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Kommt E-MU zurück?

  • Ersteller Ersteller TommNoise
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    e-mu
  • #151
8Dio war evtl. auch der suboptimale Partner.
Die 8Dio Samplelibs haben mich immer zuviel Nerven gekostet. Viele Sachen klingen solo einfach saugut und oft sehr günstig. Im praktischen Einsatz für mich aber kaum zu gebrauchen. Vor allem die Streicher/Spiccatos haben mich fertig gemacht. Da war noch jedesmal so ein extrem störendes Sample dabei, mit resonantem Quietschen oder doppeltem Attack. Und wenn sich das beim Spielen rhythmisch wiederholt, klingt es wie eine Fahrradkette, die einmal pro Umdrehung eine Stelle hat, die quietscht.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: engineer
  • #152
als ge-outeter HW Sampler Fan bereite ich ja auch diverse Sachen mit den immensen Möglichkeiten im Rechner vor.

Neben ausreichender Beknopfung bräuchte ein völlig autarker aktueller Sampler zusätzlich noch mindestens ein 8-10“ oder größeres (Touch-)Display.

Unter der Haube würde dann wiederum eh nur ein Rechner sitzen was dann auch ohne Zusatzausgsben schon mit vorhanden Mitteln auch erledigt werden kann.
 
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M.i.a.u.: 5511823sUbbSC
  • #153
A5000, EIV und Co ist nicht mehr so, dass Leute ihre Zeit in schlechte Keymaps packen wollen, wo Software sowas automatisch kann oder man intuitiv arbeiten will.)
A3000 war für mich lange Zeit der "Polaroid-Sampler" schlechthin. Für kreatives eben. Filter und FX sind cool, selten Multisamples gebraucht, auch keine 5 LFOs und Envelopes.
Vom der Aufnahme zum spielbaren Sample waren es immer nur ein paar Tastendrücker. Fand ich immer saugut und schnell. (die ekelhaften Speicher- und Ladezeiten unterschlage ich jetzt einfach mal) Brauchbare Xfade-loop war auch in Sekunden reingedreht. Ich konnte das sogar während der Bandprobe machen ohne dafür eine Pause zu brauchen.
 
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M.i.a.u.: Audiohead, Mr.Pink, micromoog und eine weitere Person
  • #154
Ich bin ja schon ganz glücklich was mir S2400 und PV heute als Neuentwicklungen bieten, sowohl klanglich wie auch von der Arbeitsweise.
Den Isla finde ich auch immer noch sehr interessant. Das sieht mir sehr nach Spaß aus. Ich meine, 2 Phono Eingänge? Wie cool ist das denn bitte? Kann man den eigentlich auch als 2 Kanal Turntable Mixer missbrauchen? So als Zusatznutzen? 🙂
 
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M.i.a.u.: 5511823sUbbSC
  • #155
Wenn schon ein neuer EMU Sampler, dann müsste der vom Soundprinzip eher so sein wie der EIII. Der hat mit seinen u.a. analogen VCAs und dem daraus resultierenden Druck den anderen Samplern einfach nur aufs Maul gehauen.

Wenn man das heute noch so hinkriegen würde (mit dem entsprechenden Aufwand), dann wäre es aber trotzdem wie damals purer Luxus und preislich in für Hobbyisten eher schwer erreichbarer Ferne. Es müsste eben nicht nur in der Bedienung und den Möglichkeiten auf dem heutigen Stand sein, sondern sich auch in der Klangqualität schon deutlich abheben. Einfach nur mit haufen Bits und Kilohertzen sampeln und wiedergeben kann man eigentlich schon einfach mit dem Smarten oder iPhone, was man immer dabei hat.
 
