Neu

Meta-Diskussion aus - MorningDAW: Neue kostenlose DAW mit Tracker & 4K-Videoexport

  • #62
Was ich eigentlich fragen wollte: was hat eine DAW mit 4k Videoexport zu tun?
Ist schon praktisch, wenn man die Audiobearbeitung eines Videos in der DAW erledigen kann und das Video direkt von dort exportieren werden kann. Spart unnötige Umwege in die Videosoftware.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Phil999
  • #63
Fazit:

KI ist toll, weil jetzt jeder seine eigene Software erstellen oder von anderen klauen lassen kann und gleichzeitig ist sie aus denselben Gründen Scheiße.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: 4rcRRsc-4hfwd7i3
  • #64
Denkt mal nicht so an die Massen die nur mal sich aus Spaß was basteln.
Denkt mehr an die Leute die was auf dem Kasten haben, die gute Konzepte, Ideen und Erfahrung mitbringen und nun endlich loslegen können diese Ideen umszusetzen ohne sich mit Entwicklern rumzuärgern und 100.000 EUR zu verbraten und am Ende ist es doch nicht so wie gewollt!
Genau von diesen Leuten werden wir großartige Sachen sehen, oder auch nicht wenn sie es nur für sich machen!

Und wer weiß, vielleicht kann KI auch bei der Entwicklung von Hardware helfen?
 
  • #66
Ich habe auf 9 von 10 gehofft, aber gut, man kann nicht alles haben!
 
  • #67
Denkt mehr an die Leute die was auf dem Kasten haben, die gute Konzepte, Ideen und Erfahrung mitbringen und nun endlich loslegen können diese Ideen umszusetzen ohne sich mit Entwicklern rumzuärgern und 100.000 EUR zu verbraten und am Ende ist es doch nicht so wie gewollt!
Genau von diesen Leuten werden wir großartige Sachen sehen, oder auch nicht wenn sie es nur für sich machen!
Das Empfinden darüber was ne gute Idee oder ne Workflowverbesserung ist, sind rein subjektive Sachen..

Wenn ich mir das von dir dargestellte Szenario vorstelle, sehe ich keinen Mehrwert, sondern eine Menge auf Einzelpersonen zugeschnittene DAWs.

Für mich ist das kein Problem. Bin mit Cubase aufgewachsen, mag den Workflow dort, nutze nur einen Bruchteil der Funktionen (brauche nicht mehr) und komme gut zurecht.

Als ich angefangen habe, gab es schon einige DAWs auf dem Markt und das Rumprobieren fand ich ziemlich nervig. Wenn es in absehbarer Zeit tausende DAWs gibt, die alles können und das beste Versprechen, möchte ich kein Einsteiger mehr sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #68
Du hier ist alles subjektiv, der Mensch ist sehr schlecht darin objektiv zu sein.

Wir werden sehen was passiert, SINEE hat schon interessante Sachen gemacht und auf Robert Babicz Plugin bin ich auch gespannt, vielleicht der beste Preampsound ITB den wir je gehört haben? Kann natürlich auch alles Marketing sein!

Gib den neuen Entwicklern, die keinen Code mehr schreiben müssen, ein halbes Jahr und dann wird man sehen ob auch ein paar gute Sachen dabei sind. Wenn jeder nur noch seine Sachen macht, dann brauhen wir keine PluginHersteller mehr, sondern mehr KI-Abos.

7 von 10 "KI-Blase platz bald"-Leuten wird das nicht gefallen!
 
  • #69
vielleicht der beste Preampsound ITB den wir je gehört haben? Kann natürlich auch alles Marketing sein!
Wenn sie uns weiß machen wollen, dass heute der Sound noch eine nennenswerte Rolle spielt, ist es Marketing.

Gib den neuen Entwicklern, die keinen Code mehr schreiben müssen, ein halbes Jahr und dann wird man sehen ob auch ein paar gute Sachen dabei sind.
Wie gesagt, das Problem wird nicht darin liegen, dass die Sachen schlecht werden. Ich gehe schon davon aus, dass das alles irgendwie gut wird. Das Problem wird das Überangebot sein.

Wenn jeder nur noch seine Sachen macht, dann brauhen wir keine PluginHersteller mehr, sondern mehr KI-Abos.
Es gibt so viel Freeware auf dem Markt, dass man heute schon für nichts mehr bezahlen muss. Insbesondere bei Plugins.

Die kommerziellen DAWs werden ne Zeit lang weiter bestehen, denn beim Überangebot wird man sich nach Seriosität sehnen und am Ende des Tages schenke ich mehr vertrauen Steinberg*, Apple oder Ableton*, als jemandem von dem ich keine Ahnung habe ob er überhaupt ne Ahnung hat, was da alles mitprogrammiert wurde. Und dafür bezahle ich gern.
 
