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Brainstorm Modular-System-Kontext: Gibt es eigentlich Alternativen zu (Wirkung von) Envelopes uä!?

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Wilde Suche nach Themen, Ideen …
  • #61
Unser Gehirn macht das aber. Da wird nicht nur Blech und Glas "angeschlagen" sondern eine auch eine reine harmonische Schwingungsform.

Und was die Historie angeht, Moog* hat halt wie ein Ingenieur gedacht, und das seine Kunden entscheiden lassen wie seine Instrumente aussehen sollen.
An der East Coast hat Buchla hingegen oft ignoriert, was andere so sagen, und sturheil seine ganz persönliche Philosophie umgesetzt. Deswegen haben die Teile z.b. oft auch gar kein Keyboard, das hat er abgelehnt.
 
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M.i.a.u.: claudio
  • #62
Wenn du versuchst statt eines Briefumschlages einen LFO oder Live-Modulation (mit den Schmutzfingern!) zu nehmen könnte es passieren, dass diese Alternativen dann einfach nur der neue Briefumschlag sind.
Hier sind wir am nächsten am thema.
(Daher passe ich meinen text etwas an)

Mir geht es nicht so sehr um technische alternativen die "das gleiche" machen - am ende.
Ich suche eine andere denke - indem ich nicht die "ursache" betrachte, sondern frage
ob es eventuell auch eine andere wirkung (wirkkraft) gibt - - - Wer nicht fragt...

Ausserdem finde ich organs klasse...
 
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M.i.a.u.: claudio
  • #64
Additive Synthese und Zugriegel sind nah und doch fern - und der Code dahinter sind auch Hüllkurven und Bewegung.
Dazu kann das was hier gewünscht ist auch mit FM ggf. noch etwas cooler in Szene gesetzt werden, und ggf. ist die Idee des alten K5 von Kawai mit 5 Envs sogar gut oder mit wenigen Gruppen von Sinus-Banken - das kann zB ein Kurzweil - den du dir natürlich deshalb nicht kaufen sollst - aber etwas in der Art wäre noch ein anderer Gedanke - einer oder alle Gedanken zu deinen Gedanken und dann sehen, was passt.
 
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M.i.a.u.: Formfaktor und claudio
  • #65
Ich mache gerade mit Odessa rum... :-) (additive)

Ja FM wieder... ein thema

Man könnte ja auch umschläge mit auslöschung gleichsetzen...
 
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  • #66
Ah - ich vergess ja- dass Modular ja noch das Sub-Dings von Doepfer eine option ist - oder alles was zB natürliche Obertonreihen macht- was ja auch für FM Ratio eine sehr schöne Grundlage wäre, so diese Themenabteilung (Trautonium wäre das - Subharmonic Osc) - und du hast den Odessa- bin ja immer für ausreizen und dann erst "kaufen" oder erweitern.

Suboscs sind auch als Rechteck Teiler frequenz-Teiler denkbar - aber das ist dann obertonreich - führt nicht zu deinem Ziel direkt.
Ist Brainstorm - nimm was du willst - kann auch Käse sein - es gibt noch eins von Rossum - was auch so ein bisschen so einen Approach hat.

Aber - leider ist es oft schwerer zu steuern - ggf. auch was bauen mit Meta oder sowas und damit Gruppen von Virtuell-Modulen nutzen und die einbauen. Auch noch eine Option. Aber wirklich nur für dieses Thema Multi-Sinus zeug.

Ich nutze live ein Patch "Ur-Sinus" was gar nicht so weit weg von der Idee ist - aber auf einem analogen Polysynth - klappt gut, mit Britzel - das ist sehr cool. Ist auch so droney wie bei dir - aber mehr WDR Studio Denkidee dahinter - mit Layers und so - aber glaube das führt zu weit weg von deiner Grundzielvorstellung. Also nur "fürn Kopf".

FM macht es einfach steuerbarer - und man kann mit div. FM Ansätzen da leicht was mehr Bang arbeiten, keine Filter! einfach nur wenig Steuerung und nur wenig Patching, man braucht ja nicht immer zig OPs/OSCs dafür. Und spart dann viele viele Sinüsse™
 
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M.i.a.u.: Formfaktor
  • #67
Forgive me father for i have sined.
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Formfaktor
  • #68
Mir geht es nicht so sehr um technische alternativen die "das gleiche" machen - am ende.
Ich suche eine andere denke - indem ich nicht die "ursache" betrachte, sondern frage
ob es eventuell auch eine andere wirkung (wirkkraft) gibt

Wenn du es so herum - also auch dem Nichts heraus - kannst, fein.

