kleiner PC für DAW - "klein" & DAW - passt das oder ist das ein Widerspruch?

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HorstBlond

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Hallo,

ich beginne mit der Planung für einen neuen DIY-PC fürs Studio. Er soll einen in die Jahre gekommenen (i7 - 4790 3.6 GHz) Rechner ergänzen oder vlt irgendwann mal ersetzen. Ich MUSS nicht - ich gestehe, dass viel (Corona-Isolations-)Spieltrieb dabei ist, es mit 2 Rechner zu probieren & eine Projekt-Idee mit meinem Sohn, der bei der Gelegenheit sich an einem Hackintosh probieren will. Mittelfristig möchte ich (wg Latenz) vlt auf ein Tunderbold Audio-Interface wechseln.
Die Idee beim Ergänzen wäre, Software-Synths mehr Performance zu bieten, während der andere Rechner Midi, Audio + Effekte macht.

Meine erste Frage: Irgendwie sind mir diese klassischen Desktop (ATX)-Gehäuse ein Dorn im Auge. Diese Klopper muten irgendwie "90er" an... Für meine derzeitigen Rechner bin ich schon auf ein 3 HE-19'' Gehäuse umgestiegen, das gefällt mir schon besser, weil es einfach in einem Rack unterm Tisch ordentlich versorgt ist.
Muss es überhaupt für einen ernsthaften Rechner, der performant und leise sein soll so gross sein, oder geht das auch kleiner, mit mini-ITX oder ähnlich? Immerhin gibt es Gamer, die auch viele Silikon-Muskeln brauchen, die sowas nutzen. Viele Anforderungen an Karten habe ich eigentlich nicht, wenn ich nicht was übersehe. TB, LAN, vlt 2 Moinitore, USB 3 - was braucht man mehr? Eine grosse SSD reicht vielleicht, gerade weil der andere Rechner ja mehr Platz hat. Ich habe noch ein altes Mackie Onyx mit FW rumstehen - wenn ich auf einem OS wäre, was mehrere Audio-Interfaces unterstützen würde, würde ich das vlt wieder mit FW konnekten, sonst muss es dann doch mal weg - im Zuge einer sinnvollen Entschlackung meines Equipments.
Grundsätzlich scheint der Markt für mini-ITX (oder barebones) mit TB sehr sehr klein zu sein - bzw. ich finde nur ein einziges Mainboard (ASRock X570 Phantom Gaming-ITX/TB3), eigentlich kein gutes Zeichen, aber warum eigentlich?

Also: Does size matter (in 2020)? ;-)

Danke.
 
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Also: Does size matter (in 2020)? ;-)
Keine Ahnung, bin kein Hardcore Gamer ;-) ich würde aber entweder was mit mehr PCIe Steckplätzen oder mit Notebook Prozessor suchen, je nach dem für mich typischen Anwendungsbereichen. Letzteres würde mit dem miniITX Board an sich funktionieren.

 
Mini ITX kann man machen, es muss einfach auf eine gute / ausreichende Kühlung geachtet werden.

Asrock ist im Mini ITX Bereich weit und breit alleine was TB anbelangt. Habe das Z270 Board welches bisher gut funktioniert hat.

Bei Mini ITX muss auch beachtet werden, dass nur 1x PCI-E vorhanden ist und man was aufrüsten anbelangt etwas limitierter ist.
 
...es gibt jede Menge mini itx Mainboards und auch kleine Gehäuse. Bin selbst gerade am überlegen. Ich plane einen dualen Win 10 / Hackintosh Rechner unter 500€. Meine bisherige Liste:

Gehäuse: Raijintek Metis
Mainboard Asrock B450M Pro 4 mit 2x M.2
CPU: Ryzen 5 3600
SSD: WD Blue 500GB M.2 + 256 GB
RAM: 16GB G.Skill 3200
Netzteil: be quiet power 11 400 Watt
Grafikkarte: Nvidia GT 710
 
danke euch. klingt also machbar.

