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Kommt E-MU zurück?

  • Ersteller Ersteller TommNoise
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    e-mu
  • #121
Einer meiner Jungs von damals hat gerade sogar seine ganzen alten DATs nochmal durchsortiert, mit einem unserer alten Recorder überspielt, neu aufgearbeitet (gemastert) und dann sogar nochmal released. Mit CD R zB wäre das schwieriger geworden.

Meine DATs muss ich mal suchen. Mein alter DAT Recorder ist auf jeden Fall neben anderem Kram ordentlich eingelagert. Ob er aber noch läuft, k.A.
 
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M.i.a.u.: Audiohead und 5511823sUbbSC
  • #122
Naja, der Sampler als neues Kreativwerkzeug gibts sehr wohl. Siehe zB Granular. Jetzt stell dir das weniger als Plaste Spielzeug einer kleinen Bude vor, sondern als grosses, professionell aufgebautes Studiotool. Ich fands cool, wenn auch vermutlich für mich unbezahlbar.
Und da sind wir beim Thema. Der Massenmarkt ist runtergewirtschaftet. Für viele erscheint ja schon alles oberhalb Behringer Niveau als unnötig überteuerter Mist für Neureiche. Die Dimension haben sich da völlig verschoben.
Na, gegen einen Prophet X unter den Samplern habe ich auch nichts - aber Granular-Sampler-Kreativ - das mag ich, ich hab viel mit dem VSynth gemacht - aber das müsste dann gegen ODD1, GR2 und andere ankommen.

Bin da also bei dir - und auch das, was Ensoniq konnte mal als Basis für Sampler - wäre fein - ich finde, dass Samples gar nicht so dringend Filtermonster bräuchten - aber als Kreativ-Kurz-Wave-Verschiebung kann man Emus großes Vermächtnis natürlich auch nutzen - nichts gegen 14 Pol Neo Z-Plane - aber es gibt da auch viel, was gar nicht sooo toll ist wie es "klingt" - hatte auch einen Morpheus und er war echt weit - aber er hatte eben auch kein FM und Sync und so weiter - bei Samples ist Sample zerhacken, gezielt ansteuern und so weiter für mich sogar wichtiger.

Aber Ensoniq Emu wäre dafür die PERFEKTE Schmiede. Aber - die Meister von Ensoniq (Jannes und Co) - ggf. nicht dabei und ggf. hat man das Erbe von Rossum, aber ob er dabei ist?

Naja - große Namen sind toll - aber man muss sie auch füllen können.

Es KANN sein, dass irgendwas aber nicht drin ist - es gibt kaum sowas wie den Muse unter den Samplern, bisher.

1978.
?? 2027
 
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M.i.a.u.: Akai und 5511823sUbbSC
  • #123
Und wenn man per Monitor & Maus arbeitet ist dann das nachträgliche Editieren der Akai CD's auch ergonomisch akzeptabel.

Im Gegensatz zu S750/770 hat der etwas jüngere S-760 hier sogar noch ein paar Goodies.

Ich kritisierte ja die nicht skalierten Lautstärkelevel nach dem Import.

Über [Com] [Edit Patch] -> [Edit Partial] kann man wenn man bei „Global“ das Häkchen setzt, bei allen im Patch vorhanden Partiales die zB Lautstärke in den jeweiligen Tone-Slots alle gleichzeitig auf den identischen Wert verändern (falls gewünscht).
 
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M.i.a.u.: Area88 und 5511823sUbbSC
  • #124
ich bin zu jung, um so altes zeug herbeizusehnen
 
  • HaHa
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M.i.a.u.: TommNoise, Moogulator und 5511823sUbbSC
  • #125
AWE32 und EWS64 waren in den 90ern praktisch meine ersten eigenen Sampler
Lustigerweise hatte ich zuerst einen S2000 da, und als kurz darauf der neue PC anstand, musste ja irgendeine Soundkarte rein. EWS64 kostete so um die 1000 DM, glaube ich, und eine AWE64Gold kostete so um die 350 DM. Es wurde die AWE, und als zwei Jahre später eine Pulsar reinkam, habe ich begriffen, wie gut das MIDI-Interface der AWE war, "trotz" angeblich lahmem ISA. Pulsar war dagegen MIDI-mäßig trotz PCI sehr lahm. Auch das mit dem STS 4000 lief nicht gut, und es wurde aus Frust ein S3000XL angeschafft. :mrgreen:
AKAI-Sampler waren damals eine günstige Alternative zu E-mu oder Kurzweil. Ausschlaggebend waren zudem Nachrüstbarkeit mit EB16 und angebliche Kompatibilität zu AKAI CD-ROMs. Mindestens Hüllkurven und Filter mussten trotzdem angepasst werden, und EB16 war klanglich nicht ganz so gut wie erwartet. :mrgreen:
 
