Frage zu Yamaha Sequencer, old school

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von MFakaNemo, 3. Mai 2015.

  1. Hallo Leute,

    ich habe eine Frage zum Yamaha QX3. Das Teil hat laut Manual 1x Midi IN, 2x Midi OUT und 1x MidiThru.

    ich interessiere mich für das Teil, will damit bischen rumjammen. Angeschlossen werden sollen 1x Yamaha Sy77 und 1x Roland D50, um von dem Sequencer aus alles einzuprogrammieren. Eventuell noch eine Drummachine.

    Frage: geht das? Der QX3 hat nur einen MidiIN. Wenn ich recorde, kann ich ja nur von einem aus einspielen. Oder muss ich beide Synths über MidiThru in Kette schalten?
     
  2. Hallo, ich habe hier einen KawaiQ80 in Verwendung, ist glaub ich die selbe Ära. Du musst nach einer Midi-Thru Funktion im Sequenzer suchen(Soft-Thru), dann hast am IN dein Masterkeyboard und am OUT deine anzusteuernden Geräte in Thru-Kette. Je nach gewähltem Midikanal am Master kannst du dann bequem einspielen und hörst am "Empfänger" was du spielst. Hoffe ich konnte helfen....
    Achja, falls du am Gerät selber einklopfen willst, brauchst du einen Midimerger, (4 rein-1 raus)
    Gruß
     
  3. Re: Frage zu Yamaha Sequencer, old school im Verbund mit PC

    verwirrend ..
    wenn ich von 2 externen Geräten (Keyboards) direkt dort an den Geräten einspielen will in den Sequencer, brauch ich doch 2x Midi IN am Sequencer, und jeweils einmal MidiOut an den Keyboards. Ich will ja nicht über den Sequencer an den Geräten anklopfen, ich will direkt an den Geräten einspielen und der Sequencer nimmt es auf.

    Da der Sequencer aber nur einen MidiIN hat - wie realisiere ich da mein Vorhaben?

    Mit so einem Teil? https://www.thomann.de/de/midi_solutions ... _merge.htm

    also alle 2 oder 3 Geräte an die INs des Mergers, und vom OUT des Mergers wieder an den IN des Sequencers?


    andere Variante: ich erspare mir den Sequencer und gehe aus meiner Soundkarte mit MIDI OUT an den MIDI IN von diesem Gerät:
    https://www.thomann.de/de/kenton_midi_th ... wgodp4gAtA
    dort habe ich dann auch 4 Midi OUTs, jeder dieser OUTs geht an je einen IN der Synths. Jedem Synth vergebe ich einen anderen Kanal (logischerweise) und aus der DAW sollte ich dann in der Lage sein, jeden Synth separat anzusteuern und Noten einzuspielen, richtig?
     
  4. serge

    serge ||

    Der QX3 stammt aus einer Zeit, in der die Idee des "MIDI Masterkeyboards" hoch im Kurs stand, die Hersteller also davon ausgingen, dass der Kunde tatsächlich nur eine, möglichst gute Tastatur zur Steuerung seiner vielen Klangerzeuger (gleich, ob diese eingebaute Tastaturen hatten oder nicht) – deshalb bietet der QX3 eben nur einen MIDI In.

    Der MIDI Merger sollte Dir also helfen. Aber: Wie sich allerdings der QX3 bzgl. des Verteilens der MIDI-Signale an seinem Eingang verhält, kann ich Dir nicht sagen. Ich gehe davon aus, dass Du einfach durch Spiel auf den Tastaturen entscheiden möchtest, welchen Klangerzeuger Du (a) hörst und (b) im QX3 aufnimmst. Das setzt voraus, dass der QX3 die Signale mehrerer MIDI-Kanäle gleichzeitig aufnehmen kann (was ich nicht weiß). Falls er das nicht kann, kannst Du Dir den MIDI Merger schenken, nur eine Tastatur anschliessen und musst am QX3 einstellen, welchen angeschlossenen Synthesizer Du spielen & aufnehmen möchtest.

