Guitar Amp als FX für Synth nutzen??

Dieses Thema im Forum "Effekte" wurde erstellt von Rastkovic, 17. Dezember 2018.

  1. Rastkovic

    Rastkovic PUNiSHER

    Benutzt jemand einen Guitar Amp als FX für Synths?

    Gibt es irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen die man ergreifen muss?

    Mir ist z.B. bekannt das man mit einen E-Bass die Lautsprecher Membran schrotten kann.... :?
     
  2. Feedback

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    Natürlich kannst Du den Lautsprecher schrotten, aber auch jeden im Studio, wenn Du Dich mit einem Filter ein wenig austobst.
    Ich habe hier einen kleinen Vox-Amp im Wohnzimmer, da geht alles rein, was ich mir gerade im Wohnzimmer anhören will: Gitarren mit Effekten, Synths, whatever. Solange ich mich mit der Lautstärke zurückhalte, sehe ich da keine Gefahr. Da er clean eingestellt ist, höre ich auch Übersteuerungen sofort...aber was habe ich nicht schon alles übersteuert...
     
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  3. F-A-B

    F-A-B |||||

    Ich würd mitm Pegel etwas runtergehen,dann hast mehr Luft.
    Nen Volume-Pedal würde reichen.
    Nen Bassamp kann mehr an, bei einem Gitarren musstauf die Bassanteile aufpassen
     
  4. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Ältere Exemplare verteilen gerne mal Stromschläge.
     
  5. so laut, dass der Lautsprecher gefährdet ist, würd ich gar nicht ertragen . Verzerrung mach ich lieber mit nem Pedal. Der Roland Jazzchorus ist ein klasse Verstärker für alles mögliche
     
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  6. Rastkovic

    Rastkovic PUNiSHER

    Och..... :)
     
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  7. Rastkovic

    Rastkovic PUNiSHER

    Das ist das gute Recht vom AMP sich gegen Missbrauch zu wehren..... :)
     
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  8. Rastkovic

    Rastkovic PUNiSHER

    Ich glaub da hab ich Glück, Übersteuerung und Ausgabelautstärke kann ich unabhängig voneinander einstellen....
     
  9. Rastkovic

    Rastkovic PUNiSHER

    Bei Aktiv-Lautsprecher hab ich das Gefühl das das nicht möglich ist, die Hochtöner kann ich mir noch vorstellen das die gefährdet sind.

    Bei meinen Dynaudio fängt eine rote LED an zu leuchten wenn der Pegel zu hoch ist.... :roll:
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Dezember 2018
  10. Rastkovic

    Rastkovic PUNiSHER

    Hat noch jemand Tipps, wie ich am besten das Signal von....

    Synthesizer -> AMP -> Audio Interface

    ....bekomme?


    DI-Box?! Für mich sind das alles noch böhmische Dörfer.... :?
     
  11. Soljanka

    Soljanka |||

    Mikrofonieren!

    Die Bücher schreiben, das wäre das Geheimnis bei den DAF-Alben gewesen. (also das, von Conny Plank)

    Also genau das Setup.

    Synth (Arp Odyssey) -> Gitarrenamp -> Mikro -> Pult
     
  12. [Artinus]

    [Artinus] ||||

    Eine di box macht da garnix. Wenn du von einem sogenannten combo verstärker sprichst, also Lautsprecher + verstärker in einem, dann würde man da ein Mikrofon davorstellen.

    Ansonsten bei einem topteil gibt es wohl loadboxes oder wie die heißen welche einen lastwiderstand und oft auch ne DI box in einem sind.
     
  13. Soljanka

    Soljanka |||

    Ansonsten besitzt der von dir verlinkte Amp einen emulierten Line-Ausgang auf der Rückseite.
     
  14. Rastkovic

    Rastkovic PUNiSHER

    Hmm, ist dass nicht Mist? Geht das dann durch die Röhren oder nicht?

