Flame Mäander

Hier einmal ein Experiment mit Audio Feedback. Sendet man den Mono Ausgang in einen der Audio Eingänge und dreht dann den external Input hoch, kann man mit der Filterbank eine Art "Resonanz" bis hin zur Eigenschwingungen der einzelnen Bandfrequenzen erzeugen. Es gibt da zwar nicht viel Spielraum, d.h. es kippt schnell in die Selbstoszillation, aber manchmal ist der Effekt ganz cool. Z.B. bei Sprache wenn bestimmte Frequenzen bei Worten kurz angehoben werden und eine Oszillation erzeugen.

https://www.youtube.com/watch?v=a76_o4x_nlc


EDIT:

Es gibt so ein Konzept auch bei additiven Synths von Virsyn (Cube und Addictive) und beim K5000, dort kann man quasi die Verlaufskurve einzeichnen und hat dann einfach mit Buckel auch Resonanz. Das hier ist die bedienbarere Version, die irgendwo mehr Festfilter-Aspekte bietet und versucht es ein bisschen im Zaum zu halten, dh du kannst natürlich die einzelnen Bänder so stellen dass auch da ein Buckel ist, müsste dann ein bisschen "resonanzig" wirken, wenn auch vermutlich nicht 100%er Ersatz
Diese additiven Synths finde ich auch sehr cool! Der Mäander ist da allerdings schon sehr anders. Letztendlich morpht man damit ja ausschließlich zwischen ganz vielen Wellenform "Presets" und hat auf die Klangerzeugung aber keinen direkten Einfluss ... außer man tauscht die Wavetables gegen andere aus. Die Filterbank Fader sind dann analoge Abschwächer für das Ausgangssignal des jeweiligen Bandpass Filters. Eine klassische Resonanz über Rückkopplung lässt sich damit also nicht erzeugen. Deswegen aber mein obiges Feedback Experiment.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein neuer Tach im Zelt, ein neuer Mäander Jam ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=LpFNz_TBBSg


Hier habe ich im Nachhinein in Cubasis auf dem iPad noch eine Kick Drum und andere Percussion von Bram Bos’ Ruismaker drunter gelegt. Ging erstaunlich gut, d.h. das Timing der internen Mäander Clock hat sich im Laufe der drei Minuten nicht dramatisch von dem in Cubasis unterschieden. Ich musste also nicht time stretchen. Ansonsten gab’s noch Kosmonaut Delay und Audio Damage EOS2 Reverb und dat war’s.
 
Gefällt mir gut vor allem das zweite !

OT :cool: So ein Zelt / Zeltplatz will ich auch - sogar mit Paddel-Flüsschen ! :cry: Bei mir ist das dann eher ohne Stromversorgung und mit Hundehütte. Ja in den schwedischen Schären in meinem Juni-Urlaub - da sind zumindest Softsynths dabei, aber nicht dieses Jahr 😭 OT
 
Wir wollten eigentlich auch weiter weg campen, aber können nun zumindest den Urlaub in Deutschland verbringen. Ist ja auch mal nett.

Letztes Jahr hatte ich die MPC 500 dabei und hab ein Album aufgenommen. Dieses Jahr gibt’s Mäander Videos ;-)

Nutze für die Synths übrigens eine Harley Benton 9V Powerbank. Aufzeichnen mit einen handheld Recorder und alles Weitere, also DAW und Videoschnitt, auf dem iPad. YouTube Upload dann über’s Handy.

Braucht alles kaum Strom. Letztes Jahr waren wir drei Wochen lang an keiner Steckdose und haben während der Autofahrt geladen. Dieses Jahr fahren wir nicht so viel. Wollte eigentlich Solar ausprobieren, aber bei den Wetter gerade ging es noch nicht. Also heute doch mal an die Steckdose auf dem Campingplatz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Update zu FW V 2.0 ist in vielerlei Hinsicht toll. Leider musste ich für meine Zwecke dann doch wieder die alte FW 1.1 aufspielen.