    Bleibt noch zu klären, ob Du in dieser Konfiguration den "Local off"-Schalter des SY77 und D-50 auf "off" stellen musst: Dann würde die Tastatur des Synthesizers ihre Signale nicht mehr sowohl an die eingebaute Klangerzeugung als auch den MIDI Out schicken, sondern nur noch an den MIDI Out.

    Würde der QX3 in der Lage sein, seine am MIDI In empfangenen MIDI-Daten nach MIDI-Kanälen sortiert an seine beiden MIDI Outs zu verteilen, könntest Du in Echtzeit auf beiden Tastaturen spielen, dies vom QX3 aufnehmen lassen und nach Kanälen getrennt über die beiden MIDI Outs an die Klangerzeuger senden lassen. Wäre das der Fall, müsstest Du beide Synthesizer auf Local Off stellen.

    Anderenfalls wäre es wahrscheinlich sinnvoller, beide Synthesizer auf Local On zu lassen und den - aller Wahrscheinlichkeit im QX3 vorhandenen – "Soft Thru" abzuschalten, sprich: Am QX3 MIDI In anliegende MIDI Daten werden nicht zu den MIDI Outs des QX3 durchgeleitet.

    Aber wie gesagt, ich kenne den QX3 nicht, insofern mag das Geschriebene von keinem Wert sein.
     
  5. das klingt recht umständlich, in der Tat.

    wäre es da nicht sinnvoller, einen PC auszustatten mit einer ordentlichen Soundcard und von dort über den MIDI OUT an die Kenton Box zu gehen? -> https://www.thomann.de/de/kenton_midi_th ... wgodp4gAtA

    aus der Kenton Box gehe ich dann von den 4 vorhandenen MIDI OUTs an die zwei Synthis (. Auf den Synthis stelle ich die System-Midichannels ein, also 1 und 2.

    oder noch besser: aus der Soundcard raus an Synth 1, von dort mit THRU an Synth 2, von dort meinetwegen auch noch an Drummachine XYZ mittels THRU, und von dort an den MIDI IN der Soundcard. Kreis geschlossen. So könnte ich ja von den Keyboards auch direkt einspielen?

    in der DAW stelle ich die Midichannels ein und spreche so die Synths an. Über die Piano Rolls kann ich dann Akkorde programmieren, arrangieren, sogar mit andere auf der Festplatte liegenden Sounds. Die DAW ist dann die Masterclock.

    So brauche ich den QX3 nicht mehr, es sei denn ich will außerhalb des PC's mal rumspielen. Würde dieses Szenario funktionieren?
     
  6. Reiman

    Reiman -

    Evtl. gehst Du mal von dem Geadanken weg, dass Du von beiden Synth's einspielen willst/musst.
    Der SY hat eine sehr brauchbare Tastatur und nimmst diesen, wie Serge schon sagte, als Masterkeyboard und spielst damit auch den D50 an.

    D.h.,
    SY MIDI-Out --> QX MIDI In
    QX MIDI-Out1 --> SY MIDI In
    QX MIDI-Out2 --> D50 MIDI In

    Beim SY wirst Du das "Local on" abschalten müssen, also "Local off" sonst hörst den den SY wenn Du den D50 spielst mit.
    Den SY hörst Du wiederum durch die Ausgabe der MIDI-Noten am MIDI Out vom QX.
    Mit diesem System kannst Du noch weitere Synth's ansteuern, die Du an den SY und/oder D50 durch MIDI Thru schleifst. Das war früher so üblich. (mache ich heute noch)

    Natürlich bist Du mit einer Soundkarte und MIDI-Interface und Sequencerprogramm viel flexibler, allein schon das editieren oder einhacken mit der Pianoroll.
    Das geht dann aber schon wieder ins Geld und hat nix mit Nostalgie zu tun und PC anschalten ist ein MUSS.

    Allein mit dem syncen einer Drum machine bin ich mir nicht sicher wie das geht. Das es geht ist klar aber ich weiß jetzt nicht, wenn die Drum machine hinter den Synth's liegt, ob über einen bestimmten MIDI-Kanal das Sync-Signal ausgegeben werden kann. Denke aber schon.

    Hast Du Dir mal das Handbuch angeschaut ???
    Alles keine Hexerei .....

