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Meta-Diskussion aus - MorningDAW: Neue kostenlose DAW mit Tracker & 4K-Videoexport

Ich find's furchtbar. Alles wird immer beliebiger. Heute dies, morgen das und am Ende alles scheissegal.
 
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M.i.a.u.: Area88, ganje und einseinsnull
Tolle Sache, endlich können Leute mit Ahnung vom Musikmachen selbst ihre Tools herstellen lassen, ohne 5 Jahre Wartezeit auf einen Entwickler und 250.000,- EUR Ausgaben für die Entwicklung.

Man sollte nicht vergessen: Der Stein hat erst gerade angefangen zu rollen. Was wird man mit der KI in einem Jahr alles machen können?

Das wird den Markt aber sowas von durchrütteln und auf ein Platzen der KI-Blase wird man wohl noch etwas warten müssen, wenn ich mir das alles so anschaue.
 
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M.i.a.u.: TDA, nikez, Christoph1972 und 2 andere
Sehe ich das richtig, dass der Björn Torwellen seine komplette Managementsoftware in 2 Stunden mit KI gemacht hat und er das jetzt tatsächlich nutzt und sich dabei jetzt befreit fühlt?? 😬
 
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M.i.a.u.: 4rcRRsc-4hfwd7i3
Bjön hat auch in seinem neusten Video gesagt dass sein neustes Plugin mit KI gemacht wurde und wie froh er darüber war das nicht mit einem Entwickler gemacht zu haben und Robert Babicz hat sich was schreiben lassen was seine Preamps perfekt simulliert mithilfe eines Neuronalem Netz, was er trainiert hat, auch er kann endlich die Tools machen auf die er Lust hat, ohne irgendeinen engebildeten Entwickler für viel Geld bezahlen zu müssen.

Ab heute zählt nur noch die Idee und das Konzept. Ob man einen Entwickler hat oder nicht spielt keine Rolle mehr!

@einseinsnull Zwingt dich ja keiner was mit der KI zu entwickeln, wenn du daran keine Freunde hast und keinen Sinn drin siehst, die meisten scheinen das komplett anders zu sehen! Mir ist das egal, die Leute scheinen gerade eine Menge Spaß mit der KI zu haben und darauf kommt es doch im Leben an!
 
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M.i.a.u.: Golden-Moon
Sehe ich das richtig, dass der Björn Torwellen seine komplette Managementsoftware in 2 Stunden mit KI gemacht hat und er das jetzt tatsächlich nutzt und sich dabei jetzt befreit fühlt?? 😬
Ja natürlich, kann er sich die ganzen SAAS Abos sparen und seine eigenen Tools haben einen perfekten Workflow, auf ihn zugeschnitten, er spart damit auch noch viel Lebenszeit! Vorbei ist die Software mit generischem Interface für alle!

KI nimmt gerade kräftig an Fahrt auf!!!
 
Bjön hat auch in seinem neusten Video gesagt dass sein neustes Plugin mit KI gemacht wurde und wie froh er darüber war das nicht mit einem Entwickler gemacht zu haben und Robert Babicz hat sich was schreiben lassen was seine Preamps perfekt simulliert mithilfe eines Neuronalem Netz, was er trainiert hat, auch er kann endlich die Tools machen auf die er Lust hat, ohne irgendeinen engebildeten Entwickler für viel Geld bezahlen zu müssen.

Ab heute zählt nur noch die Idee und das Konzept. Ob man einen Entwickler hat oder nicht spielt keine Rolle mehr!

@einseinsnull Zwingt dich ja keiner was mit der KI zu entwickeln, wenn du daran keine Freunde hast und keinen Sinn drin siehst, die meisten scheinen das komplett anders zu sehen! Mir ist das egal, die Leute scheinen gerade eine Menge Spaß mit der KI zu haben und darauf kommt es doch im Leben an!
achso, dann haben die beiden die KI bestimmt lokal laufen.
 
Wozu soll denn eine KI DAW überhaupt nützlich sein, wenn doch die KI angeblich auch schon längst die Musik macht?
Um uns daran zu erinnern, dass wir es selbst nicht besser können und lieber prompten sollten.

