FOTO: Technik, Systeme, Infos & co.

rauschwerk
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Mal noch ein Kommentar zum Nachschärfen:
Entgegen mancher märchenhaften Darstellungen in Filmszenen aus dem CIA-Hauptquartier ist es nicht möglich, durch Nachschärfer verlorengegangene Details zurück zu gewinnen.
Das nachgeschärfte Bild wirkt nur subjektiv schärfer = knackiger.
:) Richtig.
Dieses "..ehh, können Sie da noch mehr Schärfe reinbringen, damit man (vom Satelliten aufgenommen) die Schrauben am Nr.Schild genauer erkennt - ob Schlitz oder Kreuz? .. am besten (obwohl von oben fotografiert) um 90° seitlich betrachtet?"
Der Techniker schreibt dann wild und lange auf der Computertastatur (obwohl am Monitor keinerlei Text-/Befehlseingabe erfolgt, sondern die Darstellung am Bildschirm sich teils etwas dreht) und zack! .. Alles scharf und in Topp-Quali + von der Seite aus betrachtet ;-)

In der Audiowelt ist eh ja ähnlich:
Ein völlig überzogen über 0dB übersteuertes (digitales) Audiosignal wird 16/44.1 exportiert und praktisch alle Peaks oben bei 0dB sind flach gezogen = ergo: die Dateninfos dieser Waveform sind weg und nicht mehr wiederherstellbar. Man hört ein vollkommen verzerrtes Audiosignal. iZotope hat da ein Tool für, jedoch kann diese Software nicht ermitteln, was oberhalb der Glättung an Waveform ehem. vorhanden war = also wird geraten/interpoliert (was nicht 1:1 mit "wiederhergestellt" bedeutet).
und @ Foto : Es gibt zwar 3D Polygone @ Google und Apple Maps & Co., bei den man teils auch um 90° Häuserfassaden sieht, jedoch sind auch in diesem Fall interpolierte Vermutungen und keinr real-erfasste Informationen.

Macht aber immer wieder Laune, wenn man sowas in Filmen/Serien sieht ;-)
 
rauschwerk
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Weswegen da auch relativ eindeutig Beispiel drüber steht.

Mit der später erwähnten X-H1 hat das Bild nichts zu tun.
Und ja, es ist eine GFX schießmichtot.
Die Einstellmöglichkeiten, die ich meine sieht man auf dem Bild nur schön.
Die X-H1 hat die gleichen Möglichkeiten.

Zu den Kosten siehe ebenfalls meine Antwort an Florian.

Man man man.
Hab ich das wirklich so unverständlich geschrieben oder gehts nur um Klugscheißerei?
Nein, in dem Text versteht man schon, was gemeint ist (bez. der Automatiken).
Das kannst du aber heute mit praktisch jeder DLSM/DSLR machen, so ab € 400,- aufwärts. Bei den Fujis stellt man die Blende am Objektiv -> bei vielen anderen erfolgt dies über ein Daumen oder Zeigefingerrad (kann man selbst zuweisen). Die meisten haben zwei Rädchen, mit den man dann simultan Blende und Belichtungszeit direkt einstellen kann. Je nach dem, ob man in den Blendenautomatik oder ist der Zeitautomatik ist, macht die Kamera das eine oder andere automatisch für dich. Das ist praktisch.
Ich bevorzuge auch die Zeitautomatik (oft A-Mode, bei Canon heißt das Av), bei der man die Blende vorwählt und die Verschlusszeit automatisch seitens der Kamera den Lichtverhältnissen entspr. gerechnet und gewählt wird.
 
Soljanka
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ist es nicht möglich, durch Nachschärfer verlorengegangene Details zurück zu gewinnen.