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M.i.a.u.: 5511823sUbbSC
  • #126
EWS64 kostete so um die 1000 DM
Ich glaub die hab' ich mir erst geholt als ~ '97 :denk: die Preise ein wenig nachgegeben haben, mit internem Kabel die AWE32 digital verbunden und mir in den 00ern noch den microwave PC als Einschub dazu geholt. Aktuell steckt die EWS64XXL Version noch in meinem alten PII-400 PC unter Windows 98SE zusammen mit der SB Live und der Ikaron 2 Synthesizer Karte.
AKAI-Sampler waren damals eine günstige Alternative zu E-mu oder Kurzweil.
War mit dem Klang der EWS eigentlich ziemlich zufrieden, selbst die AWE hat durch dessen Wandler nochmal was zugelegt. Hab' Ende der 90ern dann doch lieber mein Geld (als sie im Sale waren) für K5000R, FS1R und 'nem gebrauchten VZ-1 und der DSP Factory ausgebeben ;-) Zu 'nem Kurzweil bin ich mit dem PC4 ja erst 2022 gekommen.

"trotz" angeblich lahmem ISA
Für MIDI muss die Schnittstelle zum PC ja nicht unbedingt schnell sein, ich glaub die Creamware Pulsar hat sich damals der Kumpel geholt mit dem ich früher Musik gemacht hab'.

Interessant wie unterschiedlich das Instrument Sampler gehandhabt wird. Ich persönlich hab noch nie eine CDRom in einen Sampler (hatte S2880i, S5000, MPC2000, 2000XL, jetzt Isla S2400) eingelesen, geschweige denn Multisamples.
Es gibt so ein paar reale Instrumente bei denen sich eine gute Library einfach anbietet, wobei ich in den 90er und 00ern vieles auch mit freien Soundfonts abdecken konnte.
 
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M.i.a.u.: teletom
  • #127
Aktuell steckt die EWS64XXL Version noch in meinem alten PII-400 PC unter Windows 98SE zusammen mit der SB Live und der Ikaron 2 Synthesizer Karte.
Ich glaube, in meinem alten Rechner, wo die AWE und die Pulsar drin stecken, ist schon wieder das Mainboard verreckt. Zumindest im Sommer gab es Probleme beim Starten. Eigentlich habe ich den Rechner nur noch zum Scannen über Parallelport genutzt. Jetzt habe ich ein neues Multigerät angeschafft mit Scanner, Laserdruck in Farbe, Kopierer. AWE und Pulsar werde ich wahrscheinlich eh nicht mehr nutzen. Daher weiß ich nicht, ob ich den Rechner noch repariere. CPU ist dort PIII 1,1 GHz auf einem Adapter. Den alten PII 300 MHz habe ich auch noch irgendwo rumliegen. Kurzweil ... Vielleicht hole ich mir noch den K2061. Andererseits bräuchte ich dafür viel Zeit, was ich aktuell eher nicht habe. Vielleicht im Winter. Mal schauen. Dass es von E-mu etwas geben wird, was besser als K2061 ist, glaube ich nicht. :mrgreen:
 
  • #128
Ich glaube, in meinem alten Rechner, wo die AWE und die Pulsar drin stecken, ist schon wieder das Mainboard verreckt. Zumindest im Sommer gab es Probleme beim Starten.
Bei meinem PII-400 PC müsste ich bei Gelegenheit die Speicherbatterie wechseln, unter Umständen ist das auch bei deinem PC das Problem, speziell wenn er längere Zeit nicht mehr eingeschaltet war.
 
  • #129
Ist wohl einfach ne grundsätzliche Philosophiefrage, die jeder für sich klären muss. :)
Kommt sicher auch darauf an welche Musik man machen will, bei orchestralen Sachen, guten Klaviersounds oder Ethno Instrumenten (wobei ich da oft auch vergleichbare Synth Sounds als Ersatz baue) bieten sich Libraries einfach an, wobei da aktuell schon vieles bei Halion & Kontak & Co Teil der Stock Library ist.
 