Die Möglichkeit kostenlose Nischenprodukte mit KI erstellen zu können rechtfertigt natürlich sofort die Investition von über 1000 Milliarden pro Jahr in Rechenzentren
Und alles was das mit sich zieht.

Aber wenn wir davon absehen, ist es schon interessant, dass man heute prompten statt alles andere können muss.

Ich befürchte aber, dass es Software wie Musik ergehen wird. Quantität statt Qualität und das wenige Gute wird schwer zu finden sein.

Freeware ist schön und gut, aber gerade bei der DAW sind mir kommerzielle Produkte lieber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist das egal, die Leute scheinen gerade eine Menge Spaß mit der KI zu haben und darauf kommt es doch im Leben an!

Das ist klar und das ist auch nicht neu: Die Argumente für irgendein Lieblingswerkzeug sind immer austauschbar. Erst heißt es man müsse dafür nichts können (Wenn man dafür nichts können müsste, dann gäbe 10 Millionen KI DAWs und nicht 7 oder 8), dann heißt es es sei aber genausogut und effektiver als alles alleine zu coden (was zweifelsfrei stimmt - wenn man es denn auch selbst könnte, denn sonst kann man das Ergebnis ja überhaupt nicht bewerten und auch die Effektivität nicht vergleichen), und notfalls heißt es zum Schluss dann einfach "Es macht mir aber Spass" oder "Ich hörs aber". :)

Es stimmt aber, es ist aber so, ich hab aber Recht...

Es ist wie eine Religion... die einen können nicht beweisen, dass es stimmt - die anderen können nicht beweisen, dass es nicht stimmt.

Mir wird schon schwindelig wenn ich diese 30 Seiten automatisch generierter Webseiten-Werbung durchlesen soll... womöglich nur um herauszufinden, dass das Programm das Gleiche macht wie die anderen 5 kostenlosen KI DAWs auch. :)
 
Aber der Mülleimer spricht deutsch und gibt dir sogar das Essen raus und der Edelitaliener spricht nur italienisch.
 
  • #14
Das ist klar und das ist auch nicht neu: Die Argumente für irgendein Lieblingswerkzeug sind immer austauschbar. Erst heißt es man müsse dafür nichts können
Das scheint seit Kurzem so zu sein, dass man das Programmierhandwerk komplett außen vor lassen kann. Das Coden beherrscht die KI mittlerweile wohl wunderbar, deshalb muss sich kein Plugin-Entwickler mehr darum kümmern.
Was jetzt folgt, ist die Möglichkeit, nur noch zu sagen, was man möchte. Der größte Vorteil ist aber, dass man sich nicht mehr mit den Funktionen und dem Workflow irgendwelcher anderer Entwickler abgeben muss. Die haben den Nachteil, dass sie ein Tool für alle Menschen machen müssen. Das ist jetzt endgültig Geschichte, denn jetzt kann jeder das Tool so bauen, wie er es gern hätte. Die Unabhängigkeit von OS, Lizenz und Cloud ist ein weiterer Vorteil. Dein Tool wird immer laufen, du kannst es jederzeit neu bauen lassen, egal für welches OS oder welche OS-Version. Fehlt dir etwas an deinem Tool oder möchtest du es umbauen, ist das alles kein Problem, es ist ja dein Tool.

Die Menschen brauchen nicht unbedingt noch mehr Tools, aber sie freuen sich darüber, nicht mehr von anderen Firmen und Softwareentwicklern abhängig zu sein.

Als Softwareentwickler ist das natürlich frustrierend, all die Zeit der letzten Jahrzehnte für den Hintern, denn nun ist das alles durch GPUs + Speicher ersetzbar. Einige werden das sicher überleben, aber 90 % werden bestimmt ihren Job verlieren, weil keiner mehr Zeit hat, ein Jahr auf ein Tool zu warten, oder die Leute nutzen eben selbst KI.

Eine schöne Nebensache für die Musiktool-Vibecoder ist noch: Sie müssen ihre Vision nicht mehr ständig mühselig in mehreren Meetings einem Entwickler oder Team vermitteln, dann Ergebnisse abgleichen usw. Das hatten die beiden im SINEE-Video auch als enormen Benefit gefeiert!

