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News Echt-Stereo vs Binaurale Synthesizer

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Ich habe mir hier mal Gedanken gemacht, wie man Synthesizer und ihre Fähigkeiten aufteilen und auswählen kann.
Diese Idee hatte ich auch schon mit dem TG77, der 2 Stereo-Ausgänge und PAN Hüllkurven hat. Wie und womit und wie weit kann man mit hochaktuellen Synths gehen und was können sie heute ggü. älteren. Layer und Multitimbralität ist bei so einem Thema natürlich im Vorteil - aber das meine ich hier nicht direkt. Siehe Variationen!
binaurale synthesizer.webp
 
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  • #31
Außer dem Udo Super Gemini sehe ich da nicht viele binauralen Synthies auf dem Markt, der hätte dann 20 Stimmen / 10 binaurale Stimmen.
Für mich klingt das aber eher nach einer netten Marketingstrategie.
 
  • #32
Vielleicht habe ich es überlesen, aber mir fehlt eine wichtige Unterscheidung: reden wir über monophone oder über polyphone Synthesizer?

Bei einem echt monophonen sind all die Unterscheidungen, die hier gemacht werden, relevant.
Bei einem polyphonen Synthesizer genügt für "Breite"(*) ein schlichtes unterschiedliches Panning der einzelnen Stimmen. Das weiß jeder, der mal einen OB-X, OB-Xa oder OB-8 hatte, bei denen man die einzelnen Voicecards mit Trimmern statisch pannen kann.
Ich hatte bei einem meiner JX-3Ps drei Stimmen nach links (1,3,5) und drei nach rechts (2,4,6) gepannt. Das macht völlig breit. Beispiel: das Pad in diesem Track




(*)wir reden hier nur von "Breite" bei der Wiedergabe über zwei Lautsprecher, nicht von "Stereo".
"Stereo" ist die Ortung von Monoschallquellen innerhalb eines "Stereo"-Panoramas aufgrund von Laufzeit- und Lautstärkeunterschieden zwischen den zwei Lautsprechern.
 
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M.i.a.u.: Marius
  • #33
Bei einem echt monophonen sind all die Unterscheidungen, die hier gemacht werden, relevant.
Bei einem polyphonen Synthesizer genügt für "Breite"(*) ein schlichtes unterschiedliches Panning der einzelnen Stimmen.

wenn man es damit dann übertreibt, ist aber nicht mehr polyphon. :)

im schlechtesten fall laufen diese verschiedenen stimmen dann auch nicht synchron zueinander.

und wir reduzieren das "synthese" auf amplitude/pan und layern/additiv. wobei layern ja generell unterschätzt wird.
 
  • #34
Vielleicht habe ich es überlesen, aber mir fehlt eine wichtige Unterscheidung: reden wir über monophone oder über polyphone Synthesizer?

Bei einem echt monophonen sind all die Unterscheidungen, die hier gemacht werden, relevant.
Bei einem polyphonen Synthesizer genügt für "Breite"(*) ein schlichtes unterschiedliches Panning der einzelnen Stimmen. Das weiß jeder, der mal einen OB-X, OB-Xa oder OB-8 hatte, bei denen man die einzelnen Voicecards mit Trimmern statisch pannen kann.
Ich hatte bei einem meiner JX-3Ps drei Stimmen nach links (1,3,5) und drei nach rechts (2,4,6) gepannt. Das macht völlig breit. Beispiel: das Pad in diesem Track




(*)wir reden hier nur von "Breite" bei der Wiedergabe über zwei Lautsprecher, nicht von "Stereo".
"Stereo" ist die Ortung von Monoschallquellen innerhalb eines "Stereo"-Panoramas aufgrund von Laufzeit- und Lautstärkeunterschieden zwischen den zwei Lautsprechern.
Das ist wohl ein bisschen wenig - ich meine mit Stereo nicht PANning allein. Das steht aber auch im Artikel, dass es sogar über die Ortung von Monosignalen hinaus geht - das ist also eine ganz andere Idee. Also Stereo und das was ich 1-2 Seiten zuvor schrieb - da würde mich natürlich jede Erweiterung freuen und interessieren.