PCIe Steckplätzen oder mit Notebook Prozessor
Was übersehe ich denn, kommt an die weiteren PCIe-Plätze? Mehr Platten? Vlt gönnt man sich eine 1 TB SSD und gut iss?
Notebook-CPU - wg Kühlung? Ich dachte an eine der im Moment im oberen Mittelfeld gesehenen Ryzen 3600 o.ä.

jede Menge mini itx Mainboards und auch kleine Gehäuse
die Anforderung TB haben zu wollen schränkt es eben sehr ein - und nach allem was ich lese macht das Sinn - in mein altes Board (Asus z97 oder so) könnte ich noch eine entsprechende Karte, speziell von Asus stecken.

Heute morgen habe ich noch gedacht, was denn mit den ganzen Media-PC Gehäusen ist. Sind die nicht grösser (ATX) und eben doch nicht so gross wie ein Tower. Im Grunde könnte ich den Rechner ja in einen anderen Raum stellen, wenn es der ist, der die Softsynths fährt. Wie steuert man denn so einen 2. Rechner? Uebers Netzwerk?
 
...mein ausgesuchtes Mainboard hat 2x USB 3.1 Gen2 Type-A Port (10 Gb/s) ... für das Ryzen 5 3600 reicht auch B450
 
mein ausgesuchtes Mainboard hat 2x USB 3.1 Gen2 Type-A Port (10 Gb/s) ... für das Ryzen 5 3600 reicht auch B450

für mich ist Thunderbolt wichtig. Von all dem was ich lese, macht es weniger Latenz, weil es System-naher ist (und sekundär ists sehr schnell), daher denke ich, wenn schonmal auf ein neues Interface, vlt erweiterbar auf mehr Eingänge, dann eben TB. Ich sehe aber auch, dass es die Auswahl oder die Anforderung "klein" zu bleiben recht einschränkt. Im Moment sehe ich nur das eine Board in mini-ITX, was das kann. Oder ich verstehe noch, wie man einen 2. Rechner einbingen kann (eben, Netzwerk?), mit wenigen Kabeln durch die Wand in den Keller, oder wie die Alternative MultimediaPC-Gehäuse funktioniert.
 
Was übersehe ich denn, kommt an die weiteren PCIe-Plätze? Mehr Platten? Vlt gönnt man sich eine 1 TB SSD und gut iss?
Notebook-CPU - wg Kühlung? Ich dachte an eine der im Moment im oberen Mittelfeld gesehenen Ryzen 3600 o.ä.
Wie gesagt für meine eigene Anwendungen. PCIe Steckplätze: Nächste USB Generation, Video Grabber Karte etc., man weiß nie was in ein paar Jahren nachrüsten möchte, keine Ahnung wie gut da 'ne externe Box mit PCI-Express Steckplätzen für Thunderbolt funktioniert. Notebook CPU: Stromverbrauch und Kühlung bzw. Lautstärke, ich hab' neben dem DAW PC der nur bei Bedarf läuft, aber noch 'nen Internet PC tagsüber ständig laufen, der zumindest schnell genug für eine Instanz der meisten VSTis sein sollte, damit ich nebenbei Sounds basteln kann.
 
Sehe 15 ITX-Mainboards mit AM4 gelistet, aber nur eins hat TB (und das wurde hier gelistet). Eins reicht ja zum Glück :D

Ansonsten würde ich mir eher Gedanken um das Gehäuse machen. Es gibt ITX-Gehäuse, die so groß sind wie normale Tower. Wo willst du das Teil hinstellen? Ich hab lieber einen mittelgroßen Tower auf dem Boden als einen kleinen auf dem Tisch. Es gibt Geräte, die sind so klein, dass sie auf dem Tisch nicht weiter stören (Mac Mini, Intel NUC - noch besser, wenn sich solche Geräte hinten an den Monitor montieren lassen).

Hatte die Idee mir ebenfalls einen ITX-Rechner zu bauen, weil grundsätzlich gibt es kleine Gehäuse (z.B. A4-SFX von Dan Cases), die ausreichend Platz für eine große Grafikkarte und starke CPU bieten (mehr kommt bei mir nicht rein). Wobei hier nicht ganz klar war, ob du nun zocken willst oder nicht. Am Ende war es mir die Idee dann aber nicht wert, weil die Komponenten teurer sind (Mainboard/Netzteil) und ich ein Kompromiss bei der Kühlung eingehen müsste, da man keinen großen CPU-Kühler verbauen kann.