    Viele Grüße
    Fred
     
  7. es ist so... ich will mir eine Vintage-Gear-Umgebung aufbauen. Vorher will ich aber mich im Detail informieren, daher stell ich die Frage, ob ein QX3 funktioniert. Ich recherchiere jetzt seit über einem Jahr, ich wäge ab und durchdenke viel. Aber ich weiß, dass ich definitiv den D50 bekomme, und den SY77 kaufen werde. Jetzt, wo es immer tiefer in die Materie geht, muss ich mich - auch aus finanziellen Gründen aber auch des Handlings wegen - entscheiden, wie ich weitermachen soll. Und es muss sichergestellt sein, dass es funktioniert, ich will kein Geld ausgeben und dann hängts..

    also - 2 Hardwaresynths, eine Drummachine (RX5 favorisiert), das ganze alles über den QX3 und Feuer frei. aber viel Midikabel + Planung.
    oder 2 Hardwaresynths, eine Drummachine und das ganze aus der Soundkarte heraus, wie oben beschrieben. (würde mein oben beschriebenes Szenario überhaupt so funktionieren?)

    der Drumcomputer RX5 (Yamaha) hat ja auch Midi in / out, warum sollte ich den über einen Sequencer nicht ansteuern können?

    bei deinem Vorschlag mit dem Masterkeyboard (SY77) und deinem System, was du heute noch nutzt ("Mit diesem System kannst Du noch weitere Synth's ansteuern, die Du an den SY und/oder D50 durch MIDI Thru schleifst. Das war früher so üblich. (mache ich heute noch)")
    .. du meinst, weitere Geräte stecke ich dann an die anderen MidiOut-Ports des QX3 an?
    .. und was ich auch wissen müsste zu deinem Setup: dadurch kann ich sowohl über den Sequencer, als auch über die Synths direkt einspielen?
     
  8. Naja, du musst dich schon entscheiden ob du "in the box" oder eben mit Hardware sequenzen willst. Ist vom Grundprinzip her nicht so unterschiedlich. Midi funktioniert halt nach diesem 16-Spur-Prinzip. D.h. mit einem Midikabel können Noteninformationen(und Clock, Velocity...) auf 16 Midikanälen übertragen werden. Da die meisten Synths/Drumcomputer nur auf einem Kanal empfangen können(außer multitimbrale), wird nur auf dem eingestellten empfangen, der Rest wird über Midi-Thru durchgereicht zum nächsten Synth. So kannst du mit Midi-Kette 16 Geräte mit einem Sequenzer(d.h. nur ein Midi-Out) ansteuern. Ob du das lieber mit Pc oder Hardware machst liegt an dir. Da spielen dann eher Sachen wie nachträgliches Editieren und visuelle Darstellung der Midibalken eher eine Rolle....
     
  9. ich kann mich einfach nicht entscheiden, was hier die bessere Variante ist. ich bin mir eben unschlüssig, ob das dann alles so funktioniern wird, wie ich mir das hier durchdenke. Daher weiß ich nicht, welches Setup besser ist.
     
  10. Bei der Variante mit Pc kannst du halt auch gleich in den Rechner aufnehmen(Audio). Das wäre auch noch zu bedenken. Ansonsten ausprobieren. Die alten Sequenzer gehen ja für Peanuts weg, die Pc-Variante kannst du auch mit einem Usb-to-Midi-Adapter ausprobieren, wenns erstmal nur ums jammen geht.
     
  11. mit dem Usb-to-Midi-Adapter ist es schlecht, weil ich schon einen habe. wenn ich jetzt noch einen D50 und einen SY77 mit einem Usb-to-Midi-Adapter anschließe, hab ich drei davon an den PC. Das wollte ich vermeiden. (Treibergeschichten usw.)

    ich frag nochmal direkt:

    wenn ich mir jetzt den hier hole: https://www.thomann.de/de/kenton_midi_th ... wgodp4gAtA
    aus der Soundkarte raus und an die Outs dann die Synthis hänge - dann müsste ich doch unterschiedliche Kanäle zuweisen können und dann meine DAW als Haupttaktgeber nutzen und unterschiedliche Sounds von den Endgeräten anspielen können, richtig?

    oder ist diese Box nur dafür da, dass ich das gleiche Signal an alle Geräte gleichzeitig sende? ich wollte in der DAW Midikanal 1 und 2 aufmachen und in jedem Kanal nen anderen Synthi ansprechen, ginge das damit?
     