Mir fällt derzeit kein Gegenargument ein, warum technikaffine Musiker die KI bei ihrer Tool-Entwicklung nicht gerade feiern sollten.

Wenn das Vibetool gut klingt, sich gut bedienen lässt und von der CPU Performance in Ornung ist, dann ist das Projekt perfekt gelaufen, ohne auch nur eine Ahnung von Software-Entwicklung haben zu müssen.
 
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M.i.a.u.: nikez und Golden-Moon
  • #15
Wozu soll denn eine KI DAW überhaupt nützlich sein, wenn doch die KI angeblich auch schon längst die Musik macht?
Aus den Kontext dieses Satzes/der Frage interpretiere ich "KI DAW" als eine DAW in der alle Bearbeitungen mittels KI passieren. Wenn ich das richtig verstehe ist die Morning DAW eher eine "herkömmliche" DAW die nur mittels KI erzeugt wurde.
Jede KI kann wahrscheinlich besser produzieren als ich. Das heißt aber nicht das ich mich nicht musikalisch weiter ausdrücken möchte oder keine Ideen mehr umsetzen will, geschweige denn aufhören mich von Kreativität treiben zu lassen.
Ich sehe das immer mehr mit KI passiert aber das schränkt mich hier in meinem Umfeld nicht ein.
Ich bsstel mir nebenbei auch ein paar Sachen mit KI. Nichts davon ist irgendwas neues oder super innovatives. Aber ich kann es genau nach meinen Wünschen umsetzen. Und wenn ich an irgendwas davon arbeite kommen mir neue Ideen was man technisch machen kann, wie man das musikalisch umsetzt oder sonstige Ideen.
Macht Spaß und bringt Kreativität. Zumindest bei mir im Moment.
 
  • #16
@einseinsnull Du machst dir hier aber einen Spaß, aber es ist ja auch mal gut, wenn wenigtens einer dagegen argumentiert, auch wenn die Argumente komplett dünne sind!

achso, dann haben die beiden die KI bestimmt lokal laufen.
Das glaube ich nicht, die fahren keine Doppelmoral, so unter dem Motto: KI nur aus der EU oder lokal, OS und Smartphone aber aus USA oder China. Meine Meinung: entweden boykottiert man alles komplett oder lässt es sein, dann aber auch kein Google, Chrome, MS-Office, Youtube, Insta, Whatsapp, usw. nutzen.
 
  • #17
Aus den Kontext dieses Satzes/der Frage interpretiere ich "KI DAW" als eine DAW in der alle Bearbeitungen mittels KI passieren. Wenn ich das richtig verstehe ist die Morning DAW eher eine "herkömmliche" DAW die nur mittels KI erzeugt wurde.
Ja natürlich ist das eine ganz normale DAW, mit der man per Hand dann Musik macht und nix von KI generieren lässt. Ist halt ein weiterer Trigger Versuch, das ist wohl seine Mission zur Zeit. Vielleicht haben das die Hufschmiede auch in der Zeit getan, als die Pferdekutschen so langsam abgeschafft wurden. Die haben dann eventuell auch gegen diese komischen Automobile geschossen und erzählt dass die Auto-Blase sicher bald platzen wird😂
 
  • #19
Die gibt es übrigens immer noch. Lediglich deren Klientel hat sich geändert.
Auch Software Entwickler wird es geben die noch manuell programmieren, das machen dann nur die Besten der Besten, vielleicht 0,01%. Der Rest der Entwickler wird sicher auch dann KI einsetzen und nicht mehr jede Zeile selbst machen.

Ist ja wie bei der Musik, wenn du nicht besser als Suno bist, dann lass es! Ok, es sei denn es ist nur ein Hobby oder Livemusik!

Den Hobbymarkt würde ich nicht unterschätzen: Es gibt sicher eine Menge Leute die das nur als Hobby machen aber so eingerichtet sind wie ein halbes Studio, obwohl sie überhaupt nicht in der Lage sind mit der Musik ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die geben dann wundervolle Tipps und kenne jede Einstellungen und wissen alles besser, dann hört man sich die Musik von denen an und denkt:"Na ein Prompt und ich habe 10mal bessere Ergebnisse". Es geht den Leuten aber nicht um das Endprodukt, es geht halt mehr draum sich in der Bubble hier zu bewegen, sich Geräte zu kaufen und zu testen. Musik ist doch da überhaupt nicht der Hauptpunkt, das hört man ja dann auch wenn man sich deren Soundcloud und Bandcamp Sachen anhört, der dann voller Kirmestechno ist, oder irgendwelche kläglichen Versuchen "zu klingen wie". So klingen wie, das kann die KI viel besser.