Ansonsten bezweifel ich, dass man einfach und problemlos einen zweiten Rechner als zusätzliche Recheneinheit für Synths oder Effekte nutzen kann. Aber bin nicht tief in der Materie drin, vielleicht geht das ja doch "ganz einfach". Aber auch da kommt ja wieder eine Latenz dazu (was im Widerspruch zum TB-Interface steht). Warum nicht direkt eine starke CPU kaufen, die alles packt?
 
Ansonsten bezweifel ich, dass man einfach und problemlos einen zweiten Rechner als zusätzliche Recheneinheit für Synths oder Effekte nutzen kann.

Synths geht sicher, 5ms hat man auch bei manchen HW-Synth, bei FX hat man zusätzlich die Eingangslatenz, das könnte je nach Anwendung nervig werden.

Aber auch da kommt ja wieder eine Latenz dazu (was im Widerspruch zum TB-Interface steht).
Die Aussage verstehe ich nicht ganz, ist mit PCI-Express zu vergleichen, also auf jeden Fall weniger belastend als USB.
 
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Die Aussage verstehe ich nicht ganz, ist mit PCI-Express zu vergleichen, also auf jeden Fall weniger belastend als USB.
Der Widerspruch im Sinne von ein zweiter Rechner, die die Latenz erhöht und ein TB-Interface, was eine geringere Latenz haben soll.
Also nicht, dass PCIe an sich eine schlechte Latenz bieten würde.
 
Du kannst TB immer auch über eine PCI express Karte nachrüsten
ja, das muss dann - soweit ich weiss - immer zum MB passen, zB. gibt es bei Asus eine passende Karte. Aber, dann ist da wieder das Problem, dass die kleinen Boards eben nur wenige PCIe-Plätze haben... Entweder das verlinkte Asrock mit TB und einem PCIe (für die SSD) oder eines ohne TB, aber mit 2 Steckplätzen, eines für TB und eine für die SSD - läuft ja aufs gleiche raus, oder?

Wobei hier nicht ganz klar war, ob du nun zocken willst oder nicht
nein, definitiv nicht. Das macht mein Sohn ;-) auf einem anderen Rechner.

zweiten Rechner als zusätzliche Recheneinheit für Synths oder Effekte
Mir ist eben nicht mal klar, wie der dann angeschlossen ist - man will dann ja im Hauptrechner in der DAW den 2. Rechner bzw. den entsprechenden Softsynth als Plugin einbinden. Oder läuft das anders - also, dass der 2. Rechner nur über Midi angesteuert wird und ich z.B. den Software Synth wie ein Midi-Instrument spiele (dann stellt sich die Frage, wie ich den bediene, denn der 2. Rechner hat ja keinen Monitor, dann Teamviewer o.ä.? Gehen tut das - grosse Studios/Produzenten machen das ja auch. Ich habe das bei JunkieXL gesehen in einer seiner Studio-Tours, wo einen Raum zeigt, in dem seine ganzen Rechner (Rack/Blades) stehen. Aber mir ist da eben nicht ganz klar, wie er die dann von seinem "Produktionsrechner" ansteuert. Er sagt "audio cables" (aus den Audio-Interfaces?) und "ethernet cables" (midi? oder was geht dieses VST Link??)
 
Der Widerspruch im Sinne von ein zweiter Rechner, die die Latenz erhöht und ein TB-Interface, was eine geringere Latenz haben soll.
Also nicht, dass PCIe an sich eine schlechte Latenz bieten würde.
Die letzten paar Prozent an Leistung kosten oft mehr als ein weiterer Rechner. Speziell wenn man den PC als externen Klangerzeuger nutzen und spielen will, ist die geringere Latenz um so wichtiger.
 
Problem, dass die kleinen Boards eben nur wenige PCIe-Plätze haben... Entweder das verlinkte Asrock mit TB und einem PCIe (für die SSD) oder eines ohne TB, aber mit 2 Steckplätzen, eines für TB und eine für die SSD - läuft ja aufs gleiche raus, oder?