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M.i.a.u.: Audiohead, micromoog und 5511823sUbbSC
  • #156
Nur mal zum Vergleich wie unterschiedlich Sampler klingen

 
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M.i.a.u.: eusti
  • #157
Die 8Dio Samplelibs haben mich immer zuviel Nerven gekostet. Viele Sachen klingen solo einfach saugut und oft sehr günstig. Im praktischen Einsatz für mich aber kaum zu gebrauchen. Vor allem die Streicher/Spiccatos haben mich fertig gemacht. Da war noch jedesmal so ein extrem störendes Sample dabei, mit resonantem Quietschen oder doppeltem Attack. Und wenn sich das beim Spielen rhythmisch wiederholt, klingt es wie eine Fahrradkette, die einmal pro Umdrehung eine Stelle hat, die quietscht.

Ja

Ich sample seit 1988 tonnenweise selbst und würde mir da über die Jahrzehnte schon ein gewisses Know How zur Beurteilung von Fremdmaterial anmaßen.

Gerade bei Synth-Samples ist das 8Dio Zeug im Pro X so dermaßen lieblos und praxisfremd gemacht, dass es fast schon eine Unverschämtheit ist dafür Geld zu verlangen.

Einfach mal den Sample-Robot anschmeißen garantiert noch keine guten Ergebnisse.
 
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M.i.a.u.: exitLaub
  • #160
der EIII. Der hat mit seinen u.a. analogen VCAs und dem daraus resultierenden Druck den anderen Samplern einfach nur aufs Maul gehauen

Ganz meine Rede.
Hatte jetzt noch nie ein Synclavier 9600 oder Fairlight III zum Vergleich (denen bescheinigt man das ja auch).

Aber der EIII macht selbst aus Samples einer Tischhupe was „Großes“.

Der Einzige Sampler in meinem Park dem ich Shit in->Gold out attestiere.
 
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  • ^
M.i.a.u.: Audiohead und D-Joe
  • #161
Hoffe auf einen echten, innovativen Sampler mit Z Plane und allem pipapo.... Keine Ahnung in wie weit Rossum da aber Patente hält...?
Beschreibe bitte mal, was genau du brauchst und was fehlt. Ich bin gerade am redesign.

eben ausreichender Beknopfung bräuchte ein völlig autarker aktueller Sampler zusätzlich noch mindestens ein 8-10“ oder größeres (Touch-)Display.

Unter der Haube würde dann wiederum eh nur ein Rechner sitzen
Nicht unbedingt. Ausreichende "Beknopfung" wäre eines Windows-Programmes, gfs auch Android-Programms für Tablets möglich und das Display am Gerät wäre ein 1920x1080 Monitor. "Unter der Haube" sässe dann ein FPGA.
 
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  • #162
Ich bin gerade am redesign
Redesign von was genau? Bist du mit EMU verbandelt?
Wenn das ernst gemeint ist, mach nen Thread auf; hier gibts bestimmt ne Menge User mit guten Ideen. :)

EDIT: hab mich auf deiner Website ungeschaut, werde aber nicht ganz schlau.
Kann jetzt natürlich nur mich mich sprechen; mir ist die haptische Seite eines Instruments genauso wichtig wie die Leistung und die softwareseitige, wenn nicht sogar deutlich wichtiger.
Wenn ich also von einem modernen Sampler träume, dann bitte mit der Haptik und äusseren Wertigkeit der alten Klassiker. Softwaremässig dazu aber aktuell und innovativ, zB umfangreiche Klangmanipulation. Dazu mit starkem Fokus auf hochwertigem und charakterstarken Sound, was nicht nur die interne Engine betrifft sondern auch analoges Front und Backend.
Ein Gerät zum anfassen und inspiriert werden, nicbt zum draufstarren und konzentrieren.
Davon gibts samplermässig nur sehr wenig aktuelles am Markt. Spontan fallen mir nur MKSREC und S2400 ein, beide wiederum eingeschränkt auf ihre weise.
Ich hab als Zweitsampler noch den Polyvera (klanglich toll, aber samplingmässig beschränkt) und den GR Mega (umfangreiche Featurepalette, aber kompromissbehaftete Bedienung und für meinen Geschmack klanglich zu technisch nüchtern.

