Kleine DSI Evolver Frage - Software Editor notwendig ?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von Ich@Work, 25. Juli 2008.

  1. Ich@Work

    Ich@Work eingearbeitet

    Möchte nur kurz wissen ob der DSI Evolver (Desktop) komplett editierbar ist oder es doch Parameter gibt die man nur per Editor erreicht ?

    Finde das mit den Editoren immer so einwenig ein Risiko, da sich Betriebssysteme wechseln können und nicht jeder Hersteller diese dann auf das neue Betriebssystem anpassen.

    Grüsse
    Ich@Work
     
  2. Ich@Work

    Ich@Work eingearbeitet

    Noch ne kleine Frag zur Rack-Version

    Habe noch eine kleine Frage zur Rack-Version. Lässt die sich auch von der Dektop-Version mittels den Reglern editieren. Oder geht das nur mit dem MEK ?
     
  3. Bluescreen

    Bluescreen engagiert

    Evolver ist komplett editierbar und man kann ihn als Controller für das PER benutzen. Lediglich die Multimodeparameter muss man am Rack selbst editieren.
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    Komplett editierbar, ist aber nicht wirklich zu empfehlen. Ist aber Mentalitätsfrage.
     
  5. Ich@Work

    Ich@Work eingearbeitet

    Okay

    Naja der Grosse ist mir halt einfach eben zu gross. Mir ist der Platzverbrauch und Mobilität schon auch wichtig.
    Bedienbarkeit hat aber natürlich auch seinen Stellenwert. Muss man halt immer abwägen.

    Ist halt schade, dass Dave Smith kein Desktop-Gerät wie beim Prophet 08 erstellt hat oder den PEK in ner Version mit nur 3 Oktaven-Tastatur anbietet.

    Aber gut zu wissen, dass dies gehen würde.

    Optimal wäre wohl MEK+PolyRack. Doch nicht gerade Kostengünstig (=etwa gleichteuer wie PEK) und der PolyRack wird ja nicht mehr gebaut.

    Mal schauen.

    Vielen Dank für die Infos.

    Grüsse
    Ich@Work
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Da find ich den Waldorf Blofeld der ja ein ähnliches Bedienkonzept hat weitaus gelungener.Grosses display.Bessere Potis! als beim evolver.
    Klanglich kann er auch brachial klingen like evolver
    Vielleicht wär das ne Alternative.Gleiche Preisklasse ist es ja
     
  7. Bluescreen

    Bluescreen engagiert

    Die Evolver-Matrixbedienung geht eigentlich ganz gut.
    Maximalaufwand 2 Tasten+1 Drehregler um einen Parameter zu verändern. Das geht oft schneller, als einen Parameter unter unzähligen Reglern zu lokalisieren
    Evolver hat 9 doppelt belegte Reihen mal 8 Spalten, wären 144 Regler + 64 für die Stepsequenzer.
    Sicher erfordert die Matrixbedienung ein wenig Einarbeitung und Übung, was nicht jedem liegt ;-)

    Man kann das auch so sehen: wären die Evolver Maschinen in der Industrie, an denen Menschen täglich viele Stunden arbeiten müssten, würde ein vollbeknopfter (das PEK ist das ja auch nicht, da manche Regler immer noch bis zu 4-fach belegt) Evolver sehr schnell abgeschafft da der Arbeiter am Matrix-Evolver die wesentlich höhere Produktivität hätte. Schon nach einem Tag Einarbeitung ;-)
     
  8. Bluescreen

    Bluescreen engagiert

    Das muss sich allerdings noch zeigen.

    Während bei mienen älteren Waldorf mQ und MW2 kein einziger Encoder mehr richtig funktioniert zeigen die Evolverencoder nach mehrjähriger intensiver Nutzung noch keinerlei Ausfälle. Ich weiss allerdings nicht, ob Waldorf beim Blofeld andere/bessere verwendet hat.
     
  9. Ich@Work

    Ich@Work eingearbeitet

    Blofeld

    Der Blofeld hat aber keinen Sequenzer, oder hab ich da was verpasst ?