  • Zustimmung
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Synth, Klinke und 4rcRRsc-4hfwd7i3
  • #70
Ja, die Masse an Sachen erschlägt einen ja heute schon, und das selbst bei Hardware. Wenn ich bei Amazona rumhänge und fast jede Woche den nächsten Synth, das nächste FX, den nächsten Kompressor und das nächste Plugin sehe, dann fange ich mittlerweile auch an zu gähnen.

Mir reicht es dann schon, ein zwei YouTube Videos dazu zu sehen oder mir die Testberichte durchzulesen, und dann wartet ja schon wieder das nächste Produkt darauf, begutachtet zu werden. So ist das leider auch bei Mics SequencerTalk: Wenn wieder zehn neue Minisynths, FX, MIDI Contrller, whatever gezeigt werden, kann man das eigentlich skippen. Was mich mehr interessiert, sind Talks mit Produzenten und Entwicklern und allgemein das Philosophieren mit den Gästen. Das Gear ist doch irgendwie langweilig, da es im Überfluss vorhanden ist!

Selbst auf der letzten Superbooth war ich schon nicht mehr!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Doc Orange
  • #71
Ja, die Masse an Sachen erschlägt einen ja heute schon, und das selbst bei Hardware. Wenn ich bei Amazona rumhänge und fast jede Woche den nächsten Synth, das nächste FX, den nächsten Kompressor und das nächste Plugin sehe, dann fange ich mittlerweile auch an zu gähnen.
Und alles was kommt, ist schon irgendwie da und trotzdem kriegen sie uns dazu es zu kaufen.

Wir, die braven Konsumenten, versprechen uns zu viel von der Technik. Sie hat nur einen sehr geringen Einfluss auf unseren Output. Man kann mit ihr den Workflow optimieren (den man erstmal haben muss), aber alles andere ist Wunschdenken. Am Ende macht man mit dem 5.000 Euro Fuhrpark dieselbe Kackmusik wie mit für 500 Euro.
 
  • #72
Und alles was kommt, ist schon irgendwie da und trotzdem kriegen sie uns dazu es zu kaufen.
Jein, ich sehe ganz viel Potential noch beim Workflow. Ich freue mich immer bei DAW Updates wenn die nicht den hundersten Pultec EQ mit rein packen, sondern am Workflow und der Übersichtlichkeit arbeiten.
 
  • #73
Mir fällt nichts mehr ein, was meinen Workflow in der DAW verbessern könnte.. Cubase kann alles was ich brauche. Der Rest liegt an mir.
 
  • #74
Dann hast du ja wenigtens deinen Frieden gefunden. Ich mag es halt mehr wenn Sachen sich so verhalten wie ich das erwarte und gern habe, das tut derzeit keine DAW, irgendwas ist immer wo ich mich frage, warum kann man das nicht einstellbar machen?
 
  • #76
Ich mag bei Ableton* den Zoom. Den hat Cubase auch nachgebaut, aber irgendwie nicht so smooth implementiert. Dann möchte ich beim Doppelklick auf einen Part immer alles vom Part im MIDI-Editor sehen. Mich macht es wahnsinnig, wenn ich dafür irgendeinen Shortcut benutzen oder erst mal zoomen muss. Außerdem sollte jede DAW einen minimalen Audioeditor eingebaut haben, mindestens mit "Zoom to Selection", das bin ich noch vom Amiga gewöhnt. Cubase fühlt sich auch komplett überladen an, der Grund ist mir schon klar. Dann bei Ableton* das mit dem Rubberband: Bei jeder anderen DAW kann ich mit dem Rubberband, wenn ich unten ankomme, ein Scrollen in diese Richtung auslösen, bei Ableton* muss ich dafür wieder eine Taste drücken. Das sind halt so Sachen, die mich jedes Mal ärgern, wenn eine DAW nicht so reagiert, wie ich das gern hätte. Zum Glück hat Cubase ja irgendwann auch eingebaut, dass man mit Doppelklick MIDI-Noten einzeichnen und auch löschen kann. Dieses komische Toolmenü habe ich nie gemocht, alles viel zu umständlich.Ich weiß aber auch, dass viele damit glücklich sind, wie es funktioniert. Zum Glück hat Cubase jetzt endlich mal Modulatoren bekommen. Ableton hatte bis vor Kurzem gar keine richtigen Modulatoren, die wurden erst jetzt eingeführt. Davor waren das eher Remote Controls, denn man konnte den Wert, der moduliert werden sollte, gar nicht mehr am Knob ändern. Das kann man bei einer Modulation aber immer.Ich weiß auch nicht, das ist bei mir oft so: Ich teste eine Software, und sofort fällt mir auf, was mir nicht gefällt und was man viel einfacher machen könnte.
 
  • #77
Zoomen/Scrollen ist mehr oder weniger softwareübergreifend ähnlich gelöst, sodass ich mich daran gewöhnte.