Also doch - ich rede hier wirklich von Stereo, von allem zwischen leicht anders bis ganz verschieden und idealerweise auch aufeinander abgestimmt, ohne einfach nur Stereo-Verbreiterung, Pseudostereo oder sowas zu meinen oder nur PAN als einzige Quelle - klar, du hast es hingeschrieben, will es aber für die Idee der Sache nochmal rückrufen, weil es eher selten Thema ist und mich das einfach interessiert hat, was es gibt, was die Firmen aktuell machen und wo die Grenzen sind.
 
  • #35
Außer dem Udo Super Gemini sehe ich da nicht viele binauralen Synthies auf dem Markt, der hätte dann 20 Stimmen / 10 binaurale Stimmen.
Für mich klingt das aber eher nach einer netten Marketingstrategie.
Hör mal rein - die Idee setzt ja faktisch noch vor Surround an, wo man ja auch drüber sprechen könnte. Eine Vorrichtung die wirklich verteilt und nicht nur eine Verteilung der Lautstärken auf die Kanäle macht wäre schon was, was spannend wäre - wenn auch wohl nur für eine kleinere Menge Mensch mit Nerdhintergrund, weil - ich glaube es werden auch in Zukunft nur wenige ein passendes Abspielszenario haben - außer - Kopfhörer!
Da geht dann noch am meisten mit.

Raum und Position aber auch simples "verschieden sein" der Stimmen - bedeutet in der Tat ja auch wirklich doppelte Stimmen. Mit mehr Power kann man das aber liefern. Gern hätte ich aber auch Multimode, 4-8 Slots und man bräuchte live nicht mehr so viel mitzuschleppen. **Ich hatte mir vorgenommen wieder mehr für den Stereo-Eindruck zu tun, trotz live. Du bist da ja schon weiter - Surroundfähig. Aber du schickst vermutlich die Signale dann in die Ecken - nicht aber unbedingt verschiedene Signale? Viele mischen dann Mono und verteilen dann. Das ist dann ein Sonderfall, der ja über Stereo noch hinaus geht.

Ob das mal kommt für "die Massen" weiss ich nicht.
 
  • #36
Jeder Synth der Layering macht und dessen Layer ein eigenes Panning besitzt ist im Grunde auch Binaural. Udo hat diese 2 Getrennten Signalwege eben in eine Stimme gelegt, was ein bisschen anderen Zugang zulässt, als 2 getrennte Layer, die man ja getrennt bearbeiten müsste. So gesehen ist der Voyager auch Binaural, er hat zwar nur einen Osci, aber das Parallele Dual Filter macht am Ende den gleichen Effekt. Je mehr im Signalweg 2 mal vorhanden ist, umso mehr ist natürlich auch Abwechslung möglich
 
  • #37
Das steht doch auch da ;)
Nein, das oben beschriebene Layer ist so nicht binaural - das sind keine Abhängigkeiten zueinander, aber man kann welche herstellen ober ein Mapping/Mod-Routing. Dann KANN ein echter Stereo Synth auch sowas wie binaurale Reaktionen hervorbringen.

Allerdings musst du dann die Layer aufeinander abstimmen, das ist nicht ein Guss, sondern muss jeweils angepasst werden.

Sobald das geht oder technisch diese separat laufen können ist zumindest eine Grundvoraussetzung da. Das ist schon "was anderes".
 
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  • #38
das ist das, was bernie mit "marketing" meinte. der gute UDO hat halt mit dem, was man in der tontechnik üblicherweise als "binaural" bezeichnet, nichts zu tun.
 
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M.i.a.u.: Bernie
  • #40
das kann man von einen tontechniker auch erwarten.

oder doch eher von einen betontechniker? ... jetzt bin ich verwirrt.
 