Naja. Es ist schon möglich.
Die Qualität der Schärfung und das Ergebnis hängen dabei nur von einigen Umständen ab.
Zu sagen, es wäre prinzipiell nicht möglich, halte ich für falsch. A la "Was nicht da ist kann nicht zurückgeholt werden"

Folgendes Beispiel vereinfacht die Sache auf einen (praxisfernen) Grad, der aber zeigt, dass Schärfen im Idealfall zu 100% möglich ist.

Ausgangslage:
1643217173351.png


Weichgezeichnet aka Unschärfe
1643217186425.png


Scharfgezeichnet via Tonwertkorrektur:
1643217203690.png


Das nur mal als Gegenthese.
Die Wahrheit liegt im echten Leben natürlich dann irgendwo dazwischen und selbstverständlich oft im Unmöglichen.




… das gibt wieder Ärger. 🤪
 
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Soljanka
Soljanka
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Blendenautomatik oder ist der Zeitautomatik ist, macht die Kamera das eine oder andere automatisch für dich. Das ist praktisch.

Ganz genau. Und klar kann das jede Kamera. Die Frage ist nur wie verständlich / umständlich ist die Bedienung für einen Laien.
Bei einem Korg M1 kann ich auch die Release-Zeit für das Filter-Envelope einstellen. Nur hat dieser eben ein ganz anderen Zugang als ein Minimoog.

Alles kein Problem und 100%ig Geschmacks- und Gewöhnungsfrage. Mir taugt das mit den Rädchen am meisten.
 
M
M15064
Guest
Naja. Es ist schon möglich.
Die Qualität der Schärfung und das Ergebnis hängen dabei nur von einigen Umständen ab.
Zu sagen, es wäre prinzipiell nicht möglich, halte ich für falsch. A la "Was nicht da ist kann nicht zurückgeholt werden"

Folgendes Beispiel vereinfacht die Sache auf einen (praxisfernen) Grad, der aber zeigt, dass Schärfen im Idealfall zu 100% möglich ist.

Was du in deinem Beispiel gezeigt hast ist nicht Schärfung, sondern Kontrastaufsteilung, also im Grunde nur, dass du das Anliegen der Schärfung nicht verstanden hast.
... denn was an Schärfe und Detail nicht da ist kann tatsächlich nicht zurückgeholt werden, was an Kontrast nicht da ist hingegen bis zu einer gewissen Grad relativ leicht.

Und wenn du den Gegenbeweis antreten möchtest, dann kann ich dir gern ein bisschen Rohmaterial aus dem echten Leben zur Verfügung stellen... :cool:

PS: Die Verwechslung ist aber nicht verwunderlich, denn tatsächlich ist das "Schärfen" nichts anderes, als ein Aufsteilen des Lokalkontrasts.
 
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swissdoc
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Dass alles irgendwie unscharf aussieht. Liegt das am Objektiv oder dem dahinter?
Wenn ich die EXIF richtig lese, so ist das ein 19mm an APS-C also 28mm Kleinbildäquivalent. Das Bild krankt recht deutlich an lateralen CAs, also Farbquerfehlern, diese nehmen von der Mitte her zu, sind also in den Ecken besonders ausgeprägt. Kontrastkanten bekommen bunte Säume. Auch sind die Farben übersättigt und wirken verschoben. Das mit den CAs geht auf Kosten des Objektivs, in gewissem Grade kann das in der Bildverarbeitung entfernt werden. Die komischen Farben kommen eher von der Kamera. Für die Brennweite sollten die CAs eigentlich bei einem modernen Objektiv, gerade bei f/8 nicht so krass sein.

Die Einstellmöglichkeiten, die ich meine sieht man auf dem Bild nur schön.
Das ist bei Fuji recht schön gelöst, bei Sony (soweit ich es von A7 II und HX80 kenne) stellt man ein Rad auf P, S oder A (ISO über einen Tastendruck und Listenauswahl). Geht auch. Man muss sich halt daran gewöhnen, dass die vorgegeben Einheit immer auf dem Daumenrad liegt.
 
rauschwerk
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... und deswegen kann man ISO höher drehen und - schwupp - mit f/2.8 am KB-Format mit den gleichen Belichtungszeiten wie mit f/1.4 an mFT fotografieren.
Ich möchte aber den ISO-Wert des Sensors auf "Grundbasis" stehen lassen und nicht höher drehen.
Jeder Sensor verfügt über nur eine Grund-ISO. Alles unter und über wird errechnet.
 
