Ensoniq Sampler Fragen

Im ASR gibt es sowohl COPY SCSI DRIVE als auch BACKUP / RESTORE. Ich habe das aber nie benutzt. Langsam dürfte es in jedem Fall sein, da ja alles über SCSI geht. Und selektiv arbeiten kann man da auch nicht - für ausgewählte Sounds müsste man alles einzeln laden, Drive wechseln, speichern... *ächz*.

Ich seh den Geschwindigkeitsvorteil auch beim formatieren. Im ASR über SCSI dauert das formatieren einer 512 MB Karte gut und gern eine Viertelstunde. Am PC mit Total Commander und EnsoniqFS Plugin dauert es Sekunden. Ähnlich verhält es sich mit dem Lesen und Schreiben von Dateien.

Total Commander ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber sogar ich bekomme das problemlos hin.
 
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Im ASR gibt es sowohl COPY SCSI DRIVE als auch BACKUP / RESTORE. Ich habe das aber nie benutzt. Langsam dürfte es in jedem Fall sein, da ja alles über SCSI geht. Und selektiv arbeiten kann man da auch nicht - für ausgewählte Sounds müsste man alles einzeln laden, Drive wechseln, speichern... *ächz*.

Ich seh den Geschwindigkeitsvorteil auch beim formatieren. Im ASR über SCSI dauert das formatieren einer 512 MB Karte gut und gern eine Viertelstunde. Am PC mit Total Commander und EnsoniqFS Plugin dauert es Sekunden. Ähnlich verhält es sich mit dem Lesen und Schreiben von Dateien.

Total Commander ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber sogar ich bekomme das problemlos hin.

Das klingt interessant, TC hatte ich unter XP nur mal wegen einer FTP-Anbindung drauf.
Verstehe ich richtig, dass man hier mit TC und dem Ensoniq PlugIn Fremdformate am PC formatiert?
Gibt es so ein PlugIn auch für andere Samplerformate?
 
Verstehe ich richtig, dass man hier mit TC und dem Ensoniq PlugIn Fremdformate am PC formatiert?

Ja, und das funktioniert auch noch unter Win 10.

Die Dateien müssen aber schon im passenden Format vorliegen - also aus *.wav muss schon *.efe oder so gemacht worden sein. Das Plugin ist nur eine "Brücke" in das Dateisystem des Ensoniq, kein Formatkonverter.

Gibt es so ein PlugIn auch für andere Samplerformate?

Für andere Formate ist mir nichts bekannt.
 
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Ein Nachtrag noch zu den guten Vergleichen. Der Ur-EPS hat keine Effekte und kein SCSI. Aus diesem Grund würde ich ihn nur als Zweit-Ensoniq nehmen. Vom Klang ist der EPS trotzdem sehr interessant.
Der ASR hat und kann am meisten. Die Möglichkeit ihn als Stereo Effrktgerät zu nutzen ist toll. Auch die Audiotracks (HD Recording) und Import von Drittlibraries sind nützlich.
Dem EPS 16+ geht schon schon mal der Speicher aus, die Variable Samplerate ist dafür aber toll. Er hat mehr „Dreck“.
Wenn Platz keine Rolle spielt dann sind die Keyboards noch mehr „Instrument“.
Das einzig wirklich nervige ist das Ensoniq Filesystem.
Das stimmt so nicht. SCSI war zumindest bei den Keyboardversionen immer als Zubehör erhältlich, auch beim EPS. Ich glaube, die Rackversionen hatten SCSI serienmäßig drin, zumindest der ASR10-R. Ich hatte 1988 meinen EPS mit SCSI nachgerüstet und für gut 2000 DM eine 5,25 Zoll 64 MB Festplatte gekauft 🤭
 
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Das stimmt so nicht. SCSI war zumindest bei den Keyboardversionen immer als Zubehör erhältlich, auch beim EPS. Ich glaube, die Rackversionen hatten SCSI serienmäßig drin, zumindest der ASR10-R. Ich hatte 1988 meinen EPS mit SCSI nachgerüstet und für gut 2000 DM eine 5,25 Zoll 64 MB Festplatte gekauft 🤭
ja korrekt. SCSI gab es auch zum Nachrüsten für die erste Version der EPS. Die 13 Bit Samplerate hat auch wirklich etwas. Trotzdem können die späteren Modelle so viel mehr...
 
ja korrekt. SCSI gab es auch zum Nachrüsten für die erste Version der EPS. Die 13 Bit Samplerate hat auch wirklich etwas. Trotzdem können die späteren Modelle so viel mehr...
Ja, hatte beides, EPS und ASR10. Den ASR10 habe ich eigentlich immer noch, aber der hat einige Macken und ich habe einfach keine Lust, den wieder in Schuss zu bringen. Der wurde mittlerweile durch einen E-mu 6400 ersetzt, der wirklich erstaunlich gut ASR10 Sounds konvertieren kann ins eigene Format, inklusive Hüllkurven, Filtereinstellungen etc. Aber den guten Effekten trauere ich schon ein bisschen nach.
 
