Moog Voyager Old School CV Spreizung?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von Valis, 8. Dezember 2011.

  1. Valis

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    Hallo,

    Ich habe Probleme einen heute gelieferten Moog Voyager mit meinem A-100 System anzusteuern.
    Ich hatte schon mal Probleme mit der Ansteuerung eines Flame TalkingSynth Moduls mittels des Maq16/3. Die Lösung war das Modul A-185-2 um die Offsetspannung runter zu regeln und seitdem verteile ich die Tonhöhen CV nur über dieses Modul. C0=0V, C1=1V......
    Das Problem mit dem Moog Voyager OS ist, dass die CV Spreizung nicht stimmt. Wenn ich die Spannung für C1, A2 dem Moog gebe, spielt dieser C1, gis2. Thomann sagt Moog arbeite hier mit einer anderen CV Charakteristik und Doepfer hätte ein Modul, das dieses anpasst. Der Name ist ihm entfallen.

    Ich steuere auch einen Moog Prodigy über CV Gate an. Den hatte ich damals zwar von S-Trigger auf Gate "umgebaut", aber das hat doch nichts mit der Pitch CV zu tun, oder?

    PS: erster post, hallo an alle :)
     
  2. Valis

    Valis aktiviert

    Lösung: Moog VOS CV Spreizung und Gate

    Lösung:
    Moog arbeitet NICHT mit 1 V/Okt, hier im Forum steht etwas von 0,97 V/Okt.
    In der Regel genügt ein Abschwächer (z. B. A-183-1). Mein Moog VOS braucht aber etwas mehr Spannung.
    Mit dem A-183-3, auf 2. Stufe, kurz vor 5:
    C0 = 0,002 V
    C1 = 1,034 V
    C2 = 2,068 V
    C3 = 3,102 V
    C4 = 4,135 V
    Mit diesen Werten bleibt bei mir die Stimmung stabil, bis auf wenige Cent.

    Und noch ne Info:
    Gate Autobot (Acidlab) = 12 V = funktioniert
    Gate Maq 16/3 = 9,08 V = funktioniert
    Gate MS 404 = 8,29 V = funktioniert NICHT
    (Funktioniert heisst "löst die Hüllkurve aus!")
     
  3. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Hallo im Forum!

    Ich meine mal im Moog Forum gelesen zu haben, dass der Voyager prinzipiell schon 1V/Okt ausgeben sollte. Falls das nicht der Fall ist, sollte eine anständige Kalibrierung das regeln.
    Bei meinem Dark Energy is die Spannung die vom Midi/CV Interface kommt auch nicht wirklich 1V/Okt, passt aber trotzdem zur Kalibrierung des Voice-Boards.
     
  4. kl~ak

    kl~ak -

    a190 _ scale einstellbar

    geht wirklich sehr schnell und ist speicherbar und sehr präzise .... wenn das problem öfter auftritt = du kannst ja midi mit dem maq rausgeben etc . ....
     
  5. Re: Lösung: Moog VOS CV Spreizung und Gate

    Sehr nervig. Es hülfe das Gate Signal vom MS404 durch ein A167 (Komparator) zu schicken. Warum Moog den Gate-In nicht buffert, bzw den Threshold so hoch setzt ist mir ein Rätsel. (dito die non-1V/Oct Charakteristik).
     
  6. Valis

    Valis aktiviert

    @psicolor
    Am CV Out (KB CV) liegt an:
    C0 = -0,334 V
    C1 = 0,665 V
    C2 = 1,666 V
    C3 = 2,668 V
    Also echt korrekt 1 V/Okt, abgesehen vom negativem Offset, was zum ansteuern des Flame TS Moduls wieder das A-185-2 erfordert :)

    @jaash
    Danke für den Tip, daran hatte ich nicht gedacht.
    Würde mir beim Autobot leider nicht helfen. Aber Autobot als Midiinterface funktioniert gut (Gate 12 V, CV über A-183-3). Wenn ich denn was mit Midi machen will ;-)

    @florian_anwander
    Mit noch einem A-138-3 könnte ich die Gate-Spannung bestimmt auch hoch regeln? Ich möchte den A-100 Rahmen aber nicht nur mit "Anpassungsmodulen" füllen. Wie an jaash geschrieben, der Acidlab bringts. Danke für deine Anteilnahme :)
     

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