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Einsteiger-Frage Midi-Verkabelung ?

Ich bin Einsteiger, hier kann ich alles fragen…

abur

..
Ich weiß nicht wie ich Arturia Keystep Pro, Roland TR-6s, Roland MC-707, Roland JU-06A, Arturia Microbrute und Korg Minilogue XD per Midi verkabeln und einstellen sollte, damit ich dieses SetUp effizient im Studio nutzen und am Ende die Musik über einen Zoom Livetrack L-20 in Logic Pro auf dem Mac Aufnehmen kann ? würde mich über Tips freuen.
Der Arturia Keystep Pro ist noch unterwegs, im Bild sieht man derzeit nen MiniLab3.
 

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Lösung
Kennst Du vielleicht ein entsprechendes Tutorial auf deutsch ?
Zumindest was die Verkabelung und deren Planung angeht empfehle ich einen Blick in meine Signatur, dort findet sich „Arbeiten mit einer MIDI Patchbay“, welches das Prinzip der Planung zeigt, was man mit dem vom Kollegen genannten MIO XL oder dem Kleineren XM) genauso umsetzen kann wie mit dem im Artikel genannten Gerät (welches ich allerdings heute nicht mehr empfehle).
Zusätzlich dürfte bei Dir noch Filterung wichtig sein, wenn die Sequenzer nicht alle gleichzeitig starten sollen, und das bietet eine Thru-Box nicht, sondern nur die genannten MIO XL/XM und auch der ebenfalls genannte MRCC.
Die beiden MIOs haben zudem die Möglichkeit, direkt Geräte wie den Keystep...
Du benötigst einen sogenannten Midi-Through (Verteiler), mit genügend Outs, wie z.B. den hier:

Und dann solltest Du Dich generell mit Midi beschäftigen. Z.B. sollte jedes Gerät einen eigenen Midikanal eingestellt haben (1-16).
 
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Vielen Dank für deinen Tip, den Kenton werde ich mir gleich bestellen. Ich hatte letzte Woche mit nem Beatstep Pro als Masterclock und einer Midi TrueBox folgendes versucht:
Beatstep pro als Masterclock: midi out
MidisolutionsBox (MSBox): midi in
MSBox: 4x midi True zu folgenden Geräten midi in:
midi in Arturia Microbrute
midi in Roland JU-6A
midi in Korg Minilogue XD
midi in Roland TR-6s
Roland TR-6s midi out geht zu MC-707 midi in
(weil die MC 707 bei Gate Anschlüssen laut summt)

Das Problem war, daß beim Start vom Beatstep Pro alle Sequenzer starteten und die Midikanäle durcheinander gingen Also mein größeres Problem sind die Midi Einstellungen. Kennst Du vielleicht ein entsprechendes Tutorial auf deutsch ?
 
Das Problem war, daß beim Start vom Beatstep Pro alle Sequenzer starteten und die Midikanäle durcheinander gingen Also mein größeres Problem sind die Midi Einstellungen. Kennst Du vielleicht ein entsprechendes Tutorial auf deutsch ?
der Thru leitet einfach alles durch .. daher der Name.

Das wird schnell schwierig .. wäre aber bei 4 -5 Geräten noch regelbar wenn man die jeweiligen Geräte entsprechend konfiguriert. Also ob sie auf Midi Clock reagieren und auf welchem Midichannnel sie Noten und CC (Paramtersteuerungen) empfangen.
Das kann durchaus komplex werden...

Auch wenn es mehr Einarbeitung benötigt, auf Dauer wäre ein konfigurierbare Midirouter besser. Leider ist die Auswahl heutzutage nicht allzu groß.

Ich bin nicht der allergrößte Fan dieser Geräte , aber sie tun was sie sollen .

Nicht ganz so umfangreich aber übersichtlicher in der Bedienung Blokas Midihub

Das wichtigste ist aber das du dir , wenn du die grundlegenden Dinge verstanden hast , n Plan machst wie du was steuern möchtest.
Dann kann man dir auch konkreter helfen.
 
