Neu

Kaufhilfe Gebrauchter Synth (Analog Hybrid?) für wenig Geld um ein wenig rumzuspielen

Hilfe zu einem klaren Problem - was kaufen für das hier beschriebene Problem…
  • #31
Ich habe gerade mal ein wenig rumgeschaut und werfe doch noch mal den oben kurz erwähnten JD-Xi in den Ring...der ist für rund 600 Euro zu haben - das könnte ich gerade noch bei meiner Finanzministerin durchbekommen...
 
  • #32
Dann nimm lieber n Gaia oder SH xy. Das is n Spielzeug mit Spielzeugtastatur. An die Parameter der Synthengines kommt man auch nur recht kastriert heran. So ein Ding für 300,- wäre okay, aber nicht für das Doppelte. Nä!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ^
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: ganje und Footsteps On Mars
  • #33
Finanzministerin würde zum Gaia 2 grünes Licht geben.

Bei Thomann würde es den für 600 Euro geben...

 
  • #37
Finanzministerin würde zum Gaia 2 grünes Licht geben.

Bei Thomann würde es den für 600 Euro geben...

Der ist schön und hat sehr viele tolle Funktionen, aber klingt scheiße. Dann lieber den hässlichen JD-Xi nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Horn
  • #38
ja - das ist ein wenig die Frage zwischen Bedienkomfort und Sound. Der JD-Xi/Xa hat zumindest eine "echt" analoge Stimme - aber zumindest der kleine ist eher eine Herausforderung bei der Bedienung.

Ob der Gaia 2 wirklich schlecht klingt, dürfte übrigens Geschmackssache sein - ich bin ja bekanntlich auch mit den SH-201 warm geworden, und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Gaia 2 da viel schlechter klingt (soweit ich weiß, war die Gaia 1 Engine eine Weiterentwicklung des SH-201).

Ansonsten ... Korg Multi/Poly, aber der kostet schon wieder 200 € mehr, und dann wird es vermutlich schwierig mit der Regierung.

(ich bleibe beim Minifreak - hatte die Modals und den Hydrasynth da, und der Minifreak ist in der Liga nach meinem Geschmack der beste Kompromiss aus Vielseitigkeit, Ergonomie und Soundqualität).
 
  • #39
Ob der Gaia 2 wirklich schlecht klingt, dürfte übrigens Geschmackssache sein
Das dachte ich auch und war so verrückt ihn zu kaufen. Aber nein. Der Gaia 2 klingt objektiv schlecht. Das liegt am Filter, der insbesondere mit Resonanz ein sehr eigenartiges Verhalten aufweist und mit loopenden Oszillatoren, die wie schlechte Sampler klingen.
 
  • #40
Die Auswahl in diesem Preisbereich ist überschaubar, also braucht man sich nicht lange beraten lassen. Nimm alles außer den Gaia 2.
 
  • #41
Der Gaia 2 klingt objektiv schlecht. Das liegt am Filter, der insbesondere mit Resonanz ein sehr eigenartiges Verhalten aufweist und mit loopenden Oszillatoren, die wie schlechte Sampler klingen.
hättest du da vielleicht mal ein Soundbeispiel für mich? Grundsätzlich kenne ich das Problem; der Filtersound beim Argon 8 und beim Hydrasynth hatte mich auch immer genervt. Beim SH-201 allerdings nicht (Gaia 1 und 2 kenne ich nicht aus eigener Anschauung, aber Roland ist eigentlich für eher gut klingende Digitalfilter bekannt).
 
  • #42
hättest du da vielleicht mal ein Soundbeispiel für mich? Grundsätzlich kenne ich das Problem; der Filtersound beim Argon 8 und beim Hydrasynth hatte mich auch immer genervt. Beim SH-201 allerdings nicht (Gaia 1 und 2 kenne ich nicht aus eigener Anschauung, aber Roland ist eigentlich für eher gut klingende Digitalfilter bekannt).
Nein, hab ich nicht. Als die Enttäuschung zu groß wurde, hab ich ihn verkauft.
Aber @Moogulator hat in seinem Monolog Talk die OSC-Loops kritisiert, wenn ich mich recht erinnere. Was er zum Filter meinte, weiß ich nicht mehr. Das betrifft aber nur den Gaia-Filter. Der vom SH-101, den es als Model gibt, ist in Ordnung. Dort hat man aber die Hälfte der Funktionen nicht + es ist nicht erkennbar, welche deaktiviert sind, wie zum Beispiel beim System 8, aber das nur so am Rande.
 
