Modular Einstieg - Beratung Erbeten

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von CR, 20. November 2010.

  1. CR

    CR aktiviert

    Hallo zusammen,

    hab mich nun auch mal hier angemeldet, weil meine Modularwünsche immer konkreter werden. Ich möchte jetzt endlich auch einsteigen und suche für den Anfang eine Lösung, die mich nicht finanziell komplett erledigt.

    Wichtig: Ich möchte mit dem System hauptsächlich MUSIKALISCHE Sachen machen. also keine noisigen Klänge, sondern (auch komplexe) Melodien, die man in Songstrukturen integrieren kann.

    Absolute Priorität ist dabei der Sequencer. Für meine Bedürfnisse brauche ich schon einen großen, hatte jetzt nur den Analogue Solutions Oberkorn und den Doepfer maq 16/3 gefunden. Vorteile/Nachteile?

    Ich möchte schon 3 sequencen parallel laufen lassen können und damit also 3 verschiedene Stimmen haben. Sprich: eine Stimme Bass und wenigstens 2-stimmige Polyphonie für die Melodien. Wie bekomme ich das am besten hin? Wenn ich für jede Stimme jeweils eine „Garnitur“ Module kaufen muss, bezahle ich mich ja gleich am Anfang schon dumm und dämlich.

    Und zuletzt: Toll wäre es auch, wenn das ganze transportabel wäre (möglichst auch in gepatchtem zustand).

    Jetzt die bange Frage: Ist das alles eher unmöglich, wenn ich kein Millionär bin?
     
  2. Bernie

    Bernie Anfänger

    Die A-155 Sequenzer von Döpfer sind absolut zu empfehlen, dazu den Seq.-Switch und Clock-Diver, usw. und du bist glücklich.
    Transportabel wird es, wenn du das entsprechende Gehäuse nimmst, gibt jede Menge auf dem Markt,u. a. auch klappbar im Buchla 200e Style.
     
  3. Phil999

    Phil999 aktiviert

    Nachteile vom 16/3 (und vermutlich auch A-155) ist, dass die Reproduzierbarkeit eingeschränkt ist. Der 16/3 hat zwar einen Speicher, aber die Reglerpositionen sind nicht akkurat nach einem Presetwechsel. Das ist völlig normal für Analogsequenzer, aber viele Anfänger sind jeweils enttäuscht, wenn sie das erfahren nach dem Kauf. Man ist schon so verwöhnt von der Digitaltechnik und Plugins. Analogsequenzer heisst Handarbeit, viel Handarbeit.
    Der Vorteil ist natürlich die direkte Bedienbarkeit, was bei Software nicht der Fall ist (es sei denn, man verwendet Controller, aber das ist ein anderes Thema). Also ich würde mit einem Rahmen, Netzteil, ein-zwei VCO's, einem VCA, einem VCF, und dem A-155 bzw. 16/3 beginnen. Das kostet nicht alle Welt, und kann später erweitert werden. Mit der Zeit kristallisiert sich heraus, wie es weitergehen soll. Alles in Echtzeit, mit vielen Modulen, oder in Mehrspurtechnik, weniger Modulen und MIDI/Computer.
     
  4. Ich habe noch nie von einem Oberkorn gehört, bei dem sich die einzelnen Reihen nicht gegenseitig beeinflussten. Vgl. Sound on Sound-Review und hier im Forum (ich meine es war Verstärker, der den Oberkorn bei Schneider angetestet hat).

    Es gibt noch einen ähnl. Seq. von Analogue Systems. Allerdings gibt es zumind. einen Anwender, der auch hier von Problemen spricht (Mono-Poly auf dem Muff Wiggler-Forum). Es ist allerdings das erste Mal, dass ich etwas Negatives über den ASys Seq. gehört habe.
     
  5. Happy

    Happy -

    Afaik laufen beim neuen TMSS-Sequenzer immerhin zwei Spuren komplett unabhängig voneinander.
    Imho ist der TMSS-Modular für "musikalische Sachen" bestens geeignet.
    Die Preise sind sehr moderat und der Service ist top (TMSS ist in Duisburg).
    Ein Nachteil ist, dass TMSS 6HE-Module hat und somit Fremdmodule nicht größenkompatibel sind.
     
  6. CR

    CR aktiviert

    An alle schon mal: Vielen Dank!

