Keksdosen als DIY-Gehäuse

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von Anonymous, 2. Dezember 2006.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich hab mir demletzt ein paar Keksdosen aus Blech zum Zwecke der Benutzung für DIY-Projekte in der Funktion als Gehäuse gekauft.

    Nun ist das Blech dort aber arg dünn und so wollte ich mich auf diesem Wege erkundigen, ob es gar eine Möglichkeit gibt, dem entgegenzuwirken.

    Aluprofile scheinen mir da nicht so passend, weil der Deckel damit schwerer wird. Alternativ fällt mir aber nur noch Holz ein.

    Gibt's da noch was anderes bzw. falls das jemand liest, der sowas schon gemacht:
    Wie habt Ihr das durchgeführt, eventuell ohne zusätzliche Stützmaterial? :?

    Danke schonmal. :)
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Gemacht=nein, aber wie wärs mit Pertinaxplatten? Die kann man mit Epoxykleber mit dem Blech verkleben.

    So dünnes Blech bohrt sich übrigens ganz schlecht.
     
  3. Servit

    Servit Tach

    Ich nehme an, du willst die "Bedienelemente" im Deckel oder Boden einbauen. Die sind in der Regel recht stabil, aufgrund der Kantungen. Aber trotzdem ein paar Möglichkeiten:
    Variante 1: Die Keksdose randvoll mit Keksen befüllen
    Variante 2: Alu/Stahl-Rundprofile ausm Baumarkt. Die sind leicht zu sägen und können dann an das Blech angelötet werden, um die Durchbiegung des Deckels verhindern
    Variante3: Holz-Kantleistchen mit EP-Harz am Deckel ankleben

    Viel Spaß dabei :)
     
  4. HPL

    HPL Tach

    warum nicht einfach eine 1-2mm aluplatte genau in den deckel kleben? dann sollte es mit dem bohren und mit der sabilität keine probleme mehr geben. bohren sollte mann dann aber von der innenseite damit sich die keksdose nicht wieder vom alu löst.
     
  5. haesslich

    haesslich Tach

    womit bohrt man denn am besten? also was für bohrköpfe und welche geschwindigkeit?
    ich hab nur einmal probiert eine keksdose zu bohren und dabei sind mir die kanten des loches rausgewellt und das blech verzogen.
     
  6. HPL

    HPL Tach

    am besten gar nicht.
    dünne bleche am besten stanzen.
    es gibt aber einen kleinen trick. das dünne blech zwischen 2 holzplatten spannen und dann dort durchboren. hat nur den nachteil das exaktes arbeiten dadurch recht schwierig wird.
     
  7. micromoog

    micromoog bin angekommen

    Ja, Stanzen ist am besten!

    ...die Milchmädchenrechnung geht für den DIYler jedoch nicht auf, für den Anschaffungspreis eines (guten) Stanzsets/-werkzeuges kann man alle seine Vorstellungen ein (DIY-)Leben lang auch extern CNC-Lasern/CNC-Stanzen lassen...
     
  8. HPL

    HPL Tach

    ja damithast du recht. aber die holzreste bekommst du dafür ganz billig
    bei keksdosen reicht aber so ein leder stanzer den man billig bekommt auch aus. nachdems sich ja nur um 2-3 verschiedene durchmesser handelt wäre das eine überlegung wert. trotzdem muß man dann auch höllich aufpassen das sich nicht alles verzieht
     
  9. Lutz

    Lutz Tach

    Bleche bohren sich am besten mit nem Schälbohrer, musste mal bei www.conrad.de in der Suche eingeben, gibts von 3-30 mm
     
  10. herw

    herw Tach

    ist doch wohl nicht dein Ernst? Da gibst Du hunderte von Euros für ein Modul aus und dann sparst Du am Gehäuse. Ich glaube fast, dass bewusst Blödelthemen eröffnet werden, damit es Unterhaltung gibt. Ok

    abgesehen davon sind so viele Kekse ungesund ;-)

    ciao herw
     
  11. HPL

    HPL Tach

    sei nicht so scharf mit ihm. da kommt dann ja der dänische butterosci rein. für den oberfetten sound halt.

    aber vielleicht wirds ja auch ein getarnter küchen synthi :)
     
  12. Jörg

    Jörg |

    Wohl kaum für ein Modul, das dann in der Keksdose landet. ;-)
    Ich find solche Ideen lustig. :)
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    einer bei uns im DIY Treff hat sich einer ne Lunchbdose geholt um den Sequenzer da reinzuwerkeln.
    Ganz geil,hat viel charme.( hat nen bus drauf und auch ein bisschen die form ),
    und kann schön aufgeklappt werden.
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Woher willst Du eigentlich wissen, was ich da reinbaue und wieviel Geld ich für Module ausgebe (sicher nicht hunderte Euros für 1)? :roll:
     
  15. tomcat

    tomcat Tach

    Du suchst ja nur eine Ausrede für deinen vorweihnachtlichen exzessiven Kekskonsum :D


    P.S. Handkassen sind auch gut geeignet für Module, allerdings schwerer und teurer.
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

    Handkassen?

    Sacht mir gar nix oder meinst Du die Dinger mit den Einlagen für verschiedenes Hartgeld und Geldscheine?
    Die finde ich eher unschön.

    Hab ne ganz kleine Dose, da waren wohl eher Bonbons oder so drin,
    da wollte ich nen Verzerrer rein bauen.

    Dann noch ne goldene etwas grössere und eine mit nem Musikmotiv, was halt
    lustig aussieht.

    Das mach ich auch nich, weil ich am Gehäuse sparen will, sondern weil die Dinger einfach lustig aussehen für sowas.
     
  17. tomcat

    tomcat Tach

    Ja die mein ich. Da gibts so ganz winzige.

    Wenn du so kleine Gehäuse hast kleb doch einfach eine alte Platine als verstärkung rein, falls dir sowas mal übrig geblieben ist. Unbestückt natürlich. Und ja, Epoxykleber ist da perfekt.
     
  18. -FX-

    -FX- Tach

    Alternativ gibt es im gut sortierten Laden für Bastelbedarf auch so Holzdöschen
     
  19. herw

    herw Tach

    achso, ja das finde ich auch witzig mit Klinkenein- und -ausgang - quasi als Mitbringsel für Gitarrenfreundinnen oder so. prima Idee!
     
  20. ANYWARE

    ANYWARE Tach

    Solche Aktionen hatte ich mal mir Bratpfannen geplant :D
    Dazu die passenden Frühstücksbretter drunter geschraubt und fertisch! Stabiler gehts nicht!
    Dann noch ein schöner Druck drauf....
    Das sollte dann die "PANSYNTH" Collection geben..irk :D
     
  21. magoem

    magoem Tach

    Stanzen wie schon mehrfach angesprochen, ist die sauberste Loesung. Ist aber fuer den DIY-Bereich wohl zu aufwendig.

    Ansonsten kann man Bohrungen in duennen Blechen gut mit einem entsprechnd geschliffenem Spiralbohrer fertigen. Wenn man Bohrer nicht schleifen kann oder will, funktioniert auch ein Holzbohrer (Spiralbohrer) sehr gut. Dazu das Blech auf einer z. B. Holzunterlage fixieren und das Zentrum der Bohrung vorher ankoernen. Gebohrt wird dann bei kleiner Drehzahl! Damit bekommt man recht gute und vor allem auch wirklich saubere kreisrunde Bohrungen ganz gut hin. Bei einem "normal" geschliffenen Bohrer wuerde die Bohrung eher einem Polygon gleichen.
     

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