Fusion Drive vs. SSD

tom f

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für daw zwecke reicht jede normale hdd zur genüge... aber wenn man schon zwischen den genannten kategoreien wählen will dann natürlich die ssd...
 
P

Peter hates Jazz

Guest
Fusion Drive das sind SSHD,s... einfach ein großes Cache, nicht übel.. aber kein SSD Durchsatz... Fürs System SSD Daten SSHD 4TB sofern 2 Ports vorhanden sind..
 
Immer SSD nehmen würde ich raten. Fusion Drive hat nur sehr wenige echte SSD Elemente und mit dem APFS wird man da auch wenig profitieren, SSDs hingegen werden noch einmal deutlich schneller werden dadurch ab High Sierra und das bedeutet mehr Spuren gleichzeitig wegen kurzen Zugriffszeiten. SSDs sind inzwischen bis 1TB auch erschwinglich. Es gibt heute da keinen Grund mehr mechanisch zu bleiben unter 2TB.
View: https://www.amazon.de/Samsung-MZ-76Q1T0BW-Zoll-Interne-SATA/dp/B07KSHCG3R/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=SSD+1tB&qid=1561486772&refinements=p_89%3ASamsung&rnid=669059031&s=gateway&sr=8-1

109€ für 1TB ist sicher erträglich - im 1 Mac kannst du aber viel unterbringen, da passt auch eine 3.5" rein, wenn du unbedingt magnetisch willst, würd ich aber abraten, und generell so viel wie möglich SSD einbauen..
4TB 468€, 2TB 210€ - ich sag mal - das ist bezahlbar.
Man kann dann noch überlegen welche Marke SSDs man kauft.
Ich mag Samsung SSDs und fahre damit aktuell sehr gut.

Lieber extern noch eine SSD anhängen und für große Mengen drehende Platten als Backup oder so.
Der SSD-Teil ist bei den Fusion Drives nur ein paar GB groß. Ist nicht mehr zeitgemäß. Unter 512GB aber bitte keine SSD nehmen, sonst wird es extrem nervig auf Dauer.


Fusion ist nur eine Brückentechnologie. Drehende Platten für die Hauptarbeiten ebenso.
 
P

Peter hates Jazz

Guest
So nebenbei.. über die Jahre hatte ich mehr Ausfälle von SSD,s als von SSHD,s.. dh. zweiteres ist noch nie ausgefallen...
Getrennte System und Datenplatten sind wichtig...sehe gerade das der gemeine Imäc nur einen Port hat... suuuuper...anscheinend gibt es Kit,s um das zu ändern..
 
Auch eine SSD kann kaputt gehen, alle 5 Jahre sollte man schon mal tauschen. So wie HDs auch. Aber ich kann das nicht bestätigen.
Du kannst intern eine 3.5 und eine SSD installieren. Allerdings wenn du es wirklich selbst machst, musst du vorher einiges tun und der große Platz ist ein SATA 3, der kleine PCI. Kit macht nur 3.5 auf 2.5 damit so eine SSD da nicht rumwackelt.
 

rauschwerk

pure energy noise
Eine SSD (für alles) ist natürlich der perfekte Weg .. leider auch der teuerste, sofern man diese mit FusionDrive bei annähernd gleicher Kapazität vergleicht.
Die aktuellen FusionDrives verfügen i.d.T. über rel. wenig SSD-Anteil - aber langsam sind sie nicht wirklich.

Hier ein Screenshoot von meinem FusionDrive 2TB (im (noch) aktuellen iMac 27" i7 4.0, 16GB RAM)...

 
Du kannst das so nicht messen. Winzige Dateien werden da umkopiert. Aber die Praxis zeigt das dann schon. DAW Kram wird so langsam wie mit normalen Speichermedien sein. Die SSDs sind oft nur 16-32GB groß, vielleicht etwas mehr hier und da. Das ist also alles nur Hilfkonstruktion.
Wer das nicht will, muss sich schon eine echte SSD nehmen und daher empfehle ich eher - Arbeiten auf der 1TB SSD (oder mehr) und Daten auf die HD schieben. Kostet auch nicht mehr sonderlich viel. Also heute braucht aktiv keiner mehr mechanische Platten, nur für Auslagerung und Dauerspeicher würde ich sie nehmen weil sie billiger sind zB 5TB 100-200€

Achja - Fusion Drive ist eine Mini SSD und sonst ein normales Drive, aber wenn eine davon kaputt geht, ist das Ding platt
Ein Fusion Drive wäre also kaputt, wenn einer der Drives kaputt geht. Sind Raid 0.
Fusion Drive ist clever für manche Dinge, das ist natürlich besser als nur HD, aber da die SSD Teile da so winzig sind, gibt es eben auch ne Menge Rödelkram und nicht alles geht damit. Aber in 2019 oder 2020 - kein Sinn mehr dafür.