  • #44
Behringer Deepming als poly... gibt's genug gebrauchte im tollen Zustand. Klingt nach Roland, klingt analog.
Behringer 2600. Ja, kein Poly, aber das wäre wirklich etwas Anderes, was Dir die ganze plugins bieten können. Dazu klingt er saugut!
 
  • #45
Soweit ich verstanden habe, wird eher etwas mit vielen Knöpfen gesucht.
Behringer Deepming als poly
Ja - ich würde den 12er nehmen, wenn die Stimmenanzahl eine Rolle spielt. Es gibt ja nur einen vollwertigen Oszillator uns damit klingt er erst mit mindestens zweistimmigen Unisono „fett“. Aber anständige FX on Board.

Leider keine Filter-FM und kein Ringmod (ist halt Juno 106-DNA). Dafür Sync und gute Envelopes mit einstellbarem Kurvenverhalten.
 
  • #46
Shruti xt hat viele knöppe. Und is wie ne monophone Microwave. Aber definierter im Bass.
Da kackt jede Software dagegen ab
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: powmax
  • #47
Shruti xt hat viele knöppe. Und is wie ne monophone Microwave.
ah, der XT (hatte im Video nur das Bild vom kleinen Shruti gesehen). Ist sicher cool, aber wenn 4 Stimmen schon zu wenig sind ... 🤷‍♂️
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #49
So, um das Ganze mal zum Abschluss zu bringen: Ich war die Tage beim Music Store in Köln und es ist ein Gaia 2 geworden. Der ist sicherlich nicht perfekt, dafür bietet er für mich reichlich, um mich einzuarbeiten. Ich will der hier angebrachten Kritik gar nicht widersprechen, aber ich bezweifle, dass ich die beispielsweise Unterschiede bei den Filtern wirklich hören würde. Für mich geht es einfach darum, ein wenig rumzuklimpern und mich in die Subtraktive Synthese einzuarbeiten. Der JD-Xi hat mir z.B. von der Tastatur her gar nicht zugesagt.

Zudem wurde der Gaia 2 in den Test und Reviews, die ich mir angeschaut habe, immer gut bewertet und vor allem immer als ein sehr guter Synthie für Einsteiger bewertet. Und im Preis ist er auch recht attraktiv geworden. Daher hat er den Zuschlag bekommen.

Besten dank an alle, die sich hier eingebracht und mir geholfen haben!

Michael
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: robworld, Kaffi und Scenturio
  • #51
Wie heißt es so schön? "Es ist kompliziert"...^^

Etwas ähnliches hatte mich meine Frau vor ein paar Tagen gefragt...ich habe ihr das so versucht verständlich zu machen (zur Erklärung: Meine Frau malt gerne und sehr gut): "Stell Dir vor, Du hättest einen riesengroßen Schreibtisch voller Farben, Pinsel, Papier in Hülle und Fülle. Du hättest aber gar keine Ahnung davon, was verwendet wird. Keine Ahnung davon, welches Papier oder welche Pinsel für Aquarellfarben nutz oder wo der Unterschied zu Gouache-Farben besteht. Oder mit welchen Sketch-Stiften auf diese Farben gemalt werden kann. Du hast viele Ideen im Kopf, weißt aber nicht, wie Du sie mit all den Farben, Pinseln und dem Papier umsetzen kannst."

So ergeht es mir gerade. Ich muss vollkommen bei null anfangen. Ich habe es dieser Tage gerade mal geschafft, eine schöne Fläche hinzubekommen und bei dieser den LFO mit dem Cutoff zu verknüpfen und alles so einzustellen, dass die Welle mit jedem Tastendruck neu beginnt...und dennoch ist es nicht das was ich möchte, weil der Filter nach dem Anschlag nur einfach auf gehen und dann so bleiben soll. Ich werde sicherlich noch das Jahr damit beschäftigt sein, mich mit der ganzen Technik vertraut zu machen. Das Handbuch hilft hier nur wenig, das beschreibt letztendlich nur die einzelnen Menüpunkte und Videos auf YouTube gibt es zum Thema Aquarellmalen definitiv mehr...^^