Moment, das ist ja Mist, was ich sage - die Dinger haben ja auch noch SATA - und - lese ich das richtig? 3 PCIe? ("1 PCIe 3.0 x16, 1 PCIe 2.0 x16, 1 PCIe 2.0 x1") UND 4 SATA3, 1 Ultra M.2 (PCIe Gen3 x4), 1 M.2 (SATA3). Dann ist ja alles gut, oder?
 
Oder läuft das anders - also, dass der 2. Rechner nur über Midi angesteuert wird und ich z.B. den Software Synth wie ein Midi-Instrument spiele (dann stellt sich die Frage, wie ich den bediene, denn der 2. Rechner hat ja keinen Monitor, dann Teamviewer o.ä.? Gehen tut das - grosse Studios/Produzenten machen das ja auch.

Remote Desktop Protocol (Windows) oder VNC (Plattformunabhängig) sind auch Optionen, aber das Arbeiten damit ist besonders in Echtzeit leider nicht so geil. Wenn man mit Delays im Bereich von 100-300 ms leben kann, dann ist das okay, aber Musik machen wollen würde ich damit jetzt nicht. Vielleicht ein Plugin per Remote konfigurieren und dann direkt mit Midi "blind" ansteuern, okay.

Grundsätzlich spricht aber auch nix dagegen, zwei Rechner an einen einzigen Monitor zu hängen. Entweder hat der Monitor ab Werk schon zwei Eingänge oder es gibt entsprechende Umschalter (HDMI/DVI).
 
Grundsätzlich spricht aber auch nix dagegen, zwei Rechner an einen einzigen Monitor zu hängen. Entweder hat der Monitor ab Werk schon zwei Eingänge oder es gibt entsprechende Umschalter (HDMI/DVI).
USB Umschalter für Keyboard und Maus.
 
Wenn nicht gezockt wird, warum dann kein Intel NUC? Hat TB, einen M.2 Slot + 2,5" für Speicher.. Alternativ abwarten bis die ersten Ryzen 4000 Lösungen auftauchen, wenn Leistung benötigt wird.
Sowas z.B. https://geizhals.de/intel-nuc-10-pe...on-bxnuc10i7fnh-a2195364.html?hloc=at&hloc=de

Ansonsten würde ich durchplanen, ob du wirklich zwei Rechner willst und brauchst. Sehe da derzeit nur mehr Nachteile als Vorteile. Gibt es überhaupt einen Vorteil? Bist du derzeit am CPU-Limit? Reicht ein Ryzen 3600/3700X aus um derzeit alle Projekte alleine zu stemmen? Brauchst du nicht nur zwei, sondern vielleicht sogar drei Rechner?

Persönlich hätte ich null Bock auf einen KVM-Switch (oder VNC/RDP) für eine Lösung von einem Problem, was gar nicht existiert.
 
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Bevor du zwei mal Geld für doppelt Hardware raus haust, pack die Kohle für den zweiten Rechner lieber in die CPU des ersten ;-)
 
Geld für doppelt Hardware raus haust
ich hab ja schon gestanden, dass das eine ziemlich irrationale Idee ist - danke aber fürs challengen ;-)

- Ganz rational wäre nichts zu tun, noch nicht, und mit den leichten Nervereien zu leben, wenn das Ding ans Limit kommt (Effekte, Softsynths)
- Ein wenig weniger rational wäre, jetzt auf Ryzen zu gehen - mir scheint Ryzen so ein wirklicher Sprung zu sein, den es sich lohnt zu gehen. Mein System ist - ich kann das nicht mehr genau rekonstruieren von 2014? Nach 6 Jahren kann man schon mal. Das Netzteil ist mit 350 Watt etwas schwach für was neues, ich habe noch ein ungenutztes 400 W rumliegen. Die SSD ist neu, EVO 970 1 TB, RAM weiss ich nix drüber, der Basis-Rechner war bestimmt mal ein c't Bauvorschlag. Investition wäre also okay, alte Teile bringen ja in der Bucht auch noch sowas wie eine kleine Anzahlung.