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  • #130
Bei meinem PII-400 PC müsste ich bei Gelegenheit die Speicherbatterie wechseln, unter Umständen ist das auch bei deinem PC das Problem, speziell wenn er längere Zeit nicht mehr eingeschaltet war.
Es fällt mir jetzt ein, dass der Rechner letztens beim Scannen eingefroren ist, und erst danach nicht richtig starten wollte. Da müsste die Batterie eigentlich aus dem Spiel sein. Auch das Starten sollte eigentlich auch ohne Batterie funktionieren, oder? Evtl. eher Überhitzung im Sommer, bzw. Probleme mit Stromversorgung im/am Board. Jetzt wäre das hier nun aber wirklich komplett Off-Topic, oder berechtigt die AWE mit dem E-mu-Chip zu dieser Diskussion? :mrgreen:
 
  • HaHa
M.i.a.u.: 5511823sUbbSC
  • #131
Es fällt mir jetzt ein, dass der Rechner letztens beim Scannen eingefroren ist, und erst danach nicht richtig starten wollte.
Worüber ist der Scanner angeschlossen? Hast du mal versucht angeschlossene Peripheriegeräte wie Scanner & Co vom PC zu trennen.

Auch das Starten sollte eigentlich auch ohne Batterie funktionieren, oder?
Das ist nicht gesagt, seltsame Daten im CMOS Speicher können zu ganz unterschiedlichen Problemen führen - ähnlich wie bei manchen Synths, von daher kann es gelegentlich nötig sein den CMOS Speicher nach dem Batterie Wechsel zu löschen.

Evtl. eher Überhitzung im Sommer
Ich glaub' die PIII mit 1.1GHz sind noch nicht so warm geworden, meinen PII-400 hab' ich modifiziert, mit großem Lüfter und Thermo-Widerstand, der ist damit praktisch unhörbar.
Internet mit Virus & Co kann man bei einem PC mit PIII wahrscheinlich ausschließen ;-)

erst danach nicht richtig starten wollte
Könnte natürlich ein Lüfter Problem sein, startet des PC gar nicht mehr oder fährt er einfach nicht komplett hoch?

Jetzt wäre das hier nun aber wirklich komplett Off-Topic, oder berechtigt die AWE mit dem E-mu-Chip zu dieser Diskussion? :mrgreen:
Kann man vielleicht in einen eigenen Thread auslagern:dunno:
 
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M.i.a.u.: 5511823sUbbSC
  • #133
mir in den 00ern noch den microwave PC als Einschub dazu geholt. Aktuell steckt die EWS64XXL Version

Da könnt man neidisch werden. Ich bereue immer noch den Verkauf - Obwohl ... eine ews basiskarte hab ich glaub ich noch irgendwo herumfliegen 😂
 
  • #134
Jetzt wäre das hier nun aber wirklich komplett Off-Topic, oder berechtigt die AWE mit dem E-mu-Chip zu dieser Diskussion? :mrgreen:
Alles gut. Erstens gibt es zu E-Mu eigentlich keine relevanten Informationen und zweitens ist es eh schon egal 😅
 
  • HaHa
  • wunderbar
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M.i.a.u.: Michael Burman, Akai und 5511823sUbbSC
  • #135
90% der Posts beschäftigen sich schon doch eher so mit dem was war - das ist kein Problem - aber - ist das was - also wenn die alten Sampler wieder kämen? Würden die heute in Massen gekauft? Sie verschwanden ja faktisch alle nahezu zeitgleich. "for a Reason"?

Ob man das auch machen würde? Klar - Emu steht für Sampler - fast prototypisch - weil ikonisch.
Würde das was passieren?
Oder bringt man unter der Marke einfach nur irgendwas?
Das wäre interessant. Oder nur der Form halber - es gibt ja aktuell nur eine Website - die könnte auch von einem Fan gemacht werden, "EOS und Co Museum".

EInfliegen ist heute natürlich in Ableton und Co - und für NaNaNineteen wäre das auch ausreichend.
Sagen wir mal so, für die Masse wäre das vermutlich uninteressant. Bei den steigenden Preisen für Speicher und co würde das vermutlich viel zu kostspielig.
Aber ich hätte nichts dagegen, eine wirklich durchdachte, an aktuelle Umgebungen angepasste Sampling Workstation ohne gefühlt 100 Bugs oder ohne wirre Workflows wiederzusehen. Wobei letzteres ein bisschen subjektiv ist. Klar.
 