Wie viel kreative Musik gibt es denn da draußen, was nicht klingt wie XY?

Ich bin übrigends auch so ein Heini, der viel lieber Sachen kauft und ausprobiert, aber nie in der Lage sein wird von seiner Musik zu leben. Nun kann ich als Schutzbehauptung sagen, dass ich das bewusst tue, aber das wäre eine Lüge. Natürlich würde ich es gerne haben wenn Leute meine Musik mögen und sie kaufen würden. Das ist aber nicht der Fall und wird es nie sein.
 
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M.i.a.u.: einseinsnull und ecaep
  • #20
Argumente gegen solche KI Projekte habe ich hier nicht wirklich gelesen, aber @einseinsnull hat sich wenigtens bemüht einen zu verkaufen dass man das alles nicht braucht, weil ja schon alles da ist. So ein Unsinn in meinen Augen! Eben die eigenen Ideen umsetzen in wenigen Wochen

auf die gefahr hin dass ich mich wiederhole: welche "eigenen ideen" enthält morningdaw denn?

also ich sehe da ausschließlich prozesse, oberflächen und benennungen die alle von woanders geklaut wurden und teilweise 40 jahre alte ideen sind.
 
  • #21
also ich sehe da ausschließlich prozesse, oberflächen und benennungen die alle von woanders geklaut wurden und teilweise 40 jahre alte ideen sind.
Und das ist bei selbst entwickelten DAWs und anderen Tools anders? Ich denke, viele haben den Traum unabhängig von Entwicklern und dem ganzen HickHack drumrum + Unmengen an Kosten was auf die Beine zu stellen, hör dir das Video von SINEE dazu an, die Begeisterung lässt die Luft knistern!
 
  • HaHa
M.i.a.u.: 1011101
  • #22
Wer sagt denn dass man nicht auch Open Weight Modelle wie Qwen nehmen kann, die dann auf eigener Hardware läuft oder auf gemieteten GPUs?

KI heißt doch nicht dass man auf Anbieter in USA angewiesen ist, die offenen Modelle sind da ganz dicht auf den Fersen.
 
  • #23

Nun seid nicht unfair, der Bitcruher ist glaube ich auch total neuartig.

Aber vom Lustischsein mal abgesehen: Was wirklich positiv auffällt ist die Filelänge von circa 30-100mb. Daran könnte sich so mancher Mensch mal ein Beispiel nehmen. Einige wenige schaffen es, aber die Mehrheit bläst ja heute ihre Software teils absichtlich, teils fahrlässig, bis zur Unendlichkeit auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #24
Ja, die KI muss teurer werden, aber solange China dagegenhält, können die Preise auch nicht enorm steigen, sonst landen die Leute bei DeepSeek und Co. Die Chinesen sind den Amerikanern ja dicht auf den Fersen und veröffentlichen auch noch diese Open-Weight-Modelle auf Hugging Face und Co.
Der Wettbewerb wird hier also dafür sorgen, dass die Tokenkosten nicht ins Unermessliche steigen. Und für so ein Plugin etc. na, das ist doch wirklich bezahlbar und wird es auch bleiben.
Solange es kein Monopol gibt, würde ich mir da keine Sorgen machen, und erst recht nicht, wenn man die großen Modelle von heute irgendwann lokal laufen lassen kann.
Dann braucht man die KI auch nicht ewig: Wenn die App fertig ist, ist sie fertig, und kleine Erweiterungen oder Fehlerbehebungen kosten bei Weitem nicht mehr so viel wie die Erstentwicklung. Das ist der Grund warum die Leute das jetzt machen, wo alles noch so "günstig" ist.
a) Das "wir bezahlen später" von Perry Static bezieht sich sicherlich nicht auf die Euro, die Du persönlich abdrücken musst, sondern auf die mal wieder nicht eingepreisten Folgekosten, welche auf die (zum Teil zukünftige) Gesellschaft abgewälzt wird. Falls immer noch unkar: Stichwort Energieverbrauch und Klimawandel.
b) Ich bezweifel sehr, dass der vom Benutzter bezahlte Preis für KI teurer wird, vor allem da es schon heute überhaupt nicht notwendig ist, immer ein Frontier Modell zu benutzen, und z.B. qwen-3.8-27b locker mit Frontier-Modellen von vor 6-12 Monaten mithalten kann (bei meiner Arbeit finde ich qwen-3.8-27b bei Rechercheaufgaben sogar den Frontier-Modellen überlegen, dass Quatscht mich nicht voll mit Sachen, nach denen ich garnicht gefragt habe und findet die gleichen für mich wichtigen Quellen). Okay, vielleicht steigen irgendwann endlich die Energiepreise, aber die Effizenzgewinne neuer Modelle (vor allem Dank chinesischer Forschung) sind so groß, so schnell können die Energiepreise nicht steigen.
 