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M.i.a.u.: microbug und Lumm
Ich weiß nicht wie ich Arturia Keystep Pro, Roland TR-6s, Roland MC-707, Roland JU-06A, Arturia Microbrute und Korg Minilogue XD per Midi verkabeln und einstellen sollte, damit ich dieses SetUp effizient im Studio nutzen und am Ende die Musik über einen Zoom Livetrack L-20 in Logic Pro auf dem Mac Aufnehmen kann ? würde mich über Tips freuen.
Der Arturia Keystep Pro ist noch unterwegs, im Bild sieht man derzeit nen MiniLab3.

Hast Du überhaupt schon irgendwelche Erfahrung mit diesen Geräten? Du hast so viel Zeug und keine Ahnung, wie man die verkabelt?
 
Verkabeln am besten wirklich Stück für Stück. Zwei Geräte verbinden. Einstellen und testen, ob alles so funktioniert, wie gewünscht. Dann das nächste Gerät dazu. Wieder testen. Und so weiter.

Niemals alles zusammenbauen und erwarten, es geht alles. Dann hat man keine Ahnung, wo man eigentlich ansetzen soll, mit seiner Suche nach Fehlern.

Große Setups mal eben so aus dem Boden stampfen kann man nur, wenn man die Geräte alle wirklich gut kennt und sowas schon sehr oft gemacht hat.

Manche machen rein aus dem immer neuen Verkabeln und optimieren ein eigenes Hobby …
 
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M.i.a.u.: Speak Frank, verstaerker, martin_ffm und 3 andere
Die Einstellungen an den jeweiligen Geräten sind abhängig von ein paar grundlegenden Entscheidungen.

Erstmal klar scheint ja zu sein, dass der Beatstep Master Clock und Start/Stop Zentrale sein soll. Soweit so gut. Wenn die Sequencer der Geräte bei Start Signal vom Beatstep losrattern ist von daher schon mal gut.

Wichtig wäre jetzt aber zu entscheiden, welche Geräte (Kanäle) der Beatstep sequenzieren soll und welche Geräte ihre internen Sequencer benutzen sollen. Der Beatstep hat eine Drum Spur und zwei Mono Spuren. Sinnvoll scheint zumindest, den Mircobrute (kein interner SEQ ?) zu sequenzieren vom BSP. Die restlichen Synths sind ja Mehrstimmig soweit ich das überblicken kann. Da machen wahrscheinlich die internen Sequencer mehr Sinn. Bei Geräten, die die internen SEQ benutzen, solltest du jeweils in den Einstellungen MIDI Note receive ausschalten. Clock receive und MIDI Start Stop jeweils an (scheint ja schon zu funktionieren). Beim BSP die SEQ Spur auf den selben MIDI Out Kanal stellen, auf der der Microbrute empfangen soll. Beim Microbrute den MIDI In Kanal entsprechend einstellen.
 
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M.i.a.u.: abur
  • #10
Vielen Dank, das hat mich weitergebracht. Meine Verkabelung ist wie auf dem Bild, Lumm hat mir empfolen eine Kenton MidiTrue12 zu nutzen. Ich habe sie schon bestellt und sobald der Keystep Pro auch angekommen ist, werde ich mal versuchen das so einzustellen wie Du es mir freundlicherweise erklärt hast. DANKE
 

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  • #11
Hast Du überhaupt schon irgendwelche Erfahrung mit diesen Geräten? Du hast so viel Zeug und keine Ahnung, wie man die verkabelt?
Ich kann verstehen das das seltsam wirkt, aber ja ich habe tatsächlich nach jahrelanger Live-Erfahrung als Bassist und Gitarrist erst jetzt damit begonnen mich mit Synthesizern und Sequenzern zu beschäftigen. Also habe ich mir erstmal gutes Zeug gekauft und versuche nun Schritt für Schritt Fortschritte zu erzielen um damit was hörbares und kreatives zu erschaffen :)
 
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M.i.a.u.: treponema und Speak Frank
  • #13
Ich kann verstehen das das seltsam wirkt, aber ja ich habe tatsächlich nach jahrelanger Live-Erfahrung als Bassist und Gitarrist erst jetzt damit begonnen mich mit Synthesizern und Sequenzern zu beschäftigen. Also habe ich mir erstmal gutes Zeug gekauft und versuche nun Schritt für Schritt Fortschritte zu erzielen um damit was hörbares und kreatives zu erschaffen :)