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M.i.a.u.: Moogulator und 5511823sUbbSC
  • #136
Kommt sicher auch darauf an welche Musik man machen will, bei orchestralen Sachen, guten Klaviersounds oder Ethno Instrumenten (wobei ich da oft auch vergleichbare Synth Sounds als Ersatz baue) bieten sich Libraries einfach an, wobei da aktuell schon vieles bei Halion & Kontak & Co Teil der Stock Library ist.
Ich hatte meinen Beitrag extra wieder gelöscht, aber du warst schneller.... :D
Gelöscht weil ich einfach gar keine Lust auf die Art von Diskussion habe. Die Hintergründe, Usercases etc sind mir gut bekannt.
Aber:
Ich hab einen Recordinghintergrund bzgl. klassische Musik und ich will solche Instrumente einfach nicht "aus der Dose" hören. Hat einfach FÜR MiCH schlicht musikalisch keine Berechtigung und keinen sinnvollen Nutzen (in meiner kleinen Welt).

Für mich ist ein Sampler ein elektronisches Musikinstrument. Ich finds zB auch albern mit Synths naturidentische Klangaromen nach bauen zu wollen.

Aber das ist nur eine Meinungsbekundung, keine Überzeugungabsicht.

Ich hatte das Thema nur aufgebracht weil in Berichten über Sampler immer auch automatisch Libaries, RAM Ausbau etc genannt werden und ich dem unbedarften Leser den Hinweis geben wollte, dass es dazu eine Parallelnutzung gibt, die den Sampler als eigenständiges Instrument betrachten und nutzen. Nicht als Ersatz für akustische Instrumente.
Die Hochzeit des Samplers und sein plötzlicher Niedergang sind eng mit letzterem verwoben. Das nehm ich persönlich.... :D
 
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M.i.a.u.: claudio, micromoog und Audiohead
  • #137
Falls es mich mal wieder überkommen sollte, ich hab hier noch meine alte "EMU-Box" eingelagert.

Das ist ein Mini-PC mit Dual Atom und Windows XP, 2GB, 128er SSD, E-MU 1212m und Emulator X3 plus die ganzen EMU Libraries. Habe ich mir damals günstig zusammengestellt als quasi Alternative zu den letzten E-MU Hardwaresamplern, weil ich keine Lust auf die Hardware Bedienung hatte. Sind die ganzen Klassiker mit drin und auch die OMI Universe of Sound Samples vom Emulator II und III.

Zu den Z-Plane Filtern:
Die waren zu ihrem Erscheinen ein ganz fettes Ding. Heute sehe ich das persönlich so, daß da ein gutes Stück Verklärung mit reinspielt. Einige Filtersachen sind schon immer noch sehr gut, aber es sind halt alte Digitalfilter und man ist heute ganz anderes gewöhnt. Zumindest ging es mir so, als ich das vor einiger Zeit mal wieder hören wollte und die Box aktiviert hatte. Fand ich ok, aber nichts, was ich mir ganz unbedingt nochmal neu anschaffen müsste.
 
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  • wunderbar
M.i.a.u.: Area88, Moogulator, TommNoise und 2 andere
  • #138
Wenn ich das so lese...ich glaub ich hab noch alte Smple CDs von meinem Ensoniq ASR10. Das ist was her;-))
Bin großer Fan der Rossum Module aber ich sehe nicht, das E-MU zurückkommt. Was wäre denn die Marktlücke, die sie besetzen können? Da stellt sich ja auch die Frage in wie weit die Rechte (Morpheus Filter) eine Rolle spielen. Da bin ich leider raus.
Schönes WE allen!
 
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M.i.a.u.: TommNoise und 5511823sUbbSC
  • #139
Sagen wir mal so, für die Masse wäre das vermutlich uninteressant. Bei den steigenden Preisen für Speicher und co würde das vermutlich viel zu kostspielig.
Aber ich hätte nichts dagegen, eine wirklich durchdachte, an aktuelle Umgebungen angepasste Sampling Workstation ohne gefühlt 100 Bugs oder ohne wirre Workflows wiederzusehen. Wobei letzteres ein bisschen subjektiv ist. Klar.

