Kurzweil PC3-Serie - Sampling-Erweiterung geplant?

Dieses Thema im Forum "Sampler" wurde erstellt von stromzaehler, 13. Mai 2009.

  1. Hi,

    mich würde mal interessieren, ob für die Kurzweil PC3-Serie eine Art Sampling-Option geplant ist. Natürlich ist mir klar, dass die "Kiste" selbst keine Audio-Ins hat und man die auch schlecht nachrüsten kann. Aber eine Art zusätzliches Flash-ROM für einen der beiden Expansion-Slots und ein Firmware-Upgrade á la Blofeld wären im Zusammenspiel mit einem aufgebohrten Editor ja eine super Alternative.
    Sprich: Am PC samplen, per Editor Samples rüberschieben und eigene Sounds schrauben.

    Die (ich nenn sie mal) Flash-ROM-Expansion hätte außerdem den Vorteil, dass keine Ladezeiten beim Aufrufen von Sounds mit eigenen Samples auftreten würden. Zumindest keine längeren als beim Preset-Aufruf.

    Any thoughts?
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich denke nicht. Gerüchteweise soll eine neue K-Serie kommen. Mal sehen, ob und wann da was kommt.
     
  3. Xenox.AFL

    Xenox.AFL engagiert

    Woher hast Du diese Gerüchte??

    Frank
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Rauschen im Netz. Keine Ahnung was dran ist.
     
  5. Ich habe mal eine Produktedemo für Kurzweil gemacht, und mit diversen Leuten gesprochen.

    Eine Sampling-Option für den PC3 ist nicht geplant. Er basiert eigentlich immer noch auf der alten VAST- und KDFX-Software, die mittlerweile schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Zwar wurden im letzten OS noch ein paar Features reingepackt, wie z.B. ein flexibleres VAST-Algorithmen-Routing sowie ein paar Oszillatormodelle und ein Filtermodell aus dem gestrandeten VA1-Projekt. Aber zweitere wirken irgendwie unfertig (sind sie vermutlich aus), und können keinesfalls mit dem heutigen Qualitätsniveau mithalten. Und die Standard-VAST-Signalverarbeitungsmodule erst recht nicht. Da nützt dann auch das flexiblere Routing dann herzlich wenig. Die Hüllkurven sind immer noch lahm.

    Da der PC3 aber bereits auf der neuen Generation der proprietären MARA-DSPs läuft, hat er viel mehr Rechenleistung. Vorallem VIEL mehr gleichzeitige Effekte. Und da die KDFX m.E.n. sowieso das Beste an Kurzweil-Geräten sind, macht das natürlich viel wett.

    Fazit: Der PC3 soll gemäss internen Aussagen ein Abschlussmodell sein, d.h. das letzte Gerät welches auf der alten Software basiert. Es seien Bestrebungen im Gang, das alte amerikanische Team wieder zusammenzutrommeln, um eine neue Generation von Instrumenten zu entwickeln. Ein neuer Sampler steht dabei auch zur Diskussion. Das Problem ist nur, dass Kurzweil über 7 Jahre lang weg von Fenster war, technologisch sowie marktmässig. Mittlerweile ist eine Menge passiert. Der Rechner hat den konventionellen Hardwaresampler komplett verdrängt. Und in Sachen unkonventionelles Sampling in Hardware hat Roland mit ihrem V-Synth einen schwer zu toppenden Massstab gesetzt. Selbst der Blofeld hat mit der Sample-Option Möglichkeiten, die die alte VAST-Engine total alt aussehen (und klingen) lässt.

    Hinzu kommt, das Kurzweil heuer der koreanischen Firma Young Chang gehört, die von Synthesizern und deren Marketing einfach keine Ahnung haben. Darum der Trend zu Digitalpianos und Presetschleudern wie dem PC3. Im Hintergrund gibt es wie gesagt ein paar kreative Köpfe vom alten Team, die gerne was neues machen würden, aber ohne $$ von oben geht halt nix. Und der Markt sieht schwierig aus, zumal Kurzweil in Europa ohnehin nie richtig Fuss fassen konnte.

    Ich bin daher eher skeptisch.
     
  6. Tim, ich danke Dir für den insgesamt sehr informativen Beitrag. Mein GAS-Anfall lässt langsam nach... ;-)
    Vielleicht sollte sich Kurzweil mal mit Alesis/Akai unterhalten ^^
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Schon mal den Nord Wave angeschaut?
     