Mich würde trotzdem interessieren was du für ein Redesign planst? Um welches Gerät handelt es sich? Ich hab auf deiner Website nur Boards etc gesehen, keine fertigen Geräte. Da fehlt mir ganz klar der Fokus auf den haptischen Aspekt eines Instruments.
Wäre ich Entwickler, ich würde genau anders herum anfangen. Erst die haptische Oberfläche, dann die Innereien plus analoge Komponenten und wenn das sitzt und geil ist, dann die Software darauf zu schneiden....
 
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  • Gute Idee
M.i.a.u.: Area88
  • #163
Redesign von was genau? Bist du mit EMU verbandelt?
Nein, mit EMU bin ich nicht verbunden. Wusste auch gar nicht, daß es da noch was gibt.

Ich habe mir über die Jahre selber einen Synth zusammengebaut, samt MIDI und Mischpult, massiv ausgebaut und so langsam auch serienreif, da benutzbar. Hat Funktionen die sonst keiner hat. Die stecken alle in FPGA-Testboards, es gibt unterschiedliche Konfigurationen und Gerätefunktionen die erst zu einem soliden System zusammen gebaut werden müssen. Das Problem ist eine leistungsfähige hardware zu entwickeln, ohne zuviel selber machen zu müssen. Ich habe vor 20 Jahren mal ein DSP-System mit FPGAs zusammengebaut und bis es lief, waren die FPGAs veraltet.

Daher arbeite ich mit EVAL-boards. Aktuell soll das Meiste zu einem funktionierenden Demo-System im Nexys Video verbaut werden. Die Zielarchitektur ist aber ein Aufbau aus Trenz 0725 , die jeder kaufen und verschalten kann. Dann müssen nur S/PDIF Wandler dran und man kann loslegen.

Wie du richtig beschreibst, ist Haptik ein Punkt. Das Ganze muss benutztbar sein und Windows-Oberflächen sind da einfach schlecht. Daher habe ich auch HW-Controller aufgebaut, mit Drehencodern weil es da einfach kaum was gab. Nun wäre allerdings der neue Novation und der Behring BCR auf dem Markt mit dem man was steuern könnte. Ich brauche da in jedem Fall DIN-MIDI oder man müsste einen USB-MIDI-host davor schalten.

Die Struktur ist aktuell die dass es ein MIDI-FPGA, ein SYNTH-FPGA und ein Mischer-FPGA mit Effekten gibt. Besonders das MIDI-FPGA ist für Viele interessant, denn es kann bis zu 512 Kanäle in Echtzeit mischen, angefangen von 16 DIN Buchsen (-> 256) , MIDI 2.0 und eben meinem Fast MIDI 64 Kanal (3x64) mit denen man auch weitere Platinen dranbekommen kann. Ich nehme auch PC-MIDI über ein 12MBit UARt Kabel an sowie DMX Pult Signale. Das FPGA kann im Weiteren etliche MIDI Effekte wie Chorus, Verdopplung, Splitten, Ferung, Merge und hat 16 Arpegiatoren und zwei 64 Spur Sequencer drin, beide mit 64 Steps. Alle MIDI Bearbeiter sind in der Reihenfolge verschaltbar, d.h. man kann Tastaturen spiltten, mergen und Teile davon auf ARPs senden, sowie deren ausgänge wieder splitten und bearbeiten um sie auf neue ARPs zu sehen. Dann geht es raus auf bis zu 512 Ausgänge - 256 MIDI 2.0 und 16 DIN 16 Kanaöl MIDI 1.0.

Synthy hat 256 Stimmen, 128 Polyphon Stereo, 64 fach multitimbral, 2048 Oszillatoren, 8 Wellen aus ca 27 Wellenformen gleichzeitig. Und es gibt da einige Effekte im Stereobetrieb und der Wellenmischung die es so nirgends gibt. Z.b. können die Stimmen / Töne in einem Kanal an unterschiedlichen Stereopositionen auftauchen und eine andere Wellenmischung haben. D.h. die Voice kann sich pro Ton qualitativ ändern.