Das Problem sehe ich eher an den Möglichkeiten an Komplexität, bzw zu umfangreiche Möglichkeiten, um mehrere Käuferschichten zu erreichen.

Klar... nen e4 war komplex, eine mpc one heute auch.
Das eine bietet komplexe Synthese, das andere komplexe/vielseitige Möglichkeiten,

Spezialisten vs Generalisten.

Erstere gibt es heute kaum noch.

Ergo: Wenn Emu mit irgendwas Richtubg Sampler kommt, kann es nur Müll werden.

Dazu kommt, dass heute nur noch die Marke existiert.
Damals haben aber die Entwickler diese Marke maßgeblich ausgemacht - und was kann creative da schon auf die Bein stellen? Stellen die überhaupt noch was auf die Beine?
 
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M.i.a.u.: Akai, TommNoise und 5511823sUbbSC
  • #140
Realistisch glaube ich nicht an einen neuen HW Sampler.

Diejenigen, die im Schwerpunkt Akustiksamples bzw. Fremdlibs abfeuern sind mit ROM/RAM Möglichkeiten bei Nord irgendwas, Kronos, Montage etc. aktuell schon ausgestattet/ bzw. warten nicht speziell auf einen Sampler.

Es bleibt imho dann nur noch die relativ kleine „Soundverbieger“-Zielgruppe.
 
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M.i.a.u.: Akai, ModernerPurist, TommNoise und eine weitere Person
  • #142
Ich hab einen Recordinghintergrund bzgl. klassische Musik und ich will solche Instrumente einfach nicht "aus der Dose" hören. Hat einfach FÜR MiCH schlicht musikalisch keine Berechtigung und keinen sinnvollen Nutzen (in meiner kleinen Welt).
Ist nachzuvollziehen, wenn man mir ein echter Orchester und jemand der meine Ideen entsprechend für das Orchester aufbereitet besorgen würde, aber das Leben besteht nunmal aus Kompromissen. Denn sowas passiert meist erst wenn das Stück entsprechend erfolgreich ist.
Bei Ethno Sachen hab' ich natürlich die Wahl und kann versuchen einen vergleichbar ausdrucksstarken Synth Sound zu bauen, aus dem Grund bin ich so fixiert auf komplexe Synths mit Parametermorphing.

Ich finds zB auch albern mit Synths naturidentische Klangaromen nach bauen zu wollen.
Das muss für mich nicht identisch sein, aber von ähnlicher Qualität und entsprechend spielbar/wandelbar sein. Ich find es (für das was ich so an musikalischen Ideen hab') auf Dauer langweilig wenn man den Synth Sounds offensichtlich ihre Herkunft anhören kann.

Für mich ist ein Sampler ein elektronisches Musikinstrument.
Bei den Teilen mit Oldschool Interpolations Algorithmen mag das stimmen, sobald man ein Sample transponiert entwickelt es seinen eigenen Charakter. Trotzem hab' ich vor einiger Zeit angefangen einige meiner eigenen zum Teil in Audio Editor entstandene Sample Kreationen mit Synths nachzubauen, ist einfach flexibler als die alten Kisten immer wieder ausgraben zu wollen.

Die Hochzeit des Samplers und sein plötzlicher Niedergang sind eng mit letzterem verwoben. Das nehm ich persönlich.... :D
Vieleicht hätte man so Sampler nicht auf mathematisch/physikalisch Perfektion sondern auf Klangverbiegung auf Sample Eben optimieren sollen :dunno: Aber ich schieb den Niedergang eher darauf dass es mit Software auf 'nem großen Display irgendwann sehr viel einfacher funktioniert hat. Einfach mit Fieldrecorder, Laptop & Co die Sounds aufnehmen, statt jedesmal den fetten Rack Sampler durch die Gegend tragen zu müssen.
 
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M.i.a.u.: micromoog und 5511823sUbbSC
  • #143
Die Hoffnung stirbt zuerst, oder so? Lol
Klar, so sehr ich das begrüßen würde.
Leider hat sich ein imho super Konzept wie der Prophet X doch nicht so durchgesetzt (mutmaßlich auch nicht wenn er einen direkten Sample-Input hätte). 8Dio war evtl. auch der suboptimale Partner.

Ebenso mag ich den Nord Wave (1) sehr. War jetzt auch keiner für die große Masse.

„Beknopft“ Samples verbiegen kann man auch schon mit Quantum, 3rd Wave & Co.
Vorgekochtes abfeuern mit den meisten Workstations.
 
