Kraftwerk, Sample von Platte

Dieses Thema im Forum "Musik" wurde erstellt von mookie, 12. Januar 2016.

  1. mookie

    mookie B Nutzer

  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    :supi: :supi: :supi: :supi: :lollo: :lollo: :lollo:
     
  3. freidimensional

    freidimensional Tastenirrtuose

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    A hahahahahahaha :mrgreen:
     
  4. dbra

    dbra Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Also hat Kraftwerk das garnicht erfunden?

    Kann ich mir nur schwerlich vorstellen. Liegt sicher ein Irrtum vor.
     
  5. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    von "klau" kann wohl nicht die rede sein.

    mfg
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Ich habs! Ich habs!
    Das ist endlich der unwiderlegbare Beweis dafür, dass es Zeitreisende gibt!
    Es gibt keine andere plausible Erklärung!
     
  7. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.

    Re: Kraftwerk Sampleklau


    nicht die zeitreise ist der beweis - sondern dass die platte ein sampling vinly zu eben jenem zweck war.

    aber wer weiss - vielleicht hat sich ja die sampling vinyl bei kraftwerk bedient.


    ihr wisst wen ihr das fragen könnt...
     
  8. Lauflicht

    Lauflicht x0x forever

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Klingt schon ähnlich, vor allem der Ablauf Tür+Zündung. Andererseits müssten das KW eigentlich nicht nötig haben. Zufall?
    (ich fände es natürlich sehr unterhaltsam wenn da was dran wäre)
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Wenn die Angaben in dem Youtube-Video stimmen, dann wäre es wahrscheinlich folgende
    Geräusche-Platte von 1973: http://www.discogs.com/No-Artist-Die-Hi ... se/2406850

    Die Autobahn von den Düsseldorfern ist von 1974.

    Es handelt sich ja um den Käfer von Herrn Hütter, hat er ja selbst gesagt.

    Folglich sind Zeitreisen als bewiesen zu erachten.

    Ich schick das mal schnell an Science Magazine...
     
  10. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Das ist ein alter Hut, daß der Käfer von LP zur Filmvertonung kommt. Das kommt schon in einer Examensarbeit über Kraftwerk aus dem Jahre 1993 zur Sprache (Peter Glassner: "Kraftwerk -- Die deutschen Elektropop-Pioniere. Analyase ihrer Studioarbeit 1974 - 1981", HMDK FRankfurt/M.). Laut Glassner handelt es sich um die LP "Die Kulisse" aus dem Karussell-Verlag.

    Bin mal gespannt, um wieviel Prozent der Preis dieser LP steigen wird.

    Da gibt es in diesem Kontext noch ganz andere Beweise, z. B. diverse Compilation-Alben, die durch Fans falsch datiert sind, sodaß einige Titel zum Zeitpunkt des Erscheinen des Albums noch Jahre in der Zukunft lagen.


    Stephen
     
  11. olivgrau

    olivgrau Was denn?

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Ha .. ha ... hab die Platte & es geprüft, das passt!

    :waaas:
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Die Frage wäre nun welche Rechte bzw. Auflagen bei dieser "Sampling-Vinyl" gelten.
     
  13. starling

    starling Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Damals war man in der Beziehung ja noch naiv und unschuldig.
    Kann mir vorstellen daß auf der Plattenhülle gar nix über Rechte steht.

    Denn die Vorstellung daß da jemand ne neue Samplingplatte von machen könnte gabs damals schlicht noch gar nicht denk ich.
     
  14. sbur

    sbur .....

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster, aber das Letzte woran ich bei dem Starten des Motors von Autobahn denke ist ein Käfer. Das hört sich eher wie ein Mercedes-Benz T2 (508 oder 60:cool: an. Das scheint mir auch sinnvoll, da das Modell auch Düsseldorfer Transporter genannt wird.
     
  15. mink99

    mink99 ..

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Ich finde es immer noch nen Unterschied , ob man ne hookline klaut oder ein Geräusch ....
     
