Moog DFAM - Drummer From Another Mother

ozzylator

ozzylator

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Ok, Anleitung lesen ist von Vorteil :)
Beim Einschalten des SQ-1 Play/Stop drücken,
dann kann man, unter anderem, auch die Auflösung der Sequencerschritte einstellen.
Kleine Ergänzung zur Anleitung des SQ-1 von der KORG-FAQ-Seite https://www.korg.com/us/products/dj/sq_1/faq_tips.php

"WW" ALTERNATE - quarter note SYNC x2
"Z" ORDER - 8th note SYNC x2
“<=>“ PARALLEL TURN - 16th note SYNC x2
"=>" PARALLEL ORDER - quarter note SYNC x1
"=>" CV DUTY - 8th note SYNC x1
"=>" CV SLIDE - 16th note SYNC x1

* SYNC X2 = 1 sync clock advances 2 steps / SYNC x1 = 1 sync clock advances 1 step

Die Anleitung ist in dem Punkt nicht ganz vollständig. ;-)
 
F

FatalMoonlight

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Eine Frage an alle DFAM Besitzer:

Wenn ich in der Patchbay ein Kabel von der VCA EG Out Buchse in irgendeine andere Buchse stecken will, dann höre ich Geräusche wenn der Stecker das Metall berührt. (wohl die Spannung die man hört ?)

Einmal verbunden gibts das Geräusch nicht. Auch nicht wenn ich von nem Input in den VCA EG Out gehe. Hat sonst noch wer dieses Geräusch, bzw. Ist das normal? Es tritt auch nur bei diesem Output auf...

Vielen Dank.
 
Sammy3000

Sammy3000

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@FatalMoonlight

Ich habe das gerade getestet und habe keine Geräusche beim Patchen von VCA EG Out in eine andere Buchse.
 
Sammy3000

Sammy3000

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Hat hier zufällig jemand eine Grandmother und den DFAM? Ich nutze die Grandmother um den DFAM zur Midiclock zu syncen und Start/Stop Kommandos weiterzugeben, aber nach ca. 2 Minuten läuft der DFAM nicht mehr synchron.

Die Verkabelung sieht so aus: Octatrack Midi-Out > Midiplayer MP-88 Midi-In > Midiplayer MP-88 Midi-Out > Grandmother Midi-In > Grandmother Clock Out > DFAM ADV/Clock In
 
R

Ral9005

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Schon spannend. Hab den Dfam seit einer Woche und wenngleich ich ihm eine idiotproofed-technoide Fähigkeit ebensowenig absprechen kann wie die Möglichkeit ihn sogar von meiner technikvermeidenden Frau bedienen zu lassen, springt der Funke bei mir so überhaupt nicht über. JEDEN ABEND setzte ich mich mit der Absicht zu ihm, mich in ihn zu verlieben. Und jeden Abend gehen wir nach mehreren Stunden sinnlosen netten Geplänkels auseinander und ich denke daran mich von ihm zu trennen.

Bei Händlern stehen hunterte Bewertungen, alle da draußen finden ihn so toll... Und hier gibt es läppische 4 Seiten über dieses gehypte Gerät, bei dem der Funke bei mir nicht überspringt. Ich hatte erwartet spannende und vielfältige Percussions zu bekommen, eine Alternative zu herkömmlichen Toms, Clicks und den Syncussion-Sounds, die mich langweilen. Bekommen habe ich Instant-Schranz-Reso-Bassbleeps und euroracklike rauschendes Klanggefurze.
Ist die heiße Dame aus gutem Hause, der in ihrem kleinen Schwarzen alle hinterherschmacchten, doch nur eine aufgeblasene Luftnummer?
Ich verstehe es wirklich nicht. Was findet ihr an diesem auf mich so beschränkt wirkendem Gerät so toll, ihr Scharen von 5Sterne Rezensienten?
Erleuchtet mich. Ich wollte mich verlieben und war offen für eine neue knallende Synthbeziehung der anderen Art, hatte sie mir aber in einem musikalischen Kontext nutzvoller einsetzbar vorgestellt. Aber vielleicht liegt es gerade daran.
Knack-Bumm-Zischdoingfurz...
Benutzt ihr das Gerät eher zum Absampeln der Sequencer, die ihr dann in der DAW oder einer Groovebox raffiniert weiterverarbeitet? Oder macht ihr damit Ambient, indem ihr die Kiste gaaanz langsam durch Pedale fließen lasst? Oder verkommt sie nach dem Honeymoon zum Bumbum-Schranzer für austauschbares Sequenz gedudel?
Was kann ich dazu beitragen, dass der Funke überspringt und eine langfristige Beziehung entsteht, was übersehe bzw -höre ich?
 