    @bernie: A-155 ist notiert. Was heißt "gibt viele Gehäuse auf dem Markt" - kenne eigentlich nur die von Doepfer, da bin ich bei 300 (nichttransportabel) und 370 für das transportable Case. An der Stelle also auch nochmal recht hohe Kosten.

    @Phil: Das mit der Reproduzierbarkeit habe ich noch nicht ganz verstanden. Die Möglichkeit, Presets zu speichern, fand ich an dem MAQ gerade gut!

    @Ilanode: Danke für den Hinweis mit dem Oberkorn. Das ist ja wirklich ärgerlich. Vom MAQ 16/3 habe ich aber auf Youtube schon sehr saubere Sachen gesehen. Und der von Analogue Systems (Q119) sieht auch toll aus, aber ich wüsste nicht, wo ich an den hier in Deutschland herankomme.

    @Happy: Sehe ich das richtig, dass der TMSS 2x8 Steps hat? Und ich kenne mich noch nicht so aus ... aber wo sind denn da die Gates?
     
  7. Bernie

    Bernie Anfänger

    Gehe doch mal ins muffwigglers-forum, hier findest du die ganzen Modularfeaks. Ich selber nutze ausschließlich 5 HE, bin da also nicht der ideale Ansprechpartner. Nanotone, Q960 und Verstärker kennen sich hier auch sehr gut mit 3HE Systemen aus.
     
  8. CR

    CR aktiviert

    p.s. nochmal zu dem Oberkorn: Das SOS Review ist ja von 2002 und war noch die erste Version. Mittlerweile ist er ja bei MK3 angekommen, also sollte das mittlerweile behoben sein?
     
  9. Der erste Schritt wäre Synthesizers.com nicht mit Analogue Systems zu verwechseln. ;-)
    http://www.analoguesystems.co.uk/modules/rs200.htm

    M.W. kannst Du ASys über Schneiders Büro bestellen. Sonst über TBS. Direkt Bestellung bei Asys kannst Du probieren, aber in der Vergangenheit haben die deutsche Kunden an TBS verwiesen. Von dort muss auch der freundliche Herr Schneider so viel ich weiß, seine ASys-Moudle beziehen.

    Ob der Oberkorn noch die selben Probleme hat, kann ich Dir nicht sagen, ich höre hierzu verschiedene Auffassungen. Suche hier mal das genannte Posting von Verstärker zum Oberkorn.
     
  10. Phil999

    Phil999 aktiviert

    der 16/3 hat 30 Speicherplätze, aber wenn Du ein Preset aufrufst, sind, wie gesagt, die Regler nicht in Position. Das kann, vor allem bei älteren Geräten, zu Problemen führen, also dass spontan ein Wert sich ändert (ein oder mehrere Encoder geben plötzlich den aktuellen Wert an, und nicht den Wert aus dem Speicher). Ausserdem muss man, wenn man das Preset verändern will, alle Regler zuerst auf die richtige Position stellen, was unter Umständen (z.B. wenn die Regler auf 5 Oktaven eingestellt sind), problematisch ist, vor allem bei einem Liveauftritt. Das schmälert die Leistungen des 16/3 keineswegs. Perfekt wäre der 16/3 mit hochwertigen Encodern mit LED-Ring. Das würde ihn aber massiv teurer machen.
     
  11. Happy

    Happy -

    Könnte dir per mail pdf-dateien mit Infos über TMSS schicken.
    Dann bitte Mailadresse nennen.

    Der Q119 ist von synthesizers.com.
    Schau dir mal die Homepage an.
    Die Module kannst du in den USA bestellen.
    Das funktioniert bestens bei denen.
     
  12. kl~ak

    kl~ak -


    hi

    mkIII _ steht bei mir und macht mich glücklich

    cv _ vollkommen i.o.

    midi _ sehr angenehm _ alles sync und grooven kanns auch wenn man über die t1 oder t2 geht ___ analoges shuffeln heißt das :lol:

    kann ich nur empfehlen!!!



    vorteil maq : speicherplätze _ vor+rücklauf _ spurverkettung

    nachtei maq : nicht intuitiv _ kompliziertes handling _ teilweise unvorhersehbare sprünge _ nicht wirklich livetauglich


    vorteil ob.mkIII : sehr intuitiv _ abschwächer und glide 2X vorhanden _ sehr robust gebaut _ gute sync methode _ 4X midi to gate an board !!! _ 16er clock out _ gate+legato-swith_ binär-code-stepping!!!_ bis in den vco-mode hochfahrbar !!!!!!!!!!!!!!!!