Hallo,
haette da ein paar Fragen zu den Ensoniq Samplern EPS (nicht 16+) und ASR-10 Keyboard vs Rack Versionen:

Ist der EPS-m ein exakte Rackversion zum EPS , so wie der ASR-10 zu ASR-10R?

Gibt es zwischen Rack und Keyboard Version jeweils Unterschiede beim Klang der beiden Modelle oben (EPS/ASR-10)?

Gibt es sonst irgendwelche Unterschiede, die eher zur keybaord oder Rack-version tendieren lassen, also z.b. ist das berüchtigte Trafo-Brummen bei Rack und Keybaord gleichermassen ein Problem?

Ist Rack oder Keybaord besser bezueglich (Über-)hitzung des Netzteils?

Vielen Dank für alle Antworten im Vorraus!

Es gibt genau 4 Serien EPS, EPS16+, ASR10 und ASR-X - die ersten 3 haben jeweils Key und Rackversion und sie sind technisch ähnlich, die Racks haben Einzelausgänge, die Keyboards generell nicht. Es gab da einen Output Expander jeweils dafür. Beim Speicher gab es beim Rack hier und da Zugaben, Endausbau ist jedoch bei allen jeweils gleich.

Flash und RAM war zu unterscheiden, denn das Flash war auch nochmal extra vorhanden.
Die Features sind natürlich gestiegen, also von 13 Bit (EPS) zur HiRes (alle danach) und Stereo ab ASR.

Endausbau EPS: 2MB plus 1MB Flash, ASR 16MB. großer Unterschied.
 
Es gibt genau 4 Serien EPS, EPS16+, ASR10 und ASR-X - die ersten 3 haben jeweils Key und Rackversion und sie sind technisch ähnlich, die Racks haben Einzelausgänge, die Keyboards generell nicht. Es gab da einen Output Expander jeweils dafür. Beim Speicher gab es beim Rack hier und da Zugaben, Endausbau ist jedoch bei allen jeweils gleich.

Flash und RAM war zu unterscheiden, denn das Flash war auch nochmal extra vorhanden.
Die Features sind natürlich gestiegen, also von 13 Bit (EPS) zur HiRes (alle danach) und Stereo ab ASR.

Endausbau EPS: 2MB plus 1MB Flash, ASR 16MB. großer Unterschied.
Flash RAM hatte nur der EPS16+, entweder zum Nachrüsten oder als EPS16+ Turbo gleich eingebaut. Beim EPS gibt's noch die Besonderheit, dass die 512 KByte Sample RAM , von denen 32k für den Sequenzer abgezwackt wurden, also nur 480k zum Samplen bereit stand beim Ausbau auf 2MB komplett dem Sequenzer vorbehalten war. Übrigens speichert der EPS auch in 16 Bit, nicht dass man denkt man spart sich bei dem Sampler knappes RAM. Lediglich die AD Wandler waren 13 Bit.
 
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Ja, das stimmt - sorry hatte das nicht gesagt, nur gedacht, dass nur ein Modell das kann/machte- Bei den anderen war das nicht mehr nötig. Quasi eine Art AlibiRAM für wichtige Sounds und live, da Laufwerke damals uncool für Transport waren. (Syquest, JAZ, ZIP, MOD und so weiter). Ja, die Wandler sind gemeint - aber da das technisch so ist und danach gefragt wurde sollte man das erwähnen. Rest steht in der SynthDB.
 
Ja, das stimmt - sorry hatte das nicht gesagt, nur gedacht, dass nur ein Modell das kann/machte- Bei den anderen war das nicht mehr nötig. Quasi eine Art AlibiRAM für wichtige Sounds und live, da Laufwerke damals uncool für Transport waren. (Syquest, JAZ, ZIP, MOD und so weiter). Ja, die Wandler sind gemeint - aber da das technisch so ist und danach gefragt wurde sollte man das erwähnen. Rest steht in der SynthDB.
Ja, meine 64 MB Platte habe ich damals extensiv genutzt. Nach einigen Jahren musste ich die immer aus 10-20 cm Höhe auf den Tisch fallen lassen, damit sie ansprang🥴, bis ich dann auf PD (Phasewriter) Disk umgestiegen bin, das kennt wahrscheinlich heute auch kaum noch jemand. War so eine Art Vorläufer von CD-RW aber in einem Cartridge.
 