D
Dr. Lämmerbein
Guest
Mir sind die technischen Details mittlerweile mehr oder weniger egal. Ich begrenze die ISO Automatik einfach auf ISO 6400 oder sowas und dann passt das schon :D Oftmals gibt Rauschen auch eine angenehme Textur und die Bilder wirken nicht ganz so tot. Man kennt das ja selber im Dunkeln, wenn man da guckt, dann sieht man ja auch nicht einfach schwarz, sondern eher ein Rauschen als eine feste Farbe. Ich hab dieses Foto hier vor Jahren gemacht und mich daran gestört, dass es rauscht aber mittlerweile ist es einer meiner Lieblingsfotos:

20130911_0002.jpg

Die Realität ist am Ende auch nur ein Abbild und unser Eindruck davon wird im Gehirn errechnet. Und je mehr Informationen, also im Zweifel auch Rauschen, in einem Bild vorhanden sind, desto mehr wird unser Gehirn angeregt sich etwas dazu zu dichten. Zuviel Rauschen kann natürlich auch nerven, weil es vom eigentlich Subjekt ablenkt,
 
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Mir sind die technischen Details mittlerweile mehr oder weniger egal. Ich begrenze die ISO Automatik einfach auf ISO 6400 oder sowas und dann passt das schon :D Oftmals gibt Rauschen auch eine angenehme Textur und die Bilder wirken nicht ganz so tot. Man kennt das ja selber im Dunkeln, wenn man da guckt, dann sieht man ja auch nicht einfach schwarz, sondern eher ein Rauschen als eine feste Farbe. Ich hab dieses Foto hier vor Jahren gemacht und mich daran gestört, dass es rauscht aber mittlerweile ist es einer meiner Lieblingsfotos:

Anhang anzeigen 128141

Die Realität ist am Ende auch nur ein Abbild und unser Eindruck davon wird im Gehirn errechnet. Und je mehr Informationen, also im Zweifel auch Rauschen, in einem Bild vorhanden sind, desto mehr wird unser Gehirn angeregt sich etwas dazu zu dichten. Zuviel Rauschen kann natürlich auch nerven, weil es vom eigentlich Subjekt ablenkt,
Schöne Aufnahme.
Das digitale Rauschen sieht aber doch schon anders aus, als analoger Filmkorn.
Man kann es aber schon bei Bedarf mit digitalen Hilfsmitteln teils (auf Kosten der Details) ausrechnen lassen - oder damit leben.
 
D
Dr. Lämmerbein
Guest
Ja, analoges Filmkorn ist wirklich angenehner, aber auch digitale Kamers unterscheiden sich im Rauschen. Einige sind angenehmer anzusehen als andere.

Ich nutze in Darktable (keine Ahnung, ob Lightroom und so da ein Äquivalent haben) so einen Algorithmus (Wavelets) bei dem das Farbrauschen mehr oder weniger ganz verschwindet und somit das Rauschen als solches schöner wird und nicht das Bild insgesamt glattgebügelt wird.

Hier kann man den Effekt sehen:

 
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.
Ja, analoges Filmkorn ist wirklich angenehner, aber auch digitale Kamers unterscheiden sich im Rauschen. Einige sind angenehmer anzusehen als andere.

Ich nutze in Darktable (keine Ahnung, ob Lightroom und so da ein Äquivalent haben) so einen Algorithmus (Wavelets) bei dem das Farbrauschen mehr oder weniger ganz verschwindet und somit das Rauschen als solches schöner wird und nicht das Bild insgesamt glattgebügelt wird.