    nachteil ob.mkIII : unübersichtliche gateline _ ???




    vco-mode




    legato



    binäri control



    noch fragen ?

    grüße jaash
     
  13. Moogulator

    Moogulator Admin

    Soll dein Sequencer zur MIDI Clock oder sowas laufen? Wenn ja, brauchst du da auch ein Interface, wenn du das analog machen willst. Alternative Numerology oder vergleichbare und MIDI -CV oder Volta/Silent Way nutzen mit Audiointerface, allerdings ist das nicht viel billiger..
    Einfacher ist natürlich nur die Clock umzusetzen mit einem einfachen Doepfer MIDI Modul.

    Nette Sequencer gibts von Moon Modular zzt, den 16=4x4 Sequencer Rene von Makenoise oder der von Harvestman, außerdem gibt es noch div. andere. Der von Doepfer ist aber auch ok. Standardteil.
    Aber es kommt ja jetzt Dark Time, der hat auch MIDI und USB, dürfte sehr gut passen, oder?

    Sonst: Modula
     
  14. kl~ak

    kl~ak -

    naja der oberkorn würde das dann eben schon alleine machen.

    der macht intern aus der midiclock eine analoge 16er clock und gibt die auch raus _ die 16er ist eine 32er note lang positiv und dann 0V

    was aber eben noch besser funktioniert sind die t-ausgänge die auf verschiedene midinoten festgelegt sind _ damit kann man am besten zu einem midisystem syncen (uch eben shuffel) und kann für jeden step die gatelänge festlegen :lol:

    grüße jaash
     
  15. Moogulator

    Moogulator Admin

    Aaach, das ist ja schon der neue. Ist generell damit mit dem Dark Time dann einer der wenigen Analogsequencer mit MIDI, wer Kryprografie mag kann sich den SAM16 anschauen.
     
  16. kl~ak

    kl~ak -

    was heißt kryp(t)ografie _ deer sam16 ist doch n mercedes - oder nicht ?
     
  17. CR

    CR aktiviert

    Also ich fasse nochmal den Stand in Sachen Sequencer zusammen:

    - Doepfer MAQ 16/3: 680 Euro.
    - Analogue Solutions Oberkorn: 630 Euro (findet man aber teilweise schon gebraucht).
    - Synthesizers.com Q119: 630 Euro (geschätzt, incl. Versand, Steuern und Zoll).
    - Doepfer A-119: 260 Euro.
    - Analogue Systems RS 200: 530 Euro.

    Ich höre einen leichten Vorteil für den Oberkorn gegenüber dem MAQ 16/3 heraus, was Funktionalität/Spielfreude angeht.

    Dark Time und MFB Urzwerg sind auch interessant, aber ich glaube, ich würde Einbaumöglichkeit bevorzugen statt so standalone Teile auf dem Tisch herumfliegen zu haben. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren, was die Vorteile von den beiden angeht. Großer Vorteil vom MFB Urzwerg ist natürlich der Preis!

    noch ne newbie Frage: Der A-119 und der AS RS-200 kann doch "alleine" nicht das, was die großen können? Das heisst, muss ich dann noch weitere Module kaufen, um die überhaupt lauffähig zu machen?
     
  18. kl~ak

    kl~ak -

    doepfer a119 ist ein envelopefollower ????


    rs-200 hat halt ur 8 steps


    q119 sieht irgendwie noch gut aus _ kenne ich aber nicht


    mit mfb habe ich keine guten erfahrungen - generell - kenne den seq. aber auch nicht



    ich würde mal nach berlin fahren bei shneiders die kisten testen _ und wenn du kannst irgendwo den q119 - wenn du an den rankommst dann schreib doch bitte wie der so ist :D



    grüße jaash
     
  19. CR

    CR aktiviert

    sorry, meinte doepfer a-155!
     