Wer kann nimmt ne SSD, ab 1TB .. und hängt für die langsamen Sachen die magnetische an, wenns ein Geldproblem gibt.
 

rz70

öfters hier
also ich hatte drei Jahre ein Fusion drive im iMac und kam da sehr gut mit klar. Mein neuer wird auch die 3 TB Variante haben. Nimm nur nicht die 1 TB Variante, da sind nur 24 GB SSD Anteil drin. Ab der 2 TB Variante ist eine 128 SSD verbaut.

Nur SSD mit 3 TB kann sich ein normal Sterblicher nicht leisten. Daher fällt die Möglichkeit leider weg. Finde aber, dass man in der täglichen Arbeit mit einem Fusion Drive sehr gut klar kommt. Beruflich habe ich nur SSDs im MacBook und finde trotzdem, dass der iMac nicht zu langsam ist.
 
richtig, daher der Tipp - nimm eine 512GB, die kann man sich leisten und häng den Rest mit Magnetplatten voll. Das ist günstig und schnell. Solang du natürlich aktuelle Projekte auf der SSD bearbeitest. 1TB aber besser, ich find 512GB eng. Aber es geht. Hab die 512GB schon schnell bereut, kann man aber nicht mehr ändern. Ist aber auch Applepolitik. Ich hoffe die wechselbaren Prozessoren und RAM beim 20" iMac deuten darauf hin, dass man sich da wieder öffnen wird. Wäre sehr zu wünschen. Frei zu kaufen gibts es die SSDs in der Form leider aber auch kaum. Deshlab ist das genau auch das Problem. Apple nimmt viel zu viel dafür, nicht angemessen. Das prangere ich an.
 

rauschwerk

pure energy noise
Woran liegt das eigentlich, dass die internen SSDs in den Apple-Rechnern der heutigen Gen. so verdammt schnell sind?
In Meinem MBP 13" late 2015 (der letzte mit Leucht-Apfel eben) bekomme ich Werte bei read/write von weit über 1300mb/s. Das merkst du auch in der täglichen Arbeit damit. Sonst. 2,5"-SSDs kommen (SATA3) auf bestenfalls 550mb/s (wird auch so seitens der Hersteller angegeben).

An einem meiner anderen 27"er iMac arbeitet eine 256GB-SSD via TB extern und bestätigt die "normalen" Werte von ca. 450-550mb/s.
 
Die hängen am PCI Bus, bzw einem eigenen Steckplatz, der nicht mehr SATA3 sondern eben Bus-Speed hat, bzw PCI. Das macht sie insgesamt schneller als jede SSD die noch einen klassischen Anschluss hat. Der Flaschenhals ist also die Schnittstelle. Die neuen Books hatten diese Umstellung war 2013 5x SATA / 4x PCI-E und 2014 4x PCIe / 8x SATA .. das ist der aktuelle Stand.
2.5" ist ein SATA-Ding und max. mit SATA 3 ausgerüstet. Das kann nicht mehr. Das verbaut Apple aber seit 2013 nicht mehr.
Die Samsungs und so den alten SATA Port kauft man halt für alte Rechner. Der Rest hat M2 bzw PCIe 4x - wie du siehst gehen da ganz andere Übertragungsgeschwindigkeiten mit.

APFS, das neue Filesystem wird übrigens auch noch einiges aus diesen SSDs rausholen, da sie dann auch optimiert angesprochen werden. Das ist mit High Sierra und iOS 10.3.X passiert. Bzw wird passieren. Siehe viewtopic.php?f=51&t=123312 und den Artikel den ich dazu geschrieben hatte im Blog zur Keynote etwa.
 
Das APFS wird mit dem nächsten OS übrigens wieder angefasst, es gibt da einige Änderungen.
 

DAV

...
Ich habe vor ein paar Jahren gelesen, dass Fusion Drives für Audio nicht viel Sinn machen. Und auch noch weniger, da der SSD-Anteil verkleinert wurde. Bin da seit Jahren aber nicht mehr auf dem aktuellen Stand.

