Melbourne Instruments Nina Poly Analog mit Motorpotis / Tonelab

Ich denke es geht da um die Übersicht - dh alle Parameter zu sehen ist bei Morph natürlich ganz cool und ebenso bei Modulationsanteilen.
Für die Stellung eines Parameters hingegen reicht eine Anzeige bzw fürs "wiederfinden" eines Wertes. Bereichsabschnitt Luxus bei letzterem, bei ersterem kann es ein gutes Konzept sein. Teuer, aber cool.
 
Beim G2 sind ja die Parameter im Display variabel, daher macht es schon Sinn im Display den Namen des Parameters lesen zu können. Der Vorteil des LED Kranzes ist die gute und sehr schnelle Lesbarkeit des Wertes (Im Dunkeln, von Weitem bzw. aus jedem Winkel, was das Display nicht hergibt).
 
Ich mochte diese G2-Variante immer am liebsten - bei Synths, die eine offene Konfiguration zulassen zumindest. Bei anderen kann man andere Bedienkonzepte bringen, die durch die Anlage und das Layout übersichtlich sind und daher weniger oder sogar gar keine Anzeige benötigen, außer ggf. den Wert beim drehen - was schon mit 7Segment-Anzeigen machbar ist / wäre. Oder auch mit 2 Pfeilen als LEDs (mehr / weniger).

Daher ist das Konzept des Synths für mich da ausschlaggebend, welche Art von Anzeigekonzept und Bedienidee man verwendet.
Die Motorsache ist auf jeden Fall Einzigartig und wird es auch wohl vorerst bleiben, außer Bedienung wird insgesamt wichtiger unter den Usern.

Würde bei Nina aber vermuten, dass das ein relativ festes Kompaktsynth-Ding ist und da nutzt man das für Morph und Modulation - beides könnte man anders lösen - siehe Nordlead 2 und 4, die ja kein Display oder Kranz haben und es dennoch rel. gut machbar ist für Morph.
Für Modulation könnte man ähnlich arbeiten - nämlich antippen des Ziels und dann Offsets einstellen an den Parametern - was mit Endlosencodern aber besser liefe da sie ggf. zu wenig Auslenkung haben weil sie zufällig nicht gut stehen.

So ist klar - Motor ist cool - aber Luxus. GGf. kann man auch für die Eingabe einen einzigen Endlosencoder nehmen, für was steuert wen hingegen die Bedienelemente. Das ist noch immer schneller als die Matrixeinträge.
Ähnliche Versuche kennt man von Quantum und Co.
Da gibt es schon einige Optionen - Ohne viel dazu zu bauen und eben um den Aufwand zu sparen.

Ist nur ein Gedanke. Bin da offen für Kritik oder andere Ansichten - seid dem Mephisto wurde das Thema ja eigentlich nicht oft angesprochen.
 
Meta: nutze diese um "unwichtigere" Inhalte (Ego-Sicht zu bestimmten Dingen oder Anekdoten dazu) als Option zu setzen und überlange Passagen / Nebengedanken auszuklammern aber dennoch lesbar zu machen. Eine Lesefluss/Mengenschock-Hilfe für Lesetyp Info vs. Philsophie und Hintergrund (interessiert sicher nicht jeden)
 
Mit den Motorpots ist das prinzipielle Problem eines Synthis mit Preset-Speicher gelöst: Das Panel zeigt immer den richtigen Zustand an und ich kann so sehr schön Presets aufrufen, diese direkt ohne Sprünge editieren und so gute Übergänge zu den nächsten Presets schaffen, die ich danach aufrufe. Also eine Preset-Sequenz realisieren.
Genau.
Ich verstehe gar nicht wie man so etwas nicht wollen kann. Klar, es könnte zu teuer sein, aber rein von der Funktionalität ist das die Ideallösung.
 
Wie wichtig sind euch denn eigentlich diese MotorPots?
Ich habe nur zwei Hardwaresynths und die haben keine Presetspeicher. Es ist lange her, dass ich Hardware mit Presets hatte. Seit gut 20 Jahren gibt es kein Parameter- Abholen mehr bei mir, deswegen weiß ich nicht wie sehr mich das heute stören würde.

Wenn ich das andere Video hier sehe, wo sogar noch ein Display in dem Encoder eingebaut ist, dann sehe ich dort sofort Modulation-Animationen da drin, die man aktivieren kann oder eben nicht. Wenn die Encoder optisch funktionieren und die Motoren kontaktlos sind - also rein magnetisch die Sache koppeln - dann ist der Verschleiß sicher nicht so schlimm wie bei normalen Potis, wo die Abnutzung ja vorprogrammiert ist.

Ich finde diese Entwicklung sehr interessant und wer weiß, vielleicht könnte das ein neuer Weg sein, wenn es bezahlbar bleibt.
 
Naja der mit dem Display lässt sich net unter 100€ des Stück bauen mal davon abgesehen, dass seit dem des Video released wurde, fast Alle Teile dafür ausverkauft sind.
 
jo hast ja recht. dir muss es gefallen, denn du gibst ja das geld aus und nicht ich. viel spass.
Nö, ich tue nur meine Meinung kund, das heisst noch lange nicht, dass ich es kaufe. Schon gar nicht, bevor ich ein Dutzend gute Demos gehört habe oder persönlich ran durfte, bei dem vermutlichen Preis.
 