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M.i.a.u.: Moogulator und 5511823sUbbSC
  • #144
Vieleicht hätte man so Sampler nicht auf mathematisch/physikalisch Perfektion sondern auf Klangverbiegung auf Sample Eben optimieren sollen :dunno: Aber ich schieb den Niedergang eher darauf dass es mit Software auf 'nem großen Display irgendwann sehr viel einfacher funktioniert hat. Einfach mit Fieldrecorder, Laptop & Co die Sounds aufnehmen, statt jedesmal den fetten Rack Sampler durch die Gegend tragen zu müssen

Die DAW ersetzte viele Bereiche der HW Sampler.

Zukünftig (und aktuell schon teilweise) wird KI weitere Bereiche der Sampler „karpern“.

„KI erstelle mir ein Pink Floyd ähnliches Gitarrensolo mit folgender Melodie…“
 
  • #145
„Beknopft“ Samples verbiegen kann man auch schon mit (...) 3rd Wave & Co.
Wo kann man das? Afaik kann man nur Samples in Wavetables umwandeln, oder?
Da fällt quasi alles weg, was für mich den Sampler als Musikinstrument so spannend macht; Trims, Loop, Layers, Stretch Experimente direkt am Gerät unmittelbar im Prozess des Komponierens ...
Die ersten beiden Punkte kann der Polyvera immerhin. Die letzten beiden fehlen auch ihm. Dafür hat er zumindest Klasse Analogfilter und VCAs.

Ich bin ja schon ganz glücklich was mir S2400 und PV heute als Neuentwicklungen bieten, sowohl klanglich wie auch von der Arbeitsweise. Aber damit schon glücklich sein zu MÜSSEN, 25 Jahre NACH dem Niedergang dieser Instrumentensparte, stimmt mich schon sentimental....
Den Vintagetrend lass ich mal bewusst aussen vor. Der hat sicher seine Berechtigung und Gründe, hat für mich persönlich aber wenig praktische Bedeutung.*

*was ich nicht verstehe; die hochwerige Analogtechnik hat doch in HiEnd-Outboard Gear oder auch Mikrofonen auch überlebt. So viel qualitativ gute Auswahl gabs dazu quasi noch nie. Einen Grund für einen Vintagespleen gibts da eigentlich nur für den ausgemachten Nerd. Warum ist das bei den Instrumenten (Analogsynth sind evt neuerdings wieder eine Ausnahme) so ganz anders gelaufen...?
 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #146
Diejenigen, die im Schwerpunkt Akustiksamples bzw. Fremdlibs abfeuern sind mit ROM/RAM Möglichkeiten bei Nord irgendwas, Kronos, Montage etc. aktuell schon ausgestattet/ bzw. warten nicht speziell auf einen Sampler.
Die ganze Fraktion für authentische Instrumente ist seit gut 20 Jahren im Lager NI Kontakt und Konsorten. Macht auch meiner Meinung nach wenig Sinn soviel Speicher und Rechenpower in Hardware zu gießen. Und wer es mobil braucht, der kann Mini-Rechner und Laptop nehmen.
 
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M.i.a.u.: micromoog, TommNoise und Moogulator
  • #147
Ich hatte meinen Beitrag extra wieder gelöscht, aber du warst schneller.... :D
Gelöscht weil ich einfach gar keine Lust auf die Art von Diskussion habe. Die Hintergründe, Usercases etc sind mir gut bekannt.
Aber:
Ich hab einen Recordinghintergrund bzgl. klassische Musik und ich will solche Instrumente einfach nicht "aus der Dose" hören. Hat einfach FÜR MiCH schlicht musikalisch keine Berechtigung und keinen sinnvollen Nutzen (in meiner kleinen Welt).

Für mich ist ein Sampler ein elektronisches Musikinstrument. Ich finds zB auch albern mit Synths naturidentische Klangaromen nach bauen zu wollen.

Aber das ist nur eine Meinungsbekundung, keine Überzeugungabsicht.

Ich hatte das Thema nur aufgebracht weil in Berichten über Sampler immer auch automatisch Libaries, RAM Ausbau etc genannt werden und ich dem unbedarften Leser den Hinweis geben wollte, dass es dazu eine Parallelnutzung gibt, die den Sampler als eigenständiges Instrument betrachten und nutzen. Nicht als Ersatz für akustische Instrumente.
Die Hochzeit des Samplers und sein plötzlicher Niedergang sind eng mit letzterem verwoben. Das nehm ich persönlich.... :D
du willst einfach einen kreativ-Sampler
Und die einfache. Sachen sind absolut berechtigt ein Argument für so etwas, ich bin auch eher Typ Samples verändern, nutzen, weniger Orchester und Multisampling..

