Elektron Model:Samples - 6-Track-Groovebox

Wenn man Octatrack und Volca Sample hat, ist es vermutlich Unsinn, den M:S noch zu kaufen?
Nicht unbedingt. Der ms ist einfacher zu bedienen als der ot und komplexer als der volca sample. Er kann nicht mehr als die anderen beiden zusammen, aber ist ein eigenständiges Instrument mit eigenem workflow. Könnte sein, dass der ms dein setup sinnvoll ergänzt.
 
Ich nutze meine Geräte ja nicht live. Eigener Workflow, klingt eigentlich ganz interessant. Mal noch ein paar Videos schauen.
 
Hat Model Samples auch nen 4-stimmigen Midisequencer per Track?
Also kann ich mir aussuchen ob ich Midi oder Audiotrack haben will,
und wenn Midi dann Polyphon?
 
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe kann jeder Track entweder Audio oder Midi, Midi nur monophon.
 
Oh, super! :supi: – endlich eine Weiterentwicklung seit Einführung von MIDI vor fast 40 Jahren! :lollo:
Fokussierung auf das Wesentliche halt^^
Beats und Nudeln ;-)

Hab gerade mal im PDF manual geschaut, es gibt nur einen Notenwert den man pro Midi Track einstellen kann.

Immerhin kann die interne Klangerzeugung vom Seq angesteuert und Midi ausgegeben werden.
Der Vollständigkeit halber das noch dazu.


Gäbe es wenigstens eine komplette ADSR Hüllkurve, oder halt AHD würde ich das Teil mal ausprobieren wollen.
Auf alle Parameter eines Tracks direkt zugreifen zu können klingt schon gut.
 
Wenn man Octatrack und Volca Sample hat, ist es vermutlich Unsinn, den M:S noch zu kaufen?

Kommt darauf an wie Du den OT einsetzt. Ich hatte mich vor dem Kauf auch gefragt, ob der EM:S neben dem OT Sinn macht, aber bei mir passen die beiden Geräte trotz einiger Funktions-Überschneidungen super zusammen.

Ich nutze den OT as Midi-Sequenzer, Effektgerät, für längere Samples (Timestretching), Thru-Maschine und zum Choppen und Slicen. Den EM:S verwende ich als Drum- und Glitchmachine und zum Verbiegen von kurzen Samples. Das Control All Feature ist genial für Variationen und durch die beknopfte Hands-On-Bedienung kommt man schnell voran. Wenn das Battery-Pack endlich mal rauskommt und Elektron per Update die (momentan flüchtigen) Pattern-Chains speicherbar macht wäre die Kiste noch liebenswerter.

Mal noch ein paar Videos schauen.

Keine Ahnung, ob das Deinen Nerv trifft aber ich finde die Videos von dem Kerl ganz gut:



View: https://www.youtube.com/watch?v=erb_MOKaNNg



View: https://www.youtube.com/watch?v=8_l6rgFXrjE



View: https://www.youtube.com/watch?v=l2ao-OUXXk4
 
Und wieso ist das Teil jetzt schon ne“Groovebox“...ich mein,c“mon...SECHS mono Spuren ;-)

Das ist lächerlich.
Ich nehme eine Stereo-Snare. Die schichte ich mit einer anderen Stereo-Snare. Sind schon mal 4 Mono-Spuren.
Jetzt will ich die Kick auch in Stereo, aber mit dem Low-End in Mono.
Also schichte ich eine Mono-Kick für Low-End mit einer Stereo-Kick für den Bereich über 100 Hz oder so.
Jetzt habe ich schon 7 Mono-Spuren für die Kick und die Snare verbraucht.
Nee, Moment mal, es gibt ja nur 6 Mono-Spuren ...
:lollo:
 
Schlagzeuger können üblicherweise vier Klänge gleichzeitig auslösen, und das genügt im allgemeinen, um die Ärsche anderer in anmutige Bewegungen zu versetzen - erst recht, wenn dazu noch ein Bassist einstimmig den Darm zupft.

Daher ist die Frage wohl berechtigt, woran es mangelt, wenn es mit dem Groove nicht klappt: An der Stimmenzahl oder dem musikalischen Vermögen?
 