stefko303

stefko303

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ich mag dieses "rumgepiepe" auch nicht. ich finde aber der DFAM ist ein ausgezeichneter Kick, vielleicht noch Tom und vor allem Bass Synth und dafür benutze ich den fast ausschliesslich nur noch, als Basssynth.
er rumpelt so im hintergrund im rythmus zum beat vor sich her und gibt dem ganzen murks den nötigen Sub und Groove. Da ich aber noch den Mother32 habe, erweitert man so natürlich die funktionen des DFAM nochmal. vielleich kaufst du auch noch eine Mother 32 dazu inklusive dem 2-Tier Ständer von moog und wirst so glücklicher damit. das der DFAM keine gewöhnliche Drum Machine ist, muss man doch vorher gewusst haben. Reviews und Soundbeispiele gibt's zu genüge
 
MaEasy

MaEasy

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DFAM rockt ordentlich, mach da gerne so „Digeridoo-Furz-Sounds“ mit, hab da aber auch noch einen Ringmodulator, Dark Energy und nen Crave dran. „Normale“ Beats kommen dann meist vom Tempest, wenn ich Dawless rumspiele. DFAM alleine nehme ich aber auch schonmal mal ne gute Stunde lang auf und cutte mir dann Loops zurecht. Falls die Kiste abtörnt, einfach mal die BPM auf 10.000 hochdrehen, zu geil!
 
R

Ral9005

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Danke für die Rückmeldungen. Ich hatte ihn mir als eine Art percussive basslastigere Begleitautomatik im Hintergrund geholt und mir da wohl etwas zuviel erhofft. Ähnliche tomlike Sounds bekomme ich natürlich auch mit einfacheren bzw deutlich günstigeren Mitteln hin.
Als nächstes werde ich doch nochmal tiefer in Youtube nach der Dfam/Mother 32 Kombo stöbern und ihn nochmal im Verbund mit dem Crave testen.
Ich habe ihn mir als etwas deep raffiniert rumpelnd-groovendes im Hintergrund geholt, bisher habe ich das noch nicht zu meiner Zufriedenheit hinbekommen, jedenfalls nicht mit dem erhofften klanglichen Mehrwert und Vielfalt. Ich bleibe vorerst noch dran.
 
rau

rau

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Hat hier zufällig jemand eine Grandmother und den DFAM? Ich nutze die Grandmother um den DFAM zur Midiclock zu syncen und Start/Stop Kommandos weiterzugeben, aber nach ca. 2 Minuten läuft der DFAM nicht mehr synchron.

Habe auch beide Geräte und habe auch festgestellt, dass die Sync zwischen beiden Geräten nicht wirklich funktioniert. Habe alle Möglichkeiten, die mir eingefallen sind, ausprobiert, konnte das Problem aber nicht lösen. Den DFAM kann ich mit diversen anderen Clocks / Synths problemlos synchronisieren. Denke, das liegt an dem Grandmother.

Finde den DFAM sehr inspirierend. Macht Spaß Grooves damit zu machen.

 
Groovedigger

Groovedigger

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Bei mir synct das wunderbar. sogar 6 Geräte zusammen wie fast aus einem Guss..Man muss halt auch verstehen,das wenn Hüllkurven ins Spiel kommen die den Attack soweit verschieben, das es dann so klingt als währe es versetzt..Ist ja dann auch so hat aber mit dem sync an sich so nix zu tun.In der Daw wenn man die Geräte seperat auf Einzelspuren aufnimmt, kommt dann sozusagen das Microtiming im Arrangement ins Spiel und man rückt diese dann die durch den Hüllkurven enstehenden Zeitversatz um einige ms wieder in einen rhytmischsynchronen Kontext..