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Was mir noch auf die Schnelle einfällt, und was ich hier im Thread noch nicht gefunden habe:

Der EPS 16+ konnte in diversen Sampleraten von LoFi 11.2 KHz bis HiFi 44.6 kHz samplen.
Der ASR konnte meines Wissens nur starre 30 und 44.1KHz.

Die Effekte des ASR10 konnten meiner Erinnerung nach out of the Box von externen Geräten genutzt werden, während man für die Effekte des EPS 16+ spezielle Versionen der entsprechenden Effekte brauchte.

Der ASR10 bringt 5V Termpower für den SCSI Bus ab Werk mit. Damit ist z.B. der Solo-Betrieb eines externen Zip Drives möglich, ohne dass noch ein anderes Gerät mit Termpower im SCSI Bus hängen muss. Der EPS 16+ hat das Werkseitig nicht, so dass man in der Regel entweder basteln musste, oder noch ein CD-Rom oder ähnliches mit anklemmen musste. Der EPS16 ist überhaupt in Sachen SCSI etwas mehr Diva als der ASR.

Bei den Keyboardvarianten ist der ASR 10 deutlich größer und schwerer als der EPS 16+. Den 16+ kriegt man noch recht problemlos bewegt, beim ASR10 schleppt man sich schon einen Buckel.

Was bei den Keyboard/Rack Vergleichen selten erwähnt wird: Die Keyboard Versionen haben zwei Patch Select Tasten bei den Wheels. Mit denen konnte man bei entsprechend konfigurierten Instrumenten z.B. Layer gezielt spielen oder ausblenden. Die meisten Original Library Sounds von Ensoniq waren entsprechend konfiguriert, so dass man damit Variationen desselben Instruments spielen konnte. Keine Ahnung, wie man diese Tasten ersetzen sollte, wenn man nur mit dem Rack arbeitet. Aber vielleicht vermisst man sie dann auch nicht :)

Und nachdem ich das alles geschrieben habe, habe ich auch wieder Bock die beiden mal auszupacken. Schade, dass die Ferien mir in kürze drei Kinder vor die Füße kippen.
 
Was mir noch auf die Schnelle einfällt, und was ich hier im Thread noch nicht gefunden habe:

Der EPS 16+ konnte in diversen Sampleraten von LoFi 11.2 KHz bis HiFi 44.6 kHz samplen.
Der ASR konnte meines Wissens nur starre 30 und 44.1KHz.

Die Effekte des ASR10 konnten meiner Erinnerung nach out of the Box von externen Geräten genutzt werden, während man für die Effekte des EPS 16+ spezielle Versionen der entsprechenden Effekte brauchte.

Der ASR10 bringt 5V Termpower für den SCSI Bus ab Werk mit. Damit ist z.B. der Solo-Betrieb eines externen Zip Drives möglich, ohne dass noch ein anderes Gerät mit Termpower im SCSI Bus hängen muss. Der EPS 16+ hat das Werkseitig nicht, so dass man in der Regel entweder basteln musste, oder noch ein CD-Rom oder ähnliches mit anklemmen musste. Der EPS16 ist überhaupt in Sachen SCSI etwas mehr Diva als der ASR.

Bei den Keyboardvarianten ist der ASR 10 deutlich größer und schwerer als der EPS 16+. Den 16+ kriegt man noch recht problemlos bewegt, beim ASR10 schleppt man sich schon einen Buckel.

Was bei den Keyboard/Rack Vergleichen selten erwähnt wird: Die Keyboard Versionen haben zwei Patch Select Tasten bei den Wheels. Mit denen konnte man bei entsprechend konfigurierten Instrumenten z.B. Layer gezielt spielen oder ausblenden. Die meisten Original Library Sounds von Ensoniq waren entsprechend konfiguriert, so dass man damit Variationen desselben Instruments spielen konnte. Keine Ahnung, wie man diese Tasten ersetzen sollte, wenn man nur mit dem Rack arbeitet. Aber vielleicht vermisst man sie dann auch nicht :)

Und nachdem ich das alles geschrieben habe, habe ich auch wieder Bock die beiden mal auszupacken. Schade, dass die Ferien mir in kürze drei Kinder vor die Füße kippen.
Die Patch Select Tasten kann man über CC70 und 71 fernsteuern, also machbar mit einem vernünftigen Masterkeyboard.
 


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