine Randnotiz. Denke aber, dass es wert wäre, diese zu erforschen.
Kopfhörer und Mehrkanalton wären dann da die Stichworte. Das ist aber nicht einmal, wo ich "hin wollte", obwohl ich's sehr interessant finde.

Mit einfachem OSC kannst du das unter Umständen machen, wirkt aber dann wohl nur sehr so wie nachträglich 3D zu erzeugen.

Ich meine immer eine echte vollständige Raumstimme, kein PAN, denn das ist nur TEIL der Idee von Stereo. Wie radikal das sein muss - müssten wir und können wir besprechen. Ich bin da nicht Maßstab.
Ich habe nur für meine Musik beschlossen, wieder mehr Wert auf Stereo zu legen oder mehr.
Meine Geräte konnten das bisher nicht. Das aktuelle Set habe ich seit der letzten Live-Session im Poggenhuhnweg bei Hannover vorprobiert. Dazu kommt aber noch etwas mehr und möchte meine eigene musikalische Egomanie hier nicht ausleben - dafür hab ich dann ja die Konzerte und sehe wie das da wirkt. Es gibt da also genug Outlets und dazu eine Art von Minimalismus, der für mich eher untypisch ist.

Aber zurück zum Thema würde ich vermuten, dass alle Baugruppen darauf rücksicht nehmen müssten, wenn das wirklich stereo sein soll, was kein Monokanal ist der etwas mehr als PAN kann, aber - als erster Schritt ist das schon denkbar, deshalb begrüße ich diese Binaural-Ansatz-Idee von UDO und Moog* durchaus. Aber das ist sicher nicht der letzte Satz im Kapitel, der ausgesprochen werden wird.

Ja, Stereo Stimmen kosten mehr Power, da muss man sich überlegen, ob man das will oder braucht oder nicht einfach einen StereoHall mit Monoeingang und etwas Tricks nutzt. Aber ich mag es gezielt und klar. Das ist aber nur meine Haltung, ich verstehe jeden, der einfach Mono bleibt oder nur panned.

Wer bin ich, dass ich hier eine Elite vorgebe..
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: ecaep
  • #30
Das geht mit dem Levia, allerdings hat nur der OSC-Part ein Panning, die Filter und der VCA Part offenbar

Der Opsix kann das leider nicht

mein modularer FM kann das.

wenn man auf ein solches stereo signal dann hinterher noch einen balance regeler spendiert, so dass das "dual FM" nicht das einzige und das letzte ist, was man mit dem signal macht, dann sollte das den tatbetand erfüllen.

sofern man die dinge aber noch komplexer macht als 2 simple modulationen rechts und links doppelt zu berechnen, ist es im prinzip schon granular.

ich bin da total biased, weil ich die oscillatoren dann automatisch so zueinander gestalte, dass im endeffekt wieder nur herkömmliche pschoakustische effekt dabei rumkommen, also pahsenverschiebungen undsoweiter.

Das wäre der nächste Schritt nach "binaural".


wie du richtig sagst, ist das ja letztlich nur ein filter. in stereo halt. aber im prinzip ganz zum schluss. also so wie panning.
beides kann man eher als eine art effekt verstehen als, dass es denn wirklich teil der synthese ist. insoweit folge ich dir, du willst noch etwas mehr.

dahinter verbirgt sich aber die grundsätzlich frage, was denn überhaupt zur synthese gehört. panning nicht, das ist klar. aber ab wann sind wir da, wo wir hinwollen?
 
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