  20. kl~ak

    kl~ak -

    auch nur 8 steps und wenn man 2 hat und die verbindet hat man weniger oberkorn fürs gleiche geld _ doepfer und oberkorn kannst du bei schneiders direkt nebeneinander testen....


    wenn der moogulator noch was schreiben könnte zum sam16 wäre nett ____ ich denke wenn es einem egal ist was es kostet ist die kiste schon echt gut ....


    grüße jaash
     
  21. serge

    serge ||

    Ich habe mir den ersten SAM vor 13 Jahren als Student vom Munde abgespart und den zweiten vor 3 Jahren erworben, nachdem das Berufsleben etwas finanziellen Spielraum bescherte. Wunderbare Instrumente.

    Daher würde auch mich interessieren, was der Moogulator an diesen so kryptisch findet.
     
  22. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    Da sich hier vor allem auf die Sequencersache konzentriert wurde, will ich mal was zum Rest und zum Preis sagen.

    Also: Billigste Variante wären 3x Doepfer A111-5. Dann hast Du die drei vollständigen Stimmen. Dazu evtl. noch ein Maths und z.B. ein Wogglebug und Du kannst schon einiges mehr damit machen. Und bist preislich immer noch einigermaßen günstig.

    Wenn Du etwas mehr Abwechslung willst, könnte es auch ein A111-5, ein cwejman VM-1 und ein cwejman BLD sein. Plus ein Maths oder zumindest plus einen Doepfer DualLFO.

    Wenn Du noch mehr "Modular" sein willst, mindestens eine Stimme durch Einzel-Module zusammenstellen. Z.B. Mfb OSC-01 oder einen A110, Mfb VCF (oder Doepfer ... oder was teureres), Mfb VCA (oder Doepfer oder was teuereres) und das Maths nimmst Du dann als Hüllkurve und LFO.

    Zum Sequencer: Drei Stimmern melodiös klingt für mich so, als wenn Du Speicher bräuchtest. Sonst hast Du immer nur 4 Takte (16 Schritte), die Du variieren kannst. Der MAQ16/3 ist eigentlich ideal, aber ein Feature-Monster mit übelster Bedienung. Das kann man mit den Speicherplätzen etwas umgehen, wenn man z.B. einen Teil der Speicherplätze für die Grundeinstellungen verwendet (vorwärts, rückwärts, random, unterschiedliche Längen für Polyrhythmik, oder unterschiedliche Geschwindigkeiten).

    Billgste Alternative ist der mfb SEQ-02. Wenn man sich erst mal auf die Grundfunktionen beschränkt, ist er gar nicht nal so schwer zu bedienen. Aber er hat halt kein Poti für jeden Schritt. Dafür hat er 32 Schritt, eine eingebaute Clock und viele Speicher. Zum Ausprobieren oder mehr sicher empfehlenswert.

    Ein Wort noch zum A155: Der ist zwar toll, aber Du hast nur zwei Melodiestimmen mit 8 Schritten und fällt daher aus Deinen Anforderungen raus, wenn Du nicht zwei nimmst.

    Und Du brauchst noch ein Gehäuse.
     
  23. kl~ak

    kl~ak -

    also mit MR WEINGLAS bist du auf jeden fall auf der freakoutseite :supi:

    nur mfb ist nicht ok :roll:


    grüße jaash
     
  24. Moogulator

    Moogulator Admin

    Mercedes mit Ladasimulation bei der Bedienung. nur ein paar kleine Kippschalter entscheiden, ob und wie welcher Modus arbeitet. Solang man nur die "Spuren" in klassischer Analogstepper-Manier nutzt kein Problem. Mag aber auch die Doofheit des Bedieners sein. Meiner war recht bald wieder verkauft. Einen DX7 finde ich logischer und intuitiver. Und ohne MIDIclock gibt es starke Sprünge bei der BPM-Wahl. Ich sage gern dazu, dass das nicht in MEIN Konzept passte. Es gibt sicher Menschen für die das perfekt ist.
     
  25. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    @jaash

    Ich weiß ja, dass Du einen Hass auf die mfb seqs hast, aber wenn sie selbst clocken, funzt sogar der shuffle.

    Und der Seq02 ist auch nicht von dem Triggerproblem des Seq01 betroffen. Er bedient sich halt nochmal etwas schlechter.

    Ansonsten geht es um Preis-Leistung. Sonst hätte ich jetzt einen Tetra Maps empfohlen.
     