Hier kann man den Effekt sehen:

doch, bei Adobe Camera RAW (was ja nur ein PligIn ist und sowohl via PS als auch Lr verwendet werden kann) hast du zwei Regler: (normale) Rauschunterdrückung sowie Rauschunterdrückung (Farbe). Hinzu kommen noch andere Werkzeuge, mit den man das Bildrauschen in den Griff kriegen <- oder bei Bedarf welches hinzufügen kann
 
rauschwerk
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Seit inzwischen recht langer Zeit wird über eine bald erscheinende, neue Olympus Kamera für PRO-Ansprüche spekuliert, welche zwar noch das Olympus Logo tragen soll (?), jedoch von der neuen OM-Digital-Solutions veröffentlicht und vermarktet wird. OM-Digital hat sich in der Vergangenheit sehr zuversichtlich bez. dieser neuen (noch unbekannten) Kamera geäußert mit dem Hinweis (sinngemäß) : "es kommt etwas, was die Fotowelt so noch nie gesehen hat!" Man spreche von einer "WOW-Camera"

Nun, sollte man so eine mächtige Behauptung tatsächlich ernst nehmen (können), so müsste die neue µFT über Fähigkeiten verfügen, die selbst Sony, Nikon, Canon aus dem KB-Lager, sowie auch die anderen in den Schatten stellt. Sollte hier z.B. eine völlig neue Sensor-Technologie zum Einsatz kommen (der neue Sensor wird mal wieder von Sony kommen <- jedoch durch Olympus entwickelt und patentiert worden sein), als das, was wir (z.B. bei BSI-Sensoren) so kennen - Canon hat bereits auch neue Wege des bez. begangen - und die µFT damit bez. Bild-Rauschfreiheit bei HighISO sowie Dynamic-Range und event. Sensor-Tilt/Shifting selbst die grossen Sensoren topen würde, dann wäre dies wirklich ein WOW-Effekt angesichts des kleinen µFT-Systems. Es müsste auf jeden Fall etwas kommen, was zumindest auf APS-C-Niveau sein wird - jedoch besser, dies topen kann und wird.

Ein (weiteres) Olympus-Body, das gute Video-Fähigkeiten (8K, etc.) besitzt, braucht aus meiner Sicht wirklich niemand - ganz einfach deshalb, weil es inzwischen die GH5-II gibt und die GH6 in wenigen Tagen auch veröffentlicht wird, bzw. werden soll. Wer da also Video @ µFT will, greift zu den Lumixen oder (falls RAW @ Davinci Resolve z.B.) gleich eine Blackmagic für nimmt.

Den Leaks zufolge (sicher ist da natürlich noch gar nix) - scheint die neue "OM-1" (?) zumindest optisch fast gleichwertig mit den OM-D E-M1.II/III zu sein.
Auch die Datenblätter (bis auf einen BSI-Stacksensor) sind nicht wirklich spektakulär.
Was mir sofort negativ auffällt = ein Schwenkdisplay ! Das mag was für Selfies gut sein und für irgendwelche VLoger, doch für prof. Fotografie völlig für den After! Die Beste Lösung bietet derzeit u.a. Lumix S1/S1r sowie die Nikon Z9 mit einem Klappdisplay, den man wahlweise auch für Hochkant ausschwenken kann.

Es bleibt weiterhin spannend.