Schlagzeuger können üblicherweise vier Klänge gleichzeitig auslösen, und das genügt im allgemeinen, um die Ärsche anderer in anmutige Bewegungen zu versetzen - erst recht, wenn dazu noch ein Bassist einstimmig den Darm zupft.

Daher ist die Frage wohl berechtigt, woran es mangelt, wenn es mit dem Groove nicht klappt: An der Stimmenzahl oder dem musikalischen Vermögen?
Ist glaub aber auch Gewöhnungssache bzw. Verwöhnungssache...
Anfangs nutzte ich den Octatrack nur für Drums und hatte massive Probleme mit den 8 Tracks klarzukommen.
Reichte einfach nicht.

Mittlerweile nehme ich 4 Tracks für Drums, 3x Thru Machines für andere Synths bzw. und einen Master Track und kann so komplette Tracks ohne Computer bauen, und manchmal bleibt einer der Drum Tracks leer.

Hätte ich mir nicht die Idee in den Kopf gesetzt ohne Mixer nur mit Octa, AK und zwei Synths komplette Tracks bauen und performen zu wollen, dann würde ich wahrscheinlich immer noch nach einem kleinen Drum Synth/Sample Player als Erweiterung für den Octa suchen^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Schlagzeuger können üblicherweise vier Klänge gleichzeitig auslösen, und das genügt im allgemeinen, um die Ärsche anderer in anmutige Bewegungen zu versetzen - erst recht, wenn dazu noch ein Bassist einstimmig den Darm zupft.

Daher ist die Frage wohl berechtigt, woran es mangelt, wenn es mit dem Groove nicht klappt: An der Stimmenzahl oder dem musikalischen Vermögen?
:doof: nicht hilfreich
 
Anfangs nutzte ich den Octatrack nur für Drums und hatte massive Probleme mit den 8 Tracks klarzukommen.
Reichte einfach nicht.
Ich nehm immer andere Drummies im Octa auf. Slice Mode is King. Aktuell ist der Volca Drum Hauptlieferant.

Die Sounds laden sehr zum Shreddern ein. Breakcore und sowas. Für weitere Drums hab ich den Circuit. Der M:S wäre nur ein weiteres Spaßgerät. Für den Preis sollte er 3x soviel Spaß machen wie der Volca Sample.
 
Da bin ich mir gerade nicht 100% sicher und finde gerade keine genaue Angabe in den Specs, aber wenn 64MB pro Projekt zur Verfügung stehen müssten das ungefähr 11 Minuten sein.
Dann basiert der Sound in den 3 Videos auf Looping, schätz ich. Nuja, beim Volca Sample macht das 'ne Menge Spaß. Wenn man die BPM ganz runter dreht, hat man 'ne 10-stimmige Dronemachine.
 
Schlagzeuger können üblicherweise vier Klänge gleichzeitig auslösen, und das genügt im allgemeinen, um die Ärsche anderer in anmutige Bewegungen zu versetzen - erst recht, wenn dazu noch ein Bassist einstimmig den Darm zupft.
Meist lungern ja noch andere Musikanten herum. Obendrein kann er bei den Klängen varieren. Schau dir mal Joey Jordisons Schlagzeug an.

Bei den kleinen Kisten spekuliert, bzw. hofft man oft auf eine "Band in a box". Und einige Maschinen kommen dem schon recht nahe, daher hat die Zielgruppe gewisse Ansprüche. Ich versuche gerade rauszufinden, was sich Elektron mit dem M:S gedacht hat:

Über den Preis eine neue Zielgruppe erschließen.
Fans, die sowie alles kaufen.
Add on für die großen Geräte.

Ich würde so gern einen brauchen. Dann könnt ich mit den schwatten Stickern meinen Namen drauf schreiben.
 