  26. serge

    serge ||

    Da wir schon bei Vergleichen mit Automobilmarken angelangt sind, sei darauf hingewiesen, dass sowohl Verarbeitungsqualität als auch Bauteilauswahl beim SND SAM-16 auf klassischem Mercedes-Niveau liegen.
    http://www.s-n-d.com/sam16.html

    In der Anleitung wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die interne Clock nur zu Testzwecken dient und daher vergleichsweise grob gerastert ist. Das Instrument ist darauf optimiert, extern synchronisiert zu werden, entweder per MIDI-Noten, analoger Clock oder MIDI Clock.

    Würde mich überraschen, aber man kann das natürlich nie ausschließen. ;-)

    Auch wenn ich die Menüstruktur des DX7 nie so kompliziert fand, wie es immer wieder zu lesen war, erscheint mir der SAM doch deutlich simpler aufgebaut.

    Möglicherweise ist Deine Wahrnehmung des SAM (und des Continuum Fingerboard*) im Vergleich zum DX7 in dem Umfang begründet, in dem diese Instrumente dem Anwender Rückmeldungen über Betriebszustand und Parameterwerte geben. Beim DX7 gibt es dazu 32 alphanumerische Zeichen im Display, während man sich beim SAM die Positionen eines Encoders und sechs Kippschaltern merken muss. Hinzu kommt die etwas dürre Anleitung, deren Verzicht auf Abbildungen vom Anwender doch mehr Einarbeitungszeit erfordert, als man aufgrund der geringen Seitenzahl anzunehmen versucht ist.


    Nun ja: Viel mehr geht mit dem Ding aber ja auch gar nicht.

    Die wesentlichen Funktionen sind direkt über einzelne Kippschalter zu erreichen und bei laufendem Sequencer einstellbar, unter anderem:
    - Clock (16tel, frei einstellbarer Notenwert pro Schritt, MIDI Noten),
    - Scale (chromatische Tonleiter oder 12 vorab selbst programmierte, bis zu 7stimmige Akkorde)
    - Option (Aufteilung in zweimal 8 Schritte oder einmal 16 Schritte)
    - Transp. (Transponierungsintervall in Halbtönen, getrennt einstellbar für Auf- und Abwärtstransponierung)
    - Bei anliegender MIDI Clock kann über den Encoder der Shuffle-Faktor eingestellt werden.

    Aufwändiger wird es erst, wenn man die MIDI-Belegungen (welche Controller sollen gesendet werden, sollen Controller vor oder nach den Noten gesendet werden, Charakteristik der Velocity-Regler) sowie Systemeinstellungen (Clockraster, Taktlänge, MIDI-Fernsteuerung an/aus) ändern will. Da ich diese Werte nur sehr selten ändere, muss ich da dann auch die Anleitung zu Rate ziehen.

    Ist die MIDI-Fernsteuerung aktiviert, können
    - Senden der Controller vor/nach Noten
    - Charakteristik der Velocity-Regler
    - Clockraster
    - Shuffle
    übrigens auch per MIDI Program Changes eingestellt werden.

    - - - -

    *: Ich erwähne das hier nur deshalb, da Du mich bei dieser Synthesizerausstellung in Hamburg letztes Jahr auf diesen Punkt beim Continuum angesprochen hast, und wir beide wohl auch bei diesem Instrument unterschiedliche Einschätzungen über dessen Bedienbarkeit haben.
     

    Anhänge:

  27. @serge
    :supi: Danke, für das ausführl. Posting.
     
  28. Moogulator

    Moogulator Admin

    Die Buchsen musste man wechseln, da sie nach häufigerem Gebrauch Kontaktprobleme hatten. Das mit der ext. Sync ist auch klar, aber man sollte schon erwähnt werden dürften.
    Daztu habe ich weder dem DX7 schwere Bedienung unterstellt noch etwas vom Haken gesagt. Ich fand den DX7 ernsthaft immer rel. gut durchdacht und rel. gut zugänglich für ein Gerät mit diesen Möglichkeiten. Also bitte nicht immer das negativste annehmen.

    Die Anleitung fand ich ebenfalls nicht besonders gut, auch ist das Gerät bei den Schalterchen nicht intuitiv zu bedienen, besonders für Controller, Akkordmodus und so weiter.
    Wir haben in Hamburg nicht sonderlich lange gesprochen, daher kennst du meine Einschätzung gar nicht ;-)

    Ich finde, dass der SAM dann gut ist, wenn man wirklich nur was an MIDI anhängen will und 16 Steps abfahren will und nicht zu viel daran einstellen mag, außer natürlich die eigentlich und gute Performance mit den Pots und Mute-Schaltern.

