Gaming-Maus statt DAW-Controller

ganje

ganje

Fiktiver User
Lange habe ich überlegt welchen DAW Controller ich nehmen sollte und konnte mich nie wirklich entscheiden..

Als treuer Cubase-Nutzer habe ich mir den Steinberg CC121 gekauft und nachdem ich ihn einmal richtig im Einsatz hatte, lag er meistens ausgeschalten in der Ecke.. Die Funktionen sind toll und es sieht auch alles wie im Programm aus, aber mit der Maus/Tastatur war ich meistens schneller am Ziel.

Dann überlegte ich ob ich mir nicht einen anderen Controller holen sollte, weil es ja auch so viele tolle gibt.. Und ich entschied mich dagegen, weil ich nur wenig Platz auf dem Tisch habe und das neue Gerät praktisch und multifunktional sein sollte.

Auf die Maus und die Tastatur kann ich nicht verzichten, da ich den Rechner auch für andere Anwendungen nutze, also lag die Lösung in der Hand. Eine Maus. Am besten eine mit möglichst vielen frei belegbaren Tasten. Eine Gamer-Maus also, die ich mit den wichtigsten Tastenkombinationen belegen würde.

Bestellt habe ich noch keine, aber den CC121 nach ca. 7 Jahren endlich zum Verkauf freigegeben..
Zur Zeit vergleiche ich noch die verschiedenen Modelle, aber es ist eine beschlossene Sache, dass ich es ausprobieren werde. Ein Nachteil ist, dass die meisten Gamer-Mäuse mit Kabel sind, aber mal gucken was sich so alles finden lässt.. Sobald ich mir eine zulege, berichte ich über die Erfahrungen..

Ist jemand von euch auf die gleiche Idee gekommen und es mal ausprobiert?


Beispiel (Logitech G602):



 
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2bit

2bit

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Die Logitech-Software (eine einzige für alle Mäuse und Tastaturen) ist ganz brauchbar, was das Belegen der G-Tasten mit Befehlsketten angeht. Zu beachten ist, dass das Betätigen einer solch vorprogrammierten G-Taste den ganzen Computer für die Dauer des Makros blockiert. Das ist insofern kritisch, weil man komplexere Befehlsketten u.U. mit längeren Delays zwischen den Tastendrücken programmieren muss, weil eine bestimmte Software nicht so schnell hinterher kommt. Je nach Komplexität des Vorgangs kann eine solche G-Taste durchaus zwischen 500 und 1500ms für das funktionierende Abarbeiten einer Aktionskette brauchen.
 
ganje

ganje

Fiktiver User
Ich habe mir eine gebrauchte G602 von Logitech (oben abgebildet) gekauft und bin so weit sehr zufrieden.
Die optimale Tastenbelegung habe ich noch nicht gefunden, aber das kommt mit der Zeit. Die Änderung erfolgt idiotensicher mittels Logitech-Software. Die Maus hat aber auch einen eigenen Speicher, sodass man nichts im Hintergrund laufen lassen muss.

Lange habe ich mit der Maus noch nicht gearbeitet, aber kann jetzt schon sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Allein die Möglichkeit im Cubase-Fenster mit SHIFT, STRG oder ALT + Mausrad, mit einer Hand zu navigieren, ist etwas worauf ich nicht mehr verzichten möchte.. Hinzu kommt noch STRG+ALT+E für das Schließen/Öffnen des unteren Bereiches. Luxus pur :D

Nicht zu unterschätzen ist die Ergonomie sowie die Batterielaufzeit der Maus. Beides ist auf Gamer-Anforderungen angepasst worden und ist tip top. Wenn man die Maus für zu schwer empfindet, kann man eine Batterie rausnehmen. Sie funktioniert weiterhin. Mit zwei Stück finde ich sie aber angenehmer und sie ist immer noch leichter als meine alte Logitech-Maus (MX620). Nach 10min Testen der Neuen, fühlte sich die Alte vollkommen fremd in der Hand an.. Wahnsinn, was ein wenig Design so ausmacht..

Insgesamt kann man neun Tasten mit eigenen Befehlen belegen. Also acht von den G-Tasten und das Mausrad (3. Maustaste). In der Software hat man die Wahl zwischen Standardbefehlen (Batterieanzeige, DPI-Zahl erhöhen/senken etc.), eigenen Tastenkombinationen und Makros.

In wie weit @2bit recht hat, kann ich nicht sagen, da ich mit Makros nichts am Hut habe, aber ich kann mir schlecht vorstellen, dass eine Software, die für Gamer-Hardware entwickelt wurde, derartige Probleme bereiten soll.. 500 bis 1500ms ist in der Gamer-Welt sehr viel.. Wahrscheinlich genauso viel, wie in der Audio-Welt, also eine halbe bis eineinhalb Sekunden.. :D Sollte er dennoch recht haben, ist es zwar eine Schande für den Entwickler, aber eine mit der man Leben kann, wenn man auf die Makros verzichtet =)
 
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xenosapien

xenosapien

unbekannt verzogen
danke für das Feedback, @ganje - hatte mir was ganz ähnliches überlegt kürzlich mit so einem USB-Makrotasten-Teil, aber Makro-Tasten an der Maus sind da eigentlich ne bessere (da universeller einsetzbare) Option! :)
 
2bit

2bit

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ich kann mir schlecht vorstellen, dass eine Software, die für Gamer-Hardware entwickelt wurde, derartige Probleme bereiten soll.. 500 bis 1500ms ist in der Gamer-Welt sehr viel..
Ich meinte auch nicht das Ansprechverhalten der Logitech-Software selbst. Ich meine das Makro. Man kann ja zum Beispiel eine Reihe von Tastatur-Shortcuts hintereinander zu einem einzigen Makro zusammenfassen. Jetzt kann es sein, dass zwei von der Maus direkt hintereinander abgefeuerte Befehle zu schnell sind, also muss man ein Delay einbauen. Hier hängte es einzig davon ab, wie gut und performant die GUI von Steinberg programmiert wurde. Üblicherweise ist so eine Benutzeroberfläche aber auf die Fähigkeiten eines Menschen abgestimmt und nicht auf die geskripteten Tastenanschläge unter einer Millisekunde.
 
Phil999

Phil999

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seit ein paar Jahren habe ich eine "Mad Catz MMO7 Gaming Mouse". Schon nicht schlecht wenn man viele programmierbare Knöpfe hat.
 
 


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