Es ist eindeutig Spieltrieb. Allerdings schon gesponnen... Ich habe gerade vor 1 Jahr oder so noch in ein Rackgehäuse investiert, die Idee, das Ding in einem Rack zu verstecken finde ich weiterhin gut. Ich hätte nicht mal so recht eine Zweitverwertung für den alten oder neuen - ich habe noch ein recht in die Jahre gekommenes MBP (2013) und mein Sohn einen ähnlich alten Rechner zum Gamen, der reicht ihm aber, gerade weil es zu Weihnachten so einer 570er GraKa gab.

Ich finde die Idee von (mittlerweile weiss ich wie das heisst...) VSL schon gut. Grosse Libraries oder eben Synths liegen auf einem 2. Rechner. Lese aber wenig brauchbares darüber. Dabei finde ich die Idee nicht so schlecht: wie stellen uns ja auch sonst viel Hardware hin, für jedes pling pling noch ein Teil und noch eins, aber nur 1 Rechner. Warum nicht Last verteilen?

Jetzt gibt es 2 Wege, nein 3:
- Upgrade altes System auf Ryzen, ich würde da wohl auf einen 7er gehen (8 Kerne), high end hab ich nie gekauft, und gefühlt finde ich 400-500 für eine CPU zu viel. Alte Teile gehen zu meinem Sohn (und die ganz alten dann zu eBay) oder in die Bucht - man könnte ja auch hier Dual-Booten, wenn man denn mit dem Hackintosh spielen will
- neuer, zusätzlicher Rechner, spielen mit Hackintosh, TB testen, wenn Hackintosh mir dann zu kompliziert ist, kann man immer noch auf Win zurückgehen. Spannend daran finde ich einfach den kleinen Formfaktor - allerdings weiss ich nicht, wie warm oder laut so ein Ding dann unter Last tatsächlich wird. Im Detail weiss ich mittlerweile nicht mehr, ob ich unbedingt TB brauche oder eher das Geld in mehr als 8 Ins investiere oder in nix. Im Moment bin ich ehrlich gesagt mit den 8 Ins zufrieden (2-4 Synths, plus Effekt) - mehr würden mir nur erlauben, einiges an Hardware, Mischer, zu entrümpeln.
- nix tun und in 1 Jahr noch mal kommen
 
p.s. wurde unterbrochen und war noch nicht fertig - rechtfertigung / 2. Verwertung für einen small SSF-Rechner. Wirklich nervig ist, was mein MPB 2013 macht beim Fotobearbeiten (raws mit Cpature One) - das ist scnon sehr langsam und ab und zu hängt dann der ganze Rechner. Wenn ich für Fotos auf Mobilität verzichten würde (kein Bearbeiten mehr auf dem Sofa ;-), dann wäre das der Ersatz: Fotorechner!

p.s.2: eine weitere Motivation ist eben auch Corona-beschäftigung für meinen Sohn - nicht, dass das 1000 € kosten darf, aber das wäre noch ein nettes Projekt für uns. Und ich vermute, dass das mit der bestehenden, alten Hardware im Haus eher komplizierter würde...
 
Hab gestern meinem Board neues beta Bios Update 2.81 und auch gleich für AMD Update 2.04.04.111 für X570 Chipsatz zukommen lassen, es läuft nach dem Bios Update alles auf Default also ohne OC, Ram Standart 3200Mhz oder sonstigen Anpassungen Runder und Unaufälliger bzgl. Chipsatzlüfter denn man nicht wegleugnen kann nun sehr ruhig auch bei Belastung. Und das schöne daran ist das die Benchmarks unter CPU-Z nun auch noch ein Stückchen besser sind als schon zuvor. Für diejenigen die eine ähnlich Konfig wie ich haben sollten sich das Update gönnen, kann es Empfehlen.

(YOU) AMD Ryzen 9 3900X Singelcore war bis jetzt immer etwas verhaltener, jetzt passt es.
(YOU) AMD Ryzen 9 3900X und Multi war der Cpu eh immer schon gut, Naja ich freue mich über das Ergebnis.
 