Verstehe, dann wäre es aus meiner Sicht sinnvoller gewesen, klein anzufangen. Du kommst schnell durcheinander, wenn du das alles auf einmal machen willst. Nimm Dir ein Gerät und lerne es, dann nimm Dir ein zweites Gerät und lerne es. Dann verkabel die beiden Geräte und erforsche Synergien. So macht das aus meiner Sicht mehr Sinn. 😉
 
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M.i.a.u.: abur
  • #14
Kennst Du vielleicht ein entsprechendes Tutorial auf deutsch ?
Zumindest was die Verkabelung und deren Planung angeht empfehle ich einen Blick in meine Signatur, dort findet sich „Arbeiten mit einer MIDI Patchbay“, welches das Prinzip der Planung zeigt, was man mit dem vom Kollegen genannten MIO XL oder dem Kleineren XM) genauso umsetzen kann wie mit dem im Artikel genannten Gerät (welches ich allerdings heute nicht mehr empfehle).
Zusätzlich dürfte bei Dir noch Filterung wichtig sein, wenn die Sequenzer nicht alle gleichzeitig starten sollen, und das bietet eine Thru-Box nicht, sondern nur die genannten MIO XL/XM und auch der ebenfalls genannte MRCC.
Die beiden MIOs haben zudem die Möglichkeit, direkt Geräte wie den Keystep Pro über USB anzuschließen und die Datenströme der 3 Sequenzer entsprechend zu verteilen. Das ginge auch mit der MC-707 im USB Modus „Generic“, aber nicht mit der TR-6s, da diese für USB auf einem Treiber besteht.

Die MC-707 bietet zwei MIDI OUT die man getrennt einstellen kann, auch was sie senden und was nicht, und ob dort Daten gesendet werden, muß man in jedem Track einzeln einstellen, ab Werk ist das Senden ausgeschaltet.
Beim Empfang der Daten ist es ähnlich, hier kann man im Systemmenü einstellen, ob Clock mit oder ohne Start Stop empfangen werden soll und über welchen Eingang. Das steht aber auch in deren Handbuch.
 
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M.i.a.u.: abur, verstaerker, Speak Frank und eine weitere Person
  • #15
Ich kann verstehen das das seltsam wirkt, aber ja ich habe tatsächlich nach jahrelanger Live-Erfahrung als Bassist und Gitarrist erst jetzt damit begonnen mich mit Synthesizern und Sequenzern zu beschäftigen. Also habe ich mir erstmal gutes Zeug gekauft und versuche nun Schritt für Schritt Fortschritte zu erzielen um damit was hörbares und kreatives zu erschaffen :)
Nein, es wirkt nicht seltsam. Du machst Deine Erfahrungen. Grundsätzlich könntest Du auch Deine Geräte mit Logic als Sequencer steuern/syncen. Wenn Du das nicht möchtest (was ich rauszuhören glaube) bist Du, wie viele, vor die Wahl gestellt: Welcher Hardware-Sequencer soll es sein? Was sollte er mindestens können? Wie komplex soll er sein? Tatsächlich gibt es Leute die denken man kann prinzipiell nicht genug Hardware Sequencer haben. Andere fokussieren sich auf einen.
Ich zB könnte niemals glücklich werden, wenn ich nur auf 8 Takte beschränkt wäre. Ich brauche einfach einen HW Sequencer mit so vielen Takten wie es mir beliebt. Weshalb? Weil ich auch Mal ein Solo auf einem Synthie spiele das auch gerne länger sein darf.
 