Die Alternative ist dialaktischer heran zu gehen und sich zu fragen, was es neben ADSR, on/off, und exponentiellem Abfall (Resonatoren & Co) - also neben den Dingen, die man schon kennt und die einem zu den Ohren raus kommen - noch so alles geben könnte, was das Gegenteil dieser Methoden ist, oder eben was das Gegenteil der Ideen hinter diesen Methoden sein könnte... wozu du diese altbekannten Methoden dann natürlich analysieren musst.

Die Krux mit Time/Value Pair Hüllkurven ist z.B. zu einem großen Teil gar nicht mal wie sie aussehen, sondern wie sie benutzt werden.

Niemand verbietet den Leuten den Attack auf 3000 zu stellen und den Release auf 0, sie tun das alle freiwillig. Das beweist vermutlich, dass du Recht hast, wenn du den Kopf erst mal wichtiger findest als das Werkzeug. Und: Einfach machen.

 
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M.i.a.u.: Formfaktor
  • #69
Klar... das ultimative ziel bzw hintergrundrauschen ist nach Richtie Hawtin: "Sound Sensations!"

MIr ist aufgefallen, das wenn ich ADSR erstmal weglasse, raumwahrnehmung/platzierung viel wichtiger wird (reverb)
 
  • #70
Bin mir nicht sicher was du damit meinst - Ich gehe aber gerne von der sprache aus, weil sprache entschlüsselt (kann)
Und das ist das erste was man machen kann um einen prozess in gang zu setzen...
Ich bin da auch nicht so fit drinne - aber ich versuche es immer wieder... manchmal kommt was dabei rumm, manchmal nicht...
 
  • #71
MIr ist aufgefallen, das wenn ich ADSR erstmal weglasse, raumwahrnehmung/platzierung viel wichtiger wird (reverb)
bei perkussiven Klängen sowieso. Sonst bekommt man keine Tiefenstaffelung hin und hat alle Sounds direkt vor der Nase.
 
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M.i.a.u.: Formfaktor
  • #72
Oder vielleicht solche Touch Plates / Controller für manuelle Modulationen. Gibts in allen möglichen Formen und Preislagen, aktiv und passiv.

Anhang anzeigen 300451

Anhang anzeigen 300452

Anhang anzeigen 300454

Anhang anzeigen 300455

Anhang anzeigen 300456
Kann man bei den Dingern die Fingerberührungen abspeichern und dann stauchen/dehnen wie bspw. beim Dreadbox Typhon?
Das wäre interessant
 
  • #73
Klar... das ultimative ziel bzw hintergrundrauschen ist nach Richtie Hawtin: "Sound Sensations!"

MIr ist aufgefallen, das wenn ich ADSR erstmal weglasse, raumwahrnehmung/platzierung viel wichtiger wird (reverb)
Hast du mal das Prinzip "Ondes Martenot" bzw Persephone mit einem "mechanischen Dingsi" was du als Hüllkurve betätigen kannst geprüft? Das ist ggf. auch interessant - ging mit MPE auch, aber das was ich meine ist nur eine Stimme und eine Bewegung - total simpel.

Das Key Teil links ist was ich meine - deine Handhüllkurve


Historisches Vorbild ist dies:


low tech. Aber…

es gibt Touché und Polybrute- die sowas in der Art auch haben - aber das isT HiTech …
 
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M.i.a.u.: Formfaktor und exitLaub
  • #74
Kann man bei den Dingern die Fingerberührungen abspeichern
Beim LS1 Lightstrip kann man bis zu 8 Sekunden Bewegungen aufzeichnen.

Bei den anderen muß man seine Hände oder Gurkenscheiben benutzen. ;)

siehe Auszug aus der Beschreibung zum MMI Titan Touch Controller.

1792086567283.webp
 
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M.i.a.u.: Synthesilent
  • #75
das Prinzip "Ondes Martenot" bzw Persephone mit einem "mechanischen Dingsi"
Zwar ohne mechanische Dingsis, aber man könnte sich sowas in der Richtung mit einem Embodme Erae zurechtbasteln. Mit allen möglichen zusätzlichen Freiheiten. Aber leider halt auch mit vorheriger Konfigurationsarbeit verbunden.