  16. Moogulator

    Moogulator Admin

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Ganz neutral:
    1) Sample-Platten sind dafür da, dass man davon Klänge nutzt.
    2) Rechtlich dürfte das ohne große Probleme sein. Problem wäre wohl nur das, was man darüber sagt.
    3) Sounds galten in D nur bedingt als schützbares Gut, weniger als Melodien - ist historisch bedingt.
    4) Behauptungen aufstellen ist als Ideologie sicher denkbar, es muss nicht stimmen - nur künstlerisch passen? Diskutierbar, weil formell eine Lüge. Aber mit dem Wort würde ich vorsichtig umgehen.
    5) Schockfaktor ist nahezu null, oder?
    6) Wenn ich im Justiz-Thread richtig gelesen habe, so hat Pelham Kraftwerk in den Prozess gezogen, weil es wohl anders herum aufgebaut wurde. Das müsste man dann mal prüfen.


    OT: Kraftwerk haben meines Wissens viel in Auftrag gegeben, meine Welt stürzte in den 90ern leicht zusammen, dass die ihre Sounds machen lassen und nicht alles selbst. Das ist aber auch genau das Prinzip, was die verkünden mit Arbeitern und so. Die Sache mit der 168-Stunden-Woche ist natürlich inhaltlich blödsinnig, aber sie dient einer gewissen Verstärkung und Übertreibung der Wirkung. Das ist sicher ähnlich bei anderen Bands aus der Zeit. Heute hat man ja kaum noch ein Konzept oder eine Message, damals aber schon. Imagepolitik. Sehr groß geschrieben - gibt es heute alles, macht jeder. Stichwort Facebookprofile oder sowas.

    Nur ein Versuch das leicht zu versachlichen.
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    "Manche Leute wachen morgens auf und wissen: Ich muss zum Nordpol. Das ist bei mir nicht so. Das Wort Traum gehört nicht zu meinem Wortschatz. Es gibt Visionen, das schon. Aber ein besseres Wort ist für mich: Konzentration.
    Wir bei Kraftwerk haben die 168-Stunden-Woche eingeführt. Das bedeutet, dass wir nicht zwischen Leben und Arbeit unterscheiden.

    Ralf Hütter, Zeit Magazin, 30.06.2009
     
  18. starling

    starling Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Wow und das 10 Jahre nach dem Dotcom Boom Bubble Burst und all dem wie weit war er da doch dem Zeitgeist hinterher.
    Das wäre schon 1999 zum Gähnen gewesen. Peinlich. Aber 2009? Bitte, Dirk.
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Mein Beitrag bezog sich auf den zitierten Satz oben. Da hatte Herr Moogulator etwas nicht verstanden. Außerdem kam die Schallplatte von Florian Schneider.
     
  20. starling

    starling Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Naja sein Satz stimmt ebenfalls.

    Und das war in den 90er Mode, Leben ist Arbeit Arbeit ist Leben und daran hat sich bis heute nix geändert ausser daß die die wirklich arbeiten
    dann doch eher öfter mal Pausen machen (müssen).

    Nur wenn Arbeit Sucht und Spiel ist geht das so.
    Und wenn Hütter den Satz als professioneller Müssiggänger 2009 anbringt ist das peinlich.

    Ich behaupte das auch von mir, und auch jetzt, Nachts um 3:50 im Internet labern - Arbeit.
    Weil ich auch sehr kreativ bin... und sogar eben erst noch ne Mail vom Kunden bekam, das auch noch.
    Es wär mir aber peinlich das in einem Interview zu als Novum zu deklarieren.

    Oder nur zu erwähnen.
    Schon Mozart hat bei Kerzenlicht zu nachtschlafener Zeit komponiert.
    Nicht daß ich ihn mag, aber begabt war er trotzdem.
     