OM-1-1.png


OM-1-2.png


 
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Soljanka
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Da sage ich mal ein deutliches WOW, so eine Kamera habe ich ja noch NIEEE gesehen.
Nicht.
 
rauschwerk
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Wenn behauptet wird, man hätte so eine Kamera noch nie gesehen, dann vorerst: Ja.
Entweder eine Mischung aus Sarkasmus und Ironie - oder : du meinst das wirklich ernst (?)
Um die Features ging's hinsichtlich dessen, was sie technisch kann und wie sich das dann in den Resultaten widerspiegelt geht's natürlich. Und wenn sie bestimmte Sachen können wird, die heute keine Kamera kann - oder sie wird vieles beherrschen, die sonst nur vereinzelt bei div. Bodies zu finden ist (eine Mischung aus Pentax K-1, Sony A1, Nikon Z9 + andere Sachen, die keine andere möglich macht = und dazu im kompakten Gehäuse und (was noch wichtige ist) im kompakten System (aufgrund der Grösse und Gewicht der Objektive), dann geht das schon auf.
 
swissdoc
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Seit inzwischen recht langer Zeit wird über eine bald erscheinende, neue Olympus Kamera für PRO-Ansprüche spekuliert, welche zwar noch das Olympus Logo tragen soll (?), jedoch von der neuen OM-Digital-Solutions veröffentlicht und vermarktet wird. OM-Digital hat sich in der Vergangenheit sehr zuversichtlich bez. dieser neuen (noch unbekannten) Kamera geäußert mit dem Hinweis (sinngemäß) : "es kommt etwas, was die Fotowelt so noch nie gesehen hat!" Man spreche von einer "WOW-Camera"
Ist jetzt offiziell:
 
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Dr. Lämmerbein
Guest
Eine kompakte Kamera mit 20 Megapixel, bin jetzt noch nicht sooo überzeugt :D
 
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Eine kompakte Kamera mit 20 Megapixel, bin jetzt noch nicht sooo überzeugt :D
Die Auflösung ist kein Garant für gute (auch technisch gute) Bildqualität oder für irgendeinen Innovationssprung.
Hohe Auflösung hat den Vorteil:

1. Reserven zu haben, sofern man (immer?) hinterher cropt (Bildausschnitte)
2. auch im Nachhinein kleine Details ausarbeiten möchte oder soll (Kundenauftrag)
3. sehr grosse Ausdrucke realisiert (eher zweitrangig, weil es hierfür Alternativen gibt)

In den meisten Fällen sind 20-24MP vollkommen ausreichend. Die meisten prof. Fotografen begnügen sich mit dieser Auflösung auch (so z.B. Sony A9-II, Nikon D5, Canon 1dx, etc..)
Wichtig sind eher andere Faktoren.

Nachteile hoher Sensorauflösung:
- Intensive Rechnerleistung aufgrund sehr umfangreichen RAW-Daten benötigt
- hochauflösende (somit meist grosse, schwere, teure) Objektive vorausgesetzt um die Sensorleistung auch auszuschöpfen
- vergleichsweise umfangreiche RAW-Filesizes (man denke an z.B. Hochzeiten oder People-Shootings mit 2000-3000 Fotos pro Shooting)
- daher Auswertung, Aussortierung und Archivierung (Arbeits-/)Zeit-/ und Kostenintensiver
- etwas mehr Bildrauschen bei z.B. 47MP@KB im Vergleich zur zeitgleicher Sensorgeneration mit 24MP@KB

Selbst mit 16-20MP lassen sich immer noch sehr grosser Poster drucken, bei den die vergleichsweise "niedrige" Auflösung gar nicht so auffällt. Für 4K-Präsentationen oder Magazine oder Sozial-Media auch vollkommen ausreichend. Hinzu kommt : viele heutigen Kamera-Bodies bieten zusätzlich HighRes-Mode an (für unbewegliche Motive sowie teils für bewegliche auch). Und dank "Super-Resolution" @ adobe CameraRAW kann man selbst alte 16MP-RAWs sehr hochauflösend neurechnen lassen, was erstaunlich gut zu klappen scheint - falls man sowas braucht.