     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Dezember 2018
  15. Rastkovic

    Rastkovic PUNiSHER

    Ich bin offen für alle Vorschläge. Wenn ihr sagt Mikro ist das Ding, dann werde ich mich in die Richtung mal schlau machen.

    Allerdings hatte ich mir schon irgendwie vorgestellt, man könnte den Verstärker nutzen ohne die Lautsprecher Ausgabe.

    Es gibt insgesamt drei Lautsprecher Ausgänge. Ich verstehe jedoch nicht, ob ich das einfach als "Line-out" nutzen kann. Die Widerstandswerte irritieren mich.....
     
  16. F-A-B

    F-A-B |||||

    Also entweder kaufst du die Bias FX/Amp oder nen SM57 :D

    Die Zerre von Verstärkern, generell von Gitarrenkrams, klingen ohne Cab sehr bescheiden.

    Das Cab und das Mic machen den Sound!
     
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  17. Soljanka

    Soljanka |||

    Nein, das geht nicht.
     
  18. Soljanka

    Soljanka |||

    Der Verstärker besteht aus einem Vorverstärker, wo 3 Röhren drin sind.
    Dieser ist für die Klangregelung zuständig. Dabei regelt der Eingangslautstärkenregler (Gain), wie viel das Ding verzerrt.
    Danach kannst du theoretisch in dein Pult.

    In einem Guitar-Amp folgt hier in der Regel aber eine Endstufe.
    Das ist ein zweiter Verstärker, der das Signal "mit wenig Strom" in ein Signal "mit viel Strom" umwandelt, damit das Ding genug Kraft hat, die Pappen von so einem Lautsprecher zu bewegen.
    (Vereinfacht erklärt)
    Dieses Signal, ist das, was aus den "Lautsprecherausgängen" herauskommt. Das kannst du nicht nehmen. Das ist zu krass.

    Das emulierte Line-Ausgang ist das Signal nach dem Vorverstärker, nehme ich an. Desweiteren nehme ich an, das hier eine "Endstufe + Lautsprecher" Simuliert werden.
    Und das ist prima, denn sonst müsstest du dir einen entsprechenden Abschwächer, auch Loadbox genannt, besorgen. (wenn du nicht mikrofonieren willst)
    Google mal z.B: Loadbox + Palmer oder Loadbox + UAD oder Two Notes Torpedo Live.
    Das sind Geräte, wo du mit dem "heißen" Lautsprechersignal rein kannst. Also dem, nach deiner Röhrenendstufe.

    Brauchst du aber nicht. Der Vorverstärker (Preamp) mit den drei Röhren ist für den Klang wichtiger.
     
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  19. Rastkovic

    Rastkovic PUNiSHER

    @Soljanka Top, super Erklärung!

    @F-A-B Das SM57 hat soeben auf meine Thomann Wunschliste Platz genommen.
     
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  20. Soljanka

    Soljanka |||

    Die Mikrofonierungs-Methode ist auf jeden Fall cool. Aber eben auch laut und aufwändig.
    Es gibt Leute, die behaupten bei Gitarren oder Bassaufnahmen MUSS das Signal einmal durch die Luft gegangen sein. ;-) (Amp -> Mikro)

    Aber noch mal zu deiner Frage. Aus einem Review kopiert:
     
  21. Feedback

    Feedback Individueller Benutzer

    Nö, ein Behringer V-Amp reicht. Mehr hört keine Sau.
     
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  22. Soljanka

    Soljanka |||

    Hier auch noch mal ab 2:10

     
  23. Soljanka

    Soljanka |||

    Möglichkeiten gibts da Millionen. ;-)

    Aber wenn man wirklich den spezifischen Charakter eines Amps "mitnehmen" will, dann ist Mikrofonierung sicher noch am besten.
    Ob man das bei Synths braucht steht auf einem anderen Blatt.
    Es geht ja vermutlich meistens um das anzerren mittels Röhren um eine gewisse Sättigung / Verzerrung zu erreichen.
    Und da Gitarren-Amps selten mit Synths verwendet werden, gibts da auch eigentlich keinen "klassischen" Sound, den man nun haben wollen würde.
    Insofern – jeder, wie er mag. Das macht alles Sinn. (Nur bitte nicht aus den Speaker-Outs in das Interface) ;-)
     
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  24. Soljanka

    Soljanka |||

    Nachtragend, der Vollständigkeit halber und um deine Idee auch noch mal zu untermauern:

    Es gibt sogar Leute, die schicken ein bereits aufgenommenes Signal noch mal durch einen Amp und nehmen es via Mikro wieder auf.
    Das nennt sich dann ReAmping. Google it!