Wie ich den Mäander am liebsten verwende, ist den internen Sequenzer nur für die Shots zu nutzen und nicht für den Osc, sondern diesen nur mit Noten aus einem externen Sequenzer zu füttern.

Dann ist diese neue Funktion


"6. ROUTING DER MIDI EXTERNEN TASTATUR
--------------------------------------
In der Version 1 konnten mit einer angeschlossenen MIDI Tastatur keine SHOTS (Note repeats) auf der Oscillator Spur gespielt werden.
Dies funktionierte nur mit den Notentasten am Mäander selbst. Jetzt richtet sich auch die externe MIDI Tastatur nach den Einstellungen des RESOLUTION Reglers.
So ist es möglich mit der externen MIDI Tastatur nicht nur unquantisierte Noten zu spielen, sondern zBsp. auch Noterepeats von Akkorden."



leider störend: Die Noten aus dem ext. Sequenzer werden nun quasi auf dem Weg zum Osc durch den RESOLUTION Regler "zerhakt".

Per, der Chef, arbeitet nun an einer Lösung, um das Routing einer ext. Tastatur/Seq optional wählbar zu machen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,
ein Rätsel ist mir gerade das Firmware Update über SysEx.. der Weg vom Rechner zum Mäander geht bei mir über USB und dem Keystep (alternativ TR-8S). Midi Through und Kanäle sind eingestellt. In Midi OX wähle ich den Port und Kanal, lade das Firmware File und sende es. Aber ohne Ergebnis beim Mäander, das Display bleibt während des Sendevorgangs auch auf "Upd" stehen (den Buffer hatte ich testweise auch geändert von 1024 zu 256 bytes). Irgendwelche Fallstricke kann es da doch nicht geben? Andere Midikabel habe ich auch schon probiert und mit nem anderen Gerät funktionierte ein SysEx Dump auf diesem Weg auch bereits.
 
Zuletzt bearbeitet:
Soweit ich weiß geht das FW Update nur per direkter USB Verbindung zum Mäander und nicht über die DIN MIDI Ports.
oh, Danke.. ich hatte zwar dies gelesen:
Für ein Firmwareupdate benötigst du auf deinem Computer ein SYSEX Programm zum Senden
von SYSEX Dateien via MIDI (zBsp MIDI-OX oder Elektron C6)...
aber folgendes nicht mehr ; )
Verbinde den MÄANDER per USB Midi mit deinem Computer
 
btw: im Editmodus des Sequencers, lassen sich zwar Akkorde eingeben und die Tasten transponieren aber diese nicht oktavieren im selben Takt (die nötigen Step Positionen sind ja bereits belegt..) Ich bräuchte da halt auch mal C-1 und C 0 zusammen ; )
EDIT: mit nem externen Sequencer geht das natürlich..
 
Zuletzt bearbeitet:
btw: im Editmodus des Sequencers, lassen sich zwar Akkorde eingeben und die Tasten transponieren aber diese nicht oktavieren im selben Takt (die nötigen Step Positionen sind ja bereits belegt..)? Ich bräuchte da halt auch mal C-1 und C 0 zusammen ; )
klar ist dass der Mäander mit seinem einzigartigen Konzept als Live Looper seine Stärken hat. Für den Sequencer Modus würde ich mir aber die Möglichkeit von Copy/Paste für einzelne Steps und Takte wünschen, damit könnte man dann schnell Variationen erstellen. Im Moment kann es halt schnell schon etwas haarig werden einmal gespeichertes zu bearbeiten. Nett wäre es z.B. auch die jeweilige Transposestufe (-1...4) einer einzelnen Note im Display angezeigt zu bekommen (zumindest habe ich kein absolutes Gehör bei Akkorden).
 