Will nur sagen - du bist damit nicht allein - sehr gut, dass du damit auch andere nicht verurteilst, denn die eigne Arbeitsweise ist so, aber nie persönlich - aber man sucht eben auch die Werkzeuge dafür..

Sehe das ähnlich, dass die Filter heute etwas plastikhaft klingen - aber da kann man ggf. nachziehen - Dave hatte auch das Evolution Filter - mit ähnlicher Intention..
Wo kann man das? Afaik kann man nur Samples in Wavetables umwandeln, oder?
Da fällt quasi alles weg, was für mich den Sampler als Musikinstrument so spannend macht; Trims, Loop, Layers, Stretch Experimente direkt am Gerät unmittelbar im Prozess des Komponierens ...
Die ersten beiden Punkte kann der Polyvera immerhin. Die letzten beiden fehlen auch ihm. Dafür hat er zumindest Klasse Analogfilter und VCAs.

Ich bin ja schon ganz glücklich was mir S2400 und PV heute als Neuentwicklungen bieten, sowohl klanglich wie auch von der Arbeitsweise. Aber damit schon glücklich sein zu MÜSSEN, 25 Jahre NACH dem Niedergang dieser Instrumentensparte, stimmt mich schon sentimental....
Den Vintagetrend lass ich mal bewusst aussen vor. Der hat sicher seine Berechtigung und Gründe, hat für mich persönlich aber wenig praktische Bedeutung.*

*was ich nicht verstehe; die hochwerige Analogtechnik hat doch in HiEnd-Outboard Gear oder auch Mikrofonen auch überlebt. So viel qualitativ gute Auswahl gabs dazu quasi noch nie. Einen Grund für einen Vintagespleen gibts da eigentlich nur für den ausgemachten Nerd. Warum ist das bei den Instrumenten (Analogsynth sind evt neuerdings wieder eine Ausnahme) so ganz anders gelaufen...?
Das Hands on ist das,was noch nicht voll da ist - wenn man jetzt ein Angebot machen würde, würde es vermutlich auch mal wieder nicht Multi Timbal sein. Aber wenn man wirklich einen Sampler anbietet, dann müsste der faktisch alle Zwecke erfüllen oder sehr sehr viele, ohne aber schlecht zu bedienen zu sein oder nicht kreativ oder un intuitiv..
 
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M.i.a.u.: Akai
  • #148
Die ganze Fraktion für authentische Instrumente ist seit gut 20 Jahren im Lager NI Kontakt und Konsorten. Macht auch meiner Meinung nach wenig Sinn soviel Speicher und Rechenpower in Hardware zu gießen. Und wer es mobil braucht, der kann Mini-Rechner und Laptop nehmen.

Ja, isso und dem ist nichts hinzuzufügen.

Es verbleiben dann auch Leute die einfach Live ohne Rechner performen wollen…und da sehe ich auf den kleineren (und größeren) Bühnen aktuell im Schwerpunkt skandinavisches „Rot“. Die brauchen keinen Emu mehr.
 
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M.i.a.u.: exitLaub
  • #149
Beim Thema Handling hätten die Roten aber nicht so sehr die Nase vorn, das spielen mit dem Sample selbst wäre da noch ausbaufähig - auch wenn der Nord Wave 2 keine schlechte Sache ist - da geht mehr.

Man muss auch sehen, ob man eher quasi den SH101 oder den Muse unter den Samplern sucht - oder..?
 
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M.i.a.u.: micromoog
  • #150
(ich würde hinzufügen - man sucht vermutlich weniger die Menü Maschinen. Heute ist heute. Matrix 6 hätte heute Knöpfe, S1000 auch, sonst ist das nicht mehr zeitgemäß.. A5000, EIV und Co ist nicht mehr so, dass Leute ihre Zeit in schlechte Keymaps packen wollen, wo Software sowas automatisch kann oder man intuitiv arbeiten will.)

Sogar egal ob Orchester oder Kreativ Zeug..
 
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M.i.a.u.: exitLaub und micromoog
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