Zu der neuen OM-1:
Ich bin bewusst nicht von meiner E-M1.1 auf mark.II oder mark.III umgestiegen, weil mir die Vorteile diese neueren keine wirklich (technisch) besseren Fotos ggü. der alten 16MP-M1.1 bringen würden und ich die meisten Features dieser neuen Modele ohnehin nicht benötige. Eine GH6 wäre für mich auch eher uninteressant, weil sie den Schwerpunkt auf Video setzt und mich vielmehr Schwerpunkt Foto interessiert.
Der Sensor der neuen µFT kann ruhig weiterhin mit 20MP arbeiten, sofern er als z.B. BSI (oder vielleicht doch ganz anders/neu) eine gute Dynamik und gute Rauschfreiheit ggü. den alten mitbringt. Und wenn OMDS den EVF so aufwertet, wie dies bei meiner Lumix S1 der Fall ist (Auflösung, Framerate, Farbtreue), dann umso besser. Hinzu genug CPU-Power für Freehand-HighRes und eingebaute ND-Filter-Emus würden mich freuen.
Bez. Verschluss könnte man den Leica M11 Weg gehen: mechanisch bis 1/8000 und sofern schneller benötigt, schaltet sie automatisch auf elektronisch mit 1/16000 oder noch schneller um.
Der Rollig-Shutter soll bei der OM-1 auch merklich verbessert worden sein (gem. Rumors). Ich hoffe nur, dass sie aber nach wie vor auch einen hörbar mechanischen Verschluss verbaut erhält = ich will das Klackgeräusch unbedingt weiterhin haben!

Nachteil (wie schon w.o. meinerseits erwähnt):
Das Schwenkdisplay :sad: .. das mag super-toll und geil für Selfies und Selbstdarsteller @ Video (Vloger, etc.) sein. Ein Fotograf braucht das überhaupt nicht - im Gegenteil: im ausgeschwenkten Zustand behindert das einen vielmehr beim Fotografieren. Warum also nicht ein 3-Achsen-Klappdisplay, wie bei Lumix S1/S1r und/oder der Nikon Z9? Denn DAS macht dann auch Sinn und ist haptisch viel sinnvoller einsetzbar.
 
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rauschwerk
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So, nun wird es konkreter um die OM-1:
inkl. 8EV-Stopps IBIS und doch ein Stacked BSI Live MOS 20MP Sensor, sowie ein 5.76MP@120Hz EVF



https://www.youtube.com/watch?v=pkiVhkNRunA


https://youtu.be/hYyNtA-AJZg?t=263


https://youtu.be/cvqjJTZFbQ0?t=17


Auszug bez. Freehand HighRes-Mode:
"Manchmal brauchst du einfach mehr Auflösung als ein 20MP-Bild. Jetzt kannst du mit einem Knopfdruck eine 50MP-Aufnahme machen. Noch besser ist, dass du kein Stativ oder andere stabilisierende Ausrüstung brauchst. Halte einfach deine Kamera und drücke den Auslöser. Die OM-1 macht automatisch 12 Aufnahmen und fügt sie sofort zu einem hochauflösenden Foto mit spektakulären Details zusammen."
 
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rauschwerk
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3 Blendenstufen besseres Bildrauschverhalten ggü. der OM-D E-M1.3 :shock:
Das wäre besser als aktuell am APS-C und fast auf KB-Niveau. Für eine µFT-Kamera sind die Fotos @ ISO 12.800 (was ich selbst bei Vollformat nie nutze, weil viel zu hoch) erstaunlich brauchbar !


https://youtu.be/hYyNtA-AJZg?t=1172

Die Bildqualität ist für eine µFT wirklich erstaunlich gut !
Die Kamera ist (finde ich jetzt) eher für all die Leute was, die entweder bereits einiges an µFT-Objektiven besitzen, oder schon immer ein System mit sehr guter Bildqualität gesucht haben, um ihre grossen und schweren Rucksäcke mit Vollformat besonders auf Reisen mit as kompakten und leichten ersetzen zu können.
Ich bin recht zuversichtlich, dass diese Kamera von derzeit angekündigten OVP i.H.v. € 2.2K auf weit unter € 2K fallen wird - dann sollte man zuschlagen, sofern eines der o.g. Kriterien für dich zutrifft.

aj_211125_156745.jpg


 
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VEB Synthesewerk
VEB Synthesewerk
Thomas B. aus SAW
Wirklich eine gute Kamera geworden.
Bis auf das Display.
Die simple und sehr stabile Klappvariante hätte mir gereicht.
Aber die Filmer wollen ja auch bedient werden.