  12. serge

    serge ||

    im Prinzip geht das:
    Die MIDI-Spuren der DAW sind auf verschiedene MIDI-Kanäle eingestellt.
    Deine DAW sendet dann alle MIDI-Spuren an den einen MIDI-Ausgang Deiner Soundkarte, dieser ist dann das Eingangssignal der Kenton-MIDI-Thru-Box.
    Die Kenton-Thru-Box kann aber nur das MIDI-Signal vervielfältigen, dass sie an ihrem MIDI-Eingang erhält.
    Die empfangenden Synthesizer erhalten also die MIDI-Daten aller Spuren, reagieren aber nur auf die Kanäle, auf die sie eingestellt sind.

    Ich würde erstmal noch kein Geld für weitere MIDI-Gerätschaften ausgeben, da Du Dir für's Erste so behelfen kannst, dass z.B. der D-50 am MIDI-Thru des SY99 hängt. Eine MIDI-Thru-Kette von zwei Geräten sollte noch keine Probleme machen. Dann einfach mal sehen, wieviel Spaß das Musizieren am Computer macht.
     
  13. das heißt, ich soll den QX-Sequencer weglassen? oder wie meinst du das jetzt?
     
  14. serge

    serge ||

    Wenn Du zur MIDI-Aufzeichnung eine DAW verwendest, brauchst Du den QX3 nicht. Das oben Beschriebene zeigt eine Verkabelungsmöglichkeit auf, wenn Du es erstmal mit der DAW (die, so legen Deine Posts es nahe, ja bereits vorhanden ist) probieren willst.

    Ob Du mit einer DAW zur MIDI-Aufzeichnung arbeiten willst, oder lieber mit einem QX3, hängt einzig von Deinen Vorlieben ab.

    Bitte bedenke, dass der QX3 nur im Bandmaschinen-Modus arbeitet, ein Pattern-Modus ist nicht vorhanden. Zudem lässt sich zwar ein Loop setzen (was z.B. für das Einspielen von Schlagzeugspuren sehr sinnvoll ist), nur läuft die leider nicht "rund" (siehe hier).
     
  15. ok, verstehe. dann ohne den QX3.

    da stellt sich mir die Frage - jetzt nochmal abschließend wegen der richtigen Verkabelung.

    ich habe nun mehrere Möglichkeiten, oder?

    M1)
    DAW -> Soundcard MIDI Out -> SY77 -> Thru -> D50.

    M2)
    DAW -> Kenton Box -> 4x Midi Out verteilen auf SY77, D50, RX5, Yamaha FB-01 (Rack Unit, hab ich auch noch, praktischer als der DX7).


    Bei M(öglichkeit)2 baue ich eine sternförmige Aufteilung. Ich kann also in der DAW die einzelnen Midikanäle im PianoRoll editieren,
    wobei - wie du sagst - jeder Synth nur das Signal des Kanals verarbeitet, den ich dann einstelle. Richtig? Bei dieser Möglichkeit ist es einfach, mehr Geräte zuzustecken, als bei M1, ich möchte ungern mit so viel Thru in der Kette arbeiten.

    Dann werde ich mir nämlich auch die entsprechende Soundkarte kaufen mit MIDI. Momentan ist die noch nicht vorhanden.
    Oder ich nehme eine Midi-Box, wo ich ein USB Midi-Interface habe, anstatt dem MIDI IN. So könnte ich den Midi-Verteiler als USB ansprechen in der DAW, ähnlich wie das USB zu Midi-Kabel, wovon ich mich aber gern lösen möchte. Gibt es da etwas, was du empfehlen kannst?
     
  16. serge

    serge ||

    Halt, so…
    …funktioniert das nicht, Du brauchst zwischen DAW und Kenton-Thru-Box noch ein MIDI-Interface, Möglichkeit 2 müsste also so aussehen:
    DAW -> Soundcard MIDI Out -> Kenton Box -> 4x Midi Out verteilen auf SY77, D50, RX5, Yamaha FB-01

    Korrekt.