Ich will noch nicht zuviel beschreiben und habe auch Beschreibungen von der neuen Seite genommen, weil die KI-tools zu sehr und zu oft vorbei kommen und mitlesen. Die sind ja in der Lage, Schaltungen aus Beschreibungen abzuleiten und zu bauen. Da muss man vorsichtig sein.

Das Mischpult hat auch so einige Sachen, die andere digitale Pulte nicht können, von den großen SSL mal abgesehen.

Zu der Frage nach dem Sampler:

Ich habe natürlich auch USER-RAMs drin, allerdings in begrenzter Zahl und Tiefe. Es sind derzeit 4 RAMs mit jeweils 1 Welle geplant, die allerdings für alle 256 Stimmen gleichzeitig genutzt werden kann. Für einen Sampler reicht das natürlich nicht. Ich bin aber immer an input interessert denn:

Grundsätzlich kann man ein FPGA im Betrieb umladen, d.h. man könnte Teile des Synths durch einen Sampler ersetzen, der dann auch richtig satt Wave-Table-Synthese macht. Das ist ohnehin geplant. Generell ist das System so aufgesetzt, dass man die FPGA baords manuell verbinden kann, d.h. man kann sehr einfach noch eine weitere Syntheseeinheit paralel hinzubauen. So ein board kostet aktuell um die 180,- Nimmt man das gesamte interne RAM her, hätte man in etwa 3sec reine Samplezeit für 18Bit Wellen bei 96kHz. Mit dem angeschlossenen 8MB-Hyper-RAM sind es gut 30sec. Jeweils nutzbar für alle Stimmen.

Welche Rohdaten-Samplelänge würdest du denn als sinnvoll erachten?
 
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M.i.a.u.: Akai und teletom
  • #164
Naja, für einen richtigen Sampler kanns ja quasi nicht groß genug sein. Damit meine ich den Workaround auch wirklich in das Gerät reinzusamplen aus den unterschiedlichsten Quellen, nicht das faule reinladen von Konservenessen aus irgendwelchen kommerzielken Libaries. Im musikalischen Kontext truncated man es vlt später auf nur Millisekunden runter. Aber das geht nur im musikalischen Kontext. Also kann das RAM erstmal nicht groß genug sein (wir leben ja zum Glück nicht mehr in den 90ern).
Was aber noch viel wichtiger ist, ist die analoge Eingangstufe über die man reinsampled. Solche Details werden heute häufig vergessen und man nimmt dafür irgendeinen beliebigen Preamp IC, weil technisch ok u d auch ohne K owHow verwendbar.
Hintenraus natürlich das gleiche.

18 oder 24 Bit oder gar 96k brauch ich bei einem Synthesizer (wozu ich auch den Sampler zähle) nun ganz sicher nicht. Ich hab lieber 12 Bit plus hochwertige Analogtechnik davor/dahinter , als andersrum. Passt aber natürlich auch nicht zum verkaufsfördernden Konzept des Featurismus....

Ich hab einfach das Gefühl heute wollen die Hersteller sich nur noch mit möglichst komplexen Features übertrumpfen. Was ja auch easy geht mit der Rechenleistung heute und vergessen darüber das ganze Front und Backend plus das taktile Erlebnis, was ein Instrument braucht, um nicht einfach nur Software mit ein paar Alibiknöpfchen zu sein.
[Siehe zB Elektronauts, mit ihren endlosen Featureforderungen, die die sowieso schon haptisch kompromissbehafteten Kisten mit jedem Update immer schlimmer werden lassen].

Ich weiss natürlich, dass der Markt ein schwieriger ist; viele schreien ja schon auf wenn ein Gerät viestellig kostet. Aber hat die Welt nicht genug Probleme mit Plastilmüll...
Wer benutzt noch eine BCR oder Launchcontroll in 20 Jahren. Ich empfinde da Haptik und Qualität als äusserst unbefriedigend.