    Übrigens war die Quantisierung nicht für Volt/Oktave bei meinem Gerät gedacht, es hat jedenfalls nicht chromatisch quantisiert, aber in Stufen. Die ext. Synch mit MIDI war hingegen für mich super, da ich sie prima mit den Grooveboxen / Sequencern meiner Wahl kombinieren konnte.

    Ich schreibe dies, damit es hoffentlich einen Eindruck macht, dass dieses Gerät ok ist, aber nicht für jeden optimal. Wie alle Teile so sind. Die gewechselten qualitativ hochwertigeren Buchsen laufen beim heutigen Besitzer sicher noch gut. Zuvor habe ich mind 2-3 mal während des Besitzes die Kontakte manuell nachbiegen müssen (Schaltkontakte).
     
  29. kl~ak

    kl~ak -

    @ moogulator

    ok das verstehe ich _ wenn man analogsequencer kauft und der nicht selbst clocken kann das ist schon ungewöhnlich und das eigentliche pro-feature ist ja di quantisierung - kann man die auch ausschalten ?


    naja und wenn die verarbeitung nicht so klasse ist stimmt der preis auch nicht !



    hmm so wie ich das verstehe würde ich auf jeden fall nicht gegen meinen AS tauschen wollen _ wie geschrieben das mit den zu drehenden gates ist total unübersichtlich und manchmel springt der seq. 4 steps nach vorne wenn man ihn langsam auf intern schaltet (schnell schalten und es geht) ansonsten hat mich der AS nur begeistert

    durch die gute midianbindung (gut heißt in dem fall funktionierend!!!) kann man ja an jeden step springen wie man will - so kann man sich ackorde bauen (16 ackorde) und mit tastendruck auf den jeweiligen ackord springen :lol: polyphonmodularwelt :lol:(ohne septackorde :sad: ) pendeln oder was weiß ich funktioniert genauso ... das sind schon gute features - durchdacht und funktionierend - wenn mir noch was negatives auffallen sollte schreib ich´s euch

    grüße jaash
     
  30. serge

    serge ||

    Auch darauf wird in der Bedienungsanleitung hingewiesen.

    Selbstverständlich. Mir geht es nur darum, dass diese Phänome (interne Clock nur grob einstellbar, potentielle Kontaktprobleme bei Schaltbuchsen) in der Anleitung erwähnt werden.

    Darf ich fragen, aus welchem Baujahr Dein SAM stammte?

    Mein Satz "Auch wenn ich die Menüstruktur des DX7 nie so kompliziert fand, wie es immer wieder zu lesen war, …" bezog sich auf die öffentliche Wahrnehmung des DX7 im damaligen Blätterwäld. Ich habe nicht geschrieben, dass Du dem DX7 eine schwere Bedienung unterstellt hättest.

    Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass Du etwas vom Haken gesagt hättest, sondern am Ende meines Postings erklärt, warum ich in diesem Kontext das Haken Fingerboard erwähne.

    Aber wo habe ich denn das "negativste" angenommen?

    Ich schrieb, dass Du mich auf "diesen Punkt" beim Continuum angesprochen hast: nämlich den Umfang, in dem ein Instrument dem Anwender Rückmeldungen über Betriebszustand und Parameterwerte gibt. In der Tat war unser Gespräch nur kurz: Du äußertest Zweifel daran, dass sich das Continuum aufgrund eines fehlenden Displays gut bedienen liesse, was ich zu widerlegen versuchte.

    Ja, für das unmittelbare Spiel einer einzigen Sequenz und deren Weiterentwickelung in Echtzeit finde ich den SAM ganz wunderbar. Übrigens unabhängig davon, ob spannungsgesteuerte oder MIDI-Instrumente gesteuert werden sollen. Seine Stärken kann er am besten per MIDI-Synchronisation ausspielen, externe Taktung per Triggersignalen ist aufgrund eines fehlenden Reset-Eingangs nicht zu empfehlen.

    Der Volt/Oktave-Ausgang beider Geräte funktioniert hier tadellos. Liess sich Dein Problem denn nicht mit dem Trimmer für die CV-Spreizung an der Geräterückseite beheben?

    Das liest sich doch anders als Dein ursprüngliches Posting :) :
     

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