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M.i.a.u.: Perry Staltic
  • #25
Der Wettbewerb wird hier also dafür sorgen, dass die Tokenkosten nicht ins Unermessliche steigen.
Darum geht es nicht. Die Kosten der KI sind 2 bis 3 mal so hoch wie das was uns berechnet wird.
Sprich alle Firmen machen Verlust bzw. müssen später die Preise massiv erhöhen.
 
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M.i.a.u.: 1011101
  • #26
Ja, das steht auf einem anderen Blatt. Die Folgen für Umwelt usw. interessiert vielleicht drei User, die boykottieren dann KI und das wars!
 
  • Hmm
M.i.a.u.: verstaerker und Perry Staltic
  • #27
Und das ist bei selbst entwickelten DAWs und anderen Tools anders?

Also ich kann dir hier nur meine ganz persönliche Herangehensweise als Gegenmodell bieten, denn ich käme überhaupt nicht auf die Idee mir etwas zu bauen, was es schon gibt. Weil das aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn machen würde, ich mache mir doch überhaupt nur Sachen selbst weil es die woanders noch nicht gibt und ich daher damit meinen Werkzeugkasten erweitern kann.

Das Kopieren und Aufwärmen macht man doch, wenn überhaupt, nur in einem kommerziellen Produkt so, und dort tut man dann meistens aber trotzdem so, als ob es etwas Neues wäre. Man bewirbt es dann als "jetzt ohne Fett" oder "jetzt auch in 386 kHz", weil nämlich auch der Kunde nur kauft, wenn es irgendwie neu und besser ist.

Klar, wenn du dabei an Ardour or Gimp oder das tausendste Tetris Spiel denkst, dann ist da auch vieles immer wieder nur das Gleiche, bis hin dazu, dass Firmen Code einfach klauen oder ihn einkaufen. Aber es gab eben auch Innovationen.

Vermutlich ist es eine zwingende Korrelation, dass stringentes Vibecoding meist mit absoluter Ideenlosigkeit zusammen in Erscheinung tritt.
(Welche eigene Idee steckt denn dahinter eine Ansammlung von 5 Midi Noten, die man zusammen abrufen kann als "Clip" zu bezeichnen. Da kopiert man doch nur, was jemand anderes vor 25 Jahren erstmals gemacht hat und jetzt viele Leute schon kennen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hmm
M.i.a.u.: 4rcRRsc-4hfwd7i3
  • #28
Also ich kann dir hier nur meine ganz persönliche Herangehensweise als Gegenmodell bieten, denn ich käme überhaupt nicht auf die Idee mir etwas zu bauen, was es schon gibt.
Kein Arrangment Fenster, kein Transport Buttons, keine MIDI oder Audio Parts, kein Mute und Solo Button, keine Benennung von Spuren, keine ....

Interessant, hast du ein Bild von deiner DAW?
 
  • #29
(man zahlt nur mit seinen Daten :P)

Was bedeutet das?

Das man keine Rechte auf seine Tracks hat bzw. wenn Sie gut sind werden sie gleich von Jemanden im Hintergrund released und wenn man es selbst releasen will wäre man ein Urheberrechtsverletzter?