Ich persönlich verzichte gerne auf Features, wenn dafür mehr Fokus auf Qualität in allen Bereichen gelegt wird... Aber so bedient man leider nicht die Massen....

Ich mein was das Verhältnis Formfaktor zu Features angeht, schlägt niemand Smartgeräte wie Phone oder Tablet bzw was die Zukunft noch bringt.
Hardware Instrumente, die hier wirklich einen Mehrwert mitbringen (und das auch Nachhaltig) sollten sich aus einem Spiel das sie nur verlieren können, besser raushalten. Damit schaffen sie sich nur selber ab (siehe auch OS Hack Diskussion).
Aber zB sowas wie eine MPC3000 in modern, wer von den Appschupsern kann da mithalten? Sowas hätte auch in 20 oder 30 noch Relevanz. Wenn auch nur für eine kleine Nische.... Muss man halt wollen als Hersteller, dann geht das auch.
 
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M.i.a.u.: Synthesilent
  • #165
18 oder 24 Bit oder gar 96k brauch ich bei einem Synthesizer (wozu ich auch den Sampler zähle) nun ganz sicher nicht.
Hm, wenn man das, was konventionelle Analogtechnik mit "Feld-Wald- und Wiesen-DACs" heute produzieren kann, aber ausnutzen will, sind 20 Bit schon Pflicht. Ausgehend von einer mehrkanaligen Mischung, wo sich mehrere Stimmen addieren, braucht es dafür aber schon wenigstens 16 Bit samples. Vor allem braucht man die, wenn man die Wellen interpolieren will, um die Tonhöhe zu ändern. Die Steilheiten und Verzerrungen bei Interpolation durch die einschlägigen Filterungen sind ja genau berechenbar. Da die RAMs im FPGA 18 Bit haben, und als 36er und 72er-Kombis kommen, nimmt man die eben mit. Ein mit 18 Bit gesampeltes Signal hat dann auch nach Resampling und Filterung immer noch eine "analoge" Qualtiät von rund +/-15 Bit -> 1/30000 Dynamik und damit rund 45dB maximale Verzerrung. 40dB Signalabstand werden im Allgemeinen als Soll angenommen, um einen Ton noch als "rein" zu empfinden.

Wie auch immer ...

Wer benutzt noch eine BCR oder Launchcontroll in 20 Jahren.
Ich wahrscheinlich und alle, die eine SW nicht mit der Fummelmaus bedienen wollen :-)

Irgendwas zum Steuern braucht es und potenziell kratzige Potis an analogen Eingabegeräten erfordern auch Signalverarbeitung, um Springen von Werten zu verhindern, was sich die meisten Hersteller aber sparen. Mein Favorit sind magnetische Encoder, die sehr leicht laufen, rüttelstabil sind und eine hohe Auflösung haben. Damit kann man genauer stellen, als mit einem Poti.

Zum eigentlichen Thema Sampeln:

Mein FPGA ist ja drauf ausgelegt, S/PDIF zu verarbeiten und kann getestet sogar 768kHz x 64 Bit, was es in der SPEC gar nicht gibt. Ich nehme aber z.B. 384er und logischerweise 192kHz-S/PDIF an und kann damit aktuelle hochwertige Wandler nutzen. Es hängt also am budget des Nutzers. Konkret laufen bei mir RME-Wandler / Vorverstärker und das fireface UC. Damit kriegt man schon sehr gut alles rein, was Mikrofone liefern.

Zum Sampler und der Speicherei:

Einen richtigen Sampler wird man nur mit satt flash und DDR-RAM hinbekommen, allerdings können solche Plattformen wie die von Trenz sowohl Flash als auch Speicher en masse, um binnen Millisekunden einen Sound vorzuladen und ihn im RAM bereitzustellen, dass die 256 Stimmen tuten können. So Plattformen wie TE0804 haben zudem HDA-Audio vorbereitet, ARC kann ich per HDMI und DSD sowieso.