Hallo,

ich beginne mit der Planung für einen neuen DIY-PC fürs Studio. Er soll einen in die Jahre gekommenen (i7 - 4790 3.6 GHz) Rechner ergänzen oder vlt irgendwann mal ersetzen. Ich MUSS nicht - ich gestehe, dass viel (Corona-Isolations-)Spieltrieb dabei ist, es mit 2 Rechner zu probieren & eine Projekt-Idee mit meinem Sohn, der bei der Gelegenheit sich an einem Hackintosh probieren will. Mittelfristig möchte ich (wg Latenz) vlt auf ein Tunderbold Audio-Interface wechseln.
Die Idee beim Ergänzen wäre, Software-Synths mehr Performance zu bieten, während der andere Rechner Midi, Audio + Effekte macht.

Meine erste Frage: Irgendwie sind mir diese klassischen Desktop (ATX)-Gehäuse ein Dorn im Auge. Diese Klopper muten irgendwie "90er" an... Für meine derzeitigen Rechner bin ich schon auf ein 3 HE-19'' Gehäuse umgestiegen, das gefällt mir schon besser, weil es einfach in einem Rack unterm Tisch ordentlich versorgt ist.
Muss es überhaupt für einen ernsthaften Rechner, der performant und leise sein soll so gross sein, oder geht das auch kleiner, mit mini-ITX oder ähnlich? Immerhin gibt es Gamer, die auch viele Silikon-Muskeln brauchen, die sowas nutzen. Viele Anforderungen an Karten habe ich eigentlich nicht, wenn ich nicht was übersehe. TB, LAN, vlt 2 Moinitore, USB 3 - was braucht man mehr? Eine grosse SSD reicht vielleicht, gerade weil der andere Rechner ja mehr Platz hat. Ich habe noch ein altes Mackie Onyx mit FW rumstehen - wenn ich auf einem OS wäre, was mehrere Audio-Interfaces unterstützen würde, würde ich das vlt wieder mit FW konnekten, sonst muss es dann doch mal weg - im Zuge einer sinnvollen Entschlackung meines Equipments.
Grundsätzlich scheint der Markt für mini-ITX (oder barebones) mit TB sehr sehr klein zu sein - bzw. ich finde nur ein einziges Mainboard (ASRock X570 Phantom Gaming-ITX/TB3), eigentlich kein gutes Zeichen, aber warum eigentlich?

Also: Does size matter (in 2020)? ;-)

Danke.


Natürlich kannst du auch ein kleines Gehäuse nehmen. und ein µATX Board nehmen...Das funktioniert genauso so gut..Mann muss halt nur schauen,,wie hoch ist der Lüfter und wie lang ist die Grafikkarte..und dann müsste man schauen reichen einem die ganzen Schnittstellen aus. Dann könnte man auch ein kleines Gehäuse nehmen...Die meisten haben halt auch eine große Graka weil sie entweder zocken oder im Videobereich unterwegs sind und weil manche halt noch "übertreiben hohe" Lüfter einbauen um 5° kühler zu bleiben weil sie vielleicht auch etwas Overclocken oder eben auch dann die Option im großen Gehäuse haben wird es dann ein großes Case
 
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ich habe übrigens jetzt auch bestellt - mittlerweile ist alles da und steht bereit für den Aufbau... Ich berichte... Die Idee ist immer noch ein Hackintosh; spätestens am Wochenende geht's los, in der Woche muss noch zuviel anderes fertig werden....
 
Würde mir nie wieder im Leben was anderes als ein Notebook kaufen. Den letzten Desktop PC sowie Tower habe ich glaube ich vor 15+ Jahren gekauft.
zum Notebook noch ggf. eine Dockingstation und natürlich einen externen Riesenmonitor und gut ist.

Sehe keinen Grund, sichnoch jemals etwas anderes als ein Notebook zu kaufen.
Evtl. ein paar Blades, wenn man ein RZ oder eine Renderingfarm betreibt aber so etwas mietet man heute auch an.
 