  • #41
das ist das, was bernie mit "marketing" meinte. der gute UDO hat halt mit dem, was man in der tontechnik üblicherweise als "binaural" bezeichnet, nichts zu tun.
Das würde ich auch unterschreiben. Den Begriff muss man nicht verwenden. Ich würde es auch nicht so gern bewusst mit dem Mikrofonieren verbinden, außer wenn es genau das tut. Dort ist es ja meist Kopfhörer-Raum-Stuff. Das ist dann schon noch mehr, was du da aufnimmst.

Ich glaube, dass man hier aber starten könnte, sowas wie eine abhängige Steuerung zu bauen, in einem modernen Stereo-Synth wie - sagen wir mal den Iridium - kann man das durchaus auch herstellen. Das klingt auch spannend und tatsächlich nicht symmetrisch "mono PAN"-Style.

Aber diese Gedanken würde ich euch gern überlassen, oder wir spinnen sie weiter.
Der Artikel will eher inspirieren.

Vielleicht ist es auch nicht falsch, wenn einer beginnt, so etwas zu wagen, was über "hier stereo" hinaus geht, dennoch ist echt Stereo mit Matrix meist mehr "wert". Also wenn man selbst was erstellt - aber eben besser nicht als 2 Layer sondern als ein Sound in dem man per Matrix und Einstellungen das erreicht. Das macht den Abgleich erheblich schneller. Dennoch konnte und kann man sowas auch mit weniger Aufwand durchaus auch "so" herstellen, DAW, Bandmaschine etc. - dann muss man aber mit mehr Elementen arbeiten.

Übrigens DANKE für alle Gedanken hier - das finde ich gut, dass man darüber mal locker spricht. Habt ihr sowas selbst gemacht? In euren Stücken zB? Oder reicht da PAN-Mod LFO oder ENV oder sowas schon aus?
 
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  • #42
mit ausnahme meines oben erwähnten FM synths halte das meiste davon eher für einen post-effekt. für mich ist das also bereits der arbeitsschritt der mischung. dort stehen einem dutzende verschiedener effekte dieser art zur verfügung und oft weiß man auch dort erst, was man überhaupt haben will.
 
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M.i.a.u.: Scenturio
  • #43
Was man zum UDO noch sagen kann, sind die Phasenverschiebungen zwischen den LFO einstellbar , also Stereo, das macht ihn dahingehend schon besonders,. Es gibt ein dynamisches Detun und die Phasenlage der Oscis kann zueinander verändert werden. Also schon mehr als ein Marketing Gag..
 
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M.i.a.u.: Scenturio und Moogulator
  • #44
mit ausnahme meines oben erwähnten FM synths halte das meiste davon eher für einen post-effekt. für mich ist das also bereits der arbeitsschritt der mischung. dort stehen einem dutzende verschiedener effekte dieser art zur verfügung und oft weiß man auch dort erst, was man überhaupt haben will.
Ja, nur lassen viele Synths Mischungen aller Baugruppen nicht immer zu…
 
  • #45
Was man zum UDO noch sagen kann, sind die Phasenverschiebungen zwischen den LFO einstellbar , also Stereo, das macht ihn dahingehend schon besonders,. Es gibt ein dynamisches Detun und die Phasenlage der Oscis kann zueinander verändert werden. Also schon mehr als ein Marketing Gag..
Geeenau!!
 
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M.i.a.u.: Plasmatron
  • #46
Ja, nur lassen viele Synths Mischungen aller Baugruppen nicht immer zu…

ist klar. dann sind wir aber wieder bei der frage, was man denn überhaupt in "stereo" machen kann bei der synthese.

meiner meinung nach sind das zu einem großen teil die dinge, die genauso gut auch externe post effekte sein können.

Es gibt ein dynamisches Detun und die Phasenlage der Oscis kann zueinander verändert werden. Also schon mehr als ein Marketing Gag..

das geht mit einer ganzen reihe anderer geräte ja auch, dann sind die auch alle binaural.

dann sollte man des richtungsfilters besser umbenennen, wegen des verwechslungsgefahrs.

der nächste UDO synth behauptet dann wahrscheinlich er wäre "surround" weil er runde knöpfe hat.
 
  • #47
der nächste UDO synth behauptet dann wahrscheinlich er wäre "surround" weil er runde knöpfe hat.