Etwas schade finde ich, dass der Gaia 2 nicht Multitembral ist und ich daher nur einen Sound gleichzeitig nutzen kann, technisch sollte das eigentlich auch in der Preisklasse kein Thema sein. Darüber hinaus hatte ich gehofft, den Gaia 2 auch als Masterkeyboard nutzen zu können, um die Regler auch den VSTs zuordnenzu können. Ebenso vermisse ich doch ein wenig den warmen Roland-Klang, an manchen Stellen klingt mir der Gaia 2 etwas zu grell.

Den Kauf selbst bereue ich aber nicht, ich denke schon, dass der Gaia 2 recht viel für das Geld bietet.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: ganje
  • #52
Du beschreibst einige Nachteile, welche Dir vorher schon genannt worden sind. Der Gaia ist halt der Gaia und Du machst Deine Erfahrungen damit.
Wenn Du einen anschwellenden Filtersound haben willst, musst Du den Filter mit dem Envelope kontrollieren, der ist dafür da. Ist nicht schwer und soweit ich weiss auch fest verdrahtet, ich finde sogar einfacher als einen LFO dranzuhängen. Der Filter muss zugedreht werden, der Envelope macht ihn dann auf. Wie stark er das macht wird über den Regler Filter Envelope amount geregelt - ich hab keinen GAIA aber so in etwa müsste das heissen.
Warmen, polyphonen Roland-Klang ohne weitere Spirenzchen oder Gedöns bekommst du am preiswertesten mit einem JX 08. So um die 300,- oder darunter solltest du einen gebraucht bekommen. Der kann sogar multitimbral. Also 2 Synth gleichzeitig. Die Bedienung ist aber nicht immer ganz direkt, manche Button-Doppelpress muss man sich merken. Dazu ist er so klein, Deiner Frau fällt erst viel später auf, dass da noch was ist. Zwinkerzwinker.
Roland lebt heute vor allem von einem Namen aus der Vergangenheit, dafür ist es meist ein bisschen teurer.
Dass du "viel für das Geld geboten" bekommst, diese Meinung teile ich nicht. Du hast ihn im Angebot gekauft, das war... "okay", finde aber auch nicht mehr. Aber jeder Jeck ist anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Footsteps On Mars
  • #53
Wie heißt es so schön? "Es ist kompliziert"...^^

Etwas ähnliches hatte mich meine Frau vor ein paar Tagen gefragt...ich habe ihr das so versucht verständlich zu machen (zur Erklärung: Meine Frau malt gerne und sehr gut): "Stell Dir vor, Du hättest einen riesengroßen Schreibtisch voller Farben, Pinsel, Papier in Hülle und Fülle. Du hättest aber gar keine Ahnung davon, was verwendet wird. Keine Ahnung davon, welches Papier oder welche Pinsel für Aquarellfarben nutz oder wo der Unterschied zu Gouache-Farben besteht. Oder mit welchen Sketch-Stiften auf diese Farben gemalt werden kann. Du hast viele Ideen im Kopf, weißt aber nicht, wie Du sie mit all den Farben, Pinseln und dem Papier umsetzen kannst."

So ergeht es mir gerade. Ich muss vollkommen bei null anfangen. Ich habe es dieser Tage gerade mal geschafft, eine schöne Fläche hinzubekommen und bei dieser den LFO mit dem Cutoff zu verknüpfen und alles so einzustellen, dass die Welle mit jedem Tastendruck neu beginnt...und dennoch ist es nicht das was ich möchte, weil der Filter nach dem Anschlag nur einfach auf gehen und dann so bleiben soll. Ich werde sicherlich noch das Jahr damit beschäftigt sein, mich mit der ganzen Technik vertraut zu machen. Das Handbuch hilft hier nur wenig, das beschreibt letztendlich nur die einzelnen Menüpunkte und Videos auf YouTube gibt es zum Thema Aquarellmalen definitiv mehr...^^

Etwas schade finde ich, dass der Gaia 2 nicht Multitembral ist und ich daher nur einen Sound gleichzeitig nutzen kann, technisch sollte das eigentlich auch in der Preisklasse kein Thema sein. Darüber hinaus hatte ich gehofft, den Gaia 2 auch als Masterkeyboard nutzen zu können, um die Regler auch den VSTs zuordnenzu können. Ebenso vermisse ich doch ein wenig den warmen Roland-Klang, an manchen Stellen klingt mir der Gaia 2 etwas zu grell.