Um diesen Controller schleiche ich auch schon so lange (un)heimlich herum. Bis ich mich endlich durchringen kann gibts den wahrscheinlich nicht mehr zu kaufen.
 
  • #76
Das wäre die Highendigste Idee ever - das würde ich zu viel finden für das was Formfaktor hier will - aber machbar wäre es - ansicht geht alles mit Aftertouch als Taste "auch" - aber - ist eben anders in dem was und wie es sich anfühlt.

Die feinste Seide wäre das hier:
https://www.expressivee.com/1-touche gibt auch eine SE Version. Aber ist natürlich USB / MIDI - nicht Modular. Aber…
 
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M.i.a.u.: exitLaub
  • #77
Genau den Touche wollte ich auch gerade noch nennen. Ist ja grundsätzlich eine gute Idee, eine Hand zum Spielen und die andere zum Steuern.
 
  • #78
das würde ich zu viel finden für das was Formfaktor hier will
Schon klar, ist viel von allem und ich selbst würde den wahrscheinlich auch gar nicht ausreizen.

Finde aber schon, daß es irgendwie trotzdem passen könnte, zumindest vom alternativen Ansatz her. Dynamik / Modulation nicht fest mit der Klangansteuerung gekoppelt.
Völlig losgelöst - ist dann auch sowas, das man wie ein neues Instrument erst lernen müsste.
 
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M.i.a.u.: Formfaktor
  • #79
Ich sach doch: Die zukunft von Synthesizern ist "The art of Sequencing"
 
  • #80
Das wäre aber auch eine Electribe MX - 2-Knopf Synthese - kann viel - aber Sequencer macht die eigentliche Intelligenz.
Siehe auch Mini/Microfreak und sogar Kingkorg / Neo. So man eben Sequenced.
 
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M.i.a.u.: Formfaktor
  • #81
Bin mir nicht sicher was du damit meinst

du hast von "denke" gesprochen, das habe ich dann "kopf" genannt.

nicht "welches modul kaufe ich mir als nächstes" sondern "was könnte man mal machen" - so hatte ich dich verstanden und darin würde ich dich sofort bestärken wollen.
 
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M.i.a.u.: Formfaktor
  • #83
du hast von "denke" gesprochen, das habe ich dann "kopf" genannt.

nicht "welches modul kaufe ich mir als nächstes" sondern "was könnte man mal machen" - so hatte ich dich verstanden und darin würde ich dich sofort bestärken wollen.
Das beste was mir zu ADSR eingefallen ist, war sie soweit es geht weg zulassen... seitdem fliege ich...
(Neue erfahrung und sehr unterhaltsam... und ob da etwas bei herauskommt, was für andere auch interessant sein könnte, wird man sehen...)

... der nächste schritt wäre, auch den sequenzer wegzulassen - man ist dann dem interface "aufdeuwelkommheraus" ausgeliefert.
(Auch ne gute erfahrung/übung - mehr ist das immo nicht)
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: claudio
  • #84
Ob Stockhausen wohl ADSR benutzt hat?
 
  • #85
Die frühen waren keine "Synthesizer". Da war Bandschnitt der Weg zum Ruhm - Knackser aufnehmen bis die Frequenz stimmt.
Er hat offenbar Kontakt mit dem Synthi 100 gehabt - mochte den Sequencer - der Rest war für ihn eher mittelinteressant.
ADSR ist sehr spezifisch. Hüllkurven können verschieden sein - AD, Multisegment - und letzteres hat mit Sequencern durchaus auch etwas gemein.

Bode und co gab es zwar, 1955 den RCA, aber erst mit dem Moog* wäre das machbar gewesen, aber da hat Stocki ja schon die besten Werke geschrieben und umgesetzt - Telemusik, Kontakte. 1956 und 66. Also ohne VCOs und ohne ADSR Hüllkurvengeneratoren.
 
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M.i.a.u.: Formfaktor
  • #86
ps: Der vorteil von fadern ist: Das man ganze szenen aufrufen kann ( auch wenn es "nur" händisch ist)
 
  • #87
bei synthies mit halbwegs freier zuordnung kann man sich die gesamtlautstärke eines patches auch einfach auf die key pressure oder poly pressure legen, letzteres hat ja praktisch jedes keyboard.

die envelopes des patches stellt man dann sinnvollerweise in einen "orgel" modus.
 
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M.i.a.u.: Formfaktor
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