Bei mir sind 6 in der Kette. DAW Cubase sendet Clocksignal an den AR die geht weiter an die Avalon, dann weiter an eine TD-3, dann weiter zu einer Mother 32und diese dann weiter zu einem DFAM und diese zum zweiten DFAM..Der Syncbezogene versatz ist so gering das alles in allem trotzdem groovt und man nicht das gefühl hat das es stört..natürlich spürt man ganz leicht das die mitgesyncte Hardware um 1-2 ms versetzt startet.. Man kann auch beim AR ein wenig tricksen und auch leicht entgenwirken indem man das microtuning der AR nutzt und alle gesetzten Triggerpunkte minimal nach hinten rückt was sich dann etwas positiver im gesamttiming auswirkt.

Wer mit Cubase sozusagen synct sollte die Option Midiclock folgt Projektposition deaktivieren..so bleibt die Clock sowie im durchlaufen als auch im Loop immer akkurat synchron. Manche hatten in anderen threads über probleme berichtet, das sie wenn sie im Sequenzer Looppunkte erstellen es dann anfängt mit der Zeit asynchron zu werden. Fals jemand diese Probleme hat einfach mal diese Midi folgt Projektposition deaktivieren.auch wenn man meinen könnte das das unbedingt aktiviert sein muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
noir

noir

( ͡° ͜ʖ ͡°)
Der Sound der DFAM ist schon toll, sowohl für Perkussives als auch Melodisches. Was mich tierisch aufregt ist der Sequencer. Was für eine unglaubliche Platzverschwendung. Da hätten noch so viele nützliche Funktionen hin gepasst. Allein deswegen spiel ich mit dem Gedanken das Ding wieder zu verkaufen...
 
Sven Blau

Sven Blau

Ich sag immer Muuug, sorry!
Der Sound der DFAM ist schon toll, sowohl für Perkussives als auch Melodisches. Was mich tierisch aufregt ist der Sequencer. Was für eine unglaubliche Platzverschwendung. Da hätten noch so viele nützliche Funktionen hin gepasst. Allein deswegen spiel ich mit dem Gedanken das Ding wieder zu verkaufen...
Nimm doch nen externen Sequence rund nutze den internen z.B. als ultraschnellen "LFO" bzw. als Modulationsquelle

Ab Werk ist der durch seine 8-Step-Limitierung in der Tat nicht optimal, aber man muss ihn als Chance begreifen ;-)
 
devilfish

devilfish

alles kann, nix muss..
Häng mal nen Analogue Solutions Generator davor. Da geht nen richtiges Feuerwerk ab.
Ich wollte den erst wieder verkaufen, hab den eigentlich nur noch wegen dem DFAM, das rockt
 
noir

noir

( ͡° ͜ʖ ͡°)
Nimm doch nen externen Sequence rund nutze den internen z.B. als ultraschnellen "LFO" bzw. als Modulationsquelle
Extern mach ich schon. Was mich beim "Auskoppeln" des Sequencers nervt is die Tatsache das es eine externe Quelle für die Velocity braucht. Gibt's da irgendein Hack? Will oft einfach nur statische 5V, weil ich die Velocity selten moduliere.
 
tiefenrausch2

tiefenrausch2

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Hallo Ral9005,


da du jemanden suchst, der dir den DFAM näherbringt, dachte ich, möglicherweise kann ich dir zu lebenslangem Glück und Liebe verhelfen.

ACHTUNG: Alles was jetzt kommt ist rein subjektiv. Das Gegenteil ist genauso richtig.

Vorab:

1., Du kannst den DFAM auch als Bass oder Lead Synthie einsetzen. Ich halte das für Quatsch. Der DFAM ist kein Einsteiger-Gerät und ich gehe davon aus, dass die meisten seiner Besitzer schon ein paar Synthies in ihrem Fuhrpark haben. Die können idR Bässe und Leads genauso gut/besser. Nimm den DFAM wofür er konzipiert ist: Für Drums und Perkussion.

2., Du kannst jeden Drum/Percussion-Sound mit ihm machen und absamplen. Auch das halte ich für Quatsch. Gesampeltes Material ist halb tot. Auf etliche Parameter hast du keinen Zugriff mehr. Ganz ehrlich: Wieviel Snare-Samples hast du schon? Bei mir sind es gefühlte 10.000. Benutze den DFAM nicht als Sampleproduzent sondern als Instrument. Spiel mit ihm.



Wie ich in 10 Schritten zur großen Liebe kam:

1., Am Anfang einfach mal die Schablonen drauf und rumprobieren. Macht super Spaß. Schnell kommt man zu ganz eigenen Sounds und stellt fest: Kleinste Reglerbewegungen können zu einem unglaublichen Feeling und Groove führen.