    Ich kann Dir nichts empfehlen, da ich nicht auf dem PC unterwegs bin. Andere hier im Forum haben weit mehr Erfahrung. Einfach in den entsprechenden Subforen nach Empfehlungen fragen.

    Nur zwei allgemeine Gedanken zum Thema.

    (1) Ich würde zu einem externen Audio-Interface raten, da eine in den Rechner eingebaute Soundkarte unnötigen Einstreuungen ausgesetzt ist und zumeist nicht darauf optimiert ist, vielleicht auch mal als Audio-Interface für Deine DAW und Software-Instrumente eingesetzt zu werden. So war's zumindest, als ich mich das letzte Mal mit PC-Soundkarten beschäftigt habe, was so lange her ist, dass ich schon bei dem Gedanken daran trübsinnig werde.

    (2) Ebenso würde ich zu einem Multiport-MIDI-Interface raten, die mehrere getrennt ansprechbare MIDI-I/O-Pärchen bieten. Diese Dinger werden direkt über USB mit Deinem Rechner verbunden. In der DAW kann man dann jeder Spur einen eigenen MIDI-Port zuweisen. Jeder dieser MIDI-Ports bietet Dir dann 16 unabhängige MIDI-Kanäle. Das kann hilfreich sein, falls Du z.B. den Multimode des SY77 ausnutzen möchtest, indem Du diesen allein schon auf 16 Kanälen mit Noten beschickst. Den D-50 würdest Du dann an seinen eigenen MIDI-I/O-Port anschliessen, RX5 an einen eigenen, FB-01 ebenso.

    In jedem Falle werden Dich externe Audio- und MIDI-Interfaces auch bei einem Rechnerwechsel begleiten. Viel Erfolg!
     
  17. gut, habe ich verstanden.

    Nur noch zu deinen zwei untersten Gedanken:

    1) ja, definitv ein externes, auf Tipp meines Mastering-Engineers wird es eine Saffire 24 Pro Firewire werden, definitiv. Aus diesem Blickwinkel heraus habe ich nämlich mit der DAW die Gedanken weiterverfolgt.

    2) hier steh ich jetzt zum ersten Mal richtig auf dem Schlauch. Was ist ein "Multiport-MIDI-Interface"? Anhand der Beschreibung ist das ja genau das, was ich suche, damit ich wirklich ganz klar in der DAW ansteuern kann, was ich will. Da du es angesprochen hast- hier kannst du mir aber bestimmt eines empfehlen?
     
  18. serge

    serge ||

    Ein Kasten mit mehreren MIDI-In- & MIDI-Out-Pärchen, bei denen der über USB angeschlossene Computer jedes der MIDI-I/O-Pärchen getrennt ansprechen kann. Bei einem Multiport-MIDI-Interface mit 4 I/O-Pärchen kann die DAW also 4x16 = 64 MIDI-Kanäle verwalten.

    Nein, kann ich nicht, da ich wirklich beim besten Willen nicht den Schimmer einer Ahnung habe, wie gut welches Interface an welchem PC mit welchem Betriebssystem funktioniert. Ich kann Dir allenfalls ein Beispielgerät nennen, aber das ist keine Empfehlung.
     
  19. interessant - von dem Beispielgerät hatte ich bereits eine teurere Variante auf dem Schirm, heut nachmittag.
    die, die du hier schickst, ist gleich mal 140 Euro günstiger. Das heißt, ich hab in den Midi Einstellungen der DAW dann dieses USB Interface als MIDI Interface, ja?

    Und: wenn ich das richtig verstanden habe: ich verwende für jeden Synth immer Midi1 IN/OUT , Midi2 IN/OUT usw. zusammen? :idea:
     
  20. serge

    serge ||

    Beides richtig.
     
  21. wunderbar. dann merke ich mir dieses Gerät vor.

    danke.. waren doch ziemlich viele Infos auf einen Haufen .. :selfhammer:
     
  22. olivgrau

    olivgrau Was denn?

    Hi MFN.

    Ich geh' mal auf deine Ausgangsfrage ein, teils wurde die ja schon beantwortet, sogar von dir selbst. Oder bist du schon komplett vom Hardware-Sequencer weg?