Ich persönlich verstehe den Vorteil von Motorreglern im Gegensatz zu LED-Kränzen noch nicht wirklich, wenn man sowieso schon (Endlos-)Encoder hat. Die LED-Variante ist vielleicht nicht so präzise (der exakte Wert lässt sich aber im Display darstellen), und das ganze braucht möglicherweise etwas mehr Platz, aber hinsichtlich Kosten und Langlebigkeit dürfte die LED-Variante gewissen, oder? 🤔

Viel interessanter finde ich in dem Zusammenhang, ob es wirklich gelungen ist, Encoder mit der Haptik und Präzision von Potis zu bauen. Das stört mich in der Praxis meist mehr als die falsche Reglerposition ...
 
Ich persönlich verstehe den Vorteil von Motorreglern im Gegensatz zu LED-Kränzen noch nicht wirklich
Es ist der taktile Feedback beim Drehen, der mit den Motorreglern möglich ist und die bessere Auflösung. Hat aber in der Tat leichtes Flohhustniveau.
 
Oh, Knöpfe die sich drehen. Jetzt bekommt Hardware endlich ein paar Features, die es in Software schon lange gibt. :)
 
Ich hätte Sorge, dass der mechanische Teil der Potis kaputt gehen.
Das Problem ist nicht dass mechanische Teile kaputt gehen, sondern dass es sich bei diesen zusätzlich noch um Sonderanfertigungen eines Miniherstellers handelt. Auf der einen Seite ist es eine gute Idee, aber auf der anderen Seite, weiß man nicht, ob die in 18 Monaten überhaupt noch existieren, Geschweige denn in 5 Jahren.

Alles Gute für das Produkt, aber mir wäre das auch zu riskant.
 
Wenn Sie schlau sind, und das System wirklich so gut funktioniert wie sie es behaupten, dann sollten sie sehr schnell ein Patent drauf machen und es anderen Herstellern (Sequential, Moog) anbieten.
 
Eigentlich sollte man sowas unterstützen. Ich mache aber kein Kickstarter mehr (aus Prinzip).
 
Es ist der taktile Feedback beim Drehen, der mit den Motorreglern möglich ist und die bessere Auflösung.
Ok, steuerbares taktiles Feedback hat schon Mehrwert (z.B. die Sachen, die mit diesem SmarkKnob aus diesem Posting gehen - einstellbare Rasterung etc.). Dennoch eher nice2have und wie gut die Dinger haltbar sind, wird sich zeigen müssen. Ansonsten: Ob die Reglerposition per Drehung, LED-Kranz oder Mini-Display _auf_ dem Knopf angezeigt wird, wäre mir ziemlich schnuppe, solange es nicht zu Parametersprüngen kommt.
 
Ok, steuerbares taktiles Feedback hat schon Mehrwert (z.B. die Sachen, die mit diesem SmarkKnob aus diesem Posting gehen - einstellbare Rasterung etc.). Dennoch eher nice2have und wie gut die Dinger haltbar sind, wird sich zeigen müssen. Ansonsten: Ob die Reglerposition per Drehung, LED-Kranz oder Mini-Display _auf_ dem Knopf angezeigt wird, wäre mir ziemlich schnuppe, solange es nicht zu Parametersprüngen kommt.
Mininebenbemerkung zu SmartKnob: das rumschieben und so willst du live aber nicht machen, das dauert alles zu lang.
 
wenn man sich auf den Smartknob bezieht - das finde ich für ein Studio schon cool - auch fürs iPad oder so - aber für die Bühne müsste man damit anders umgehen bzw ist es keine Lösung - ist eher eine Randbemerkung, hat mit NINA nichts zu tun ,da da ja alles motorisiert ist - also nur kleine Sache. Finde den Unterschied Live-Studio hier wichtig - nur deshalb kurz angemerkt.
 
wenn man sich auf den Smartknob bezieht - das finde ich für ein Studio schon cool - auch fürs iPad oder so - aber für die Bühne müsste man damit anders umgehen bzw ist es keine Lösung
ach so, ja: Mein Kommentar auf den SmartKnob bezog sich auch nur auf die einstellbare, fühlbare Rasterung. Das hat m.E. wenig Impact auf Live/Studio, zumal es sich ja beliebig zuschalten lässt. Einen Synth mit 20 Smartknobs wäre momentan auch nicht wünschenswert (aber Encoder in normaler Größe mit einem Mini-OLED oben drauf, das den aktuellen Parameterweg zeigt, wären schon ganz nett :cool: ).
 
Ja, diese fühlraster sind echt total cool - Der M.Kettner hat ja mit dem Droid System sich sowas gebaut und ich habe das beim Superbooth mal ausprobieren können - das ist so cool - du fühlst, dass ein Wert 3 oder 12 Werte hat und es springt wenn du willst da hin oder du kannst dir so Zonen bauen wie beim Jupiter 6 wo Oktaven einen größeren Raum haben als das sonstige Tuning -etc.
Das wäre bei Nina und als Controller cool, also allein als Controller wäre sowas super - als Sequencer, als Editor..

Das wäre super im Anbetracht der Offenheit der Hersteller (big up!)

Daher - total super!!

Habe mal versucht Motorpotis als Thema einzufangen in 30 Minuten - wer's eilig hat, kann auch springen..


https://www.youtube.com/watch?v=QBTaWAvaI2I
 
Hat mir zu Beginn gefallen, gefällt mir immer noch....
Obs ideal ist bezweifle ich mittlerweile....
Ich würde Encoder mit Minidisplays oben entwickeln, und die Regler Stellung mittels Strich darstellen, spart das Mechanische und superhochauflösende Display gibt's dank Handy zuhauf.
Und kann man für Live schön leuchten lassen.
Aber was weiß ich schon...
Wens nach mir ginge, gäbe es auch ein Novation SL MK4 mit Polyaftertouch keybed von Fatar.
 
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