Ich möchte Dir da nicht zu nahe treten. Einerseits haben wir festgestellt, dass das Mischen von zwei Signalwegen zu Stereo per Definition Stereo ist. Wenn man bei diesen beiden Signalwegen die Phasenbeziehungen gezielt manipulieren kann, dann wird das Ergebnis eben binaural.


Warum das Ganze jetzt wieder überspitzen?


Und dann noch mit so einem Stammtischvergleich. Sorry, aber technisch gibt es hier Unterschiede. Vor allem gibt es Unterschiede in der Art der Darbietung eines Klangbildes. Während beim klassischen Voice-Panning ein Sound links und die nächste Note rechts erscheint, entsteht bei einem Synthesizer, dessen Phasenlagen an verschiedenen Punkten zueinander variieren, eine andere räumliche Abbildung – und dadurch auch andere Möglichkeiten. Sagen wir doch einfach: binauraler.


Das bedeutet, dass der Sound auch an anderen Positionen ortbar ist – insbesondere über Kopfhörer.


Der Synthesizer erfüllt nämlich wesentliche Anforderungen an HRTF und darf sich deshalb durchaus binaural nennen:


Gezielte Laufzeitunterschiede (ITD): Winzige Verzögerungen zwischen linkem und rechtem Kanal, wie sie auch das menschliche Gehör nutzt.
Pegelunterschiede (ILD): Unterschiedliche Lautstärken zwischen den Kanälen zur Richtungswahrnehmung.
Frequenzabhängige Filterung: Wichtig für die Wahrnehmung von Höhe sowie von vorne und hinten.
Dynamische Phasenmanipulation: Kann die Räumlichkeit verstärken, reicht allein aber nicht aus, um echtes binaurales Audio zu erzeugen.

Der letzte Punkt steckt im erwähnten Detuning des UDO.


Der Synthesizer ist also faktisch näher daran, HRTF-Funktionen zu erfüllen, als man mit dem Vergleich „runde Knöpfe wären ein Merkmal von Surround“ ausdrücken könnte.
 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #48
Warum das Ganze jetzt wieder überspitzen?

ich überspitze garnichts, aber der begriff binaural ist bereits gleich zwei mal bereits besetzt und wird beim UDO für etwas anderes missbraucht.

Und dann noch mit so einem Stammtischvergleich. Sorry, aber technisch gibt es hier Unterschiede.

zu was gibt es wo unterschiede?

Vor allem gibt es Unterschiede in der Art der Darbietung eines Klangbildes. Während beim klassischen Voice-Panning ein Sound links und die nächste Note rechts erscheint, entsteht bei einem Synthesizer, dessen Phasenlagen an verschiedenen Punkten zueinander variieren, eine andere räumliche Abbildung – und dadurch auch andere Möglichkeiten.

das ist mir alles zu schwurbelig.

niemand streitet ab, dass durch irgendwelche funktionen auch irgendwelche möglichkeiten entstehen.

Das bedeutet, dass der Sound auch an anderen Positionen ortbar ist – insbesondere über Kopfhörer.

das ist so nicht richtig.

eine verschiebung um 90 grad beispielweise macht einen sound überhaupt nicht mehr ortbar.

vor allem verkennst du etwas fundamentales: wenn du bei zwei oszillatoren deren phasenlage gegeneinander verschiebst, ergibt sich daraus eben genau kein laufzeitunterschied. weil die zeit, die die verschiebung lang ist, ja von der frequenz des oszillators abhängig ist.

Gezielte Laufzeitunterschiede (ITD):

siehe oben.

Pegelunterschiede (ILD):

mag er machen.

Frequenzabhängige Filterung:

macht er definitiv nicht.

er hat - immerhin - einen hochpass und einen tiefpass. und die werden genutzt, um sie rechts und links anders einstellen zu können. das führt zu unvorhersehbaren phasenunterschieden. und die mag man ja mögen, aber es ist halt schon etwas anderes.