Und werden dann auch Ideen, Workflow, Einsatz von Mitteln und Wege gleicht gecloud und weitergegeben, weil man irgendwo ein AGB Häkchen gesetzt hat?

Hast Du da irgend etwas dazu erfahren, gesehen?


Im Prinzip egal.

In einigen Jahren wird es 3 Miliarden Freeware DAWs, PlugIns, Emulatoren von was auch immer geben.

Wir werden überschüttet mit all möglichen werden.

Alles wird sich wie man es schon bei Fahrzeugen und andern Dingen sieht, "angleichen, gleichgeschaltet".

Also sich nur mehr durch Kleinigkeiten unterscheiden und endlos Facegeliftet und aus allem eine Eierlegnde Wollmilch Sau erschaffen.

Also wie so, Kopie, von Kopie, von Kopie, ...

Es zählt nur die Idee. Richtig.

All das was jetzt kommt, kommt von Menschen die selbst etwas erschaffen haben, Hauptsächlich in Hardware.

Viel Software Zeugs der letzten Jahrzehnte sind Simulationen oder die Digitalisierung, also Idden, davon.

Also wenn das in den nächsten 5 Jahren alles kopiert und digitalisiert wurde und alle Ideen noch Querverwiesen und Kombiniert wurden, bin ich gespannt ob es dann noch in diesen virtuellen, digitalen Welten, Ideen gibt.

Wenn ich mir z.B. diese Unmengen an KI Mini SciFi Serien ansehe sehe ich da nicht viele Ideen, sondern viele Kopien alter Konzepte und Storys und nicht das ewas irgendwie Innovativ wäre.


Denke Ihr das es mit anderen Dingen und mit DAWs auch so werden wird?
 
  • #30
Kein Arrangment Fenster, kein Transport Buttons, keine MIDI oder Audio Parts, kein Mute und Solo Button, keine Benennung von Spuren, keine ....

Um das Weglassen von Ballast geht es nicht, sondern einzig darum, etwas Neues zu machen.

Im Bereich von Plug-ins habe ich gut und gerne 50 Sachen gebaut, die es zu dem Zeitpunkt anders noch nicht gab. dadurch hatte ich dann 50 Effekte mehr wie vorher.

Du merkst ja, das trotz meiner mehrfachen Aufforderung dazu hier niemand in der Lage ist mir zu erklären warum ich denn überhaupt ein bitcrusher Plug-in erstellen sollte, wo es doch in 1999 bereits 2 (bzw. in 2026 bereits circa 30) andere gibt, die das auch machen.

Mit solchem unbegründetem Handeln kann ich ganz generell nichts anfangen.

Morning DAW bietet 128 Spuren Audio. Ich besitze eine Lizenz für Nuendo 1.6, was das vor 25 Jahren schon konnte. Das Programm hat glaube ich 1600 DM gekostet, es verursacht also Kosten in Höhe von 3 Euro pro Monat.
Man erkläre mir, warum ich jetzt zu MorningDAW wechseln sollte um eine Punkband aufzunehmen oder warum ich mir eine DAW vibecoden lassen sollte, die das Gleiche bietet. Nur weil es geht?

Wenn ich einen 16 Spur Tracker mit Hardware-Insert-Latenzausgleich und 8 fach oversampling brauche, und im Mixer direkt einen MS Decoder eingebaut haben will, dann brauche ich in Max/MSP 3 Tage dafür.
Selbst wenn ich mit vibecoding nur 2 Tage bräuchte ergibt das schlichtweg keinen Sinn das Wekzeug zu ändern, weil ich kein Python kann und aktuell immer noch keinen eigenen arm-Rechner zuhause habe.

Anders sieht es bei C++ aus, wo ich die Hilfe Dritter brauche. Da langt mir dann aber das, was man "KI Assistenz" nennt auch vollkommen aus. Eine Handvoll DSP Klassen dann zusammenzustecken, dafür braucht niemand vibecoding.

Und wenn du das für Max objects, für kyma, oder für MacOS9/VST 2 brauchst, dann ist vor allem auch fraglich, ob das mit vibecoding überhaupt geht - ganz zu schweigen von lizenzrechtlich geschlossenen systemen wie AAX oder eventide.
 
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