  8. Ja genau. Mit dem neuen OS hat der sogar noch ein paar neue Oszillator-Funktionen dazubekommen die ihn um einiges aufwerten. Tri-saw shaping, dual saw, sinus harsync, LP und BP Noise, sowie noch mehr FM-Operator-Stränge. Ich finde den Wave mitterweile recht unterschätzt. Unter der einfach gehaltenen Oberfläche steckt doch so einiges.

    Oder wie gesagt Blofeld, der kann synthesemässig sogar noch einiges mehr, ist aber dafür bedienungsmässig nicht so "hands on". Für kreative Sample-basierte Synthese (ausgenommen von Granularsachen einerseits und polyphoniefressendes Orchesterlibrary-Abfeuern andererseit) find' ich den Blofeld wirklich eine preiswerte und wirklich gutklingende Option. Hätte die Keyboardversion einen Anschluss für Expression-Pedal, würde schon lange einer hierstehen.

    Beide können jedoch nicht am Gerät selber sampeln, sondern brauchen dafür den Datenaustausch mit dem Rechner. No biggie: Am Rechner Samples organisieren, schneiden und Keygroups anlegen ist eh viel übersichtlicher und komfortabler.

    Nur um das GAS wieder etwas anzuheizen. :)
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Eben. Kommt lediglich auf die Raffinesse der Software an, wie gut und vor allem wie schnell das funktioniert. Der Nord Wave Editor/Manager ist m.E. noch zu umständlich, und das bedeutet leider: Zeitraubend. Wer nur mal 10 Multisamples reinschaffen will, dann ist das vielleicht ok. Aber bei 100 spielen pro Multisample 5 Minuten mehr Zeitaufwand dann schon eine Rolle. Macht dann nämlich über 8 Stunden mehr. Rechnet man also pro Multisample etwa 15 Minuten, und da ist Viewing, Editing, Mapping, Conversion gemeint, dann braucht man für 100 Multisamples 25 Stunden reine Arbeitszeit, also bei 5 Stunden pro Tag sind das glatt 5 Tage nur Rumsampelei. Kann sich also die schönste Option als Handikap erweisen :D
     
  10. Jaaa Klaus, aber es sind nicht alle so professionelle Turbo-Sounddesign-Monster wie Du :D
    Ich bin mit Samplen und Keygroups erstellen am Akai S3200 grossgeworden. :opa: Mäusekino, Endlosregler und Cursortasten. Da ist auch der Nord Wave Manager ein Riesenluxus.

    Wie ist der Blofeld-Samplemanager eigentlich? Oder gibt's den überhaupt schon?
     
  11. Nur falls sich trotz des Threads noch jemand für den PC3(61/X) interessiert:
    Der PC361 wurde bei Musik Schmidt auf 1399,-€ runtergesetzt und fällt dadurch m.E. schon fast mit in die Runde der "preiswerten Abgespeckten", wie Yamaha MO6, Korg M50 oder Roland Juno G/Stage.
    Jaja, ist immer noch teurer, aber Kurzweil durfte schon immer etwas mehr kosten ;-)
     
  12. Hallo zusammen,

    Ich weiss das der "Fred" etwas älter ist, aber habe gerade so ein PC361 zum Kauf angeboten bekommen. Leider kenne ich Kurzweil nur vom Hörensagen und vom Youtube, da kein Händler hier irgendwo so ein Teil zum Testen hat.
    Da wären noch Fragen offen.

    - Kann ich beim PC3 neue Sounds via PC einlesen?
    - Sind diese Geräte in der Bedienung wirklich so schwierig wie man hört (immer mit Handbuch und Alles mit "MID153" Nummern versehen)?
    Vielleicht ein Vergleich zu einem Anderen Gerät? (Yami, Korg,

    Danke! :)
     
  13. ARNTE

    ARNTE Ureinwohner

    den PC361 gab es zuletzt für 1000,- neu. mehr solltest du also nicht zahlen!

    dafür bekommst du aber schlicht und ergreifend die geilste digitale kiste die es gibt.

    sounds einelsen über rechner geht natürlich!
    die bedienung ist sehr logisch und durchdacht. das gerät ist aber wirklich sehr komplex. bis man alles geschnallt hat dauert es also eine kleine weile. bei intensiver beschäftigung bis du aber nach 2 wochen experte.
    es gibt sehr sehr viel hilfe im web -> kurzweil website, youtube, cunka-fourm und sonik matter forum. da findest du unzählige tutorials zu allen themen.

    hier gibt es auch einen sehr umfangreichen thread dazu -> viewtopic.php?f=3&t=53220
    ließ den mal durch (und wenn du dann immer noch nicht kaufst, kann ich dir auch nicht helfen... ;-) ).
     