Egal ob Cubase, DaVinci Resolve, Photoshop oder Acrobat. Überall macht man's mit Alt/Shift/Strg + Mausrad. Blöd ist nur, dass diese Tastenkombinationen verschiedene Zoom/Scroll-Funktionen haben. Wenn ich von Cubase auf DaVinci umsteige, komme ich immer durcheinander. Hat mich aber nie so sehr gestört, dass ich schauen würde ob man sie dort ändern kann.

Ich mag es nicht zu viel mit der Maus rumzuklicken und nutze bei jedem Bearbeitungsprogramm die Shortcuts. Bei Windows auch.. Win+D, Win+E, Strg+W usw.
Bei Cubase dann X, P, /, * usw.

Muscle Memory ist ne tolle Sache.
 
  • #78
Ja, das ist mein Problem, ich hasse es Shortcuts benutzen zu müssen, es muss alles mit der Maus gut und flüssig bedienbar sein, denn ich spiel übers Keyboard zu 90% die Noten ein, das mache ich seit Protracker Zeiten auf dem Amiga so. Ich kann auch per Keyboard einspielen, bin aber oft zu faul das anzuschließen. Die natürlichste Art für mich ist Musik mit der QWERTZ Tastatur zu spielen, denn da hängen meine Jugenderinnerungen dran und wie wir gemeinsam mit dem Amiga nächtelang in der Demogruppe Musik gemacht hatten. Das klassische Keyboard kam erst Jahre später, das kann ich auch spielen, aber fühlt sich halt nicht so gut an wie eine Computertastatur.
 
  • #81
Ein paar Prozent bei den Überreichen abzuknöpfen, wird nicht reichen. Wenn KI die Erwerbsarbeit zerlegt und gleichzeitig die Kosten für soziale Teilhabe steigen, werden wir langfristig jeden besteuern müssen, der noch irgendetwas erwirtschaftet. Nicht nur Vermögen, sondern Einkommen, Produktivitätsgewinne und letztlich jede Form wirtschaftlicher Wertschöpfung.

Das ist nur dann das logische Ergebnis der Überlegung, wenn man nur die Optionen "Vermögen besteuern" und "Leistung besteuern" zur Auswahl hat.

Stell man die Frage offen, könnte man druchaus auf die Idee kommen, dass es zwar nicht ausreicht oder nicht durchsetzbar ist, privates Vermögen zu besteuern, dass es aber völlig sinnlos ist, wo wie bislang hier üblich, ausgerechnet Leistung am höchsten zu besteuern.

Am sinnvollsten zu besteuern wäre etwas ganz anderes, nämlich der Verbrauch - und zwar progressiv.

Es gibt gute Gründe dafür, Soloselbstständige oder auch Industriebetriebe in privater Hand (Kommanditgesellschaft) von jeglichen Unternehmens- und auch Einkommenssteuern freizustellen.

Hingegen gibt es überhaupt nichts, was dagegen spräche, bei Luxusautos ab 300,000 Euro oder Immobilien ab 20 Millionen Euro eine 300%ige Sondersteuer draufzuhauen.

Wenn sich dass dann die Hälfte der Überreichen nicht mehr leisten kann, dann müssen sich eben einschränken, und wenn sie dann zuviel Vermögen herumliegen haben, na, dann sollen sie es eben wieder in ihre Firma investieren um Leistung zu fördern oder es an Bedürftige verschenken.

Privates Vermögen ist immer auch disponibles Investitionskapital.

Und ob es das konkret wird oder ob es für Hochseeyachten ausgegeben wird, das lässt sich prima steuern.

Ob das dann auslangen würde um ein BGE oder den totalen Kommunismus damit zu finanzieren ist erst mal egal, vor dem Hintergrund der ökologischen Frage ist es zunächst mal das Sinnvollste, was man überhaupt tun kann, denn die oberen 0.1% verbrauchen mehr Waren und Energie wie die ärmeren 50%.

Wo ganze Straßenzüge brennen und Geschäfte geplündert werden

Dass selbst soziale Proteste mit klaren und sinnvollen Forderungen (genug Lehrer in Paris, keine Rentenkürzungen in Porto, Mietmarktregulierung in Madrid, Ende der Korruption in Albanien) von einem Teil des Prekariats dazu benutz wird, eher enoch Gesellschaft zu zerstören um sich kurzfrist zu bereichern ist einfach nur Ausdruck und Ergebnis einer Gesellschaft, in der es letztlich immer nur darum geht, sich möglichst leistungslos zu bereichern.

Anders als im Paris diese Tage waren es in London vor 10 Jahren die Kinder von autochtonen weißen Akademikern und Besserverdienern, die zu Hunderten die Läden gestürmt sind und Handys gestrohlen haben.

Weil wir es ihnen genau so beigebracht haben, nimm Dir was du kriegen kannst.

[Hier beliebiges Brecht-Zitat über die Gründung von Banken einfügen.]
 
Zuletzt bearbeitet:
×
Dir gefällt Sequencer.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Zurück
Oben