  21. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Ich habe einen Traum
    ________________________________________
    "Der Weg ist der Weg"

    Ralf Hütter träumt im aktuellen ZEIT-Magazin:

    "Manche Leute wachen morgens auf und wissen: Ich muss zum Nordpol. Das ist bei mir nicht so. Das Wort Traum gehört nicht zu meinem Wortschatz. Es gibt Visionen, das schon. Aber ein besseres Wort ist für mich: Konzentration.
    Wir bei Kraftwerk haben die 168-Stunden-Woche eingeführt. Das bedeutet, dass wir nicht zwischen Leben und Arbeit unterscheiden. Mir erscheint diese Trennung künstlich. Arbeit ist für uns nicht negativ besetzt. Sie ist kein Prozess, der am Montag losgeht und am Freitag aufhört. Gedanken kommen einem ja überall. Das Bedürfnis nach Phasen von Belastung und Entlastung - das erscheint mir sinnvoll. Aber es gibt keinen Zwang zur Freizeit.
    Es fühlt sich gut an, Teil der Maschine zu sein. Es ist ein befreiendes Gefühl. Auch weil ich mich selbst als Individuum zurückstelle. Wir spielen die Maschinen, und die Maschinen spielen uns. Wir spielen auf das Tonband, und dann spielt das Tonband zurück. Komponieren als Zusammenfügen. Wir arbeiten dabei auch mit Zufällen und mit Spontaneität.
    Musik stößt in Bereiche vor, die ich mit Worten nicht darstellen kann. Sonst wäre ich vielleicht Poet geworden. Wir haben vor langer Zeit für Kraftwerk die Vorstellung einer Musik entwickelt, die man mit geschlossenen Augen sehen kann. Als Studentenband sind wir Hunderttausende von Kilometern gefahren. Man kennt diesen Zustand: Man fährt und fährt. Eines Tages machten wir aus diesen Erfahrungen den Song Autobahn, in dem Autos mitspielen: Die Motoren summen in Obertonreihen, wir haben das mit Synthesizern gemischt. Es gibt in der Rockmusik eine Reihe von Songs, die sich um Autos drehen. Aber in ihnen geht es immer um Egos, ich und mein Auto. Von der Fahrbahn hat eigentlich keiner gesprochen. Die Fahrbahn ist ein graues Band, weiße Streifen, grüner Rand. Schon damals haben wir bei Konzerten manchmal die Bühne verlassen, und die Leute tanzten weiter. Das war die Idee: Der Musiker zieht sich zurück oder schafft sich sogar ab. Die Musik spielt sich selbst, wird Teil eines weltweit vernetzten Systems, verbreitet sich wie ein Virus.
    Das Stück hat sich immer weiter entwickelt, wie ein Weg, der einen immer weiter führt. Nicht: Der Weg ist das Ziel. Sondern: Der Weg ist der Weg. Freier Gedankenfluss. Komposition im Fluss. Fluxus. Musik im Gedächtnis der Finger. Die Finger finden ihren Weg allein. Das ist wie beim Radfahren: Man denkt nicht mehr. Ein Fahrrad ist wie ein Musikinstrument. Es geht immer vorwärts. Wenn ich mir eines wünsche, dann: immer weiterzumachen. Music non-stop."

    http://forum.rollingstone.de/showthread.php?p=1940140
     
  22. starling

    starling Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Soviel dann zum Thema "Selbstüberhöhung" von neulich.
    Ich finde die Aussagen zum Gähnen banal. Aber natürlich, irgend etwas muss er ja schreiben.
     
  23. micromoog

    micromoog |||||

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Ein klarer Verstoß gegen die Arbeitszeitgesetze! :mrgreen:

    Weiß die Berufsgenossenschaft davon? ;-)

    Waren die ganzen ehemaligen Kraftwerkler eigentlich Angestellte oder Freelancer?
     
  24. Anonymous

    Anonymous Guest

  25. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Wenn man nicht gerne tut, womit man sein Geld verdient mag man dieser Aussage nur schwer folgen können. Könnte mir auch vorstellen, dass aus einer Angestelltenposition, oder in anderen Szenarien, diese Aussage eigen klingen kann, ich betone kann. Und weil Du gerade so generös mit "inhaltlich blödsinnig" bist - was ist dann die Frage "Klang egal?" bei einem Instrument, zu dem es noch keine oder zumindest keine aussagekräftigen Klangbeispiele gibt?

    Addendum:
    Die Verwendung der Begriffe "Selbstüberhöhung" und "Selbsterhöhung" sind ziemliche Drahtseilakte....
     