Würde mir nie wieder im Leben was anderes als ein Notebook kaufen
die Phase hatte ich auch mal bzw. das mache ich mittlerweile für alles ausser Musik. Ich mache jetzt im Homestudio zumindest nochmal eine Generation so weiter old school...

die finde ich eben eigentlich aucn interessant. Dieser grosse Kasten, der unförmig unterm Tisch steht mit vielen wirren Kabeln dran ist für mich irgendwie zu "90er"... Ich hatte vor einiger Zeit immerhin mal den Desktop in ein 19'' Gehäuse verbannt, das gefällt mir schonmal besser. Aber eigentlich müsste man sich ein kleines Rack in den Nebenraum stellen und je nach Bedarf mit Blades bestücken und dann einfach nur einen Monitor und Tastatur ins Studio führen. Laptop ist natürlich unschlagbar, für live und vor allem wenn man nur einen Rechner im Privathaus haben will. Die sind ja - sorry, bitte nicht mobben jetzt - mittlerweile nicht mehr so anfällig für Cross-Nutzung von Office, Internet, auch Foto usw. Das war ja vor 20 Jahren noch ganz anders. Heute zickt das vlt auch mal, aber nicht mehr zu vergleichen mit vor Jahre. Ich schliesse auch ab und zu mal mein in die Jahre gekommenes MBP an und das funktioniert problemlos (also Musik, ansonsten sind Apple-OS und ich - zumdindest was Usability angeht - Freunde mehr. Hackintosh wird nur ein Experiment, auch wg. Audio Core. Aber mit einem Cklick wäre ich wieder bei Win wenn das nervt.
 
Du musst halt aufpassen, dass der Bau des Rechners halt nicht zum puren Selbstzweck mutiert. Ich habe das früher ja auch gerne gemacht. Jetzt will ich mit dem Gerät jedoch eine Aufgabe lösen bzw. eine Anforderung erfüllen. Basierend darauf suche ich mir ein fertiges Gerät aus und kaufe es halt. Wird auch nicht mehr alle paar Jahre getauscht.

Aber wenn es Dir Spass macht mit der Bastelei und der Planung des Ganzen, ist es ja auch nicht schlimm.
 
Du musst halt aufpassen, dass der Bau des Rechners halt nicht zum puren Selbstzweck mutiert
genau ;-) Mit meinem letzten hatte ich das Level eigentlich erreicht - der war schnell zusammengebaut und brauchte danach nie wieder Aufmerksamkeit. Mal eine m2-SSD rein und das wars. Früher war es sicher Spass am Basteln und dann irgendwann "abhalten vom musizieren"... Irgendwas lief immer nicht... usw. Dann bin ich irgendwann immer mit nur wenig Recherche diesen c't bauvorschlägen gefolgt. Mit Erfolg.
Hier darf ich z.T. in den "Nerd-Threads" (sorry, no offence) z.T. nicht so genau mitlesen. Da wird mir ganz schlecht, wenn Leute berichten was alles nicht läuft und was noch viel besser wäre... Jetzt gerade... habe ich bestellt, wieder 80% c't und 20% schnelle Recherche und sofort liest man wieder was nun doch gar nicht geht ;-) Ich kann doch jetzt nicht tagelang all meine georderten Teile wieder zurückschicken und nach 1 Woche wieder rausfinden, was jetzt noch viel besser gewesen wäre.
Ich bau jetzt erstmal und habe ja als Backup noch den alten. Wenn dann alles läuft, wird geswitched und das nächte (letzte ;-) ) Projekt wird dann, den alten Rechner als 2. Rechner zumindest per Midi dazuzuschalten - z.B. um Resourcenraubkatzen wie einen Repro entkoppelt fahren zu können. Das ist aber nur ein Spleen.
In diesem Fall - hab ich ja oben geschrieben - ist es eben auch ein Vater-Sohn Projekt und das ist es wert ;-) Finds noch toll, zuerst ist mir meine Tochter in das nach langer Zeit wieder aufgebaute Studio gefolgt und hat mir befohlen, NIEMALS den Kurzweil k2500 XS zu verkaufen*, und mein Sohn hilft beim Verkabeln, lässt sich dann vom MicroFreak ablenken und daddelt damit ewig rum. *Neulich habe ich dann bei ihr eine Liste mir ihren Lieblingssounds gefunden :cool: . Sie ist 11 und damit ca. halb so alt wie das Objekt ihrer Begierde ;-)
 
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