Ich hab dann einen iMac mit 512 SSD genommen und eine externe 2 TB HDD von WD, die USB powered ist.

Ich komme damit gut zurecht, installiere aber auch nicht jede Library von Komplete Ultimate... dann würde es schnell eng.
 

rz70

öfters hier
hab ein 3TB Fusion und merk kaum ein Unterschied zum MBP mit SSD. Aber extern mit USB C geht auch ohne Probleme.
 
hab ein 3TB Fusion und merk kaum ein Unterschied zum MBP mit SSD. Aber extern mit USB C geht auch ohne Probleme.
Was vermutlich daran liegt, dass ein durchschnittliches Hobbyprojekt eh komplett im RAM gecacht werden kann und auch wird. Von daher relativiert sich das „SSD ist schneller als magnetische Festplatte“ ziemlich schnell.
 

deeptune

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Hier werkelt auch ein 2017er i7 iMac mit 2TB Fusion, im Vergleich mit nem Kollegen, der das Gleiche nur mit 500GB SSD hat, können wir bei gleicher Projektgrösse keinen Unterschied feststellen.
 

xtortion

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Ich bin vom 1Tb Fusion Drive auf 1TB SSD umgezogen und hab das viele Geld nach ca. 20 Minuten Nutzung "vergessen" . Es ist ein Traum. Ich würde nie wieder wechseln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie schon erwähnt - das Fusion Drive puffert nur gut 16-32gb auf eine Mini-SSD - das geht mit ein paar Audiofiles und Programme zum schnelleren Start oder Teile des OS. Das ist eben dann am Ende wenn die Mini-SSD voll ist, ab da wird es langsamer für neue Files die anderswo geladen oder gesichert werden müssen.

SSDs lesen und schreiben natürlich auch anders, mechanische Platten fragmentieren und das macht sie langfristig langsamer. Natürlich kann man damit auch arbeiten - aber bei den heutigen Preisen ist das frech sowas noch anzubieten
 

rz70

öfters hier
Was vermutlich daran liegt, dass ein durchschnittliches Hobbyprojekt eh komplett im RAM gecacht werden kann und auch wird. Von daher relativiert sich das „SSD ist schneller als magnetische Festplatte“ ziemlich schnell.
Du weißt wozu ich meine Rechner nutze? 😜

Kann deine Aussage leider nicht bestätigen, da jede Audio-, Bild- und Videobearbeitung fast identisch läuft. Egal ob Hobbyprojekt oder im professionellen Einsatz. Ich weiß aber auch, dass viele das einfach nicht wahrhaben wollen. Warum auch immer. Das Fusion Drive ist eine clevere Lösung, wenn man im iMc sehr viel Speicher braucht. Der SSD Anteil könnte aber ruhig noch größer sein, or allen dingen bei den Preisen.
 

rz70

öfters hier
Wie schon erwähnt - das Fusion Drive puffert nur gut 16-32gb auf eine Mini-SSD - das geht mit ein paar Audiofiles und Programme zum schnelleren Start oder Teile des OS.
Also meine SSD ist 128 GB groß. Also bitte nichts falsches verbreiten. Bei der 1 TB Fusion hast du Recht, bei denen darüber nicht. Die 1 TB macht auch keinen großen Sinn, da würde ich auch immer eine reine SSD empfehlen.
 
Die wurden verschieden groß ausgeliefert - ältere mit mehr - dann später viel weniger - das habe ich nur nicht aufgeschlüsselt.
Aber heute ist Fusion Drive nur noch durch Apples Politik zu rechtfertigen - weil die das sehr sehr teuer machen - und das ist frech in 2019.
 
Du weißt wozu ich meine Rechner nutze? 😜

Kann deine Aussage leider nicht bestätigen, da jede Audio-, Bild- und Videobearbeitung fast identisch läuft. Egal ob Hobbyprojekt oder im professionellen Einsatz. Ich weiß aber auch, dass viele das einfach nicht wahrhaben wollen. Warum auch immer. Das Fusion Drive ist eine clevere Lösung, wenn man im iMc sehr viel Speicher braucht. Der SSD Anteil könnte aber ruhig noch größer sein, or allen dingen bei den Preisen.
Welche Aussage kannst Du nicht bestätigen?
 
das man bei großen Projekten einen Unterschied merkt.
Ja gut, die Frage ist: Was heißt „groß“? Ich meinte damit, dass ein 80-köpfiges Sinfonieorchester einzeln mikrofoniert in 192kHz/64Bit Float und bei einer 30-Minuten-Sinfonie wohl kaum als ganzes in 4GB RAM passen. Daher schrieb ich vorsichtigerweise „Hobbyprojekt“.