    Um D 50 und SY 77 als Einspielkeyboards am QX 3 nutzen zu können, brauchst du einen MIDI-Merger.

    Die Alternative ohne MIDI-Merger heisst Kabel stecken im Betrieb.

    Ich nehme den SY 77 mal als Synth, von dem eingespielt wird.

    Dazu würde der D 50 über das MIDI-Thru des QX 3 die Noten des SY 77 kriegen. So hörst du beim Einspielen zwar beide Synths, musst dann halt den SY 77 runterdrehen um nur den D 50 zu hören. Willst du dann den QX 3 starten um das abzuhören, musst du umstecken. Das Kabel am THRU des QX 3 auf den zweiten Out. Siehe auch Bild.

    Anstatt zu stecken, sollte auch ein MIDI-Y-Kabel funktionieren. Das steckt am IN des D 50. Das MIDI-Y-Kabel kann nicht zwei Datenströme zu einem zusammenmischen! Aber das braucht es auch nicht. Mein Y-Kabel finde ich gerade nicht um das mal zu testen, hat aber in der Vergangenheit im Verbund mit meinem QX 21 recht gut funktioniert.

    Es sollte sogar klappen, beide OUTs der Synths auf den IN des QX3 zu vereinen. Das wäre die weitere Alternative mit dem Y-Kabel.

    Kleiner Nachtrag: Ohne Umstecken geht's klar auch, man hört das direkt am D 50 halt nicht. Das macht's etwas spannend und habe ich früher oft so gemacht.

    ciaOliver
     

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  23. mink99

    mink99 aktiviert

    Eigentlich wäre es ne Midi Patchbay , und kein merger, was hier gebraucht wird.

    Einfach mal im Forum suchen....
     
  24. @olivgrau

    danke für die ausführliche Erklärung. .. das mit dem Umstecken empfinde ich als sehr umständlich ...
    würde es vom Setup her nicht so funktionieren?

    SY77 OUT > MIDI Merge Box IN
    D50 OUT > MIDI Merge Box IN
    RX5 OUT > MIDI Merge Box IN
    MIDI Merge Box OUT > QX3 IN
    QX3 OUT1 > SY77 IN
    QX3 OUT2 > D50 IN
    QX3 OUT3 > RX5 IN

    so könnte ich einspielen von den Synths und der Drummachine, oder vom QX3 an die Synths. Oder?
     
  25. Reiman

    Reiman -

    OT on:

    Kann es sein, dass MIDI nicht mehr so bekannt ist ???
    Für 2 Synth's, 'n Drummie und einen Hardware Sequenzer gleich 'ne Thru Box oder sofort 'ne Merge ???
    Oder nicht ganz so böse gesagt ...... Der SY 77 kann das schon alles von Hause aus auch wenn der Sequenzer nicht das leisten kann wie ein QX3 ....
    Aber BITTE !!!! Man muss das doch nicht alles gleich so aufblasen !!!!

    OT off.

    @MFN: entweder Oldschool oder DAW ..... Wie Du Dich entscheidest .... BEIDES geht ohne THRU-Box und MERGE .....
    Wenn ich Dich richtig verstehe hast Du noch keines der genannten Geräte bei Dir stehen, richtig ???
    Mein erster "richtiger" Synth war ein Korg M3R und danach der SY77 und der war schon Hammer für mich zu verstehen.
    D50 ist ohne Programmer und ohne Erfahrung auch nicht der "easy going" um mal eben was zu machen ....
    Für beide gibt es aber 1000'e an Sounds also must Du nicht programieren und benutz die Presets.
    Zu der Zeit, als die rausgekommen sind war Internet nicht das, was es heute ist. (um mal das Wort "damals" zu umgehen)
    Da musste man sich tatsächlich die Handbücher durchlesen ......
    Da stehen schon immer Verbindungsmöglichkeiten drin, die Dir mit Deiner Frage sehr weiterhelfen.
    Auch musst Du nicht von vorne bis hinten Durchlesen sonder im Glossar suchen, was Du brauchst.