  26. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Es geht bei der Aussage nicht darum, der er quasi standby wie derzeit die jungen Uniabsolventen "auf Arbeit" ist, sondern dass er zwischen Arbeit und Freizeit nicht unterscheidet, quasi durchgehend authentisch Herr Kraftwerk ist. Er hatte ja mal in einem Interview gesagt, dass man früher Namen von der beruflichen Tätikeit ableitete, also Müller, Schneider etc., und er dem folgende eigentlich nicht Her Hütter, sondern Herr Kraftwerk heißen müsste. Wer von uns kann von sich behaupten, über Jahrzehnte zu durchgängig dieser Idealvorstellung folgen zu können? Ich habe das seit 1971 ganz gut inbekommen, Herr Moogular mit Sicherheit auch.
     
  27. starling

    starling Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Das wurde durchaus verstanden, und behaupte ich von mir auch, und ich arbeite auch seit Jahrzehnten so und werde dafür bezahlt.
    Bzw ich werde für das Ergebnis bezahlt.

    Ich finde es aber peinlich das in einem Interview zu äußern und letztlich ist es respektlos gegenüber denjenigen die anders arbeiten
    denn es ist ein Luxus, einerseits, andererseits banal als Feststellung.
    Und es war die Philosophie der 90er. Deswegen ist es 2009 wo das Mainstream auf dem letzten Dorf ist noch peinlicher.
    Zumal es auf die eine oder andere Art auf jeden zutrifft.

    Sogar auf Katzen die 14 Stunden am Tag schlafen.
     
  28. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Ich kenne dich nicht und weiß auch nicht, wie sich das bei dir darstellt, kenne aber Ralf Hütter seit mehr als 40 Jahren als einen authentischen Menschen durch und durch. Auf jeden Fall war es dem Zeit Magazin eine ganze Seite mit einem Foto durch Peter Böttcher fotografierten Roboterkopf von Ralf Hütter und dem oben zitierten Text wert. Scheint aus küstlerischer und kultureller Sicht doch wohl nicht so banal gewesen zu sein. Es ist ihm zu gönnen.

    Mir ging es mit dem Zitat darum, der immer wiedergekäute Interpretation zu widersprechen, Kraftwerk behaupte, 168 Stunden Stunden (7 Tage, 24 Stunden pro Tag) im Studio an ihrer Musik zu arbeiten.

    Und hier gerne ein San von dem Artikel im Zeit Magazin:

    http:///www.elektropolis.de/zeit_magazin.jpg
     
  29. Thomas75

    Thomas75 ....

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Die Europa-Version der Geräusche-Platte hab ich noch irgendwo im Keller rumfliegen.

    Ich weiss noch, wie wir als Hosenscheißer im Kinderzimmer saßen und Kraftwerk hörten - da fiel uns schon sehr früh auf, dass dieses Start/Motor-Geräusch von dieser Geräuschekollektion stammt. Ist übrigens auch in unzähligen alten Europa-Hörspielen zu hören.

    Selbst aufgenommen, na klar... :selfhammer:
     
  30. Moogulator

    Moogulator Admin

    Re: Kraftwerk Sampleklau

    Meine Aussage "blödsinnig" ist natürlich nicht zu verstehen als inhaltlich nicht richtig sondern als Verstärkung - Künstlerzeug. In dieser Zeit hatten Künstler noch "Message".
    Wie ich die "finde" ist natürlich unwichtig. Und natürlich ist der Begriff zu stark, um von dem eigentlichen Problem abzuheben als größere Sache - nämlich was sagt man um etwas zu tun wie von einer Sample-Platte zu samplen, besonders wenn sie noch von Herrn Schneider gemacht wurde. Dann ist der Skandal damit wohl gegen 0 tendierend.

    Das ist übrigens der einzige Teil, der natürlich nicht sachlich ist, sondern total süß aufwirbelnd, find ich fast cool, dass meine Aussage mehr Wirbel macht als der "Skandal" mit der Sample-Platte. So What.

    Ja, ist korrekt, diese 168-Stunden-Sache fand ich immer unwitzig, wo man sonst immer schöne Übertreibungen und Standpunkte fand, aaaaber das ist nur mein persönlicher Stand. Also nicht zu sehr was, worüber man sich aufregen sollte. …aber natürlich darf.

    …aber da war da noch Gargamehl.