Der Synthesizer ist also faktisch näher daran, HRTF-Funktionen zu erfüllen, als man mit dem Vergleich „runde Knöpfe wären ein Merkmal von Surround“ ausdrücken könnte.

und selbst wenn er einen vollwertigen, digitalen auralfilter für die kanale verwenden würde und "zurecht" so hieße, wäre es immer noch eine marketingmaßnahme das ganze gerät unter diese überschrift zu stellen.

interessant für uns hier ist, dass der hersteller des UDO das gerät im handbuch als "true stereo" bezeichnet, moogulator aber zwischen "true stereo" und "binaural" unterscheiden will.

letzteres ist im grunde genommen eine untertreibung da in einer UDO stimme in zwei UDO stimmen ja fast alles getrennt eingestellt werden kann (außer im supermode)

es bleibt unterm strich übrig, ich wiederhole mich da, dass der wesentliche unterschied zwischen "true stereo" synthesizern und anderen ist, dass die anderen oft an dem mangel kranken, dass man stimmen nicht layern und somit nicht mehrere stimmen synchronisiert bekommt (vor allem nicht mit physischem MIDI)
 
  • #49
Sorry, du machst einen Vergleich zwischen einem runden Poti und Surround, überspitzt aber nichts ?

Dann nimmst du 2 Oscillatoren und dessen Phasenverschiebung als Gegenbeweis, beweist damit aber , das du nicht verstehst, dass es um die Phasenlage der getrennten Signalfade geht und hier kommt erst der Begriff Binaural ins Spiel, zurecht. Zusätzlich liegt hier noch ein Twist, nämlich die Dynamisch Phasenbearbeitung, ein Punkt, den du auslässt, weil er deinen Standpunkt untergräbt. Dann nennst du das Filter , auch dieses wird zb durch die einstellbar verschiebbare Phasenlage des LFO auch unterschiedlich angesteuert, weil Stereo Signalpfad. Das entspricht zwar nicht einer echten HRTF Filterung, hat aber den passenden Effekt in der Annäherung zum Kontext im Hörvergleich.

Und wenn der Unterschied zu normalen Layering „Nur“ die gesamte Bearbeitung ist, warum nur? Warum ? Weil du einsehen müsstest, das hier der Begriff Binaural anfängt, greifbar zu werden - hier hat der Synthesizer Steuermöglichkeiten für.

Doof, wenn man von seiner Meinung nicht abrücken kann, weil man einsehen müsste, die besprochene Maschine im Detail garnicht zu kennen ?? Das lese ich hier nämlich
 
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M.i.a.u.: noise_level_11
  • #50
Bei einem echt monophonen sind all die Unterscheidungen, die hier gemacht werden, relevant.
Bei einem polyphonen Synthesizer genügt für "Breite"(*) ein schlichtes unterschiedliches Panning der einzelnen Stimmen. Das weiß jeder, der mal einen OB-X, OB-Xa oder OB-8 hatte, bei denen man die einzelnen Voicecards mit Trimmern statisch pannen kann.
Ich hatte bei einem meiner JX-3Ps drei Stimmen nach links (1,3,5) und drei nach rechts (2,4,6) gepannt. Das macht völlig breit. Beispiel: das Pad in diesem Track


Geiler Track vor allem die ersten 5 min haben es mir angetan...schön minimal
 
  • #51
danke für den Artikel, ich sehe meinen MultiPoly und auch den Quantum jetzt mit ganz anderen Augen und werde damit mal experimentieren.

Leider ist der Satz im Artikel:

„Achtung: Der Waldorf Quantum gehört trotz seiner engen Verwandtschaft nicht in diese Kategorie. Durch seine analogen Filter besitzt er keine vollständig getrennte Stereo-Signalführung.“

irreführend:

Der Quantum kann ja vom Signalpfad her komplett von analogen (Mono-)Filtern auf die rein digitale (Stereo-)Klangerzeugung wie beim Iridium umgestellt werden.

Ist also auch insofern eher „Iridium + X“ und wird sich daher genauso für derartige Klangexperimente eignen, gerade auch wegen der zwei physischen Stereoausgänge.