    Mit MIDI-Thru kommst Du sehr weit !!! Local off ist hier ein paar Mal genannt worden, sehr wichtig !!!
    Deine gewählten Geräte können auf 16 verschiedenen MIDI-Kanäle empfangen, damit kannst Du verschiedene Sounds anspielen ..... (Multitimbral)
    Diese Möglichkeiten sind schon soooo vielfältig ..... Und Du bist immer noch Oldschool ..... Und das macht (mir) mehr Spaß als PC/DAW

    Viele Grüße
    Fred

    PS: Wenn Du Dich damit etwas vorbereitest wirst Du sehen, dass Du mit Deinem gewünschten Equipment und ein paar MIDI-Kabeln Deinem gewünschten Ziel sehr nahe kommst und Spaß haben wirst ......
     
  26. Despistado

    Despistado aktiviert

    Tu dir selbst einen Gefallen und lass das mit den Midi-Thru-Ketten und kauf dir einfach ein Midi Interface.

    Damit kannst du vom Sequencer (PC) aus jedes Gerät nach Belieben ansteuern ohne großartig überlegen zu müssen und ohne vorher bei jedem Gerät Midi-Kanäle konfigurieren zu müssen (denn das müsstest du wenn du deren Midi Thru Ports benutzen möchtest).
    Außerdem lässt bei solchen Midi-Thru-Ketten das Timing zu wünschen übrig und zwar umso mehr Geräte hintereinander hängen (da jedes Gerät das Signal ein bisschen verzögert), und obendrein gehen durch die Mdi-Thru ketten natürlich auch Midi-Kanäle an das andere Gerät "verloren",


    Und auch Software-Sequencer und Midi-Interface wurden schon in den 80ern verwendet, vom Konzept her ist das also durchaus auch Vintage (wobei ich es sogar eher zeitlos nennen würde, schließlich arbeitet man auch heute noch so).
    :supi:

    P.S. Um es etwas konkreter zu machen.
    Ein Midi-Interface besitzt du ja schon, nämlich deinen "USB to Midi Adapter" (der nichts anders ist als ein Midi-Interface mit einem Ein- und einem Ausgang)

    Dann holst du dir noch ein 2x2 Interface und dann hast du insgesamt 3 Eingänge und 3 Ausgänge, perfekt für das anvisierte Setup.
    Fertig.

    Beispiel:
    https://www.thomann.de/at/maudio_midisport_2x2.htm

    (wegen Treibern musst du dir in diesem Fall keine Sorgen machen, das das 2x2 Interface prinzipbedingt einen anderen Treiber hat als das 1x1 Interface (dein USB to Midi-Adapter))
     
  27. ja, momentan denke ich, dass es wirklich das Beste ist, mir ein Midiinterface zu kaufen, dennoch favorisiere ich dieses: https://www.thomann.de/de/motu_micro_lite.htm

    möglicherweise, in der Zukunft oder so, komm ich vielleicht auf die wilde Idee, noch mehr Gear anzustecken. Ich habe ja noch einen Yamaha CX5M, und meinen C64, der über ein neu entwickeltes Cartridge auch Midi-IN bietet, da kann ich sogar den ansteuern. Also, ich brauch mit Sicherheit irgendwann 5 Midikanäle.

    ich muss ja nicht unbedingt Vintage arbeiten beim Arrangement, wichtig ist ja der Sound. wenn ich Bock habe, kauf ich mir den QX3 trotzdem um mich mal auszuprobieren. es ist halt nur das Ding, dass ich anstatt der Software-Regler lieber mal ganz gern was echtes zum Drehen unter den Fingern haben möchte. Der Workflow ist einfach ein bischen anders.
     
  28. Despistado

    Despistado aktiviert

    Klar, die Möglichkeit hast du natürlich auch.

    Du kannst ja den QX3 zusammen mit dem Sequencer (PC) verwenden und letzteren bspw. auch um festzulegen wohin die Daten aus dem QX3 gesendet werden, als Midi Router quasi.
     
  29. wie mach ich das denn?
     
  30. Despistado

    Despistado aktiviert

    Naja, du verbindest den Midi Out des QX3 mit dem Midi In eines deiner Midi Interfaces und im Sequencer kannst du dann dem eingehenden Midikanal einen Midi Out zuweisen.
     

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