Den Kauf selbst bereue ich aber nicht, ich denke schon, dass der Gaia 2 recht viel für das Geld bietet.

Man hätte ja auch ein besseres Midi-Keyboard kaufen können…generell macht das visuelle Feedback bei guten Softsynth wie Massive x das lernen deutlich einfacher und flexibler. Für das was du willst einfach die Filter ADSR Envelope verwenden. Zur Not einfach Chatgpt fragen.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Footsteps On Mars
  • #54
Wie heißt es so schön? "Es ist kompliziert"...
Der Gaia 2 ist ziemlich übersichtlich und benutzerfreundlich, aber wenn man die Synthesizerfunktionen noch nicht verinnerlicht hat, kann sein Umfang schon etwas überfordern. Wie benutzerfreundlich er tatsächlich ist, merkt man erst, wenn man vor anderen Geräten sitzt, die es nicht sind. Dafür haben andere Synthesizer mehr Sweetspots, weil deren Oszillatoren und Filter besser klingen, aber das was man nicht kennt, vermisst man für gewöhnlich nicht, also bloß nichts anderes mehr kaufen!
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Footsteps On Mars
  • #55
@Kaffi
Ich wollte damit keinesfalls sagen, dass ich mit dem Gaia unzufrieden bin, mir war bereits vorher klar, dass ich mich da massiv einarbeiten muss.

@Martin Kraken
Bei den Midi-Keyboards ging es für mich damals vor allem darum, ein günstiges zu holen (A-Serie Native Instruments), um überhaupt zu schauen, ob ich noch Spaß daran habe. Mir ist von denen, die in meiner Preisregion angeboten wurden, keines untergekommen, dass mehr als 8 Regler hatte. Vielleicht hole ich mir dafür aber noch einen extra Controler.

@ganje
Ich würde klanglich eh keinen Unterschied bei den Filtern hören...im direkten Vergleich sicherlich, aber ich könnte nicht beurteilen, was besser oder schlechter ist. Mir war aber auch klar, dass der Gaia 2 Einstiegsniveau ist und sicherlich nur begrenzt zum Profi-Gerät taugt. Spaß macht es auf jeden Fall und das ist doch das wichtigste...^^

Für mich ging es eher darum, herauszufinden, ob ich überhaupt noch Spaß an der Sache habe und vor allem drann bleibe...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: ganje und Rasenmähermann
  • #56
Mir war aber auch klar, dass der Gaia 2 unterstes Einstiegsniveau ist
wenn man sich zunächst die Grundzüge der subtraktiven Synthese aneignen möchte (wann nehme ich eine Hüllkurve, wann ein LFO ...), kann eventuell auch etwas noch einfachers (z.B. ein Minimoog-Clone, ein Juno-Clone o.ä.) für den Einstieg besser geeignet sein. Andererseits geht das auch alles mit einem Gaia, aber es könnte vielleicht nicht schaden, sich mit ein paar Grundlagen-Tutorials oder Literatur zum Thema Synthese vorzubereiten.
 
  • #57
Mit den grundlegenden Dingen bin ich mittlerweile einigermaßen vertraut, also was die einzelnen Komponenten bewirken...Das ist aber wie beim Kuchen: Wenn ich weiß, was die Hefe bewirkt, dann ist das sicherlich wichtig zu wissen, damit alleine kann ich aber noch keinen Kuchen backen. Es kommt darauf an, welche Zutaten man nimmt, in welchem Verhältnis die verwendet werden und was man am Ende damit macht. Und dann kommt die Erfahrung, dass man genau weiß, was man machen muss, wenn man die Idee für einen Kuchen hat. Und ich glaube ich bin gerade bei dem Zusammenspiel angekommen. Da liegt also noch einiges vor mir...^^
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Master Mix
  • #59
Wenn das Geld nicht so eine Rolle spielen würde, hätte ich dir den NL4 empfohlen.
Quasi die Eierlegendewollmilchsau.
 

News

Zurück
Oben