Gem S3 Turbo Servicemanual als PDF?

Dieses Thema im Forum "Digital" wurde erstellt von Sequialter, 5. September 2013.

  1. Sequialter

    Sequialter Tach

    Hallo,

    ich möchte eine Ramdisk für meinen Generalmusik S3 Turbo,bräuchte dazu das Servicemanual.
    Hat da vielleicht jemand einen Tip?
     
  2. synthlab01

    synthlab01 Tach

    Falls du das Servicemanual noch nicth gefunden hast. Ich habe es gerade auf einer meiner USB-Platten gefunden. Bei Interesse schick mir ne PM mit deiner Emailadresse. Dann lasse ich dir das Teil zukommen.
     
  3. Sequialter

    Sequialter Tach


    vielen Dank Dietmar... :)

    Vielleicht kannst Du Dich erinnern,Du hattest netterweise die Seriennummern von Deinem S3Turbo mit den Seriennummern von meinem S3 bzw.S2 verglichen.
    Leider hat sich nun herausgestellt,das bei meinen Geräten doch noch ein Akku verbaut war,die nun schon begonnen haben auszulaufen.
    Der Schaden lässt sich zwar wieder beheben,kostet mich aber wieder was....
    Ich hätte besser eher den Service aufsuchen sollen.
    Diese Info auch zur Warnung an alle GEM S2/S3 Turbo Besitzer ...... ;-)
     
  4. Das ist sehr ärgerlich.

    Es scheint, als wären beim Nachrüsten des Turbokits bei vielen Geräten die vorgesehene Li-Batterie ignoriert und ein NiCd-Akku eingebaut worden, so auch bei Meiner.

    Die verbauten Akkus sind zum Glück nicht dieser Varta-Schrott wie im Polysix.
     
  5. DanReed

    DanReed Tach

    Ne, es ist viel schlimmer: Die Batterie war vorgesehen und eingebaut für alle S2 und S3 ohne Turbo. Denn dort mußte tatsächlich nur der Uhrenchip DS1202 mit Strom versorgt werden. Da hätte und hat die Batterie ewig gehalten.

    Bei den Turbos aber mußten die zusätzlichen vier RAM-Chips mitversorgt werden, und je nach Stromverbrauch der Chips im Standby wäre die Batterie innerhalb weniger Monate bis maximal 4 Jahre eingeknickt. Deswegen hat sich GEM dazu entschlossen, die Turbos mit Akku auszuliefern und auch beim Umbaukit für die Nicht-Turbos den Akku vorzusehen.

    An sich ja auch sehr vernünftig, denn so mußte man nicht auf den Stromverbrauch der RAM-Chips achten und konnte auch sehr günstige verwenden, da ja der Akku immer wieder aufgeladen werden würde.

    Dummerweise war das halt der typische minderwertige Synth-Killer-Akku, der da verbaut wurde.

    Randnotiz: In meinem ELKA MK-88 ist auch eine Lithium-Batterie eingebaut, die immerhin zwei alte 6264-RAMs versorgen muß. Und das tut das Varta-Originalmodell ununterbrochen schon seit 1988, also seit genau 25 Jahren, ohne auch nur die geringste Schwäche zu zeigen: immer noch über 3 Volt wie am ersten Tag, immer noch perfekt geschlossen. Ich gehe davon aus, daß die weitere 20 Jahre hält.
     
  6. Der Entschluß, statt einer CR2032 einen Akku einzubauen, kann eigentlich nur aus Kostengründen erfolgt sein, denn es gab schon damals dickere Li-Batterien, also mit mehr Kapazität, zB CR2, CR123 oder die Dinger, die bei damaligen Macs als Pufferbatterien verbaut wurden (Bezeichnung entfallen). Die waren halt alle teurer als eine CR2032.

    Wenn ich in einem solchen Instrument einen alten Akku von Varta entdecke, fliegt der sofort raus, aus guten Grund: ich hab zu viele zerstörte Polysixe mit genau diesem Akkutyp in den Fingern gehabt, und auch etliche Braun-Stabblitze mit Akkus von Varta sind im nahezu zerstörten Zustand hier gelandet.


    Weißt Du zufällig, was im MK88 für eine Tastatur verbaut ist? PolyAT gabs ja nur von Wenigen damals, einer der Hersteller war Matsushita.
     
  7. DanReed

    DanReed Tach

    Ja, die Akkus von Varta waren und sind tötlich, aber in meinem ELKA ist eine Varta Lithium-Batterie und die ist extrem haltbar.

    Offtopic: Der gesamte machanische und auch elektrische Aufbau des PolyAT im MK-88 sieht dem des GEM S2/3 unglaublich ähnlich. Ganz offensichtlich hat GEM mit Jürgen Schmitz auch die Aftertouch-Technologie von ELKA geerbt. Im MK-88 sind noch zwei Potis auf der AT-Platine verbaut, um Ansprechpunkt und Bereich getrennt einstellen zu können. Ich habe mir auf die Unterseite des Gehäuses zwei Löcher gebohrt, so daß ich die Potis während des Spielens feinjustieren konnte ;-)

    Vermutlich hat die Tastatur Fatar gebaut, die ja gleich um die Ecke von Castelfidardo, nämlich in Recanati residieren, aber ich konnte keine Aufschrift finden. Vielleicht kennst Du sie ja: Sie ist besonders auffällig dadurch, daß der Druckpunkt der Hammersimulation für jede Taste einzeln durch eine viereckige Plastikschraube von vorne unter der jeweiligen Taste einstellbar ist.
     
  8. Die Elka MK-Masterkeyboards sind ebenfalls eine Entwicklung von Jürgen Schmitz, von daher wundert es mich nicht, daß das genauso aussieht wie bei der GEM S2/S3, die ebenfalls von Schmitz noch bei Elka begonnen und dann von GEM weitergeführt wurde.

    Die Beschreibung der Mechanik kommt mir bekannt vor, könnte durchaus die erste TP-10 oder deren Vorläufer gewesen sein.

    Eine Tastatur von Matsushita würde man immer an ihrem Logo und dem Aufdruck der Typenbezeichnung erkennen, Fatar-Tastaturen haben sowas scheinbar nicht.

    Von wem die Tastatur der S2/S3 stammt, ist nach wie vor unbekannt, müßte aber auch Fatar gewesen sein, allerdings haben die danach nie wieder so eine gute Tastatur gebaut - oder das war eine Sonderfertigung für GEM gewesen.
     

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