Eurodance Flute - Fairlight oder Roland?

Dieses Thema im Forum "Sound / Tutorials" wurde erstellt von nbg, 1. Juni 2008.

  1. nbg

    nbg -

    Hallo,

    in den 90ern wurde oft diese Flute verwendet:

    http://youtube.com/watch?v=lhhhoz1CKi4

    Aus welchem Gerät stammt die? Roland? Fairlight hatte ja eigentlich nur diesen Shakuchi-Sound oder wie er hieß...
     
  2. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

  3. nbg

    nbg -

    Kann natürlich sein, aber gibt's da nicht trotzdem irgendwas Synthetisches? :)
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    Rompler haben teilweise sowas an Bord, es ist aber nichts sehr spezielles. Fairlight eher nicht.
     
  5. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Klar, es gibt zahlreiche mehr oder weniger gute Synth-Imitationen, der Sound bietet sich ja praktisch dazu an.
     
  6. qwave

    qwave KnopfVerDreher

    Der bekannte Shakuchi-Sound wie er bei Enigma, Tangerine Dream (Le Parc LP) und bei vielen anderen zu hören war kam ursprünglich vom Emulator I.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Bei Korg findet sich der Sound, die M1 müsste den schon dringehabt haben.
     
  8. nbg

    nbg -

    Jo hab's im M1 gefunden: Woodwinds -> Wonderland

    Thanks!
     
  9. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das stimmt. Die Shakuhachi vom Emu wurde dann von vielen Leuten resampelt, u.a. findet man die Resultate in den Factory Libraries des DSS1, S50 usw. Mir ist nicht bekannt, ob der Künstler das tatsächlich für die Emu Library eingespielt hat. Es könnte auch von einer einschlägigen CD stammen, es gibt viele Volksmusik CDs mit freistehenden Phrasen. Ähnliches gilt z.B. auch für die Ney, mit der man ebenfalls solche Slides spielen kann. Sie hat einen etwas wärmeren Klang als die Shakuhachi.

    Den Videoclip, den Summa gepostet hat, kann man sich gut ansehen. Da hat´s nämlich einer echt drauf mit der Panflöte und wer genau hinhört, bemerkt die zahlreichen Tricks, die der Mann kann. Die Samples in den Workstations sind durch die Bank recht oberflächlich und bilden meistens nur den Attack einer bestimmten Spielart ab. Die Panflöte bietet aber mehr Potential, besonders der Rauschanteil kann vom Spieler und der Mic-Position bestimmt werden und auch das natürliche Vibrato klingt ganz anders als ein LFO.

    Ohne Grinsen kann ich mir kaum Panflöte anhören :D Die unfreiwillig komischste Variante hab ich mal in Universal Studio City gehört, da hat eine peruanische Band Santana Songs gecovert und der Part der Leadgitarre wurde durch Panflöte ersetzt *ouch, that hurts*. Ebenfalls urig: Bass-Panflöte mit Rohrlänge um etwa einen Meter.
     
  11. EinTon

    EinTon -

    Die falsche Panflöte - mit auffälligem LFO-Vibrato - war in der New-Age-Musik der 80er recht beliebt (wurrrgg...).
     

Diese Seite empfehlen