Fandest Du Deinen unmittelbar vorhergehenden Beitrag hilfreicher?
Aber ja doch! :mrgreen: Letztendlich habe ich in der Ich-Form geschrieben, wie ich meine Idee an Klanggestaltung mit der Kiste nicht umsetzen könnte.
Da brauchst Du mir nicht erzählen, dass ein Schlagzeuger zwei Hände und zwei Füße hat – das weiß ich auch selber. :cool:
Im Übrigen, während z.B. die Becken und Toms nachklingen, spielt er mit seinen zwei Händen und zwei Füßen weiter. :school:
Dazu fällt mir gerade noch ein:
:arrow: https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/acoustic-drums-meets-digitone.146036/post-1721192
Und dabei geht es erstmal nur um Schlagzeug.
Und um Vermögen oder Unvermögen Grooves zu erstellen, ging's dabei nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Letztendlich habe ich in der Ich-Form geschrieben, wie ich meine Idee an Klanggestaltung mit der Kiste nicht umsetzen könnte.
Aber was genau macht Deine Klage über fehlende Klanggestaltungsmöglichkeiten des model:samples denn nun „hilfreicher“ als meine Aussage, dass bei entsprechendem musikalischen Vermögen selbst mit weniger als den sechs Mono-Sample-Stimmen des model:samples ein Groove gespielt werden kann?

Zumal man ja Deiner Klage durchaus entgegnen könnte, dass man beliebige Mono-Samples in den model:samples einladen kann, also beispielsweise auch selbstgebastelte Snares, die aus mehreren im Rechner gemischten Einzelklängen bestehen.
 
Ich habe mir inzwischen auch schon überlegt die Samples vorzumischen.
Effekte müssen sowieso drauf gerechnet werden, weil alle solche Kisten nicht genügend Instanzen und öfter auch schlechte Effekt-Qualität haben.
Aber ich würde trotzdem Stereo-Samples verwenden wollen, insb. wenn sie schon vorgemischt sind.
6 Mono-Samples gleichzeitig – das ist einfach nichts.
Und ich habe schon einen Electribe Sampler. Da brauche ich keine weitere Kiste, die in der Polyphonie noch limitierter ist.
Selbst auf dem Electribe Sampler muss ich den Groove öfter in zwei Durchläufen aufnehmen, weil Polyphonie nicht ausreicht.
Ja, für meine Grooves brauche ich öfter mehr Polyphonie. Bin ich deshalb musikalisch unvermögend?
dass bei entsprechendem musikalischen Vermögen selbst mit weniger als den sechs Mono-Sample-Stimmen des model:samples ein Groove gespielt werden kann?
Du kannst deine Musik von mir aus in extrem vermögender Weise auch auf einem Kamm blasen.
Es ist aber einfach schwachsinnig zu behaupten, dass wenn man mehr als 6 Mono-Sample-Stimmen braucht, man musikalisch unvermögend sei. :meise:
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wäre einfach zu schön, wenn das Model: Samples auch, wie der Name schon sagt, samplen könnte.
Dann könnte man mehrstimmiges einfach samplen. Sich das aus Monostimmen zurechtzufummeln find ich anstrengend. Schon in der alten Machinedrum war das echt nervig gelöst mit Rootnote und zwei Sidenotes zum reindrehen per Poti?

Es haben halt nur sehr wenige Notenbezeichnungen im Kopf wenn sie Musik machen.
 
Es wäre einfach zu schön, wenn das Model: Samples auch, wie der Name schon sagt, samplen könnte.
Naja, das Gerät heißt nicht Sampler, sondern Samples.
Wenn aber das Sampeln am Gerät möglich wäre, bräuchte man dann nicht auch entsprechend ein größeres grafisches Display, um Samples schneiden, loopen zu können? :agent:
Wobei ... Zum Loopen oder Schneiden bräuchte man auch ohne die Aufnahme-Funktion ein größeres grafisches Display. :lollo:
 
Das Kronos Quartett hat nur 4 Stimmen. :aliendeath:
Der Verdacht liegt nahe, dass sie deswegen Quartett heißen.

Die haben keinen Schlagzeuger, keine Synths, kein MIDI. Noch schlimmer ist Yu Hongmei. Sie holt aus 'ner Erhu (2 Saiten), nur begleitet von 'ner Guzheng, mehr raus als wir alle zusammen, aus unserem elektronischen Krempel.

Musikalisch unvermögend? Aber sicher. Einige können es nur besser kompensieren.
 


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