Eventuell wird das ein neues Projekt. Audio abspielen ist ja im Prinzip AWG und von denen habe ich schon etliche gebaut und alles an VHDL hier liegen.
 
  • #166
Ich wahrscheinlich und alle, die eine SW nicht mit der Fummelmaus bedienen wollen
Ich hab auch ein Launchcontrol hier, aber Haptik und Qualität ist doch trotzdem schrecklich mies und macht keinen Spaß.


Mein FPGA ist ja drauf ausgelegt, S/PDIF zu verarbeiten und kann getestet sogar 768kHz x 64 Bit, was es in der SPEC gar nicht gibt. Ich nehme aber z.B. 384er und logischerweise 192kHz-S/PDIF an und kann damit aktuelle hochwertige Wandler nutzen. Es hängt also am budget des Nutzers. Konkret laufen bei mir RME-Wandler / Vorverstärker und das fireface UC. Damit kriegt man schon sehr gut alles rein, was Mikrofone liefern.
Da verstehe ich nicht was noch der praktische Vorteil zu einer reinen ITB Lösung ist?


Was ich mir von einem modernen Sampler wünsche, wäre optimale Bedienbarkeit mit sehr gutem haptischen Feedback (also nicht Launchcontrol sondern SSL Pult...) und umfassenden Synthesmöglichkeiten, die den Unterschied Sampler vs Synthesizer aufbrechen. Das am liebsten mit charaktervollem Pitch, guten Hüllkurven, analogen Filtern und VCAs. Keine internen FX, die einfach nur plump am Output hängen, sondern wenn dann integraler Bestandteil der Synthesengine sind.
Da brauche ich dann auch keine 256 Stimmen.
 
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M.i.a.u.: teletom
  • #167
Du brauchst einen Emu e4
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: Akai
  • #168
Du brauchst einen Emu e4
Definitiv, wollte ich schon damals, konnte es mir aber nie leisten.:kiffa:
Aber realistisch betrachtet, brauche ich aktuell überhaupt nix und vor allem nicht mit dem Uraltspeicherhandling etc. Nostalgieempfinden ist bei mir halt Null vorhanden. Sammlergene auch nicht.
Hier im Thread gehts mir eher um die Theorie. Er hatte mich nach meiner Meinung gefragt, die wollte ich ihm dann nicht vorenthalten.

Ich denk einfach vielen Entwicklern fehlt das Auge für die Praxis. Die wenigsten sind tägliche Anwender. Viele Geräte entstehen im Kopf, auf dem Papier. Als Anwender (Musiker/Tontechniker) interessieren mich technische Details nur rudimentär. Mich interessiert eher; wie connecte ich mit dem Instrument, wie Niederschwellig ist der Zugang, inspiriert es mich auch noch wenn ich es stundenlang gehört habe, usw.
Da ist es egal, ob Sampler, Synth, Mischpult oder analoges Outboard.

Viele Entwickler sind Genies, aber ihre Geräte setzen sich nicht durch, weil zu anstrengend in der Praxis. Kopfgeburten halt....
 
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M.i.a.u.: teletom, Audiohead und TommNoise
  • #169
Naja, SCSI2SD ftw :D

Ich nutze die Dinger nur als Resampler oder überfahre die Wandler... aber verkaufen?
Das wäre das letzte was ginge
 
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M.i.a.u.: Akai
  • #170
Verkaufen ohne Not würde ich den auch nicht.
Aber kaufen ohne Not halt auch nicht.
:D
 
  • #171
Ich würde sogar ohne Not einen dritten kaufen ... vlt im nächsten Jahr 😂
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: Akai
  • #172
ihre Geräte setzen sich nicht durch, weil zu anstrengend in der Praxis.
Das fasst meine derzeitige Misere perfekt zusammen. Vieles gekauft und weniges hat mich begeistert. Viele Geräte wollen einfach zu viel auf einmal.
Das sieht auf dem Papier super aus, ist dann aber im Studio weder Fisch noch Fleisch. Klar, man kann auch nur das davon nutzen, was man braucht und den Rest ignorieren, aber man muss halt trotzdem durch den Parameter und Knopf Dschungel navigieren.
Da kann ich dann gleich im Rechner arbeiten, wo sich die Funktionen leichter strukturieren lassen.
 