2., Die kleinen Potis sind scheiße. Minuspunkte für moog. Das Erweiterungskit aus dem Netz ist eine super Investion. Die Potis lassen sich jetzt viel besser einstellen, der DFAM schaut richtig gut aus. Die Schablonen passen nicht mehr, aber die braucht man inzwischen auch nicht mehr.

3., Bei mir kommen die Grundsäulen des Beats (Kick, Snare, Hihat) von der TR8 S. Der DFAM wird dazugemischt und liefert einen Perkussionsound der vor sich hin klopft und dem ganzen Leben einhaucht. Er sorgt für Feeling, Groove, Power und dafür, dass es in den Beinen zuckt.

4., Natürlich muss man das Ganze synchron bekommen. Jetzt kommt der Beatstep pro ins Spiel. (Geht natürlich mit zig anderen Geräten genauso). Von seiner Drumsequenzerspur nehme ich mir zwei Triggersignale. Die kommen in Adv/Clock und Trigger. Jetzt klopf der DFAM brav im Takt und es tun sich völlig neue Möglichkeiten auf: Du kannst zB einen Swingfaktor am Beatstep einstellen. Na?

5., Mit Triggerspur 1 kannst du einzelne Schläge stumm schalten und somit das Ganze besser zum Beat der TR 8S hinbiegen. Oder 12 Schläge, 4 Pause oder, oder, oder…. Du speicherst verschiedene Pattern ab und schaltest sie um, während die TR8S immer den gleichen Takt klopft. Das Ganze lebt! Andere Möglichkeit. Du schaltest einzelne Steps der Triggerspur 2 (ADV/Clock) aus. Nun bleibt der DFAM an einer Stelle stehen. Also man kann zB 4 x Step 1, 4 x Step2, 5 X Step 3, 3 X Step 4 usw. programmieren. Dass die DFAM Sequnez ursprünglich nur 8/16 tel lang war, merkt man nicht mehr.

6., Großes Manko: Der DFAM hat kein Reset. Jedes Mal, wenn du stoppst, musst du ihn von Hand auf Step 8 bringen, damit er das nächste Mal wieder auf die 1 startet. Erneute Minuspunkte für Moog.

7., Jetzt geht das Experimentieren los. Du nimmst eine weiter Triggerspur, setzt ein paar Steps, steckst es in irgendeine Buchse des DFAM und schaust was passiert. Oder eine CV Reihe der zweiten Sequencerspur des Beatstep. Verschiedene CV Werte eingeben, reinstecken, rumprobieren. WOW!!

8., Plötzlich merkst du: Hey, ich kann ja mit dem Beatstep auch die Sequencerreihen des DFAM ersetzen. Die Potis beim DFAM-Sequenzer alle ganz nach links drehen und vergessen. Du gehst über extern in Velocity und VCO1/2 rein. Plötzlich ist deine Sequenz nicht mehr 8/16 lang, sondern so lang du willst. Außerdem kannst du sie abspeichern.

9., Du merkst dass es egal ist, dass der DFAM kein Reset hat, weil du seinen Sequencer gar nicht mehr brauchst. Die größeren Potikappen brauchst du auch nicht mehr. Du verkaufst sie bei ebay und versäufst das Geld.

10., Du bist mit moog versöhnt und glücklich mit dem DFAM der deinen Beats Leben, Groove, Feeling und Energie einhaucht.


Ich wünsche euch eine wunderbare Zukunft!

tr
 
Sven Blau

Sven Blau

Ich sag immer Muuug, sorry!
8., Plötzlich merkst du: Hey, ich kann ja mit dem Beatstep auch die Sequencerreihen des DFAM ersetzen. Die Potis beim DFAM-Sequenzer alle ganz nach links drehen und vergessen. Du gehst über extern in Velocity und VCO1/2 rein. Plötzlich ist deine Sequenz nicht mehr 8/16 lang, sondern so lang du willst. Außerdem kannst du sie abspeichern.

Für den vollen Genauss empfehle auch ich die Verwendugn eines exterenen (Trigger-)Sequencers
 
Soljanka

Soljanka

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Ich muss auch mal eine komplette Session mit dem Black Sequencer und dem DFAM machen.
 
 


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