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News Echt-Stereo vs Binaurale Synthesizer

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Ich habe mir hier mal Gedanken gemacht, wie man Synthesizer und ihre Fähigkeiten aufteilen und auswählen kann.
Diese Idee hatte ich auch schon mit dem TG77, der 2 Stereo-Ausgänge und PAN Hüllkurven hat. Wie und womit und wie weit kann man mit hochaktuellen Synths gehen und was können sie heute ggü. älteren. Layer und Multitimbralität ist bei so einem Thema natürlich im Vorteil - aber das meine ich hier nicht direkt. Siehe Variationen!
binaurale synthesizer.webp
 
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  • #61
wenn der linke Osc2 den rechten Osc1 und der rechte Osc2 den linken Osc1 modulieren könnte, wäre das sicher nett. Aber das macht der UDO afaik nicht, oder?

der UDO hat immerhi diesen binauralquatsch, bei dem parameter miteinander verlinkt sind, und der klang recht mit dem links daher in einer logisch beziehung steht. aber natprlich macht er auch das klassische "envelope links kürzer als rechts", was zwar "stereo" ist, aber noch keine "synthese", weil damit ja keinerlei vorbild modelliert wird.

es kann gut sein, dass es "echt stereo" synthese überhaupt nicht gibt.

aber gerade deswegen macht es ja sinn darüber zu streiten oder so lange herumzuprobieren, bis irgendwas daran doch mal sinn macht.

die meisten meiner erfindungen sind so entstanden, vom analytischen "lautstärkeband" bis zum physischen "endlos-fader" oder der idee ganze behörden von außen zu "reformieren".

versuchen wir das unmögliche, oder so.
 
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  • #62
Warum ist das "Quatsch"?
Es ist doch eindeutig einer der ersten echten Abhängigkeiten zwischen Stereokanälen. Und genau das ist und sollte ein wichtiger Aspekt sein, nicht nur PANNING. das ist und wäre sehr sehr wenig. Zumal Stereo Balance wäre, nicht Panning, denn das ist nur ein Monosignal was auf einer Seite etwas lauter ist - also technisch trivial.

Was meinst du mit Erfindungen? Welche Erfindungen hast du gemacht?

Echt Stereo als Synthese ist überzeichnet.
Aber wenn ein Synthesizer wirklich 2 unabhängige Kanäle für links/rechts anbietet, dann ist das schon ein erheblicher Mehraufwand ggü simplen Pannings oder weniger. Also ist das durchaus anzuerkennen, wenn Synthesizer intern Baugruppen durchgehend stereo auslegen.

Ja - wir streiten ja nicht darüber, weil wir uns hassen, deine und eure Eingaben sind deshalb spannend, weil wir da auch einiges über unsere Ziele erfahren und wo wir das einordnen. Ich sehe auch meinen Beitrag nicht als heilig oder unbestreitbar. Ich freu mich auf eine gute Argumentkette, daher frage ich übrigens auch nach, weil ich wirklich nur wissen will, was zB Quatsch ist. Ich hatte selbst mal eine Stereo ist Kleinkram-Phase - in der hätte ich ggf. auch ggf. sowas weniger gewertet - ich habe aber aufgrund meiner neuerlichen musikalischen Überlegung Lust auf mehr Stereo - dh - das ist auch nur der Background. Und heute gibt's ganz andere Optionen als noch in den 90ern oder um sie herum, wo man quasi das Layer/MIDI Stimmen Thema eigentlich sogar schon recht gut nutzen konnte für echte Stereo-Sounds.

echtes Stereo ist aber auch durchaus unsubjektiv anzugeben. Man muss ja nur sehen, welche Baugruppe ist stereo ausgelegt und welche nicht.
Binaural und darüber hinaus hingegen ist schwerer - also das stumpfe "ist stereo" ist leichter zu klären. Und das sind noch immer eher nicht sooo viele. Auch heute noch - aber immer mehr, auffällig ist das.
Vielleicht ist es sogar ein Trend, ich würde hoffen, dass Multitimbral auch ein Trend wird.
Ich will ja auch weniger schleppen müssen ;)
 
  • #63
Es ist doch eindeutig einer der ersten echten Abhängigkeiten zwischen Stereokanälen.