Zuletzt bearbeitet:
jetzt ein konkretes Problem: kopiert habe ich das 2. Preset auf einen freinen Platz, anschliessend u.a. die OSC und Triggerspuren bearbeitet (und gespeichert). Wenn ich nun den neuen Patch wähle und den Sequencer starte klingt soweit alles wie zuvor aber sobald ich den Edit Modus aufrufe (=> Shots => OSC/Edit) stoppen alle Noten und alle Steps des Taktes sind leer!
Reproduzieren kann ich dies natürlich nicht, der Fehler betrifft nur dieses einzelne Patch und dessen Kopien.
Gespeichert wurde der Patch offenbar ohne Wavetable, zumindest steht im Display b00 (leerer Speicherplatz) was aber nichts damit zu tun haben dürfte da Mäander dann immer das zuletzt gewählte Wavetable nimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
jetzt ein konkretes Problem: kopiert habe ich das 2. Preset auf einen freinen Platz, anschliessend u.a. die OSC und Triggerspuren bearbeitet (und gespeichert). Wenn ich nun den neuen Patch wähle und den Sequencer starte klingt soweit alles wie zuvor aber sobald ich den Edit Modus aufrufe (=> Shots => OSC/Edit) klingen alle Noten langsam aus und alle Steps des Taktes sind leer!
Das ist normal, wenn auch ggf. etwas schade. Der Mäander unterscheidet intern zwischen MIDI Looper Modus (Shots Mode, d.h. live Einspielen von Noten) und dem Step Sequencer (Edit Mode). Daten aus dem MIDI Looper können nicht in den Edit Mode übernommen und dort editiert werden. D.h. die Looper Daten gehen beim Wechsel in den Edit Mode verloren, wie als wenn der Repeats Poti auf Clear gedreht würde.

Ich könnte mir vorstellen, dass der Edit Modus vielleicht erst später in der Entwicklung als nettes Bonbon implementiert wurde und es deswegen eine solche Einschränkung gibt.

EDIT:
Außerdem kann der Looper mehr Daten aufzeichnen als man im Step Sequenzer bearbeiten kann (wie zB die von dir erwähnten Akkorde mit gleicher Note in mehreren Oktaven). Kann also auch daran liegen dass die beiden Modi nur in eine Richtung, von Edit nach Looper, funktionieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist normal, wenn auch ggf. etwas schade. Der Mäander unterscheidet intern zwischen MIDI Looper Modus (Shots Mode, d.h. live Einspielen von Noten) und dem Step Sequencer (Edit Mode). Daten aus dem MIDI Looper können nicht in den Edit Mode übernommen und dort editiert werden. D.h. die Looper Daten gehen beim Wechsel in den Edit Mode verloren, wie als wenn der Repeats Poti auf Clear gedreht würde.
es geht aber tatsächlich um den Step Sequencer mit dem die Noten gewählt und gespeichert wurden und nun weg sind beim Aufruf des Edit Modus (zu dem Zeitpunkt gibt es auch keine Looper Daten).
ja, beide Modi zu verbinden wäre vermutlich ne Herausforderung da müsste der Edit Modus auch ganz anders umgesetzt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
es geht aber tatsächlich um den Step Sequencer mit dem die Noten gewählt und gespeichert wurden und nun weg sind beim Aufruf des Edit Modus (zu dem Zeitpunkt gibt es auch keine Looper Daten).
ja, beide Modi zu verbinden wäre vermutlich ne Herausforderung da müsste der Edit Modus auch ganz anders umgesetzt werden.
mein Problem hat sich etwas geklärt und betrifft also nur die Aufnahme im Edit Modus des Step Sequencers bei Ansteuerung durch ein externes Keyboard oder Sequencer. Wenn nach Aufnahme der Edit Modus (verlassen und) erneut aufgerufen wird werden alle Noten entfernt. Kann das jemand bestätigen?
 
Zuletzt bearbeitet:


News

Oben