    Ist nichts neues, aber gut zu wissen.
     
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  25. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Meine Erfahrung ist, dass eine Gitarre an einem Amp gut klingt, ein Synth eher speziell. Und ich habe da nun einiges durchprobiert. Es ist vor allem laut. Sehr laut. Die Cabinet Simulations in den Amps sind nicht immer das gelbe vom Ei. Wenn Du noch nicht so ganz sicher bist, dann nimm doch einen Line 6 Pod V2 in gebraucht oder einen Zoom G3 ebenso. Da bist Du voll flexibel und laut wird es auch nicht.
     
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  26. Rastkovic

    Rastkovic PUNiSHER

    Es geht mir in erster Linie darum meine Geräte kennenzulernen (es sind zwei AMPs) und wie ich sie auf verschiedene Arten nutzen kann. Soljanka hat da ja schon hervorragende Tipps geliefert, Mikrofonierung stand sowieso an zweiter Stelle auf meiner Liste die ich abarbeiten möchte. Werde mich nun erstmal mit dem Emulated Out beschäftigen. Danke erstmal soweit....
     
  27. F-A-B

    F-A-B |||||

    Ich würds erstmal mit einem "guten" Vst probieren, wie z.B. Bias FX und schauen ob es generell etwas taugt und welche grobe Richtung gefällt, was Amp, Cabinet und Mic angeht.

    Das schöne ist, dass es schon so klingt wie es halt aufgenommen klingt. Macht man die Abnahme vom Amp selbst dauert es halt ne Weile bis man weiss wie es geil klingt.

    Son SM57 brauch auch viel Pegel, so in Zimmerlautstärke klingts nicht so toll, aber es ist halt so'n Standardteil für lautes wie Gitarre und Drums
     
  28. [Artinus]

    [Artinus] ||||

    Wenn dein gitarrenverstärker ein line out hat, dann ist das wohl die beste option. Da musste dir auch erstmal nix zusätzlich kaufen, klinkenkabel wirst ja übrig haben.

    Palmer loadbox mit DI wäre ne Option wenns ein reines topteil ist ohne Lautsprecher.

    Mikrofon vorm Lautsprecher hat den lärm nachteil, nimmt aber noch die charakteristik vom Lautsprecher mit und zu kannst zusätzlich mit der mikrofonierung und der Position experimentieren. Mehr zur mitte hin = viele höhen, mehr zum rand des Lautsprecher = Mehr bass.
     
  29. [Artinus]

    [Artinus] ||||

    Das hat wie gesagt eher damit was zu tun das die box und der Lautsprecher immens viel zum klassischen gitarrensound beitragen. Mein topteil hat ein lineout, der klingt so für sich sehr komisch aber mit impulse Antwort von ner 4x12er sehr realistisch wie ne Aufnahme mim mic davor.
     
  30. F-A-B

    F-A-B |||||

    kann man machen.

    die meisten line outs haben jedoch eine sehr schlechte cab simulation und selbst gute geräte die dafür gemacht wurden klingen nicht so toll wie ne "echte" Abnahme.

    Weitere Möglichkeit wäre ein Isolation Cab, klingt aber etwas "topfig".

    Vlt wäre nen Bassamp die Lösung ? Die werden ja teilw direkt abgenommen übern lineout und man könnte wahlweise noch mit dem Mic hinter der Box abnehmen.

    Aber ob das sm57 bei bass noch taugt weiss ich nicht