Du unterscheidest doch zwischen "binaural" und "echt stereo" in der Artikelüberschrift.

Was meinst du mit Erfindungen? Welche Erfindungen hast du gemacht?

Solche Dinge wie die, die oben stehen. Besonders herausfordernd ist immer etwas zu bauen, von man selbst oder andere bislang dachten, dass das "nicht geht".

Kelvin behauptete vor 150 Jahren steif und fest, dass Maschinen nicht fliegen können - nur weniger Jahre später hoben die ersten Flugzeuge ab.

Einfach machen! :)

Echt Stereo als Synthese ist überzeichnet.

Bei "Synthesizer" fand ich naheliegend, diese Eigenschaft für die "Synthese" zu untersuchen.

Ansonsten ist jeder Synthesizer "echt stereo", der ein "echt stereo" Reverb hat...

Aber wenn ein Synthesizer wirklich 2 unabhängige Kanäle für links/rechts anbietet, dann ist das schon ein erheblicher Mehraufwand ggü simplen Pannings oder weniger.

Da müsste ich jetzt mein Argument von oben wiederholen, dass das aber dann (Bis auf die fehlende Synchronizität der Stimmen bei Midi Hardware) praktisch jeder mehrstimmige Synthesizer kann.

was zB Quatsch ist.

Damit meinte ich keine von irgendjemand vorgenommene Einordnung, ich bin einfach nur kein Fan, von dem was der UDO macht und halte das eher für ein Gimmick. Und es ist ja dort auch nur eine von mehreren Optionen.

Ich hatte selbst mal eine Stereo ist Kleinkram-Phase

Wir wären alle gut darin beraten mal ein ganze Jahr in mono zu arbeiten.

Aber ich kanns nicht.

Stereo ist für mich wie Schokolade und Kaffe, es gehört einfach dazu. Ich muss akutell schon ohne Studiokatze auskommen.
 
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  • #64
Das soll bedeuten, wie es im Artikel steht - die Frage: hat der Synth wirklich in jeder Baugruppe Stereo-Auslegung? OSC, Filter, VCA? Oder ist er eigentlich mono?
Oder nur Mono mit PAN nach dem VCA? Einige haben OSC Pan und nur dort, Filter sind aber "mono". Dadurch eignen sich die Synths unterschiedlich für das Vorhaben "Stereo-Sounds".
Auch das ist nicht ganz eindeutig, finde ich. Beim Yamaha TX-802 kann man - pro performance - jeweils 2 der 6-OP-Einheiten eine gemeinsame Position im Stereopanorama geben. Damit lassen sich auch Voices bauen, die wie beim UDO zwei verschiedene Klangeinstellungen und verschiedene Panorama-Positionen haben.

Jede einzelne 6-OP-Einheit ist allerdings mono. Und Panorama-Bewegung geht nur über den Kunstgriff von gut abgestimmter (gegenläufiger) Lautstärkeänderung per ENV oder LFO. Das war mir immer zu aufwendig.
 
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  • #65
Nicht ganz, nur PAN ist nicht dasselbe wie zB binaurale Filterverhalten im UDO Fall.
Das ist wieder das Prinzip wie wir weiter oben hatten und davon gibt es viele - auch aus den Spät 80er, 90er.

Da ist die Idee die OPs einzeln zu verteilen schon interessanter - und eine komplette Einheit zu PANnen ist ja eher trivial. Ja, genau - abgestimmt PAN für eine gesamte Stimme zu nutzen ist weniger als OSC, Filter, oder hier die einzelnen OPs zu setzen ist verschieden. Und stereo ist eigentlich links und rechts getrennt. Deutlich mehr als nur PAN.
 
  • #68
Die Phasenunterschiede und Tuning der einzelnen klangformenden Sektionen kann man natürlich auch programmieren bzw. nachbauen, aber nur mit einem enormen Aufwand und der vorhanden Technik bzw Funktionen.
 
  • #70
Der Polybrute mit seinen beiden Filtern wäre dann Variante 5?
Nein, eher 2B, also in der Nähe von Muse und Matriarch etc. - noch nicht binaural, aber schon mehr als nur Panning.
Kategorie 5 ist eine echte Stereostruktur von OSC über Filter bis VCA - Polybrute und Muse etc haben keine Stereoposition für die VCOs.
 
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