    Allerdings ist Prophet 08 und Q-Rack eventuell eine intressante Kombination. Wenn dann halt Analog und Digital komplett getrennt wäre und natürlich über mehrere Punkte nicht mit dem PolyEvolver gleichzusetzen ist. Klanglich decken diese beiden Geräte aber einen grossen Teil des PolyEvolvers ab.

    Ich kann mir allerdings vorstellen mit der Matrix Programmierung des Mono Evolvers Desktop gut zurecht zu kommen und kann Bluescreens Argumentation gut nachvollziehen.

    Schön wär halt noch gewesen wenn die Matrix beleuchtet wär. Aber dann muss Live halt noch ne kleine Tischlampe von Ikea dazu. Ist ja nicht das einzige Geräte ohne Regler-Beleuchtung.

    Werde wohl mal mit nem Mono Evolver Desktop anfangen und falls ich mal über ein günstiges Rack stolpere da zuschlagen. Falls nicht auch nicht problematisch. Beim Evolver wird schon der Sequenzer stark zum Einsatz kommen und dann sind Tasten auch nicht mehr so wichtig. Somit wirds wohl der Mono Evolver Desktop. Ist auch schön kompakt für Live. Nur im Home-Studio ist mir noch unklar wo ich solche Desktop Geräte platzieren soll, da bin ich eher Rack orientiert. Aber das lässt sich leicht lösen.

    Grüsse
    Ich@Work
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    Also ich musste feststellen das ich kein Freund von Sequencern in Synthesizern!bin.
    Aber ein Riesenfan von Arpeggiatoren.Frevel wenn Synths damit nicht ausgestattet sind.Der Blofeld hat ja sogar einen den man frei programmieren kann.Mich würde ma intressieren ob man den ,,owneditarp´´ global für alle anderen Patches nutzen kann.

    Der Virus TI hat ja auch einen aber der lässt sich nur via Computer editieren und man kann nur ein Arp pro Patch machen den man nichemal global nutzen kann :sad:

    Arp rules :twisted:
     
  11. hyboid

    hyboid aktiviert

    Die wahren Stärken des Evolvers liegen natürlich im Sequencer, der nicht nur Tonhöhen, sondern diverse klangformende Parameter steuern kann. Wenn man sich etwas Zeit nimmt und Mühe gibt, kann man da schier unendliche Klangwelten erforschen.

    Und die Tatsache, dass man 4 Oszillatoren hat, ermöglicht es sogar, Flächen und komplexe melodische Verläufe zu kreieren (da man die Tonhöhe der einzelnen Oszis ja getrennt modulieren kann).

    Mir gefällt der Grundsound des Evolver viel besser als der des Blofeld. Beim Blofeld muss ich mich totschrauben, um etwas zu finden, das mich umhaut. Das gelingt mir beim Evolver viel schneller und einfacher.

    Aber das ist natürlich Geschmackssache. Versuch den Evolver doch einfach mal. Per Internet bestellen, wenn er Dir nicht gefällt, dann zurück damit. Du wirst aber wahrscheinlich feststellen, dass die Matrixprogrammierung ganz komfortabel gelöst ist. Ich habe jedenfalls kaum Probleme damit.
     
  12. stuartm

    stuartm musicus otiosus

    Die Matrixbedienung ist gewöhnungsbedürftig, aber nach kurzer Eingewöhnung ist das wirklich komfortabel, weil du JEDEN Parameter in kürzester Zeit erreichst. Für die kleine Kiste ein wie ich finde bestmögliches Größe-zu-Bedienfreundlichkeit Konzept.

    Wenn man direkte Noten im Kopf hat und in den Sequencer packen will, ist dass etwas Denkarbeit (nur Zahlen und in Vierteltönen).
    Andererseits lässt sich hier auch prima mal ins Blaue schrauben.

    Und wenn viele auch immer den abgefahrenen Brachial/Noise/extrem-modulation Sound hervorheben, der Evolver kann auch wunderschön sanft vor sich hin plätschern!
     

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