  14. Murano

    Murano -

    quote]

    den PC361 gab es zuletzt für 1000,- neu. mehr solltest du also nicht zahlen!

    dafür bekommst du aber schlicht und ergreifend die geilste digitale kiste die es gibt.
    [/quote]

    Sehr schade dass es keine Rack-Version davon gibt...
     
  15. Na vielen Dank für eure Antworten!
    Das klingt ja, als wenn Ihr absolut überzeugt seid davon :D

    Ich habe mal angefangen den Monster Thread :shock: durchzulesen.

    Mittlerweile habe ich auch so einiges über den Sound und FX erfahren.

    Da ich aber eher Alleine auf der Bühne stehen werde, sind für mich auch noch Andere Funktonnen von wesentlicher Bedeutung.
    Da habe ich bis jetzt nichts viel darüber gefunden.

    Wenn es nochmals erlaubt ist, möchte ich gerne hier noch ein paar Fragen einstellen.


    1. Kann ich beim PC361 Patterns (kenne leider nur den Ausdruck von Yami) machen, die ich dann nach bedarf Live aufrufen und laufen lassen kann (z.B. über Funktionstasten)?

    2. Wie gut und schnell lässt es sich im Sequenzer Arbeiten (ev. Grafisch etwas)?

    3. Wie viel Speicherplätze für Einstellungen habe ich (gemeint sind Setups, die ich auf der Bühne schnell zu einem Song aufrufen kann. Wenn möglich mit Sequenzer)?

    4. Wie schnell geht das Laden von diesen xD Karten von sich und wie schnell bin ich durchs menu für den Zugriff?

    5. Kann ich Soundumschaltungen im Sequenzer Programmieren um mir während des Spieles das Tastendrücken zu ersparen?

    6. Wie gut sind die Standard Arpegiatoren die Gespeichert sind? Bei Yami Motif XF gibts da schon ne Riesen Auswahl die man zuweisen kann (sehr nützlich für schnelles Arbeiten). Speziell die Gitarren sind gut und eigentlich schwer zu Programmieren. ev. Möglichkeiten für Downloads?

    7. Wie schwer ist es ein Arp für Gitarren selbst zu Programieren.

    8. Was meint man bei Kurzweil mit Riffs und wozu braucht man diese?


    Jetzt noch etwas zu den Sounds.

    9. Ich habe ja keinen Sample Speicher. Wie ist es da möglich neue Sounds ein zu lesen? (eher Technisch gemeint)

    10. Wie schnell sind solche nachgeladen, wenn da ev. nicht genügend Speicher zur Verfügung steht oder stehen würde?


    Vielleicht noch schnell ein paar Worte zu dem was ich machen will.
    Ich möchte gerne Latino Styles Spielen. Speziell Spanische tunes, Salsa, Reageton, Reaggie, dann Jazz, Blues, Bebop und Funk. Sowie Alte gute Klassiker. Ev auch etwa BigBand Sound. Alles soll aus der Kiste kommen.
    Da ich mir überlegt habe auch Backgroundsänger Stimmen mit einzubauen brauche ich zwingend einen Sampler oder Player der über Midi ansprechbar ist. Mir ist da das Roland JUNO Gi über den Weg gelaufen. Der hat einen 8-Spur Audiosequenzer mit an Bord. Ich denke das wäre vielleicht die richtige Erweiterung.
    Was denkt Ihr darüber?