Für mich relevant wäre so ein Display nur am Mikroskop.
 
rauschwerk
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..
Bis auf das Display.
Die simple und sehr stabile Klappvariante hätte mir gereicht.
..
Richtig. Davon rede ich schon seit einer Ewigkeit - und doch scheinen sehr viele eine Schwenkvariante zu bevorzugen und fordern diese (s. die Reaktion von Sony bez. A7.3 auf A7.4 z.B.)
Das ist auch der einzige Punkt, der mir bei der PEN-F auf die Nerven geht, weil es wirklich störend ist und keinerlei positive Aspekte für die Photographie aufweist (besonders Foto aus der Hand <- nicht Video).

Im gleichen Zuge wurde neben einem neuen 40-150/4 Pro auch eine neue Version des Klassikers 12-40/2.8 Pro angekündigt.
Das 12-40/2.8 Pro von Olympus gehört zu meinen schärfsten Zooms mit perfekter Abbildungsleistung und Haptik - Metallgehäuse, AF/MF-Kupplung, Staub+Wasserabdichtung, zusätzl. Funktionstaste, etc..



OM_Systems_Lens_Product_Photos_8.jpeg


OM_Systems_Lens_Product_Photos_9.jpeg




https://www.youtube.com/watch?v=kRMOXV2TVek
 
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Grenzfrequenz
Grenzfrequenz
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Welche Foto Nachbearbeitungs Software ist zu empfehlen, wenn man nicht so viel Zeit mit der Nachbearbeitung verbringt (das ist quasi das Gegenteil von der Situation, wenn ich einen Track fertigstellen möchte ^^) aber ne vergleichsweise ziemlich megakrasse Canon Ausrüstung hat? Derzeit mache ich manchmal ein wenig mit RawTherapee rum (weil kostenlos) aber Enthusiasmus ist dabei noch nicht so recht aufgekommen und ich erwäge am Black Friday (ist noch lange hin) eventuell ne Lizenz für DxO PhotoLab zum halben Preis zu kaufen, hab es aber noch nicht angetestet und auch sonst noch nie eine kostenpflichtige Editing Software angefasst... Das Abo Modell bei Adobe schreckt mich eher ab.
 
D
Dr. Lämmerbein
Guest
Ich persönlich fand Lightroom immer gut und auch einsteigerfreundlich - da kann man mit wenigen Einstellungen oft schon schöne Ergebnisse bekommen. Aber das ist nun schon lange her bei mir :D Trotzdem nervigem Abo-Modell habe ich das über einen längeren Zeitraum benutzt aber am Ende bin ich doch bei Darktable geblieben. Das gefällt mir einfach richtig gut und bringt für mich alles mit was ich für die Nachbearbeitung brauche. Mein Gedanke bei Lightroom war, dass eine kostenpflichtige Profi-Software mich voran bringen würde...

Also wenn's RawTherapee generell für dich tut, dann bleib halt dabei. Darktable ist ebenfalls Open Source aber mehr wie Lightroom aufgebaut. Ich denke, dass bei den kommerziellen Produkten oftmals bestimmte Presets für Farben oder so dabei sind, die für einige den Unterschied machen. Ich liebe es einfach alle Aspekte selber bestimmen zu können. So wie ich auch lieber ein Preset an meinem Musikgerätschaften baue als ein fertiges zu nehmen :D Am Anfang sind die Presets natürlich immer hilfreich!
 
 


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