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M.i.a.u.: abur
  • #17
Vielen Dank, das hat mich weitergebracht. Meine Verkabelung ist wie auf dem Bild, Lumm hat mir empfolen eine Kenton MidiTrue12 zu nutzen. Ich habe sie schon bestellt und sobald der Keystep Pro auch angekommen ist, werde ich mal versuchen das so einzustellen wie Du es mir freundlicherweise erklärt hast. DANKE
keine Ahnung , viel sagt das Schaltbild nicht ohne Deklarierung was du da durch die Leitungen schickst. Das mit dem MC-707 würde ich aber auf keinen Fall so machen , weil das Midi-Out verzögerung hervorrufen wird. Nutz doch den zweiten aus des Keystep Pro
 
  • #18
keine Ahnung , viel sagt das Schaltbild nicht ohne Deklarierung was du da durch die Leitungen schickst. Das mit dem MC-707 würde ich aber auf keinen Fall so machen , weil das Midi-Out verzögerung hervorrufen wird. Nutz doch den zweiten aus des Keystep Pro
Ich hatte den MC-707 zuerst über CV/Gate am Beatstep angeschlossen gehabt, das hat laut gesummt (Galvanische entkoppelung oder so ?) Sobald der Keystep Pro hier ankommt, versuche ich es nochmal neu und verwende dann evtl auch ein mioXL ? Zum Ziel: Der Keystep Pro soll die Masteclock sein und die Synthesizer und den TR-6s ansteuern. Die MC-707 soll nur syncron laufen um Samples oder Clips dazu laufen zu lassen. (keine Aufnahmen) wenn ich was aufnehmen möchte, geht das in die DAW ( Logic Pro) ob und wie ich Logic Pro per Midi an den Keystep pro bekomme und was dann Masterclock sein soll weiß ich noch nicht. Da muss ich erstmal noch n paar Handbücher durchforsten. Aber wir haben ja Zeit :)
 
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M.i.a.u.: Speak Frank
  • #23
Ich hatte den MC-707 zuerst über CV/Gate am Beatstep angeschlossen gehabt, das hat laut gesummt (Galvanische entkoppelung oder so ?) Sobald der Keystep Pro hier ankommt, versuche ich es nochmal neu und verwende dann evtl auch ein mioXL ? Zum Ziel: Der Keystep Pro soll die Masteclock sein und die Synthesizer und den TR-6s ansteuern. Die MC-707 soll nur syncron laufen um Samples oder Clips dazu laufen zu lassen. (keine Aufnahmen) wenn ich was aufnehmen möchte, geht das in die DAW ( Logic Pro) ob und wie ich Logic Pro per Midi an den Keystep pro bekomme und was dann Masterclock sein soll weiß ich noch nicht. Da muss ich erstmal noch n paar Handbücher durchforsten. Aber wir haben ja Zeit :)
das Problem mit dem Brummen gucken wir mal separat an.

wie geschrieben, nutz doch den 2. Midi Out des Keystep Pro und sende darüber nur Midiclock (ich kenn das Gerät zwar nicht im Detail, aber ich gehe davon aus das man das so konfigurieren kann)
 
  • #24
empfiehlst du aktuell gar keine MidiTemps mehr, oder nur nicht die 44er?
Doch, die empfehle ich nach wie vor wenn’s zum Setup paßt, nur die alte MP44 (nicht mit der späteren MP-44W aus der MIOC-Reihe) nicht mehr, da diese nicht so komfortabel wie die neueren/größeren MP-88(W), MP-44W und PMM-88E bedienen, zu diesem nicht kompatibel sind und zudem sich nicht einfach durch Tausch des bestehenden (Trafobasierten) Netzteils erneuern lassen. Das gilt auch für die alten PMM-88 und 44 mit der silbernen Remote. Mal ab davon daß durch den Spannungsregler am Gehäuseboden diese Geräte auf der Oberseite kochend heiß werden, wenn man bei Aufstellung oder Rackeinbau auf der Unterseite keinen Platz für Luftzirkulation läßt.

Edit und leicht OT: Angesichts dessen, daß mein besagter Artikel schon über 10 Jahre alt ist, werde ich diesem demnächst mal ein Update mit aktuelleren Geräten verpassen. Danke für den indirekten Denkanstoß :)
 
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M.i.a.u.: GASmann
  • #25
Ich persönlich würde mit 2 Geräten anfangen. Also den Sequenzer als Master und dann einen Synthesizer als Slave. Wenn das läuft würde ich das nächste Gerät als weiteren Slave einbinden usw.

Hier guckst du:


Mein Motto: Learning by doing!
Wenn du dann nicht weiter kommst und gezielt Fragen hast, werden die hier im Forum gerne beantwortet.
 
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M.i.a.u.: abur

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