    Sorry nochmals das ich mich hier verausgabt habe. Ich hoffe die Fragen sind für einen Solothread Ok. :oops:

    Grüsse Danke für eure Hilfe!
    Pepe
     
  16. ARNTE

    ARNTE Ureinwohner

    klar ist das erlaubt :)

    ich kann leider nicht sehr viele deiner fragen asureichend gut beantworten, da ich die kiste nicht so nutze wie du es orhast. ich denke aber das meiste was du machen willst müsste sehr gut funktionieren.

    ich beantworte mal die fragen, die ich kann. den rest übernimmt vielleicht noch jemand anders.

    vorab sei dir aber noch das musker-board.de empfohlen. dort gibt es einen wirklich großen kurzweil thread. und die leute dort sind auch deutlich mehr auf bühne als klassische live keyboarder unterwegs. da wirst du sicher zu vielen fragen noch bessere ansprechpartner finden. hier mald er link zu dem thread dort:
    http://www.musiker-board.de/synthesizer ... hread.html


    1. Kann ich beim PC361 Patterns (kenne leider nur den Ausdruck von Yami) machen, die ich dann nach bedarf Live aufrufen und laufen lassen kann (z.B. über Funktionstasten)?
    - das nennt sich beim PC3 Riffs
    - ich hab die noch nie genutzt...


    2. Wie gut und schnell lässt es sich im Sequenzer Arbeiten (ev. Grafisch etwas)?
    - nutz ich leider auch nicht

    3. Wie viel Speicherplätze für Einstellungen habe ich (gemeint sind Setups, die ich auf der Bühne schnell zu einem Song aufrufen kann. Wenn möglich mit Sequenzer)?
    - es gibt über 2000 speicherplätze für user objects. user objects können programms (sounds), setups (kombinationen von programs (layer /split /multitimbral inkl. riffs /arpeggiatoren /etc.)) aber auch effekt ketten und vieles andere sein
    - für das schnelle aufrufen von programms und setups gibt es auch einen so genannten "quick access mode" - da kann man sich im prinzip die benötigten programms /setups für das jeweilige konzert zusammen stellen

    4. Wie schnell geht das Laden von diesen xD Karten von sich und wie schnell bin ich durchs menu für den Zugriff?
    - die xd karten braucht man eigentlich gar nicht unbedingt (geht auch über USB-PC verbindung) und wenn dann nur für backups.
    - das normale speichern von vielen vielen sounds geht ganz normal im speicher des geräts

    5. Kann ich Soundumschaltungen im Sequenzer Programmieren um mir während des Spieles das Tastendrücken zu ersparen?
    - "programm change" funktioniert prinzipiell problemlos. ob das auch im internen sequencer geht weiß ich nicht genau. ich gehe aber davons aus...

    6. Wie gut sind die Standard Arpegiatoren die Gespeichert sind? Bei Yami Motif XF gibts da schon ne Riesen Auswahl die man zuweisen kann (sehr nützlich für schnelles Arbeiten). Speziell die Gitarren sind gut und eigentlich schwer zu Programmieren. ev. Möglichkeiten für Downloads?
    - die arpeggiatoren sind sehr gut und bieten enorm viele möglichkeiten
    - es gibt schon viele verschiedene settings für kleine melodien bzw. harmonische folgen, rhytmische abfolgen, velocity patterns, etc. das kann man aber auch alles selbst erstellen (quasi step sequencing)
    - das was du meinst geht glaub ich aber noch besser mit den Riffs

    7. Wie schwer ist es ein Arp für Gitarren selbst zu Programieren.
    - hab ich auch noch nie gemacht
    - bei den songs bzw. riffs sind schon sehr viele gitarren dinger bei (vor allem jetzt auch bei der ROM erweiterung Kore64 - und das klingt sogar für mich RICHTIG geil. so gute gitarren hab ich aus nem synth jedenfalls noch nie gehört...)

    8. Was meint man bei Kurzweil mit Riffs und wozu braucht man diese?
    - das sind im prinzip so mini songs bzw. ...tja...wie sag ichs...riffs halt... :)


    9. Ich habe ja keinen Sample Speicher. Wie ist es da möglich neue Sounds ein zu lesen? (eher Technisch gemeint)
    - ein sound besteht aus 0 bis ganz ganz viele sample sets (keymaps). dazu kommen beliebig viele virtuelle oszillatoren. das ganze durchläuft dann die so gennate VAST synthese engine. das ist ein digitales modularsystem. damit geht soundmäßig quasi alles was man will. diese ganzen einstellungen kann man speichern und das ist dann ein programm. und dieses programm kann man auch auf andere PC3 einlesen.