Kleine Beispielrechnung: 5 Minuten in 24Bit/96kHz Stereo benötigen ca. 160MB Platz. D.h. 10 Spuren belegen 1,6GB und 50(!) Spuren ca. 8GB. Wenn man 16 oder gar 32GB RAM hat, wird selbst so ein Projekt vollständig im RAM gecacht. Ob 50 Spuren Stereo nun „groß“ sind, mag jeder selbst beurteilen. :lol:
 
ich rede von 2017er Modell

Aber auch schön das du es besser weißt als die Besitzer.
Dann haben sie das tatsächlich geändert.
Keine Ahnung, wieso du das als Angriff siehst, das war nur meine letzte Info, ich schau auch nicht so oft nach, da ich mich von mechanischen Platten im aktiven Betrieb schon länger getrennt habe, also reines Ego-Ding meinerseits.
 

rz70

öfters hier
hab’s nicht als Angriff verstanden. Ist halt immer blöd wenn falsche Angaben gepostet werden. Das wird schnell als Wahrheit übernommen.

@faulskemper
Versteh deinen Post nicht. Seit wann behält Logic alles im RAM? Mein größtes Logic Projekt hatte knapp über 100 Spuren und das lief 2012 schon ohne Probleme. Hat also mit denn fusion Drive sehr wenig zu tun.
Ich kann nur von mir sprechen, aber bisher hat sich das Fusion Drive noch nie als Nadelöhr bei einem Audio- oder Videoprojekt erwiesen. Und ich verdien da seit 25 Jahren mein Geld mit. Meistens lag es an der CPU oder der Hitzeentwicklung.
 
@faulskemper
Versteh deinen Post nicht. Seit wann behält Logic alles im RAM? Mein größtes Logic Projekt hatte knapp über 100 Spuren und das lief 2012 schon ohne Probleme. Hat also mit denn fusion Drive sehr wenig zu tun.
Ich kann nur von mir sprechen, aber bisher hat sich das Fusion Drive noch nie als Nadelöhr bei einem Audio- oder Videoprojekt erwiesen. Und ich verdien da seit 25 Jahren mein Geld mit. Meistens lag es an der CPU oder der Hitzeentwicklung.
Das macht ja auch nicht Logic, sondern MacOS bzw. jedes halbwegs moderne Betriebsystem: Solange noch RAM frei ist, werden die zuletzt gelesen Daten von der Festplatte/SSD dort zwischengehalten. D.h., wenn Du ein Projekt in der DAW öffnest und abspielst wird nur beim ersten Abspielen tatsächlich von der Festplatte/SSD gelesen. Wenn Du den Song erneut abspielst kommt alles direkt aus dem RAM, da sorgst das OS transparent dafür, die DAW merkt das nicht. Daher spielt es praktisch kaum eine Rolle ob SSD, Fusion Drive oder konventionelle Festplatte. Und wenn Du 100 Spuren schon 2012 ohne Probleme laufen lassen konntest, dann bestätigt das ja nur meine These. Es reicht ja auch, wenn nur ein Teil der Audiodaten ins RAM passen, auch dann wird die Festplatte entlastet.

Eine SSD spielt dann ihre Vorteile aus, wenn viele kleine Dateien vornehmlich gelesen werden: Das ist beim Booten eines OS' der Fall, daher merkt man hier auch oft subjektiv den größten Geschwindigkeitsgewinn. Eine SSD lässt sich nicht beliebig oft beschreiben, im Gegensatz zu einer konventionellen Festplatte. Und Audiofiles sind auch nicht das, was man als „kleine“ Dateien bezeichnen würde. Solange auf einer konventionellen Festplatte noch ausreichend viel Platz ist, fragmentieren Audiofiles auch nicht übermäßig und beim kontinuierlichen Lesen von diesen schlagen sich auch konventionelle Festplatten recht ordentlich. Bei Dauertransferraten von deutlich jenseits von 100MB/s gehen da schon verdammt viele Spuren.
 


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