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M.i.a.u.: Akai und ModernerPurist
  • #173
Das fasst meine derzeitige Misere perfekt zusammen. Vieles gekauft und weniges hat mich begeistert. Viele Geräte wollen einfach zu viel auf einmal.
Das sieht auf dem Papier super aus, ist dann aber im Studio weder Fisch noch Fleisch. Klar, man kann auch nur das davon nutzen, was man braucht und den Rest ignorieren, aber man muss halt trotzdem durch den Parameter und Knopf Dschungel navigieren.
Da kann ich dann gleich im Rechner arbeiten, wo sich die Funktionen leichter strukturieren lassen.

Seltsamerweise passt es bei älteren Instrumenten.
Siehe bspw emu e4 Sampler.

Ich denke es liegt eher am Design und an Konsistenz.

Zuviel können ist das ein - Alles können zu wollen das andere.

Ich kotz bspw bei Halion ab v4 und Kontakt ab,
Omnisphere genauso. Zuviel Durcheinander!
 
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M.i.a.u.: Hamudi2000, Audiohead und TommNoise
  • #174
Siehe bspw emu e4 Sampler.
Ja, die haben es geschafft, das Interface so elegant zu strukturieren, dass man die Dinge die man nicht braucht, einfach ignorieren kann. So wie die Effekte zB. - Brauch ich da einfach nicht.
Spaß ist trotzdem was anderes :-)
 
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M.i.a.u.: Audiohead
  • #175
Das fasst meine derzeitige Misere perfekt zusammen. Vieles gekauft und weniges hat mich begeistert. Viele Geräte wollen einfach zu viel auf einmal.
Das sieht auf dem Papier super aus, ist dann aber im Studio weder Fisch noch Fleisch. Klar, man kann auch nur das davon nutzen, was man braucht und den Rest ignorieren, aber man muss halt trotzdem durch den Parameter und Knopf Dschungel navigieren.
Da kann ich dann gleich im Rechner arbeiten, wo sich die Funktionen leichter strukturieren lassen.
Ich denke da beisst sich das Pferd auch in den Schwanz: Features sind das aktuelle Verkaufsargument und der Entwickler versucht davon noch mehr zu liefern als die Konkurrenz. Und der Kunde geniesst sein aktiviertes Belohnungssystem, wenn er wieder ein neues kostenfreies OS installieren darf. Hat was von Drogensucht.... ;)
Guck dir die Foren doch an. Erst wird gemeckert das es zu viele Bugs gibt und wenn alles läuft, überschlagen sich die User mit Updatenwünschen.
Das das mit HW aber nur sehr beschränkt funktionieren kann wegen der fixen UI, scheint keiner zu begreifen.
Ich erinnere mich ehrlich gesagt nicht, ob ich mein Digitalgear früher überhaupt jemals updaten musste/wollte? Der Wahn kam doch erst auf mit easy Internet für alle...
Evt müssen wir uns da auch mal an die eigene Nase fassen und unser Suchtverhalten und unsere Ansprüche in einer Wohlstandsgesellschaft auf den Prüfstein legen. Möglichst bugfreie HW bei Markteinführung natürlich vorausgesetzt...

Hardware brauch keine Updates. Die funktioniert einfach. Deswegen kauft man die doch.
 
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M.i.a.u.: TommNoise
  • #176
@Akai Du sprichst mir aus der Seele
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: Akai
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