    10. Wie schnell sind solche nachgeladen, wenn da ev. nicht genügend Speicher zur Verfügung steht oder stehen würde?
    - wenn die einmal im speicher des PC3 drin sind, lassen die sich genauso laden wie die ab werk aufgespielten sounds (also sehr sehr schnell)
    - die eigentliche übertragung geht in den speicher geht auch schnell, da die einstellungen ja nur wenige kb groß sind
     
  17. WoW! :shock:

    Das ging ja schnell mit den Antworten! Und gleich noch einen grossen Sack voll beantwortet!

    Vielen Dank dafür! :adore:
    Das Teil gefällt mir immer Besser. :)

    Habe nun mal die Bedienungsleitung heruntergeladen. Die scheint es wohl nur in Englisch zu geben. Habe mit EN normalerweise keine Schwierigkeiten. Aber bei Fachausdrücken könnte das schnelle Verständnis Zeit und Mühe kosten.
    Gibt's diese in Deutsch zum Downloaden?

    Ich werde mich mal ins Musiker-Board hängen und sehen was die da so erzählen.
    Scheint auch ein Monsterthread zu sein. Das wird ja wieder eine Sucherei.... :roll: :mrgreen:

    So wie es klingt würdest Du mir dann diese Kore64 Software empfehlen?! Ist das eigentlich nur Software oder was zum Einbauen?

    Noch etwas ist mir bezüglich Sound durch die Lappen gegangen. Aber dann sollte bei mir so ziemlich Alles durch sein.
    Wenn ich als Beispiel mal ein Bass-Solo beim Funk oder Jazz machen möchte, so gibt es bei anderen Herstellern in Youtube oder wo auch immer,
    das gewisse "Effekte" schon vorprogrammiert sind und per Tastendruck aufgerufen werden.

    So wie wenn der Bassist über die Seiten fährt von tief nach hoch und wieder zurück. Das gibt dann so ein Woop sound. (kann's nicht anders erklären)
    Oder er per kurzen Druck auf eine Taste oder Pedal, auf den Sound auf den Flaschenlot umstellt.
    Leider habe ich noch nichts vergleichbares im Internet gefunden, das einen Kurzweil zeigt, der das Live kann.

    Geht das auch? Brauch ich da diese Ribbon Matte?

    Hey... Danke nochmals für die Schnelle Hilfe! :D
     
  18. ARNTE

    ARNTE Ureinwohner

    es gibt leider keine aktuelle anleitung in deutsch. es gibt zwar eine zu einer alten OS version aber da hat sich inzwischen so viel geändert, dass du die eigentlich gleich vergessen kannst.

    die lernkurve ist erstmal ziemlich steil bei dem PC3. und es wird immer wieder momente geben, wo man frustriert ist und nicht weiter kommt. aber wie gesagt, man findet praktisch zu allem tutorials und anleitungen. und nach 1 - 2 wochen hat man es dann verstanden und kommt gut mit dem gerät klar. die kiste kann halt alles - da bleibt eine gewisse komplexität nicht aus. und das erfordert einarbeitung. der aufwand lohnt sich aber!!!

    das manual ist in manchen bereichen nicht so gut geschrieben und geht manchmal nicht tief genug ins detail. vor allem auf cunka.com gibt es aber sehr viel zusätzliche dokumentationen. und wie gesagt die knowledge base auf kurzweil.com, zahlreiche tutorial videos auf youtube etc. ich kenne keine andere so gute community zu einem synth.


    ja! klare empfehlung. vor allem die gitarren sind oberhammer!
    es ist tatsächlich eine erweitungskarte. sieht aus wie ein RAM riegel im PC. dazu muss man eine klappe aufschrauben und das teil einstecken. außerdem muss man das OS updaten (das muss man aber so und so...).
    das ganze ist perfekt dokumentiert (auf englisch aber sehr einfach und verständlich).
    wenn du unfallfrei nen schraubenzieher in der hand halten kannst, ist das kein problem.

    das geht auf verschiedenste arten, zum beispiel per glide - die glide intensität/geschwindigkeit könnte man noch modulieren (z.b. per velocity). hier geht wirklich sehr viel! ribbon würde auch gehen (hat der PC3 nen extra anschluss für). pedal anschlüsse gibt es auch zu hauf. und die schiebe regler auf der oberfläche sind auch alle frei belegbar.
    gerade was die spielbarkeit und den ausdruck angeht ist der kurweil ganz vorne.
     

Diese Seite empfehlen