Klingt jetzt sehr „schlaumeierisch“, nicht bös gemeint, war mir nur wichtig.

Ich habe mir hier mal Gedanken gemacht, wie man Synthesizer und ihre Fähigkeiten aufteilen und auswählen kann.
 
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  • Gute Idee
M.i.a.u.: Moogulator
  • #52
Damit man das nicht missversteht, habe ich es entsprechend erweitert. Das ist der Vorteil des Internets.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Bjørn-65
  • #54
Ich denke, dass ein Artikel theoretisch auch erweitert oder ergänzt werden kann oder durch einen Halbsatz klarer gemacht werden kann. Da breche ich mir nichts ab, denn eine Community ist oft stärker und daher ist so eine Diskussion hier auch fruchtreich für quasi mich und am Ende für die langzeitigen Leser. Also - so es da noch was gibt…

Es gibt vermutlich noch etliche Synths, aber ich wollte es wirklich mit hochaktuellen Synths.
Und in 3 Jahren könnte ich noch neuere hinzufügen, ggf. auch einige ältere herausnehmen. Diese Updateidee ist bei GN sehr groß. Ich finde es zeitlos auch machbar - aber wenn da viele Synths drin wären, die man neu nicht mehr bekommt oder die etwas "älter" sind, ist das ggf. auch ein Anreiz für die, die neu ins Thema gehen wollen.



…offen für Feedback. Auch kritisches. Wäre eh auch interessant, wenn ich das bei Leitthemen mal generell machen dürfte, wäre spannend, was dabei quasi passiert und wie sich ein Artikel sogar "für alle" verbessern ließe.
 
  • #58
irreführend:

Der Quantum kann ja vom Signalpfad her komplett von analogen (Mono-)Filtern auf die rein digitale (Stereo-)Klangerzeugung wie beim Iridium umgestellt werden.

erstens das, zweitens ist echtstereo ja nur das gegenteil von fakestereo und nicht zwingend vollmilchstereo, und stereo kann ja immer auch mono enthalten, nur nicht umgekehrt.

andererseits, wir kennen den begriff ja vom "echtstereo" reverb. und da bedeutet das "echtstereo" das, was ich in meinen erstem posting impliziert habe, nämlich dass sich das auf die gesamte signalführung bezieht und es zwingend auch eine beziehung von L in und R out geben muss, weil das in der natur auch so ist.

welcher synthesizer, oder besser gesagt, welche syntheseform oder welcher generator macht das auch? den filter und die amplituden envelope rechts anders einzustellen als links ist stereo. "echstereo" ist das noch nicht. an "echtstereo" ist der UDO näher dran als die waldorfs, zumindest als eine maßgebliche option von mehreren.

auf jeden fall freue ich mich schon auf den nächsten artikel über die verschiedenen farben von klinkenkabeln, den ich dann auch gerne wieder nicht lesen werde.
 
  • #59
"echstereo" ist das noch nicht. an "echtstereo" ist der UDO näher dran als die waldorfs
wenn der linke Osc2 den rechten Osc1 und der rechte Osc2 den linken Osc1 modulieren könnte, wäre das sicher nett. Aber das macht der UDO afaik nicht, oder?
 
  • #60
echt stereo wärere dann der Modal 001/002 ?
Ja, im Sinne eher des LayerKonzepts - was die meisten Synths dazu macht, die nicht explizit Stereo-Synths sind - Stereo durch OSC und Filter jeweils pro Kanal. Stereo - gibts durch den Stack bzw Bi-Timbral Modus. Hab die damaligen Demos gesehen, damals wurde das Stereo-Thema dort nicht angesprochen. Sicher sagen könnte ich es sonst aber nicht - da freue ich mich auf Korrektur - denn damals hatte ich bei der Demo einen "normalen" Eindruck - also passt das hier zum 001 deshalb weil er ja ein duophoner Synth ist.

Greatsynthesizers, Theo nennt es aber eindeutig "Stereo". Damals war das schon ein Aufbruch so zu starten - noch mit Maddox als Modulus / Modal.
 
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